{"id":87962,"date":"2025-11-04T13:09:01","date_gmt":"2025-11-04T12:09:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=87962"},"modified":"2025-11-13T13:12:49","modified_gmt":"2025-11-13T12:12:49","slug":"ergebnis-einer-lernkurve-wsv-holt-wichtigen-punkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/11\/04\/ergebnis-einer-lernkurve-wsv-holt-wichtigen-punkt\/","title":{"rendered":"Ergebnis einer Lernkurve:\u00a0WSV holt wichtigen Punkt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_87965\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-87965 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Luyumbala-im-Einsatz-JC-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1818\" \/><span class=\"wp-caption-text\">WSV-Torh\u00fcter Michael Luyambula war auch in G\u00fctersloh wieder eine sichere Bank &#8211; \u00a9 Archivfoto Jochen Classe<\/span><\/div>\n<p>Damit ist die Abstiegsgefahr f\u00fcr die Rotblauen freilich bei weitem nicht gebannt, aber der Matchplan von Cheftrainer Sebastian Tyrala ist diesmal aufgegangen und k\u00f6nnte die Blaupause auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Spiele in einem Abstiegskampf sein: Nicht unbedingt sch\u00f6n, aber erfolgreich.<\/p>\n<h4>Blaupause f\u00fcr einen Abstiegskampf<\/h4>\n<p>\u201eDie Zuschauer haben kein Topspiel gesehen. Das lag viel an uns, das muss man ehrlicherweise sagen. Wir haben versucht, gut zu stehen und zu kontern. Das ist halt unsere Art und Weise im Moment. Das macht die Mannschaft sehr, sehr gut. Die Null stand. Am Ende haben wir verdient einen Punkt geholt, weil wir wenig zugelassen haben und wir trotzdem Nadelstiche gesetzt haben\u201c, erkl\u00e4rte WSC-Coach Sebastian Tyrala nach dem Spiel in der Pressekonferenz treffend. G\u00fctersloh Trainer Julian Hesse wollte gegen den WSV eigentlich eine neue Siegesserie starten und konstatierte: \u201eEs f\u00fchlt sich wie zwei verlorene Punkte an.\u201c<\/p>\n<p>Der WSV-Erfolg ist umso erstaunlicher, weil die Gastgeber als \u201eTop-Mannschaft in der Liga\u201c eingestuft, alle Vorteile auf der Hand zu haben schienen. Anders als der durch zahlreiche Verletzungen geschw\u00e4chte WSV, konnte der\u00a0 FCG-Trainer Julian Hesse seine Leistungstr\u00e4ger, wie Torj\u00e4ger Park Twardzik (bisher neun Tore), Routinier Jan-Lukas Liehr und Julius Langenfeld (beide je vier Tore) ebenso aufbieten, wie den Top-Vorlagengeber Erik Lanfer.<\/p>\n<h4>Erneuter \u201eKnockout\u201c im Bereich des m\u00f6glichen<\/h4>\n<p>Das letzte WSV-Spiel in G\u00fctersloh endete am 17. Mai 2025 unter anderen Voraussetzungen mit einer 7:0 Niederlage f\u00fcr das damalige Tyrala-Team. Die jetzige Lernkurve f\u00fcr das WSV-Team resultiert indessen aus den Erfahrungen der\u00a0 letzten Spiele, die immer dann verloren gingen, wenn die Mannschaft in der Abwehr nichts konsequent genug agierte und oft in den Schlussphasen Konzentration vermissen lie\u00df. Anders diesmal in G\u00fctersloh, wo die kopfballstarken langen Kerls der Gastgeber mit hohem Einsatz geblockt wurden.<\/p>\n<div id=\"attachment_87966\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2509px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-87966 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tyrala-S.-12-JC.jpg\" alt=\"\" width=\"2499\" height=\"1666\" \/><span class=\"wp-caption-text\">WSV-Chefcoach Sebastian Tyrala hatte seine Mannschaft in G\u00fcterloh sehr gut eingestellt und konnte sich \u00fcber einen Punkt freuen &#8211; \u00a9 Archivfoto Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>In den hektischen, spannenden Schlussminuten sah man diesmal einen WSV, der sich sowohl auf geschicktes Zeitspiel, wie auch auf konsequentes Attackieren verstand. Mit etwas Gl\u00fcck war sogar noch der Siegtreffer m\u00f6glich, so als ein Distanzschuss des eingewechselten Amin Bouzraa das Ziel knapp verfehlte oder als Hans-Juraj Hartmann eine Eckball-Hereingabe knapp am Tor vorbeik\u00f6pfte. Allerdings &#8211; auch ein erneuter sp\u00e4ter \u201eKnockout\u201c lag im Bereich des m\u00f6glichen und h\u00e4tte das WSV-Team dann auch psychologisch sehr weit zur\u00fcck geworfen.