{"id":88815,"date":"2026-01-15T11:51:54","date_gmt":"2026-01-15T10:51:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=88815"},"modified":"2026-01-17T08:52:49","modified_gmt":"2026-01-17T07:52:49","slug":"ausstellung-effort-flow-kunst-trifft-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/01\/15\/ausstellung-effort-flow-kunst-trifft-wissenschaft\/","title":{"rendered":"Ausstellung &#8222;Effort &#038; Flow&#8220;: Kunst trifft Wissenschaft"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_89365\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-89365 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Presserunde-1-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1598\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Informierten die Journalisten beim Presserundgang durch die Ausstellung &#8222;effort &amp; flow&#8220;: u.a. Kunst-Professorin Katja Pfeiffer (l.) und Prof. Birgit Jacob (M.), Port Hamiltonian Institute Uni Wuppertal &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p>Mit der \u00dcbernahme im Jahr 2024 durch die Fakult\u00e4t f\u00fcr Design und Kunst der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal ist die Kunsthalle Barmen ein Ort, an dem Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft aufeinandertreffen. \u201eIm Rahmen des universit\u00e4ren Transferprojekts wird die Kunsthalle zu einer \u201aWuppertaler Wunderkammer`, in der interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit zum zentralen Prinzip wird\u201c, so die Verantwortlichen.<\/p>\n<h4>Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich Port-Hamiltonian Systems<\/h4>\n<p>Die neue Ausstellung \u201eeffort + flow \u2013 Mathematik und Kunst im Austausch\u201c (Kraft &amp; Fluss) f\u00fchrt diesen Ansatz konsequent fort. Sie entsteht in Kooperation mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gef\u00f6rderten Sonderforschungsbereich \u201ePort-Hamiltonian Systems\u201c\u00a0der Bergischen Universit\u00e4t, der an der Schnittstelle von Mathematik, Ingenieurwesen und Physik grundlegende Modelle f\u00fcr Energiefl\u00fcsse und dynamische Wechselwirkungen erforscht. Erstmals werden jetzt diese theoretischen Konzepte in Beziehung zu k\u00fcnstlerischen Arbeiten gesetzt und zugleich als Impulse f\u00fcr gestalterische und k\u00fcnstlerische Forschung genutzt.<\/p>\n<div id=\"attachment_89366\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-89366 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Maximilian-Petzold_Handschuh_2025-1-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1553\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der &#8222;Handschuh&#8220; von Maximilian Petzold, eines der spannenden und Neugier weckenden Exponate der Ausstellung &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p>Im Zentrum der Ausstellung stehen Werke, die Prinzipien mathematischer Modellbildung reflektieren: Energie, die in Objekten und Umwelten zirkuliert; Kr\u00e4fte, die sich koppeln und r\u00fcckkoppeln; Felder, die sich organisieren, schwingen oder Gleichgewichte suchen; Schnittstellen, an denen Systeme aufeinandertreffen. Gezeigt werden Installationen, Objekte, Videos und interaktive Experimente u. a. von Katja Davar, Sabrina Fritsch, Theo Jansen, Fischli\/Weiss und Thomas Rentmeister. Sie reichen von algorithmischen und kinetischen Prozessen bis hin zu Arbeiten, die \u00f6kologische oder soziale Systeme sichtbar machen.<\/p>\n<h4>Raum f\u00fcr neue Formate<\/h4>\n<p>Die Kunsthalle Barmen bietet daf\u00fcr ein besonders offenes Umfeld. Ihre Lage im Haus der Jugend verbindet sie mit einer breiten und heterogenen \u00d6ffentlichkeit. Gleichzeitig entsteht durch die enge Zusammenarbeit mit Studierenden der Bergischen Universit\u00e4t ein Labor f\u00fcr neue Formen kultureller Bildung und somit ein Raum mit flachen Hierarchien und neuen Lern- und Vermittlungsformaten.<\/p>\n<p>In diesem lebendigen Kontext begegnen sich Mathematik und Kunst als zwei eigenst\u00e4ndige, aber anschlussf\u00e4hige Erkenntnissysteme. Beide suchen nach Mustern, Energiestr\u00f6men und Strukturen, die Welt formen und Wirklichkeit modellieren \u2013 jedoch auf unterschiedliche Weise. Die Ausstellung macht diese \u00dcberg\u00e4nge sichtbar: ein Suchen nach Resonanz, nach gemeinsamen Vokabularen, nach Bewegungen zwischen Struktur und Wahrnehmung.