{"id":85154,"date":"2025-07-02T15:29:26","date_gmt":"2025-07-02T13:29:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=85154"},"modified":"2025-07-02T15:29:26","modified_gmt":"2025-07-02T13:29:26","slug":"eine-insel-mit-drei-hochkaraetigen-kultur-events","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/07\/02\/eine-insel-mit-drei-hochkaraetigen-kultur-events\/","title":{"rendered":"Eine INSEL mit drei hochkar\u00e4tigen Kultur-Events"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_85158\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 972px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-85158 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/199776_1741367237.57338.jpg\" alt=\"\" width=\"962\" height=\"640\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Francesca Gaza (M.) liefert mit ihrer musikalischen Begleitung einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen H\u00f6rgenuss ab &#8211; \u00a9 Ensemble<\/span><\/div>\n<p>Argentinien hat wie kein anderes Land afrikanische und europ\u00e4ische Rhythmen in die eigene vorkolumbianische indigene Kultur aufgenommen und zu neuer Musik und Tanz geformt. Das Tanzen in Erde und Sand war die erste Form, dort wurde die Figur einer liegenden 8 geboren. Jorge Luis Borges war damals Zeitzeuge dieser Menschen und fasziniert von ihrem Mut.<\/p>\n<p>Luis Pereyra, selbst Enkel einer Indianerin, hat das tiefe Anliegen, seinem Volk eine Stimme zu geben. Menschen, die gr\u00f6\u00dftenteils ausgerottet sind, klingen weiter auf seiner Erde. Die Wahrheit n\u00e4mlich lautet: Der Tango ist argentinischer als bislang angenommen. Die beiden T\u00e4nzer werden lesen, tanzen, Musik spielen und erz\u00e4hlen. Nicole Nau &amp; Luis Pereyra bilden T\u00e4nzer und T\u00e4nzerinnen in Tango Argentino und argentinischer Folklore aus.<\/p>\n<h4>\u00dcber Nicole Nau<\/h4>\n<p>Sie wurde in D\u00fcsseldorf geboren, studierte Grafikdesign und lie\u00df sich in Argentinien zur T\u00e4nzerin ausbilden. Es folgten Engagements erst in Kanada, dann Argentinien, auch am Opernhaus Teatro Col\u00f3n (Buenos Aires). Seit 2001 tanzt Nicole Nau mit ihrem Ehemann Luis Pereyra. Das Paar f\u00fchrt eine eigene Company und bildet T\u00e4nzer im Tango Argentino und der argentinischen Folklore aus \u2013 auch auf der INSEL! 2006 \u00fcbernahmen sie die k\u00fcnstlerische Leitung im Caf\u00e9 de los Angelitos und Viejo Almac\u00e9n. Ihre Eigenproduktion VIDA! wurde im Folies Berg\u00e9re Paris, World Forum Den Haag, Admiralspalast Berlin, KKL Luzern, Teatro Astral Buenos Aires, etc. mit Standing Ovations gefeiert. Die argentinische Post widmete ihr zwei Briefmarken. Ihr Buch &#8222;Tanze Tango mit dem Leben&#8220; erschien 2013 im Bastei L\u00fcbbe Verlag.<\/p>\n<h4>\u00dcber Luis Pereyra<\/h4>\n<p>Er ist T\u00e4nzer, Choreograf, Multiinstrumentalist, Komponist. 1965 in Santiago del Estero geboren, startete er 1969 in Buenos Aires (Argentinien) eine umfassende Tanzausbildung an der Escuela Nacional de Danzas, studierte Choreografie am Teatro Col\u00f3n und lernte dank H\u00e9ctor Zaraspe die Arbeit der Juilliard School, New York kennen. Seine professionelle Karriere begann 1975 (Ballet Mario Machaco, Ballet Salta, Santiago Ayala &#8222;El Ch\u00facaro&#8220;). 1987 bis 2000 wirkte er als Solot\u00e4nzer und Choreograf in der legend\u00e4ren Produktion Tango Argentino mit (2000 Tony Award\/beste Choreografie). Er trat mit Al Pacino, Robin Williams, Peter Coyote in den USA auf und tanzte f\u00fcr Lady Diana und Prince Charles.<\/p>\n<p>Die Los Angeles Times titelte ihn den &#8222;Fred Astaire Argentiniens&#8220;. In Buenos Aires \u00fcbernahm er die k\u00fcnstlerische Leitung diverser Tangotheater und wurde 2012 und 2016 mit dem argentinischen Kulturstaatspreis ausgezeichnet. Eine eigene Company gr\u00fcndete er 1987.<\/p>\n<h4>Freitag \u2013 11.07.2025 \u2013 Nicole Nau &amp; Luis Pereyra \u2013 \u201eKlang der Erde\u201c<\/h4>\n<p>Von der wahren Geschichte eines Tanzes, der die Welt ber\u00fchrt<br \/>\nINSEL Lesung mit Tanz &amp; Musik<br \/>\nBeginn: 19:30 Uhr &#8211; Einlass: 19:00 Uhr<br \/>\nEintritt: 12\/6 \u20ac (VVK) &#8211; 14\/8 \u00a0\u20ac (AK)<\/p>\n<div id=\"attachment_85159\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-85159 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/199433_1740998909.47369.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"755\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Plakat zum Event mit Nicole Nau und Luis Pereyra &#8211; \u00a9 PalmArtPress Verlag Berlin<\/span><\/div>\n<p>Alexander Estis arbeitet in literarischen Kleinformen: Er schreibt prosaische, lyrische und szenische Miniaturen, verfasst Essays und liefert regelm\u00e4\u00dfig Glossen, Kolumnen und Kommentare. Darin setzt er sich \u2013 mal satirisch, mal ernst, meistens kritisch und immer formbewusst \u2013 mit dem Kulturbetrieb der Gegenwart, mit Literatur und ihrer gesellschaftlichen Wirkmacht, mit Politik, Krieg und Antisemitismus auseinander.