{"id":84643,"date":"2025-06-12T10:11:47","date_gmt":"2025-06-12T08:11:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=84643"},"modified":"2025-06-12T10:11:47","modified_gmt":"2025-06-12T08:11:47","slug":"weltausstellung-der-stil-einer-aufstrebenden-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/06\/12\/weltausstellung-der-stil-einer-aufstrebenden-gesellschaft\/","title":{"rendered":"Weltausstellung: Der Stil einer aufstrebenden Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_84647\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84647 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto-Kalweit13-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1703\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Andreas Kalweit vom Lehrstuhl f\u00fcr Industrial Design an der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 UniService Third Mission<\/span><\/div>\n<p><strong>Was gab es denn 1925 auf der Weltausstellung des Kunstgewerbes und des Industriedesigns \u201eExposition internationale des arts d\u00e9coratifs et industriels modernes\u201c in Paris an Neuheiten zu sehen?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Kalweit: &#8222;Die internationalen Weltausstellungen \u2013 die erste war 1851 in London \u2013 hatten sich in der Zeit der Industrialisierung als technische und kunsthandwerkliche Leistungsschau etabliert. Die Weltausstellung in Paris 1925 war nach dem Ersten Weltkrieg ein Meilenstein f\u00fcr das moderne Design und zeigte eine Vielzahl von Neuigkeiten in \u00e4sthetischer als auch in technologischer Hinsicht. Sie zeigte vor allem den sich entwickelnden Wandel der Gestaltung vom Kunsthandwerk zur Industrie\u00e4sthetik, vom Ornament zur Formdisziplin.<\/p>\n<p>Die Pavillons der Ausstellung waren hochmodern gestaltet. Le Corbusier sorgte als Architekt mit seinem kubistischen Pavillon f\u00fcr einen radikalen Bruch zur bisher dekorativen Auspr\u00e4gung der Messe f\u00fcr gro\u00dfes Aufsehen. Art D\u00e9co als stilistisch, luxuri\u00f6se Neuheit wurde das erste Mal einer breiten \u00d6ffentlichkeit vorgestellt. Der M\u00f6beldesigner und Innenarchitekt \u00c9mile-Jacques Ruhlmann pr\u00e4sentierte luxuri\u00f6se M\u00f6bel mit edlen Furnieren und klassizistischen Formen. Die ersten stromlinienf\u00f6rmigen Automobile wurden gezeigt.<\/p>\n<div id=\"attachment_53830\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53830\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Logo-Jahr100Wissen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Die Designerin und Malerin Sonia Delaunay-Terk integrierte abstrakte, rhythmisch-farbige Muster in Textildesigns. In der Ausstellung wurden innovative Technologien, industrielle Produktionsweisen und innovative Materialien pr\u00e4sentiert, darunter Bakelit. Sie war somit stilbildend f\u00fcr das folgende Jahrzehnt und beeinflusste sowohl europ\u00e4ische als auch amerikanische Designer und Designerinnen nachhaltig.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Nach der Weltausstellung in Paris ist auch der Stil \u201eArt d\u00e9co\u201c benannt. Was versteht man darunter?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Kalweit: &#8222;Art D\u00e9co bezeichnet einen Gestaltungsstil, der schon in den 1910er Jahren entstand und erreichte seinen H\u00f6hepunkt in den folgenden zwei Jahrzehnten. Durch die Weltausstellung 1925 in Paris wurde der Stil erstmals in gro\u00dfem Umfang pr\u00e4sentiert und pr\u00e4gend benannt.<\/p>\n<p>Art D\u00e9co entwickelte sich als Reaktion (Gegentrend) auf den verschn\u00f6rkelten Jugendstil (Art Nouveau) und zeichnete sich durch seine geometrischen Formen, Symmetrie und Ordnung, luxuri\u00f6sen Materialien wie Edelh\u00f6lzer, Marmor, Chrom und Glas und den Einfl\u00fcssen aus den neuen Produktionstechniken aus.<\/p>\n<div id=\"attachment_84648\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 535px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84648\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Plakat-der-Weltausstellung-1925-gemeinfrei.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"817\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Plakat zur Weltausstellung 1925 &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p>Art D\u00e9co war der Stil einer aufstrebenden, modernen Gesellschaft, die Eleganz mit Fortschritt verbinden wollte. Der Stil pr\u00e4gte weltweit das Design, die Architektur (das ber\u00fchmte Chrysler Building in New York), die Mode und die Kunst. Er ist bis heute erkennbar im Produktdesign, der Grafik, der Mode und der Architektur \u2013 als ein Ausdruck urbaner Kultiviertheit, Raffinesse und Dynamik.