<\/p>\n<div id=\"attachment_89367\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-89367 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Drawbot-Projekt-Studierende-der-Architektur-2018_2019-1-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1479\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das &#8222;Drawbot Projekt&#8220;, das von Studierenden der Architektur in den Jahren 2018 und 2019 geschaffen wurde &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p>Ein umfassendes Begleitprogramm mit Vortr\u00e4gen, Workshops und F\u00fchrungen vertieft diesen Dialog und er\u00f6ffnet neue Zug\u00e4nge zu Energiefl\u00fcssen, Dynamiken und Modellen in Kunst und Wissenschaft. Das Programm wird bis zum Ausstellungsbeginn auf der Webseite der Kunsthalle Barmen ver\u00f6ffentlicht:\u00a0<a href=\"https:\/\/kunsthallebarmen.de\/\">kunsthallebarmen.de\/<\/a>.<\/p>\n<p>Die Ausstellung effort + flow l\u00e4dt dazu ein, Systeme nicht nur zu analysieren, sondern zu erleben, und Kunst wie Mathematik als Impulse f\u00fcr neue Horizonte zu begreifen.<\/p>\n<h4>\u00dcber die Kunsthalle Barmen<\/h4>\n<p>Die 2024 wiederer\u00f6ffnete Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend wird in Tr\u00e4gerschaft der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal sowie gef\u00f6rdert durch den Landschaftsverband Rheinland und die Stadt Wuppertal \u00fcber drei Jahre hinweg f\u00fcr j\u00e4hrlich drei Ausstellungen genutzt. Seit Beginn der Neuausrichtung wurden bereits die Ausstellungen \u201eShared Spaces\u201c, \u201eFruchtbare Strukturen\u201c, \u201eDo Worry Be Happy\u201c und zuletzt \u201eEX NIHILO\u201c realisiert \u2013 jeweils mit dem Ziel, Kunst, Wissenschaft und Stadtgesellschaft in neuen Formen miteinander zu vernetzen.<\/p>\n<div id=\"attachment_89368\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-89368 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Katja-Daver-2024-2025-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1108\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Werke von Katja Daver, die in den Jahren 2024 und 2025 entstanden sind &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p>In kurzer Zeit haben sich vielf\u00e4ltige regionale und \u00fcberregionale Kooperationen entwickelt, unter anderem mit dem Pina Bausch Zentrum, dem Von der Heydt-Museum, dem Wuppertal Institut, Utopiastadt sowie Hochschulpartnerschaften unter anderem mit der Kunstakademie D\u00fcsseldorf, der Hochschule D\u00fcsseldorf und der Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste. Auch Schulen aus der Region werden durch gezielte Vermittlungsprogramme eingebunden.<\/p>\n<p><strong>Termin:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ausstellung<\/strong><\/p>\n<h4>\u201eeffort + flow \u2013 Mathematik und Kunst im Austausch\u201c<\/h4>\n<p>Vernissage: Freitag \u2013 16.01.2026 \u2013 19:00 Uhr<\/p>\n<p><strong>Kunsthalle Barmen &#8211; Geschwister-Scholl-Platz 4-6 \u2013 42275 Wuppertal<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausstellung l\u00e4uft bis 29.03.2026<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite der Kunsthalle Barmen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kunsthallebarmen.de\">http:\/\/www.kunsthallebarmen.de<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-88818\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/csm_effort_flow_Ausstellungsplakat_d83eae96be.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"708\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kunst trifft Wissenschaft! Mit der spannenden Ausstellung \u201eeffort + flow \u2013 Mathematik und Kunst im Austausch\u201c, die am Freitag (16.01.) begann, will die Kunsthalle Barmen bis zum 29. M\u00e4rz 2026 eindrucksvoll vor Augen f\u00fchren, wie sich k\u00fcnstlerische und wissenschaftliche Forschungsprozesse auf vielschichtige Weise begegnen und gegenseitig inspirieren k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-88815","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-23 03:28:40","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88815"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88815\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89411,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88815\/revisions\/89411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}