{"id":84919,"date":"2025-06-19T15:52:06","date_gmt":"2025-06-19T13:52:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=84919"},"modified":"2025-06-28T15:08:12","modified_gmt":"2025-06-28T13:08:12","slug":"erik-satie-bin-sehr-jung-auf-eine-sehr-alte-welt-gekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/06\/19\/erik-satie-bin-sehr-jung-auf-eine-sehr-alte-welt-gekommen\/","title":{"rendered":"Erik Satie: &#8218;Bin sehr jung auf eine sehr alte Welt gekommen&#8216;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_84924\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 860px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84924 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Santiago-Rusinol-Erik-Satie-in-seinem-Zimmer-1891-gemeinfrei-Kopie-1.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"588\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein Werk des Malers Santiago Rusi\u00f1o (Ausschnitt)l: Erik Satie in seinem Zimmer (1891) &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p><strong>Am 1. Juli j\u00e4hrt sich der Todestag von Erik Satie zum 100. Mal. Bei seinen Werken spricht man oft von einer \u00fcber-emphasierten Einfach- und Klarheit. Was bedeutet das?<\/strong><\/p>\n<p>Christoph Spengler: &#8222;Die Frage impliziert, die \u201eneue Einfachheit\u201c der Musik Saties als Schw\u00e4che zu verstehen. Ich sehe darin eher ein k\u00fcnstlerisches Statement. Aus meiner Sicht steckte die Musik der sp\u00e4ten Romantik in ihrer Opulenz, den immer noch gr\u00f6\u00dfer werdenden Besetzungen (man denke an die \u201eSymphonie der Tausend\u201c Gustav Mahlers) und ausladenden Werkl\u00e4ngen in einer Sackgasse. Wie sollte es weiter gehen &#8211; noch gr\u00f6\u00dfere, noch ausladendere, noch emotionalere Werke? Das ist nur schwer vorstellbar, und das war wohl der Antrieb f\u00fcr Satie, in seiner Musik radikal zu reduzieren &#8211; einfache Harmonien, klare Melodien, wenig emotionale Entwicklung, ein eher spielerischer Stil &#8211; stets mit einem Augenzwinkern.<\/p>\n<div id=\"attachment_53830\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53830\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Logo-Jahr100Wissen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Erik Satie komponiert oft so, dass man meint, das St\u00fcck ginge gleich weiter oder entwickle sich \u2013 aber dann bleibt es stehen. Oder kehrt wieder zum Anfang zur\u00fcck. In gewisser Weise nimmt er damit vieles vorweg, was die Minimal Music des 20. Jahrhunderts sp\u00e4ter zum Prinzip machen wird.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Mit 13 Jahren meldete ihn seine Stiefmutter am Pariser Konservatorium an, dass er jedoch zwei Jahre sp\u00e4ter aus \u201emangelnder Motivation\u201c wieder verlie\u00df. Erst mit 40 Jahren nahm er sein Musikstudium wieder auf. Da hatte er aber schon diverse Musikst\u00fccke komponiert, oder?<\/strong><\/p>\n<p>Christoph Spengler: &#8222;Das ist richtig. Und es waren nicht irgendwelche Jugendwerke, sondern Kompositionen, die zu seinen ber\u00fchmtesten z\u00e4hlen, die man bis heute als allererstes mit seinem Namen in Verbindung bringt. Satie war Anfang 20, als er die drei Gymnop\u00e9dies schrieb, und auch die beliebten Gnossiennes stammen aus dieser fr\u00fchen Schaffensphase.<\/p>\n<p>Ich glaube nicht, dass sein fr\u00fches Studium gro\u00dfen Einfluss auf diese ersten Werke hatte und sehe ihn eher als eine Art kompositorischen Autodidakten, der sich vornehmlich dem Instrument widmete, das er schon in seiner Kindheit zu spielen lernte &#8211; dem Klavier. Seine T\u00e4tigkeit als Pianist in Caf\u00e9s am Montmartre wird sicher auch Einfluss auf die Klangwelt dieser Werke genommen haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_84925\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84925 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Spengler-Presse.