{"id":87058,"date":"2025-09-27T22:44:32","date_gmt":"2025-09-27T20:44:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=87058"},"modified":"2025-09-29T22:44:42","modified_gmt":"2025-09-29T20:44:42","slug":"vorsicht-vor-betrug-im-internet-oder-am-telefon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/09\/27\/vorsicht-vor-betrug-im-internet-oder-am-telefon\/","title":{"rendered":"Vorsicht vor Betrug im Internet oder am Telefon"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_40411\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-40411\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Portraet-Dohmen-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1894\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Matthias Dohmen, Journalist, Schriftsteller und Seniorensicherheitsberater\u00a0 &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Quintessenz: M\u00f6glichst die Ruhe bewahren, im Zweifelsfall den H\u00f6rer auflegen und im Notfall die Polizei anrufen. Bevorzugt geben sich Betr\u00fcger geben sich Betr\u00fcger als \u201eSicherheitsmitarbeiter\u201c einer Bank oder sogar als Polizist aus, um an das Geld von gutgl\u00e4ubigen Menschen zu kommen.<\/p>\n<p>Sie rufen an und behaupten, verd\u00e4chtige Transaktionen auf dem Konto des Opfers festgestellt zu haben. Um das Verm\u00f6gen zu sch\u00fctzen, wird dann angeboten, dass ein angeblicher ziviler Polizist vorbeikommt, um Bargeld und Wertgegenst\u00e4nde zu sichern. Ganz wichtig: Wenn jemand so etwas verlangt, handelt es sich mit Sicherheit um einen Betrug.<\/p>\n<p><strong>Wertvolle Tipps:<\/strong><\/p>\n<p>Auf das Bauchgef\u00fchl h\u00f6ren \u2013 ein gesundes Misstrauen ist keine Unh\u00f6flichkeit.<\/p>\n<p>Keine pers\u00f6nlichen Daten preisgeben! Bestimmte Worte wie z.B. \u201eJa\u201c \u2013 \u201eMatthias, bist du das?\u201c vermeiden<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch sofort beenden, wenn etwas verd\u00e4chtig vorkommt, oder gleich auflegen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig die Polizei unter 110 anrufen oder die Bank kontaktieren.<\/p>\n<p>Achtung: Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertgegenst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Entscheidend: Niemals fremde Personen in die Wohnung lassen.<\/p>\n<p>Eine vertraute Person hinzuziehen<\/p>\n<p>Telefonbucheintrag \u00e4ndern, den Vornamen streichen oder nur den Anfangsbuchstaben erscheinen lassen.<\/p>\n<p>Besonders \u00e4ltere Menschen sind das Ziel dieser Ganoven. Sie rufen oft aus S\u00fcd- oder Osteuropa an, sind hochqualifiziert und mit allen Wassern gewaschen.<\/p>\n<p>Sinnvoll kann es auch sein, mit der Familie einen Kode zu vereinbaren, den man im Notfall benutzt, um sicher zu sein, dass kein Fremder am Apparat ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_87060\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-87060 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250926_161046-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1327\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Seniorensicherheitsberater Dr. Matthias Dohmen (r.) bei seinem spannenden Vortrag \u00fcber Betrug im Interet oder am Telefon &#8211; \u00a9 Karin Brehm<\/span><\/div>\n<p>Und so oder \u00e4hnlich laufen die Anrufe der gewieften Betr\u00fcger ab \u2013 die Hilfsorganisation \u201eWei\u00dfer Ring\u201c schildert einen Muster-Fall:<\/p>\n<p>\u201eIn Ihrer Nachbarschaft gab es am Wochenende mehrere Einbr\u00fcche einer Bande. Um sich zu sch\u00fctzen, sollten Sie besser kein Bargeld zu Hause haben\u201c, sagte der vermeintliche Polizist in n\u00fcchternem Ton zu Olga Z. Die 68j\u00e4hrige bekam sofort Angst. Der angebliche Polizist meldete sich kurze Zeit sp\u00e4ter erneut: \u201eDie Verbrecherbande hat jetzt auch in Ihrer Stra\u00dfe zugeschlagen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie alle Wertsachen in einen Koffer packen und an einen Kurier \u00fcbergeben, der gleich bei Ihnen vorbeikommt.\u201c Mehrmals hintereinander bedr\u00e4ngte sie der falsche Polizist am Telefon. Mit weichen Knien folgte Olga Z. schlie\u00dflich gab er seine Anweisung. Kurz darauf \u00fcbergab Olga Z. den Koffer an einen Kurier. Und sah ihre Sachen nie wieder.\u201c<\/p>\n<p>Um m\u00f6glichst authentisch daherzukommen, blinkt im Display des Telefons des Betrugsopfers oft die \u201e110\u201c auf. Das muss man sich f\u00fcr alle F\u00e4lle merken: Wenn die Polizei bei jemandem zu Hause anruft (und das ist schon mal ein \u00e4u\u00dferst seltener Fall), dann ruft sie auf gar keinen Fall mit der 110 an.<\/p>\n<p>Weitere Informationen findet man im Internet beispielsweise unter <a href=\"https:\/\/weisser-ring.de\/Telefonbetrug\">https:\/\/weisser-ring.de\/Telefonbetrug<\/a>. Auf dem Treffen im Gemeindezentrum Sonnborn ging es dann aber auch um positive Themen, wie \u00a0den n\u00e4chsten Jahresausflug. Aktuelle Informationen gibt es <a href=\"http:\/\/www.wuppertal-parkinson.de\">www.wuppertal-parkinson.de<\/a> und \u00fcber die Whatsapp-Gruppe.<\/p>\n<p><strong>Text: Dr. Matthias Dohmen<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Betrug im Internet oder am Telefon\u00a0 &#8211; ein brandaktuelles Thema. Und das spielte auch auf der Mitgliederversammlung der Selbsthilfegruppe Wuppertal-Parkinson e.V. einen Hauptrolle. Nach dem einf\u00fchrenden Vortrag von Seniorensicherheitsberater Dr. Matthias Dohmen gab es dar\u00fcber eine lebhafte Diskussion.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-87058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wuppertal"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-14 12:04:56","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87058"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87061,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87058\/revisions\/87061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}