{"id":86399,"date":"2025-09-01T21:00:21","date_gmt":"2025-09-01T19:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=86399"},"modified":"2025-09-01T21:00:21","modified_gmt":"2025-09-01T19:00:21","slug":"die-visionen-des-les-corbusier-der-vertikale-siedlungsbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/09\/01\/die-visionen-des-les-corbusier-der-vertikale-siedlungsbau\/","title":{"rendered":"Die Visionen des Les Corbusier: Der vertikale Siedlungsbau"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_86405\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1107px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-86405 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Grafe-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1097\" height=\"737\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr.-Ing. Christoph Grafe leitet seit 2013 den Lehrstuhl f\u00fcr Architekturgeschichte und -theorie an der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 UniService Third Mission<\/span><\/div>\n<p>Christoph Grafe, Architekt, mit dem Schwerpunkt Geschichte und Theorie in der Architektur, kennt die Ideen von Le Corbusier und die Gr\u00fcnde des Scheiterns bei der Planung und Realisierung im menschlichen Ma\u00dfstab. Dafr\u00fcber hat sich Autor Uwe Blass mit dem Wissenschaftler im Rahmen der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; unterhalten.<\/p>\n<h4><strong>Unit\u00e9 d\u2019habitation \u2013 die Wohneinheit<\/strong><\/h4>\n<p>Die Unit\u00e9 d\u2019habitation, zu Deutsch Wohneinheit, oder auch oft als \u201eWohnmaschine\u201c bezeichnet, war eine Idee Le Corbusiers, welche er 1925 auf der Weltausstellung in Paris vorstellte. \u201eLe Corbusier hatte den Begriff der &#8218;La machine \u00e0 habiter&#8216;, also der Wohnmaschine tats\u00e4chlich schon in den 1920er Jahren formuliert\u201c, beginnt Grafe, \u201edas, was dann am Ende erstmalig in Marseille umgesetzt wurde, war also Teil\u00a0 eines sehr viel l\u00e4ngeren Prozesses, in dem er ein Konzept f\u00fcr den gestapelten, also vertikalen Siedungsbau vorstellte, und darin \u2013das ist auch mittlerweile historisch untersucht und belegt- bestimmte Konzepte des Wohnens, auch Raumkonzepte, eigentlich so umarbeitete, dass sie f\u00fcr den seriellen Wohnungsbau m\u00f6glich wurden.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Le Corbusier habe bereits in dieser Zeit ber\u00fchmte Villen erschaffen, die man als Demonstrationsobjekte ansehen m\u00fcsse, erkl\u00e4rt der Architekt. \u201eEr hat also nicht einfach ein Haus gebaut, sondern dieses Haus auch immer als Idee \u00fcber das Wohnen verstanden und f\u00fcr die Architektur benutzt. Bekannt in diesem Fall sind die f\u00fcnf Punkte der Architektur (Pfosten, Dachg\u00e4rten, freier Grundriss, Langfenster und die Fassadengestaltung, Anm. d. Red.), die mit der Villa Savoye (Die Villa Savoye gilt als ikonisches Bauwerk der Moderne in der N\u00e4he von Paris, Anm. d. Red.) verbunden sind.\u201c<\/p>\n<p>Manche Dinge k\u00f6nne man bei seinen Arbeiten immer wieder entdecken. Ein wesentlicher Aspekt ist ein Wohnraum, der mehr als eine Etage hoch sei. \u201eViele der Villen haben immer eine Halle, die \u00fcber mehr als ein Stockwerk geht. Diese Idee des Raumes, der unterschiedlich hoch ist, ist tats\u00e4chlich eine Konstante in all seinen Konzepten f\u00fcrs Wohnen. Das Interessante ist, dass er mit dem Konzept der Unit\u00e9 d\u2019habitation, von der sich auch ein Nachbau im Mus\u00e9e des Monuments fran\u00e7ais in Paris befindet, wo man wirklich in einem Prototyp herumlaufen kann, versucht, eine Idee, die aus dem Villenbau und Atelierhaus kommt, in den Massenwohnungsbau zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das realisiert er nach dem Zweiten Weltkrieg in Marseille, wobei sein Wunsch war, dass das ganze Geb\u00e4ude ein Prototyp f\u00fcr andere gro\u00dfe Wohnprojekte in ganz Frankreich sein sollte.