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"344\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Christoph Spengler, Leiter des Chors und Orchesters der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 Sergej Lepke<\/span><\/div>\n<p>Bei seinem sp\u00e4ten, zweiten Studium &#8211; da war er immerhin schon 40 &#8211; galt er nicht gerade als \u00fcbermotiviert. Ihm wird sogar nachgesagt, er wollte einfach eine Ausbildung vorweisen k\u00f6nnen, um als Komponist insbesondere von der Kunstwelt ernster genommen zu werden, denn gerade sein stetiger Hang, die popul\u00e4re und sogenannte \u201eernste\u201c Musik zu verbinden, wurde ihm &#8211; nicht zuletzt von seinem Freund Claude Debussy, zum Vorwurf gemacht.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Zu seinen bekanntesten Werken geh\u00f6ren die drei Gymnop\u00e9dies, Klavierst\u00fccke, die um 1888 entstanden. Was macht sie so besonders?<\/strong><\/p>\n<p>Christoph Spengler: &#8222;Die Gymnop\u00e9dies sind drei kurze Klavierst\u00fccke, sehr langsam, fast schwebend, ohne eine Spur virtuoser Brillanz. Es ist eine fast statische Musik, die eben keine Entwicklung im klassischen Sinne sucht. Der Klang der drei St\u00fccke scheint \u00fcber den Tasten zu schweben, getragen von schlichten, aber doch \u00fcberraschend farbigen Harmonien. Diese Musik, die \u201eeinfach da ist\u201c, l\u00e4sst Raum f\u00fcr Gedanken, f\u00fcr Atmosph\u00e4re und nimmt den H\u00f6rer bzw. die H\u00f6rerin bewusst nicht ein. Es entsteht ein Gef\u00fchl von Zeitlosigkeit, einer \u201enicht traurigen Melancholie\u201c &#8211; und ist so eben doch sehr ausdrucksstark. Ich halte diese St\u00fccke f\u00fcr einzigartig, jenseits klassischer Schubladen, und gerade das macht sie so faszinierend.<\/p>\n<p>Sie sind ein wunderbares Beispiel von Saties (sp\u00e4terer) Idee einer \u201eHintergrundmusik\u201c oder wie er es nannte &#8222;Musique d\u2019ameublement\u201c &#8211; das hei\u00dft \u00fcbersetzt \u201eM\u00f6belmusik\u201c. Musik, so dachte er, soll einfach im Raum sein, wie ein M\u00f6belst\u00fcck.\u00a0Damit grenzte er sich vom klassischen Konzertverst\u00e4ndnis einer Musik ab, der man \u201ezuzuh\u00f6ren\u201c habe. Das war im damaligen Kulturverst\u00e4ndnis ein radikaler Gedanke &#8211; eine Musik zu schreiben, die \u201e\u00fcberh\u00f6rt\u201c werden sollte und eher eine Atmosph\u00e4re im Hintergrund schafft. So hat er zum Beispiel musikalische Fragmente als Begleitung zu einer Kunstausstellung geschrieben mit dem Ziel, dass man sie kaum bemerkte &#8211; was allerdings nicht der Fall war.<\/p>\n<p>Mit dieser Haltung nimmt Satie vieles vorweg, was f\u00fcr uns heute ganz selbstverst\u00e4ndlich geworden ist. Wir sind einen erheblichen Teil unseres Alltags von Musik umgeben, die wir kaum wahrnehmen, eben, weil sie \u201eeinfach da\u201c ist. Kein Gesch\u00e4ft, in dem nicht durch die Lautsprecher Musik pl\u00e4tschert, kaum ein Autoradio, das nicht die Gespr\u00e4che der Fahrenden untermalt.<\/p>\n<p>Was nicht zu untersch\u00e4tzen ist: Musik schafft, auch wenn sie nicht bewusst wahrgenommen wird, immens stark Atmosph\u00e4re. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist die Filmmusik, die die Emotionalit\u00e4t der Bilder, die Atmosph\u00e4re der Orte, die Dramatik eines Films essenziell verst\u00e4rkt. Das wird besonders deutlich, wenn man sich Szenen aus Filmen einmal ohne Musik anschaut.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_84926\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84926 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Erik-Satie-1919-gemeinfrei.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"643\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der franz\u00f6sische Komponist Erik Satie (1919) &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p><strong>Er war ein skurriler Eigenbr\u00f6tler, ein Minimalist zwischen allen St\u00fchlen und bezeichnete sich selbst als Phonometrographen, der sich in den 1890er-Jahren als Pianist im Chat noir und anderen Cabarets des Montmartre durchschlug und \u00fcber sich selbst sagte: \u201eIch bin sehr jung auf eine sehr alte Welt gekommen.\u201c Was meinte er damit?