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Zu den vorgestellten Neuheiten geh\u00f6rten z. B. Sperrholzm\u00f6bel, Porzellane sowie Mode. Der neue Stil sollte zwar dekorativ sein, aber vor allem sollte er genutzt werden. Aus dem Industriedesign kamen Kunststoffe und verchromte Metalle dazu? Diese fanden sich auch in den damaligen K\u00fcchenger\u00e4ten wieder, oder?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Kalweit: &#8222;Das ist richtig. Das sind zentrale Aspekte, die Art-D\u00e9co-\u00c4sthetik und -Funktionalit\u00e4t \u2013 besonders im Hinblick auf die Verbindung von \u00e4sthetischem Anspruch und Gebrauchstauglichkeit. Die Ausstellung 1925 war nicht nur ein Schaulaufen luxuri\u00f6ser Einzelst\u00fccke, sondern pr\u00e4sentierte auch die praktische Anwendung moderner Materialien und Produktionsmethoden im Alltag.<\/p>\n<div id=\"attachment_84661\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 535px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84661 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kramer-Stuhl-2.png\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"817\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Stuhl &#8222;B403&#8220;, sog. &#8222;Kramer-Stuhl&#8220; Entwurf: Ferdinand Kramer, 1927 Gebr. Thonet A.G. Bug- und Sperrholz &#8211; \u00a9 Design-Sammlung Schriefers<\/span><\/div>\n<p>Bedeutende Entwerfer und Entwerferinnen kehrten sich zunehmend vom Judenstil ab und hoben funktional betonte, moderne Produktformen hervor, die den neuen Produktionsprozessen und wirtschaftlichen Erfordernissen gerecht wurden (Gerd Selle; Geschichte des Design in Deutschland, 1994). Waren im Judenstil noch florale, geschwungene und dekorative Dekorelemente pr\u00e4gend f\u00fcr etwa alte N\u00e4hmaschinen oder Haushaltswaagen, wurden sie durch die neue Formensprache des Art D\u00e9co abgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Neue Materialien, wie Bakelit, eines der ersten Kunststoffe, wurden f\u00fcr die serielle Produktion von Lampen, Radios, Lichtschaltern und Geh\u00e4use f\u00fcr K\u00fcchenger\u00e4te verwendet. Verchromte Metalle kamen f\u00fcr Toaster, Wasserkocher oder M\u00f6belgestelle zum Einsatz und sahen besonders elegant und hygienisch aus. Sperrholz war ein modernes und kosteng\u00fcnstiges Material f\u00fcr leichte und elegante M\u00f6bel. Auch mein Urgro\u00dfvater unseres tradierten Familienunternehmens hatte damals Schutzrechte f\u00fcr die Herstellung von Marzipanformen aus Bakelit angemeldet.<\/p>\n<p>Moderne Materialien und Technologien wurden mit Alltagstauglichkeit und Stil verbunden. Das spiegelte sich besonders im Design von Gebrauchsgegenst\u00e4nden und M\u00f6beln wider, die funktional, elegant und oft industriell gefertigt waren \u2013 ein Vorgriff auf das moderne Industriedesign, was auch an unserer Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal bis heute gelehrt und praktiziert wird.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_84662\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 535px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84662 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Ausschnitt-Frankfurter-Kueche-3-2.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"789\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die ber\u00fchmte Frankfurter K\u00fcche &#8211; \u00a9 Design-Sammlung Schriefers<\/span><\/div>\n<p><strong>Hier in unserer Design-Sammlung Schriefers an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal haben wir auch verschiedene Beispiele aus dieser Zeit. Z. B. gibt es ein Modell der Frankfurter K\u00fcche, von der man sagt, sie habe einen hohen Designanspruch. Woran erkennt man das? <\/strong><\/p>\n<p>Andreas Kalweit: &#8222;Die Frankfurter K\u00fcche war ein Meilenstein der Design- und Architekturgeschichte, weil sie ein radikal neues Verst\u00e4ndnis von Wohn- und Arbeitsraumgestaltung verk\u00f6rperte und vor allem mit einem durch und durch funktionalen Designanspruch, der seiner Zeit weit voraus war.<\/p>\n<p>Die K\u00fcche war nicht als repr\u00e4sentativer Raum gestaltet, sondern funktional rationalisiert wie ein Arbeitsplatz \u2013 inspiriert von industriellen Produktionsabl\u00e4ufen und Eisenbahn-Speisewagen. Alle notwendigen Bewegungsabl\u00e4ufe waren optimal durchdacht und die Oberfl\u00e4chen waren leicht zu reinigen. Die Gestaltung war somit nicht Selbstzweck, sondern vereinte Funktion und \u00c4sthetik im besonderen Ma\u00dfe. Das Design war somit vor allem Probleml\u00f6sung als nur Dekoration.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Inspiriert wurde das Art d\u00e9co auch vom deutschen Bauhaus. Woran macht man das fest?