\u201c Zwar gibt es bis heute weitere seiner Geb\u00e4udekomplexe, aber eine landesweite Umsetzung hat nicht stattgefunden.<\/p>\n<div id=\"attachment_86406\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-86406 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Le_Corbusier_1964_Stedelijk_Museum_Sikkensprijzen_916-9288.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"458\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Alberto C. Gonz\u00e1lez: Modulare Struktur der Apartments in Marseille &#8211; \u00a9 CC BY-SA 4.0<\/span><\/div>\n<h4><strong>Bauprinzip erinnert an Flaschenregal<\/strong><\/h4>\n<p>Die Unit\u00e9 d\u2019habitation sollte einen erh\u00f6hten Wohnkomfort bieten. Das Bauprinzip l\u00e4uft in Fachkreisen unter der Bezeichnung &#8218;Flaschenregal&#8216;. Dazu Grafe: \u201eDas hat mit einer schematischen Darstellung zu tun, die Le Corbusier selber hergestellt hat. Er zeigt seine Wohnung n\u00e4mlich als eine Art Container von W\u00e4nden, die in ihrer G\u00e4nze in ein Skelett hereingeschoben werden kann. Das sieht dann tats\u00e4chlich wie ein Flaschenregal aus, in das sozusagen die Etagen hineingeschoben werden.\u201c In der Realit\u00e4t sei das zwar anders konstruiert worden, aber es sei eine v\u00f6llig neutrale Skelettkonstruktion, die in ihren Dimensionen passgenau ausgerichtet sei.<br \/>\n<strong><br \/>\n<\/strong><strong>Die vertikale Stadt<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u201e<\/strong>Le Corbusier hat sich scharf gegen die traditionelle Stadt abgesetzt, ganz besonders jene des Pariser Pr\u00e4fekten Georges-Eug\u00e8ne Haussmann\u201c, erz\u00e4hlt Grafe. Er kritisierte die R\u00e4ume, die Stra\u00dfen und auch schon damals den Mangel an Gr\u00fcn in der Stadt. \u201eDem setzt er eine Stadt entgegen, die in die H\u00f6he w\u00e4chst. Dazu geh\u00f6rt aber auch das so weit wie m\u00f6glich offene Feld, in dem die Geb\u00e4ude stehen. Diese zwei Dinge sind miteinander verbunden. Die Fl\u00e4che soll eigentlich so weit wie m\u00f6glich offenbleiben, zum Park werden, die Geb\u00e4ude sollen in die H\u00f6he gehen, so dass das Wohnen nicht mehr direkt auf dem Erdboden stattfindet. Dazu geh\u00f6rt, dass alle Geb\u00e4ude auch immer eine Stadt f\u00fcr sich sind. Bei der Unit\u00e9 d\u2019habitation ist es ja so, dass wir im Geb\u00e4ude auch eine Innenstra\u00dfe haben, die ein St\u00fcck Stadt simulieren soll.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_86407\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-86407 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Unite-d-Habitation-Corbusierhaus-Berlin-Westend-05-2017a-CC-BY-SA-4.0.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"503\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Corbusierhaus in Berlin &#8211; \u00a9 CC BY-SA 4.0<\/span><\/div>\n<h4><strong>Die erste Wohneinheit entstand 1947 in Marseille<\/strong><\/h4>\n<p>Die erste Umsetzung der Idee der vertikalen Stadt fand 1947 in Marseille statt, 22 Jahre nach der Weltausstellung in Paris. Das habe mit den Gegebenheiten zu tun, erl\u00e4utert Grafe, denn die Dringlichkeit der Wohnraumschaffung sei nach dem Zweiten Weltkrieg in dramatischer Weise gegeben gewesen. Dass sich Le Corbusier, wie auch andere bekannte Architekten, den damaligen Machthabern der Vichy-Regierung angedient hatte, um seine Ideen einer neuen Stadt im gr\u00f6\u00dferen Umfang umsetzen zu k\u00f6nnen, bleibt ein dunkler Punkt in seiner Erfolgsgeschichte. Der Bau in Marseille hatte gigantische Ausma\u00dfe. Es waren Wohneinheiten gekoppelt mit Gesch\u00e4ften, Hotel und Kindergarten.