<\/strong><\/p>\n<p>Christoph Spengler: &#8222;Dieser Satz sagt viel \u00fcber Saties Selbstbild \u2013 und vielleicht auch \u00fcber seinen Schmerz. Ich glaube, er empfand sich als jemand, der seiner Zeit voraus war, aber sich gleichzeitig von der Welt, in die er hineingeboren wurde, entfremdet f\u00fchlte. Die musikalische und gesellschaftliche Konvention des sp\u00e4ten 19. Jahrhunderts war ihm fremd: zu b\u00fcrgerlich, zu ernsthaft, zu selbstzufrieden. Erik Satie hingegen war verspielt, ironisch, radikal \u2013 und wollte nicht dazugeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Seine Selbstbezeichnung als Phonometrograph, also als \u201eKlangmesser\u201c, ist typisch f\u00fcr diesen Au\u00dfenseitergeist. Statt sich als Komponist mit gro\u00dfem Genie zu stilisieren, wie viele seiner Zeitgenossen, w\u00e4hlt er einen technisch-n\u00fcchternen Begriff \u2013 fast schon eine Karikatur auf das, was man damals unter K\u00fcnstlersein verstand. Das zeigt sich bis hin zu seinem Kleidungsstil, er trug jeden Tag den gleichen Cord-Anzug, von dem er sich sieben Exemplare gekauft hatte.<\/p>\n<p>Seine T\u00e4tigkeit als Caf\u00e9-Pianist war ganz sicher pr\u00e4gend f\u00fcr seinen Kompositionsstil und sorgte zugleich daf\u00fcr, dass er so \u201egeerdet\u201c war und damit einen ganz anderen Weg einschlug als zum Beispiel die Komponisten der Neuen Wiener Schule wie Sch\u00f6nberg, Berg und Webern, die mit hochkomplexen Klangstrukturen ganz andere musikalische Ideale verfolgten.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Einige Klavierwerke tragen Titel wie \u201eVertrocknete Embryonen\u201c (Embryons dess\u00e9ch\u00e9s) oder \u201eWahrhaft schlaffe Pr\u00e4ludien f\u00fcr einen Hund\u201c (V\u00e9ritables Pr\u00e9ludes flasques pour un chien). Man sagt, er sei der Wegbereiter des Dadaismus gewesen. Jedenfalls hat er auch mit Schreibmaschine, Nebelhorn und elektrischer Klingel gearbeitet, oder?<\/strong><\/p>\n<p>Christoph Spengler: &#8222;Ja \u2013 und das mit voller Absicht. Satie hatte einen ausgepr\u00e4gten Sinn f\u00fcr Absurdes, Ironisches und Spielerisches. Seine Werktitel wirken oft wie kleine Provokationen gegen den Ernst und die Schwere der sogenannten Hochkultur. \u201eWahrhaft schlaffe Pr\u00e4ludien f\u00fcr einen Hund\u201c \u2013 das ist nicht nur ein ulkiger Titel, das ist ein musikalischer Kommentar zur steifen Etikette der Musiktradition.<\/p>\n<p>Sein Bezug zum Dadaismus ist dabei gar nicht weit hergeholt. Wie die Dadaisten liebte er das Spiel mit Sinn und Unsinn, mit Erwartung und Entt\u00e4uschung, mit Sprache und Bedeutungsverlust. Man k\u00f6nnte sagen: Satie war Dada, bevor es Dada gab.<\/p>\n<div id=\"attachment_84927\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84927 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Santiago-Rusinol-Erik-Satie-in-seinem-Zimmer-1891-gemeinfrei.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"636\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein Werk des Malers Santiago Rusi\u00f1ol: Erik Satie in seinem Zimmer (1891) &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p>Dass er sich auch klanglich ausprobierte \u2013 mit Schreibmaschine, Nebelhorn oder elektrischer Klingel \u2013, zeigt seinen Mut zur Grenz\u00fcberschreitung. Solche Instrumente tauchen z.\u202fB. in dem Theaterst\u00fcck &#8222;Parade&#8220; auf, das er gemeinsam mit Jean Cocteau und Pablo Picasso realisierte. Das war 1917 \u2013 mitten im Ersten Weltkrieg. Die Arbeit daran war f\u00fcr ihn \u00fcbrigens alles andere als einfach, weil er sich schwertat, mit anderen zusammenzuarbeiten. Satie hat auf spielerische Weise eine T\u00fcr aufgesto\u00dfen \u2013 in eine Musikwelt, in der alles erlaubt sein darf. Und das war, in dieser Zeit, ziemlich radikal.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfe Pianisten lassen von Saties Klavierwerken tunlichst die Finger. Warum?