{"id":83704,"date":"2025-05-03T11:09:18","date_gmt":"2025-05-03T09:09:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=83704"},"modified":"2025-05-12T13:46:12","modified_gmt":"2025-05-12T11:46:12","slug":"internetgeschwindigkeit-an-schulen-wuppertal-hinkt-hinterher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/05\/03\/internetgeschwindigkeit-an-schulen-wuppertal-hinkt-hinterher\/","title":{"rendered":"Internetgeschwindigkeit an Schulen: Wuppertal hinkt hinterher"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_83706\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83706 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/thomas-park-6MePtA9EVDA-unsplash-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1706\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Laptop und Tablet geh\u00f6ren heute vielfach zum Schulalltag dazu &#8211; \u00a9 Hostinger \/ Thomas Park<\/span><\/div>\n<p>Das Ergebnis der bundesweiten Untersuchung: Berlin und D\u00fcsseldorf liegen weit vorn. Leipzig, Dortmund und Wuppertal hinken bislang hinterher.<\/p>\n<p>Durchschnittlich sind nur knapp zwei Drittel (67,67 Prozent) der Schulen in deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten mit ausreichend Internet versorgt. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Analyse, die die f\u00fcr Bildungseinrichtungen verf\u00fcgbare Internetgeschwindigkeit untersucht hat. Die Grundlage bilden Daten des Gigabit-Grundbuchs der Bundesnetzagentur.<\/p>\n<p>Als Bewertungsma\u00dfstab dient eine Versorgung von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit\/s), die vom Bundesministerium f\u00fcr Forschung und Bildung im Rahmen des \u201cDigitalPakt Schule\u201d bereits 2018 festgelegt wurde.<\/p>\n<p>Auch die neue Bundesregierung sieht Handlungsbedarf und plant, 3,5 Milliarden Euro in die fl\u00e4chendeckende Versorgung mit Glasfaseranschl\u00fcssen zu investieren, um schnellere Gigabit-Geschwindigkeiten zu erm\u00f6glichen. Bis dahin k\u00f6nnen Berlin und D\u00fcsseldorf gl\u00e4nzen, Sch\u00fcler in Leipzig und Dortmund m\u00fcssen mit deutlich langsameren Bandbreiten leben.<\/p>\n<p>Im Bandbreiten-Vergleich der 20 gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte schneidet Leipzig am schlechtesten ab: Lediglich 47,99 Prozent der Schulen sind hier an eine Leitung mit mindestens 1 Gbit\/s angeschlossen. In der s\u00e4chsischen Metropole ist nicht einmal jede zweite Bildungseinrichtung angemessen versorgt.<\/p>\n<div id=\"attachment_83707\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83707 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/albert-stoynov-dyUp7WPu5q4-unsplash-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1440\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Schnelligkeit des Internets spielt heute im Schulwesen eine wesentliche Rolle &#8211; \u00a9 Hostinger \/ Albert Stoynov<\/span><\/div>\n<p>Auch in Dortmund ist die Lage herausfordernd: Mit 49,46 Prozent liegt die westf\u00e4lische Stadt nur knapp vor Leipzig. Nur wenig besser positioniert sich Wuppertal \u2013 dort sind 52,21 Prozent der Schulen ausreichend angebunden, was bedeutet, dass nur etwa jede zweite Schule \u00fcber die empfohlene Bandbreite verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Das andere Ende der Rangliste markiert die Bundeshauptstadt Berlin, die mit einer Versorgungsquote von 93,88 Prozent deutlich vorn im bundesweiten Vergleich liegt. Das Ziel, bis 2026 eine fl\u00e4chendeckende Abdeckung zu erreichen, erscheint realistisch.<\/p>\n<p>Auch D\u00fcsseldorf geh\u00f6rt mit 89,73 Prozent zu den Spitzenreitern. Dahinter folgt die Region Hannover mit einem Versorgungsgrad von 82,99 Prozent, der sowohl die Stadt selbst als auch das angrenzende Umland umfasst. M\u00fcnchen liegt mit 82,76 Prozent knapp dahinter.<\/p>\n<p>In St\u00e4dten wie Bonn (78,81 Prozent), Hamburg (74,77 Prozent) und Bochum (73,39 Prozent) ist die Versorgungslage \u00e4hnlich: Hier verf\u00fcgen jeweils etwa drei von vier Schulen \u00fcber eine ausreichend schnelle Internetleitung.