<\/p>\n<p>\u201eEs ist bis heute eine hocheffiziente Einteilung, die auf eine b\u00fcrgerliche Kleinfamilie ausgerichtet ist. Man kann dort eigentlich maximal mit vier Personen wohnen, die Wohnungen sind im Prinzip alle gleich gro\u00df. Es gibt eine Standardeinheit und die besteht tats\u00e4chlich aus diesem Wohnraum, in den aus dem oberen Geschoss ein Balkon hineinragt. Es sind sehr schmale Schlafzimmer eingebaut, da geht gerade mal ein Doppelbett rein. Alles ist ganz genau dimensioniert, maximal effizient geplant, bis hin zur Deckenh\u00f6he.\u201c<\/p>\n<p>Le Corbusier arbeitete mit einem von ihm entwickelten Ma\u00dfsystem, dem sogenannten Modulor. Dies legte die Gr\u00f6\u00dfe eines Menschen von 1,83 Metern zu Grunde und wich von den Standardh\u00f6hen des Hausbaus ab. Der Aspekt der Wohnmaschine zeigte sich auch in der Ausstattung der Wohnungen. \u201eEs waren z. B. K\u00fcchen, in denen die Funktionsabl\u00e4ufe ma\u00dfgeblich waren, in denen die Handlungsabl\u00e4ufe effizient verrichtet werden konnten\u201c, sagt Grafe, \u201eder Aspekt der Maschine wird dort noch einmal sehr deutlich. Man will alles ganz genau so einrichten, dass es funktioniert.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_86410\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 669px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-86410 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Im-Inneren-des-Wohnkomplexes-in-Marseille-CC-BY-SA-3.0.jpg\" alt=\"\" width=\"659\" height=\"494\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Im Inneren des Wohnkomplexes in Marseille &#8211; \u00a9 CC BY-SA 3.0<\/span><\/div>\n<p><strong>Die einzige Wohnmaschine Le Corbusiers au\u00dferhalb Frankreichs steht in Berlin<\/strong><\/p>\n<p>Le Corbusiers Idee der Unit\u00e9 d\u2019habitation wurde auch einige Jahre sp\u00e4ter im sogenannten Corbusierhaus in Berlin umgesetzt. Allerdings konnte sich der Architekt mit dem Ergebnis nicht anfreunden und distanzierte sich sogar von diesem Projekt. \u201eDas hatte mit dem Entstehungsproze\u00df zu tun. Ein wesentlicher Aspekt war der, dass der Modulor nicht zur Ausf\u00fchrung kam, sondern die Berliner Bauverordnung griff. Sein Konzept der Dimensionen und Proportionen wurde dadurch nicht befolgt\u201c, erkl\u00e4rt Grafe. Au\u00dferdem habe es auch Kommunikationsprobleme gegeben.<\/p>\n<p>\u201eTrotzdem muss man sagen, es ist die einzige Unit\u00e9, die au\u00dferhalb Frankreichs realisiert wurde. Man muss sicher festhalten, dass Le Corbusier nicht akzeptieren konnte, dass man ihm die Kontrolle \u00fcber die Ausf\u00fchrung wegnahm. In der handwerklichen Ausf\u00fchrung des Berliner Geb\u00e4udes merkt man das auch, sie ist nicht so verfeinert, nicht so k\u00fcnstlerisch hochwertig wie die franz\u00f6sischen Pendants.\u201c<\/p>\n<p><strong>Die Unit\u00e9 d\u2019habitation bleibt ein interessantes Konzept des Wohnens<\/strong><\/p>\n<p>Mittlerweile wurden 17 Objekte Le Corbusiers in verschiedenen L\u00e4ndern zum UNESCO-Welterbe erkl\u00e4rt. Der neue Typ der Unit\u00e9 d\u2019habitation ist bis heute umstritten, weil er unabh\u00e4ngig von lokalen Gegebenheiten realisiert wurde. Dabei spricht man auch von der &#8218;Irrelevanz des Ortes f\u00fcr die architektonische Entscheidung&#8216;. Es sei ein Bauen ohne Konzession an den jeweiligen Kontext gewesen.<\/p>\n<div id=\"attachment_86408\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-86408 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Modulare-Struktur-der-Apartments.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"964\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Le Corbusier 1964 im Stedelijk Museum &#8211; \u00a9 CC0<\/span><\/div>\n<p>\u201eSicher sind die Richtlinien heute strikter geworden\u201c, sagt Grafe, \u201eso <em>wie<\/em> wir im Augenblick bauen, wird eine klare Sicht einer einzigen Person eigentlich unm\u00f6glich. Ich bin selber ein Verfechter von ortsspezifischem Bauen. Trotzdem w\u00fcrde ich f\u00fcr die Unit\u00e9 sagen, dass sie in fast allen bislang gem\u00e4\u00dfigten Klimazonen die Unit\u00e9 an bestimmten Stellen nach wie vor auch ein interessantes Konzept des Wohnens bietet. Wenn man beispielsweise in einer Wohnung der Unit\u00e9 in Marseille ist, dann hat man einen wunderbaren Blick auf die mediterrane Landschaft. In Briey-en-For\u00eat guckt man dagegen in den Wald und in Nantes hat man die westfranz\u00f6sische Landschaft. Man hat eine Wohnerfahrung, die immer ortsspezifisch ist.