<\/p>\n<h4>Vergeblich auf den \u201eLucky Punch\u201c gehofft<\/h4>\n<p>Es war klar, dass der WSV in diesem Spiel gegen den ambitionierten Tabellenvieren in erster Line auf Ballsicherung bedacht sein w\u00fcrde. Fritz Kleiner fehlte verletzungsbedingt, Jeff Fehr krankheitsbedingt und Ronay Arabaci (20) aus disziplinarischen Gr\u00fcnden. Entsprechend defensiv lie\u00df das Trainer-Team die Partie angehen. Im Angriff hoffte man auf Daiki Kamo, der diesmal schon in der Start-Elf dabei war und als alleinige Spitze am Ende aber zu wenig \u201egef\u00fcttert\u201c werden konnte.<\/p>\n<p>Die Gastgeber fanden nur wenig M\u00f6glichkeiten, die stabile und kompakte WSV-Abwehr zu knacken und Torwart Michael Luyambula sah man einmal mehr in Glanzform. G\u00fctersloh hatte seine bisherigen acht Siege teilweise erst in den Schlussminuten zustande gebracht und hoffte auch diesmal noch bis zum Spielende auf den \u201cLucky Punch\u201c, mithin also auf den Gl\u00fccksmoment.<\/p>\n<h4>\u201eHaben den Wachr\u00fcttler gebraucht\u201c<\/h4>\n<p>Besonderes hervorzuheben ist, dass der WSV nach dem 3:0 am 01. August 2025 in Velbert erstmalig wieder ohne Gegentor blieb. Amin Bouzraa meinte nach der Partie,: \u201eWir hatten irgendwie einen Wachr\u00fcttler gebraucht und im Gegensatz zur letzten Woche bis zur letzten Minute konsequent verteidigt\u201c. Levin M\u00fcller sagte: \u201eWir wollten hinten sicher gehen und vorne Nadelstiche setzen, das ist uns gelungen, auch weil wir uns \u00fcberall reingeworfen haben.\u201c<\/p>\n<p>Nicht ganz umsonst gab es dann aber auch gleich viermal die \u201eGelbe Karte\u201c, und zwar f\u00fcr Aydogan (28.), Duncan (55.), Hartmann (68.) und Bouzraa (90.+6). F\u00fcr Celal Aydogan war es die f\u00fcnfte Verwarnung dieser Saison, so dass er f\u00fcr das n\u00e4chste Meisterschaftsspiel am 22. November gegen die U23 von Fortuna D\u00fcsseldorf gesperrt ist.<\/p>\n<h4>Gro\u00dfe Hoffnungen auf den Pokal-Wettbewerb<\/h4>\n<p>Der Fokus ruht indessen jetzt auf dem n\u00e4chsten Spiel im Niederrheinpokal. Hier stehen die Wuppertaler im Viertelfinale und treffen am kommenden Samstag (15.11.) um 13:30 Uhr im Stadion am Eisenbrand auf den Oberligisten FC B\u00fcderich. Sport-Direktor Gaetano Manno: \u201eEin ganz, ganz schwieriges Spiel. Es ist f\u00fcr den Verein und das ganze Umfeld sehr wichtig.\u201c Im Halbfinale w\u00fcrde man wieder auf einen Oberligisten treffen, n\u00e4mlich den Sieger der Partie SC St. T\u00f6nis gegen den VfB Hilden. Auf dem Papier also l\u00f6sbare Aufgaben. Favorit f\u00fcr das Finale ist der attraktive Dritt-Ligist MSV Duisburg.<\/p>\n<p><b>Text: Siegfried J\u00e4hne<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>FC G\u00fctersloh &#8211; Wuppertaler SV 0:0<\/h4>\n<p><b>G\u00fctersloh: <\/b>Peters \u2013 Barthel, Henke, Borgmann, Lanfer \u2013 Kandic, Reyes (68. Langfeld) \u2013 Maeilla (68. Wilkesmann), Liehr, Frieling (81. Bollmann) &#8211; Twardzik<\/p>\n<p><b>Wuppertal:<\/b> Luyambula \u2013 M\u00fcller, Dervisevic, Hartmann, Bielitza, Miyamoto \u2013 Duncan, Aydogan (68. Arambasic) \u2013 Schaub (83. Lamnaouar), Kamo, Wagemann (63. Bouzraa)<\/p>\n<p><b>Schiedsrichter<\/b>: Henry Schr\u00f6der (VfL Hiddesen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr der WSV f\u00fchlt\u00a0 sich der Punktgewinn beim FC G\u00fctersloh wie ein Sieg an. Wenn man so will, ist das 0:0 gegen die titelambitionierten Ostwestfalen Ergebnis einer Lernkurve. Aber auch Gl\u00fcck und K\u00f6nnen waren vor 1.809 Zuschauern im Spiel, als sich die Bergischen im\u00a0 Heidewalder \u201eOhlendorf-Stadion\u201c wieder den 13. Tabellenplatz in der Regionalliga West erk\u00e4mpften.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-87962","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-21 20:26:24","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87962","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87962"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87962\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87969,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87962\/revisions\/87969"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87962"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87962"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87962"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}