<\/p>\n<p>Laut einer OECD-Umfrage besteht in der jungen Generation weiterhin ein gro\u00dfes Interesse am Unternehmertum. 39 Prozent der jungen Menschen zwischen 15 und 30 Jahren in der Europ\u00e4ischen Union w\u00fcrden lieber selbstst\u00e4ndig sein, statt als Angestellte zu arbeiten, doch nur sieben Prozent waren 2022 selbstst\u00e4ndig. Diese Kluft verdeutlicht eine verpasste Chance, die m\u00f6glicherweise auf den Zugang zu digitalen Technologien zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n<p>Dank erschwinglicher KI-Tools und sich rasch weiterentwickelnder digitaler Plattformen k\u00f6nnen sogar junge Lernende experimentieren, etwas aufbauen und reale Probleme l\u00f6sen. Um Ideen zu erforschen und in konkrete Projekte umzusetzen, ben\u00f6tigen Sch\u00fcler digitale Kompetenzen und diese beginnen mit einem zuverl\u00e4ssigen digitalen Zugang. Flaschenhals bei 200 bis 400 Mbit\/s?<\/p>\n<div id=\"attachment_83709\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 970px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83709 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/students-99506_960_720.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"640\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Kinder werden heute mit dem Internet gro\u00df und es spielt auch in der Schule eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Daten aus dem Gigabit-Grundbuch deuten darauf hin, dass viele Schulen derzeit bei einer Bandbreite von 200 Mbit\/s stagnieren, bevor sie auf den Gbit-Bereich aufr\u00fcsten. W\u00e4hrend durchschnittlich 83,2 Prozent der Schulen mindestens 200 Mbit\/s erreichen, f\u00e4llt dieser Wert bei 400 Mbit\/s bereits auf 67,76 Prozent \u2013 fast identisch mit der 1 Gbit-Versorgung (67,67 Prozent).<\/p>\n<p>Das legt nahe, dass viele Einrichtungen den Zwischenschritt \u00fcberspringen und direkt zur 1 Gbit\/s-Leitung wechseln. Zum Vergleich: F\u00fcr eine Tablet-Klasse wird bei weniger als 1 Gbit\/s die gleichzeitige Internetnutzung zur Herausforderung. Bandbreiten zwischen 200 und 400 Mbit\/s reichen zudem nicht aus, um System-Updates oder Backups auf Schulservern zuverl\u00e4ssig durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<h4>\u00dcber die Untersuchung<\/h4>\n<p>F\u00fcr die Untersuchung wurde die letzte Datenerhebung aus dem Gigabit-Grundbuch der Bundesnetzagentur, des Bundesministeriums f\u00fcr Digitales und Verkehr vom Dezember 2023, ausgewertet.<\/p>\n<p><strong>Hier geht es zu den Ergebnissen der Untersuchung:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hostinger.com\/de\/tutorials\/internetgeschwindigkeit-schulen-deutschland-vergleich\">https:\/\/www.hostinger.com\/de\/tutorials\/internetgeschwindigkeit-schulen-deutschland-vergleich<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tablets, digitale Tafeln oder Lernplattformen sind l\u00e4ngst fester Bestandteil des Schulalltags. Doch verf\u00fcgen die deutschen Bildungsst\u00e4tten \u00fcber die notwendige Internetgeschwindigkeit, um die digitalen Helfer optimal zu nutzen? Der Webhosting-Dienstleister \u201eHostinger\u201c\u00a0hat auf Basis von Datenraten die Internetgeschwindigkeit an den deutschen Schulen untersucht.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-83704","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-20 10:35:14","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83704","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83704"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83704\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83745,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83704\/revisions\/83745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83704"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83704"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83704"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}