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Kalweit: &#8222;Die Aussage, dass das Art D\u00e9co auch vom deutschen Bauhaus inspiriert wurde, ist nur bedingt zutreffend. Das Bauhaus war meines Wissens kein direkter Vorl\u00e4ufer des Art D\u00e9co, sondern eher ein zeitgleich existierender Gegenentwurf. Sowohl das Bauhaus als auch das Art D\u00e9co verbanden die Kunst, das Handwerk und das Design. W\u00e4hrend das Bauhaus auf Funktionalit\u00e4t, Reduktion und soziale Reform setzte, stand das Art D\u00e9co f\u00fcr Luxus, Dekoration und Eleganz. Beide teilten die Begeisterung f\u00fcr das Moderne, das Industrielle und das Neue \u2013 was sich auch in manchen formalen Parallelen widerspiegelt.<\/p>\n<div id=\"attachment_84663\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 535px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84663 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Isolierkanne-2.png\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"860\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Isolierkanne &#8222;No. 24 Jug&#8220; Entwurf: Reinhold Burger, 1925 Thermos Ltd., London (GB) Bakelit &#8211; \u00a9 Design-Sammlung Schriefers<\/span><\/div>\n<p>Auf der Weltausstellung sah man zum ersten Mal moderne Pavillons, die gestalterisch der geometrischen, klaren Formsprache des Bauhauses folgten.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Wann verlor der Stil an Bedeutung?<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Kalweit: &#8222;Der Art-D\u00e9co-Stil verlor seine internationale Bedeutung ab Mitte der 1930er-Jahre, mit dem Einsetzen der Weltwirtschaftskrise ab 1929. Luxus, Glamour und urbaner Optimismus passten nicht mehr in eine Zeit der wirtschaftlichen Not. Die meisten Produkte des Art D\u00e9co waren aufwendig und teuer, und die breite Bev\u00f6lkerungsschicht konnte sich so etwas einfach nicht mehr leisten.<\/p>\n<p>Der Aufstieg von faschistischen Regimen und der \u00dcbergang in totalit\u00e4ren Strukturen verdr\u00e4ngten die Stilrichtung des Art D\u00e9co je nach Land zu unterschiedlichen Zeiten. Somit verschwand der Stil nicht pl\u00f6tzlich.<\/p>\n<p>Aber: Das Art D\u00e9co erlebte immer wieder Revivals \u2013 in den 1960er\u201370er\u201380er Jahren gr\u00f6\u00dftenteils als Reaktion auf allzu reduzierte, funktionale Gestaltungen. Art D\u00e9co steht heute noch f\u00fcr Eleganz, Handwerkskunst und visuelle Opulenz. Auch heutzutage werden Teile des Stils adaptiert, wie so viele Stilrichtungen zitiert werden, die besonders in unsicheren Zeiten Halt und Vertrautheit bieten.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_84653\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-84653 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto-Kalweit13-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"272\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Andreas Kalweit &#8211; \u00a9 UniService Third Mission<\/span><\/div>\n<h4><strong>\u00dcber Prof. Andreas Kalweit<\/strong><\/h4>\n<p>Andreas Kalweit studierte nach einer Betriebsschlosser-Lehre Maschinenbau an der Hochschule Niederrhein, anschlie\u00dfend Industrial Design an der Universit\u00e4t GH Essen und schloss beide Studieng\u00e4nge mit dem Diplom ab (Maschinenbau mit Auszeichnung). Seit 2012 ist er Professor f\u00fcr \u00bbManufacturing &amp; Material Science &#8211; Schwerpunkt Konstruktionstechnik und -systematik im Design\u00ab an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1925 fand die Weltausstellung des Kunstgewerbes und des Industriedesigns \u201eExposition internationale des arts d\u00e9coratifs et industriels modernes\u201c in Paris statt. \u00dcber dieses vielbeachtete Ereignis vor genau 100 Jahren hat sich Autor Uwe Blass im Rahmen der beliebten Uni-Reihe &#8222;Jahr100Wissen&#8220; mit dem\u00a0Schlosser, Ingenieur, Industriedesigner und Unternehmer Prof. Andreas Kalweit unterhalten.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-84643","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-06 16:24:55","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84643","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84643"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84643\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":84670,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84643\/revisions\/84670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84643"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84643"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84643"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}