{"id":85341,"date":"2025-07-07T11:30:13","date_gmt":"2025-07-07T09:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=85341"},"modified":"2025-07-18T19:53:40","modified_gmt":"2025-07-18T17:53:40","slug":"bkg-internationale-sammelausstellung-zum-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/07\/07\/bkg-internationale-sammelausstellung-zum-jubilaeum\/","title":{"rendered":"BKG: Internationale Sammelausstellung zum Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_85343\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-85343 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/DSF9111-Kopie-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1804\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der BKG Vorstand mit K\u00fcnstlern aus Matagalpa, Nicaragua (v.l.) Danilo Rivera, Frank N, Michael Alles und Pablo Pupiro Mercado &#8211; \u00a9 Kevin Bertelt<\/span><\/div>\n<p>Gemeinsam mit der BKG sollen sie ein vielf\u00e4ltiges, k\u00fcnstlerisches Panorama gestalten. Die Ausstellung versteht sich als ein lebendiges Zeichen grenz\u00fcberschreitender kultureller Zusammenarbeit \u2013 ein Projekt, das den europ\u00e4ischen Gedanken und die globale Verbundenheit in die Sprache der Kunst \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p>Die erste Ausstellung unter dem Titel &#8222;Welcome Art&#8220; beginnt am Sonntag (20.07.) in der &#8222;Alten Glaserei&#8220;.\u00a016 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler der BKG zeigen ihre Werke &#8211; zusammen mit 30 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern aus allen Partnerst\u00e4dten der Stadt Wuppertal. Special Guest ist der K\u00fcnstler Krzysztof Juretko.<\/p>\n<p>Die BKG blickt auf eine lange Geschichte regionaler und internationaler Kunstf\u00f6rderung zur\u00fcck. Bereits in den vergangenen Jahren fanden Ausstellungen in Kooperation mit einzelnen Partnerst\u00e4dten statt, unter anderem mit Legnica (Polen), Be\u2019er Sheva (Israel), Saint \u00c9tenne (Frankreich), Ko\u0161ice (Slowakei) sowie innerhalb Deutschlands mit Berlin Tempelhof-Sch\u00f6neberg und Schwerin.<\/p>\n<p>Diese internationalen Projekte sollen den k\u00fcnstlerischen Dialog \u00fcber Grenzen hinweg f\u00f6rdern und auch das gegenseitige Verst\u00e4ndnis zwischen den Kulturen. Mit \u201eWelcome Art\u201c geht die BKG nun einen entscheidenden Schritt weiter: Erstmals werden alle acht Partnerst\u00e4dte gleichzeitig in einem gemeinsamen k\u00fcnstlerischen Projekt vereint.<\/p>\n<h4>Kultur-Netzwerk \u00fcber sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg<\/h4>\n<p>Damit entsteht nicht nur ein Netzwerk der Kunst, sondern auch ein neues Forum f\u00fcr Dialog, Begegnung und kreative Verst\u00e4ndigung \u00fcber nationale, sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg.<\/p>\n<p>In einer Zeit, in der internationale Zusammenarbeit auf politischer und gesellschaftlicher Ebene auf vielerlei Ebenen ins Stocken geraten ist, will die Ausstellung ein starkes Zeichen f\u00fcr die verbindende Kraft von Kunst und gelebter St\u00e4dtepartnerschaft setzen.<\/p>\n<p>Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Idee parteien\u00fcbergreifend viel Zustimmung in der Wuppertaler Politik erf\u00e4hrt \u2013 als Impuls, um die Beziehungen zu den Partnerst\u00e4dten neu zu beleben, zu vertiefen und sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Gerade in Zeiten der Krise brauchen die Menschen Vorstellungen davon, wie es anders, besser, gerechter gehen k\u00f6nnte. Kunst kann neue Welten entwerfen, Visionen sichtbar machen \u2013 und damit politische und gesellschaftliche Ver\u00e4nderung inspirieren \u2013 so die Initiatoren.<\/p>\n<div id=\"attachment_85345\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-85345 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/EingrossesHallonebenhaarigemTisch.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"750\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Werk mit dem Titel \u201eEin grosses Hallo neben haarigem Tisch\u201c von Birgit Pardun \u00a9 Birgit Pardun<\/span><\/div>\n<p>Kunst allein wird keine der aktuellen globalen Krisen l\u00f6sen oder gar beenden. Aber sie kann etwas, das Politik und Wissenschaft oft nicht k\u00f6nnen: ber\u00fchren, verbinden, verst\u00f6ren, befreien. Sie ist nicht nur \u201esch\u00f6n\u201c oder \u201ezweckfrei\u201c \u2013 sie ist ein Werkzeug des Denkens und F\u00fchlens. Und gerade in schwierigen Zeiten sei \u2013 so die Initiatoren des Projekts &#8211; wichtiger denn je.<\/p>\n<p><strong>Kunst als Br\u00fccke<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWelcome Art\u201c ist mehr als eine Ausstellung \u2013 es ist eine Einladung: An K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, sich gemeinsam auszudr\u00fccken. An St\u00e4dte, den Austausch wiederaufzunehmen. An Menschen, andere Perspektiven und Lebenswelten kennenzulernen.<\/p>\n<p>Die Kunstwerke spiegeln nicht nur individuelle k\u00fcnstlerische Positionen, sondern auch die kulturellen Eigenheiten der jeweiligen Regionen wider. So entsteht ein Dialog zwischen Orten, Identit\u00e4ten und Ausdrucksformen \u2013 ein Prozess des Miteinander-Lernens, Zuh\u00f6rens und Zusammenwachsens.