{"id":85740,"date":"2025-08-02T17:56:33","date_gmt":"2025-08-02T15:56:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=85740"},"modified":"2025-08-06T15:24:38","modified_gmt":"2025-08-06T13:24:38","slug":"marketing-reloaded-durchladen-und-zielen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/08\/02\/marketing-reloaded-durchladen-und-zielen\/","title":{"rendered":"Marketing Reloaded: Durchladen und zielen?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_85744\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2035px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-85744 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Stadtgespraeche_2025_05-115-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"2025\" height=\"1452\" \/><span class=\"wp-caption-text\">R\u00fcdiger Konetschny (r.) mit Politiker-Legende Siegmar Gabriel beim Netzwerk-Event STADTGESPR\u00c4CHE.ruhr &#8211; \u00a9 Fotostudio Essen &#8211; Dr. Claudia Posern<\/span><\/div>\n<p>Irgendwie ist mir das nat\u00fcrlich klar gewesen. Ich muss es hier aber einfach nochmal ganz deutlich aussprechen: Die Aufmerksamkeit leidet! Sie schwindet und es wird immer teurer und komplexer, m\u00f6glichst viele Verbraucher zu erreichen.<\/p>\n<p>Reisen Sie mit mir doch einmal kurz zur\u00fcck in die 1970er Jahre unserer Republik: Ein typischer Samstagabend und die ganze Familie sitzt gespannt vor dem Fernsehaltar im Wohnzimmer. Bis zu 30 Millionen Zuschauer verfolgen gespannt \u201eAm laufenden Band\u201c mit Rudi Carrell.<\/p>\n<h4>Viele J\u00fcngere ignorieren lineales Fernsehen<\/h4>\n<p>Eine f\u00fcr heutige Verh\u00e4ltnisse unfassbar gro\u00dfe Zahl! Was f\u00fcr eine Hebelwirkung. Heute freuen sich die TV-Sender schon \u00fcber wenige Millionen Zuschauer. Ganze Generationen ignorieren lineares TV. Der Zeitung sterben die Leser weg. Das Radio wird durch Streams ersetzt \u2013 h\u00e4lt sich aber noch wacker.<\/p>\n<p>Gro\u00dffl\u00e4chenplakate sind teuer und begrenzt. Und Publikumszeitschriften verschwinden sang- und klanglos aus unseren Bahnhofsb\u00fcchereien. Gedruckte Prospekte werden gegen digitale Werbung ausgetauscht. Nischenprodukte wie Podcasts oder Verkaufsfernsehen sind Tropfen auf den hei\u00dfen Stein. Google und Social Media scheinen die Alternativen zu sein.<\/p>\n<div id=\"attachment_81785\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1517px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-81785\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Stadtgespraeche_2025_0200058-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1507\" height=\"989\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Marketing-Experte und Unternehmer R\u00fcdiger Konetschny (ECHOPARK gmbH)\u00a0 &#8211; \u00a9 Claudia Posern \/ Fotostudio Essen<\/span><\/div>\n<p>Aus wenigen Massenmedien sind mittlerweile viele verschiedene Kommunikationskan\u00e4le geworden. Unsere Werbewelt wird fraktaler und fragmentierter. Der R\u00fcckzug einiger Mitgliedskunden bei Payback zeigt auch, Daten sind nicht alles. Trotzdem verspricht uns die Mediavermarktung der digitalen Kan\u00e4le beste Konversion und Treffsicherheit. Verstehen Sie mich nicht falsch, es geht nicht mehr ohne digitale Kommunikation, aber bitte intelligenter und in Kombination mit weiteren Ma\u00dfnahmen!<\/p>\n<p>Die Hei\u00dfluftfritteuse, welche ich am Black Friday bestellt hatte, hat mich tagelang nach ihrem Kauf \u201edigital\u201c verfolgt. Wie sch\u00f6n w\u00e4re es doch, stattdessen Rezeptvorschl\u00e4ge zu bekommen, die mich gerne erreichen d\u00fcrften. So intelligent ist die digitale Welt dann doch nicht. Verzeihen Sie mir bitte die folgende abschlie\u00dfende martialische Waffenmetapher, die ich aber f\u00fcr sehr treffend erachte.<\/p>\n<h4>Welche Pfeile treffen ins Schwarze?<\/h4>\n<p>Die Zielgruppe finden und ihr so die n\u00f6tige Aufmerksamkeit abverlangen, ist die Aufgabenstellung. Dazu brauche ich immer eine gute Idee, die pr\u00e4zise das Bewusstsein meiner Zielgruppe trifft. Diese Idee ist dann meine beste Waffe \u2013 vielleicht ein guter Bogen. Aber was kann der ohne Pfeile? Diese Pfeile sind mein Mediabudget. Oft muss mehrfach geschossen werden, um ins Schwarze zu treffen.<\/p>\n<p>\u201eMarketing reloaded\u201c ist f\u00fcr dieses Bild ein sch\u00f6ner Titel. Aber nehmen Sie nicht die alten Waffen und dr\u00fccken einfach erneut ab. Das wird nicht ausreichen, um ins Schwarze zu treffen bzw. in die gew\u00fcnschten schwarzen Zahlen zu kommen. Das Marketing der Zukunft gelingt nur, wenn wir mit digitalen und analogen Ideen und Ma\u00dfnahmen in einen \u201eDigilog\u201c gehen. \u00b6<\/p>\n<p><strong>Text: R\u00fcdiger Konetschny<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_85748\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-85748 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Stadtgespraeche_2025_05-115-Kopie-2.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"309\" \/><span class=\"wp-caption-text\">R\u00fcdiger Konetschny &#8211; \u00a9 Dr. Claudia Posern<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber den Autor<\/h4>\n<p>Der geb\u00fcrtige Ruhrpottler R\u00fcdiger Konetschny ist Werber mit ganzem Herzen. Seit 30 Jahren arbeitet er als studierter Germanist und Publizist erfolgreich in der Werbebranche. Als Gastdozent war er an der BIZ Iserlohn oder der Hamburg Mediaschool aktiv. Er und sein Team arbeiten europaweit f\u00fcr gro\u00dfe Handelsmarken wie Poco, M\u00f6bel Boss, Adler, NKD, KiK, Woolworth, TEDi sowie f\u00fcr den Fu\u00dfball-Bundesligisten Borussia Dortmund, Vorwerk, ThyssenKrupp uvm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch nie war Marketing so schwierig und komplex wie heute! Als ich Mitte der 2010er Jahre von Prof. Vilim Vasata (einer der Gr\u00fcnderv\u00e4ter von BBDO und deutsche Werbelegende) in sein Loft im Medienhafen in D\u00fcsseldorf eingeladen wurde, beeindruckte er mich beim Kaffee mit einer beil\u00e4ufigen Aussage: \u201eDie W\u00e4hrung der Werbung ist die Aufmerksamkeit.\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-85740","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-24 14:12:24","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85740","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85740"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85740\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85749,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85740\/revisions\/85749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85740"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=85740"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=85740"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}