<\/p>\n<p>In seinem letzten Kurzprosaband \u201eFluchten\u201c schrieb er \u00fcber realistische und absurde Fluchtversuche. Er beschrieb ganz verschiedene Formen des Ausbruchs aus Familie oder Freundeskreis, Arbeitsverh\u00e4ltnis oder Liebesbeziehung, dem eigenen K\u00f6rper oder Leben, aber auch aus von Krieg befallenen St\u00e4dten.<\/p>\n<p>Charakteristisch f\u00fcr sein Schreiben ist neben der stilistischen Diversit\u00e4t die Verschmelzung von prosaischer und metrischer Form, von Satire und Ernst, von Essayistischem und Belletristischem sowie von Wort und Bild.<br \/>\nAlexander Estis wird aus verschiedenen Kurzprosatexten lesen und \u00fcber M\u00f6glichkeiten und Funktionen kleiner Formen sprechen.<\/p>\n<p>Alexander Estis, 1986 in einer j\u00fcdischen K\u00fcnstlerfamilie in Moskau geboren und 1996 nach Deutschland ausgewandert, ist Autor und Kolumnist. Seine Texte werden in Anthologien und Zeitschriften (u.a. Sinn und Form, Lichtungen, Entw\u00fcrfe) publiziert und er schreibt u. a. f\u00fcr FAZ, SZ, ZEIT, NZZ. 2022 erschien als sein siebtes Buch der Prosaband \u201eFluchten\u201c. F\u00fcr seine Texte wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Kurt-Tucholsky-Preis 2023.<\/p>\n<h4>Samstag \u2013 12.07.2025 \u2013 Alexander Estis \u2013 \u201eKleine Formen\u201c<\/h4>\n<p>INSEL Literatur: Kurzprosa, Kolumne und Kommentar<br \/>\nModeration: Dr. Luisa Banki<\/p>\n<p>Beginn: 19:30 Uhr \u2013 Einlass: 19:00 Uhr<\/p>\n<p>Eintritt: 10\/6 \u20ac (VVK) und 12\/8 \u20ac (AK)<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal, der Begegnungsst\u00e4tte Alte Synagoge Wuppertal und des Katholischen Bildungswerks Wuppertal\/Solingen\/Remscheid in Kooperation mit der INSEL.<\/p>\n<div id=\"attachment_85160\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-85160 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/194066_1732178353.45823.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"775\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der erfolgreiche Schrifsteller und Autor Alexander Estis &#8211; \u00a9 Magnus Terhorst<\/span><\/div>\n<p>&#8222;Aminth&#8220; ist eine eine Zusammenstellung kaleidoskopischer, artikulierter und emotional intensiver Kompositionen, die Francesca fu\u0308r sich selbst und ihr Quartett geschrieben hat, ein in Basel ansa\u0308ssiges Ensemble, das die berauschenden und geheimnisvollen Kla\u0308nge von Flo\u0308ten aus dem Mittelalter und der Renaissance, gespielt von Liane Sadler, mit flirrenden Elektronikkla\u0308ngen auf einem Renaissance-Spinett kombiniert, mit Francescas Stimme am Klavier sowie dem luftigen und lebendigen Timbre des Tenorsaxophons von Fabian Willmann, das auf die Virtuosita\u0308t des Kontrabasses von Nadav Erlich trifft.<\/p>\n<p>Das Ergebnis ist eine Kombination aus gewagten Songs mit einem ergreifenden und kontemplativen Charakter, angereichert mit farbenfrohen und u\u0308berraschenden Orchestrierungen und Improvisationen. Das Quartett ist ein Ausdruck der kollektiven Kreativita\u0308t und musikalischen Erkundung, die die flie\u00dfende Palette der musikalischen Genres umfasst.<\/p>\n<h4>Sonntag \u2013 13.07.2025 \u2013 Francesca Gaza \u2013 \u201eAminth\u201c \u2013 INSEL Konzert<\/h4>\n<p>Beginn: 18:00 Uhr \u2013 Einlass: 17:30 Uhr INSEL<\/p>\n<p>Eintritt: 14\/8 \u20ac (VV) &#8211; 16\/9 \u20ac (AK)<\/p>\n<p>Francesca Gaza: Gesang, Klavier, Spinett, Komp.<br \/>\nLiane Sadler: Mittelalter-, Renaissance-, Barockfl\u00f6ten<br \/>\nFabian Willmann: Tenor Saxophon<br \/>\nNadav Erlich: Kontrabass<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>INFOS <\/strong>und <strong>TICKETS<\/strong>: <a href=\"https:\/\/insel.news\/Programm\">https:\/\/insel.news\/Programm<\/a><\/p>\n<p>INSEL &#8211; Kulturzentrum &#8211; Wiesenstra\u00dfe 6 &#8211; 42105 Wuppertal<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite der INSEL:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.insel.news\">http:\/\/www.insel.news<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Kultur-Zentrum INSEL landen in K\u00fcrze drei spannende, hochkar\u00e4tige Kultur-Events: \u201eDer Klang meiner Erde\u201c, die Geschichte des Tango Argentino, mit dem Tanz-Paar Nicole Nau &#038; Luis Pereya, die Autorenlesung \u201eKleine Formen\u201c mit dem Schriftsteller Alexander Estis und das Konzert &#8222;aminth&#8220; mit Francesca Gaza und ihrer Band. <\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-85154","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-07 06:53:54","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85154","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85154"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85154\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85164,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85154\/revisions\/85164"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85154"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=85154"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=85154"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}