\u201c<\/p>\n<p>Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Konzepte von Le Corbusier und auch anderer Architekten im Wiederaufbau h\u00e4ufig in verw\u00e4sserter Form im gro\u00dfen Ma\u00dfstab ausgef\u00fchrt, erkl\u00e4rt der Fachmann. \u201eDie verw\u00e4sserte Form besteht u.a. darin, dass man die relativ gener\u00f6se Ausstattung mit Einrichtungen, wie etwa einem Restaurant, einem Hotel oder einer Kita meistens nicht durchsetzt, so dass der gesamte gemeinschaftliche Bereich eigentlich wegf\u00e4llt. Das hat auch damit zu tun, dass Le Corbusier das Konzept nicht f\u00fcr den Arbeiterwohnungsbau gedacht hat. Das Bauen, die vertikale Stadt, hat er f\u00fcr die gutausgebildete Mittelschicht geplant. Das sind in der Regel Leute, die das Restaurant, das Hotel auch nutzen und einen \u00f6ffentlichen Lebensstil pflegen.&#8220; Aus der heutigen Sicht, erkl\u00e4rt Grafe abschlie\u00dfend, sei die Tatsache, dass Le Corbusiers Wohneinheiten nicht fl\u00e4chendeckend umgesetzt wurden, eine gute Entscheidung gewesen. Aber die realisierten Objekte bestechen durch ihre Einzigartigkeit.<\/p>\n<div id=\"attachment_86413\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-86413 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Unite_dhabitation_Marseille_France.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"453\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Alberto C. Gonz\u00e1lez: Modulare Struktur der Apartments in Marseille &#8211; \u00a9 CC BY-SA 4.0<\/span><\/div>\n<p>Interessant in diesem Zusammenhang ist auch der Grabstein des Meisters. Dort sind sein Name und der seiner Frau auf rechteckigen, vertikal gestapelten Steinen zu lesen, die in einen Betonrahmen eingelassen sind.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_86419\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-86419 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Grafe-4-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"317\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr.-Ing. Christoph Grafe &#8211; \u00a9 UniService Third Mission<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr.-Ing. Christoph Grafe<\/h4>\n<p>Prof. Dr.-Ing. Christoph Grafe leitet seit 2013 den Lehrstuhl f\u00fcr Architekturgeschichte und -theorie an der Bergischen Universit\u00e4t und ist seit 2024 Dekan der Fakult\u00e4t Architektur und Bauingenieurwesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er war zweifelsohne eine Schl\u00fcsselfigur der modernen Architektur und Stadtplanung des 20. Jahrhunderts: Charles-\u00c9douard Jeanneret-Gris, besser bekannt als Le Corbusier (1887 \u2013 1965). Der schweizerisch-franz\u00f6sische Architekt lieferte bereits auf der Weltausstellung 1925 in Paris neue Ans\u00e4tze f\u00fcr den europ\u00e4ischen St\u00e4dtebau, Visionen, die sich aber im sozialen Wohnungsbau der Nachkriegszeit nicht umsetzen lie\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-86399","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 14:10:44","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86399","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=86399"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86399\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":86427,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86399\/revisions\/86427"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=86399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=86399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=86399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}