<\/strong><\/p>\n<p>Christoph Spengler: &#8222;Daf\u00fcr gibt es mehrere Gr\u00fcnde. Auf der Hand liegt zun\u00e4chst der scheinbar banalste davon, dass seine Werke meist technisch nicht besonders schwer zu spielen sind und der Interpret also der M\u00f6glichkeit beraubt wird, seine Virtuosit\u00e4t unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig, und hier wird es interessant, sind die St\u00fccke in ihrer starken Reduktion und Einfachheit gnadenlos durchsichtig, jeder Anschlag z\u00e4hlt, alles liegt total offen, fernab einer \u201eUmh\u00fcllung\u201c durch gro\u00dfes, begleitendes Orchester oder Wolken der Klangpedalnutzung. Wenn man Saties Musik \u201eso richtig gut\u201c spielt, klingt sie sehr einfach, und vielleicht ist gerade das die Sorge, dass das Publikum nur dies wahrnimmt, ohne zu verstehen, dass die Kunst gerade darin liegt, es genau so klingen zu lassen. Das ist ein unbequemer Anspruch, dem sich nicht viele stellen wollen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Erik Satie kannte und arbeitete mit der k\u00fcnstlerischen Avantgarde seiner Zeit zusammen, also mit K\u00fcnstlern wie Claude Debussy, Pablo Picasso, Jean Cocteau oder Maurice Ravel. Fachleute sagen, er sei einer der meist untersch\u00e4tzten Komponisten des 20. Jahrhunderts gewesen. W\u00fcrden sie dem zustimmen?<\/strong><\/p>\n<p>Christoph Spengler: &#8222;Nun, gerade mit dem gro\u00dfen Claude Debussy, mit dem ERik Satie eine enge Freundschaft verband, hat er sich am Ende dessen Lebens \u00fcberworfen, weil er Saties Hang, Elemente aus der popul\u00e4ren Musik in seine Kompositionen einflie\u00dfen zu lassen, gar nicht sch\u00e4tzte. Auff\u00e4llig ist, dass uns im Konzertalltag nur wenig Musik Saties begegnet, und wenn, sind es fast immer nur die Fr\u00fchwerke wie oben beschrieben.<\/p>\n<p>Er war in der Szene eben auch immer ein sperriger Zeitgenosse mit seiner Weigerung, sich zu sehr mit Kontrapunkt und Harmonielehre besch\u00e4ftigen zu wollen. Gleichzeitig ist er ein Wegbereiter geworden f\u00fcr musikalische Entwicklung, die weit \u00fcber seine Lebenszeit hinaus gewirkt haben &#8211; die Minimal Music, Filmmusik, das Konzept der \u201eAmbient Music\u201c. Satie hat das Rezipieren von Musik an sich in Frage gestellt, er fordert uns dazu auf, auf andere Weise hinzuh\u00f6ren. oder gar \u201ewegzuh\u00f6ren\u201c.<\/p>\n<p>Erik Satie selbst hat es immer abgelehnt, heroisch verehrt zu werden &#8211; kein Drama, keine Trag\u00f6die, keine gro\u00dfe Geste. Er bevorzugte den schr\u00e4gen, humorvollen, aber auch poetischen Blick auf das, was Musik eben auch sein kann. Damit war er aus meiner Sicht ein sehr moderner Komponist in seiner Zeit, und ich glaube, ja, man kann schon sagen, dass seine Bedeutung f\u00fcr vieles, was uns heute selbstverst\u00e4ndlich geworden ist, untersch\u00e4tzt wird.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_84928\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84928 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Spengler-Presse-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"266\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Christoph Spengler &#8211; \u00a9 Sergej Lepke<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Christoph Spengler<\/h4>\n<p>Christoph Spengler studierte Kirchenmusik in D\u00fcsseldorf. 2007 \u00fcbernahm er die Leitung des Unichores, 2011 die Leitung des Orchesters. 2016 verlieh ihm das Rektorat die Ehrenmedaille der Bergischen Universit\u00e4t. 2017 wurde er zum Kirchenmusikdirektor durch die Evangelische Kirche im Rheinland ernannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 1. Juli 1925 starb der Komponist Erik Satie in Paris. Anlass f\u00fcr Autor Uwe Blass, im Rahmen der beliebten Un-Reihe &#8222;Jahr100Wissen&#8220; mit\u00a0Christoph Spengler, Leiter von Chor und Orchester der Bergischen Universit\u00e4t, \u00fcber den ber\u00fchmten Franzosen zu reden, der mit seinem Schaffen den Jazz und die Popul\u00e4re Musik beeinflusste.\u00a0Er starb im Alter von nur 59 Jahren. <\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-84919","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-28 10:44:08","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84919","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84919"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84919\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84931,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84919\/revisions\/84931"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84919"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84919"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84919"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}