<\/p>\n<p><strong>Ziele der Ausstellung:<\/strong><\/p>\n<p>St\u00e4rkung des internationalen Dialogs durch k\u00fcnstlerische Zusammenarbeit<\/p>\n<p>Neubelebung der St\u00e4dtepartnerschaften auf kultureller, gesellschaftlicher und pers\u00f6nlicher Ebene<\/p>\n<p>F\u00f6rderung interkultureller Begegnungen f\u00fcr das Publikum vor Ort<\/p>\n<p>Vernetzung von Kunstschaffenden \u00fcber Landesgrenzen hinweg<\/p>\n<p>Beitrag zur Integration durch k\u00fcnstlerischen Austausch und Perspektivenvielfalt<\/p>\n<p>\u201eWelcome Art\u201c ist aber auch der Auftakt f\u00fcr das kommende BKG-Projekt \u201eOne World\u201c, das im n\u00e4chsten Jahr stattfinden wird. Es markiert den ersten Schritt auf dem Weg zu einem intensiveren Miteinander \u2013 ein k\u00fcnstlerischer \u201eAufschlag\u201c f\u00fcr das, was kommt.<\/p>\n<p>In \u201eOne World\u201c wird der Gedanke der Kooperation im kommenden Jahr weiter vertieft. K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aus allen Partnerst\u00e4dten Wuppertals werden erneut eingeladen \u2013 diesmal jedoch mit der ausdr\u00fccklichen Anforderung, pers\u00f6nlich vor Ort zu sein. Das Projekt setzt auf unmittelbare Begegnung: Nach einer gemeinsamen Phase der Teambildung werden die Teilnehmenden in kleinen, internationalen Gruppen zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Im Zentrum stehen dabei Fragen nach Zusammenhalt, Integration und Freundschaft: Wie kann echte Kooperation \u00fcber kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg gelingen? Wie \u00fcberwinden wir gesellschaftliche Spaltung? Wie m\u00f6chten wir in Zukunft gemeinsam leben und gestalten?<\/p>\n<h4>Labor f\u00fcr gemeinschaftliches k\u00fcnstlerisches Arbeiten<\/h4>\n<p>Kooperation bedeutet hier mehr als nur das gemeinsame Ausstellen. Sie ist Grundprinzip und gelebte Praxis \u2013 von der Konzeption \u00fcber die Entstehung bis zur Realisierung der Ausstellung. Das Projekt versteht sich als Labor f\u00fcr gemeinschaftliches k\u00fcnstlerisches Arbeiten, in dem alle Beteiligten auf Augenh\u00f6he zusammenkommen.<\/p>\n<p>Gelungene Integration zeige sich darin, dass sich Menschen als Teil einer Gemeinschaft erleben \u2013 mit einem gemeinsamen Verst\u00e4ndnis davon, wie gesellschaftliches Zusammenleben gelingen kann. Deshalb sei es zentral, fr\u00fchzeitig in einen offenen Dialog mit den potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu treten.<\/p>\n<p>An dieser Stelle schlie\u00dft sich der Kreis zu \u201eWelcome Art\u201c: Als vorbereitende Plattform schafft es den Raum f\u00fcr erste Begegnungen, f\u00fcr das Kn\u00fcpfen von Beziehungen und das Ausloten gemeinsamer k\u00fcnstlerischer Visionen \u2013 ein essenzieller Baustein auf dem Weg zu einer gemeinsamen \u201eOne World\u201c.<\/p>\n<p>Alle Ausstellungen der BKG laufen in diesem Jahr \u00fcbrigens unter dem Label des 120 j\u00e4hrigem Jubil\u00e4ums. Die nun folgende Ausstellung \u201eWelcome Art\u201c ist aber die eigentliche Jubil\u00e4umsausstellung.<\/p>\n<p><strong>Termin:<\/strong><\/p>\n<h4>&#8222;Welcome Art&#8220;<\/h4>\n<p>Gemeinschaftsausstellung von 16 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern der BKG sowie 30 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern aus den Partnersta\u00e4dten Wuppertals<\/p>\n<p>Special Guest: Krzysztof Juretko<\/p>\n<p>Es sprechen Helge Lindh (MdB) und Stadtdirektor Matthias Nocke<\/p>\n<p>Am Digeridoo: Marvin Dilmann<\/p>\n<p><strong>Vernissage: Sonntag &#8211; 20.07.2025 &#8211; 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Alte Glaserei &#8211;\u00a0 Juliusstr. 12 &#8211; 42105 Wuppertal<\/p>\n<p>Die Ausstellung l\u00e4uft &#8211; mit umfangreichen Beiprogramm &#8211; bis zum 3. August 2025.<\/p>\n<p><strong>Weite Infos finden Sie auf der Webseite &#8222;Welcome Art&#8220;:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.welcome-art-wuppertal.jimdofree.com\/\">http:\/\/www.welcome-art-wuppertal.jimdofree.com\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<pre class=\"moz-quote-pre\"><\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bergische Kunstgenossenschaft (BKG) geh\u00f6rt mit ihren 120 Jahren zu den \u00e4ltesten K\u00fcnstlervereinigungen Deutschlands. Anl\u00e4sslich ihres Jubil\u00e4ums richtet die BKG mit der Ausstellung \u201eWelcome Art\u201c den Blick bewusst \u00fcber regionale Grenzen hinaus: K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aus allen acht Partnerst\u00e4dten der Stadt Wuppertal sind zu einer Gemeinschafts-Ausstellung eingeladen.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-85341","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-07 01:01:43","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85341","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85341"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85341\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85365,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85341\/revisions\/85365"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85341"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=85341"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=85341"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}