{"id":83678,"date":"2025-05-01T15:19:15","date_gmt":"2025-05-01T13:19:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=83678"},"modified":"2025-05-13T09:03:12","modified_gmt":"2025-05-13T07:03:12","slug":"das-konklave-papstwahlen-sind-immer-sehr-spannend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/05\/01\/das-konklave-papstwahlen-sind-immer-sehr-spannend\/","title":{"rendered":"Das Konklave: \u201ePapstwahlen sind immer sehr spannend\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_83682\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 811px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83682 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Conclave_1903_scrutin.jpg\" alt=\"\" width=\"801\" height=\"546\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Stimmabgabe beim Konklave im Jahr 1903, in dem schlie\u00dflich Papst Pius X. gew\u00e4hlt wurde &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p>\u201eIch rufe Christus, den Herrn, der mich richten wird, zum Zeugen an, dass ich den w\u00e4hle, von dem ich glaube, dass er nach Gottes Willen gew\u00e4hlt werden muss.\u201c Mit diesen Worten stimmen alle Kardin\u00e4le in jedem Wahlgang f\u00fcr ihren potentiellen Papstnachfolger.<\/p>\n<p>Nach dem Tod von Papst Franziskus begann am 7. Mai das neue Konklave unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit in der Sixtinischen Kapelle. Es dauerte nur einen Tag und endete am 8. Mai 2025 mit der Wahl des US amerikanischen Kardinals Robert Francis Prevost zum 267. Papst. Er entschied sich f\u00fcr den Namen Leo XIV.<\/p>\n<h4><strong>Letzte Ruhest\u00e4tte nicht im Petersdom<\/strong><\/h4>\n<p>Die Welt blickte wieder einmal nach Rom. Mit der Bestattung von Papst Franziskus wurde erstmals wieder nach \u00fcber 100 Jahren der p\u00e4pstliche Begr\u00e4bnisort ge\u00e4ndert. Seine Beisetzung fand in der Kirche Santa Maria Maggiore statt, rund f\u00fcnf Kilometer vom Petersdom entfernt. In seinem Testament hatte er verf\u00fcgt: &#8222;Ich bitte darum, dass mein Grab in der Nische im Seitenschiff zwischen der Paulinerkapelle (Cappella della Salus Populi Romani) und der Sforza-Kapelle der genannten p\u00e4pstlichen Basilika vorbereitet wird, wie in der beigef\u00fcgten Anlage angegeben. Die Grabst\u00e4tte muss in der Erde sein, einfach, ohne besondere Dekoration und mit der einzigen Inschrift: Franciscus&#8220;.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Damit entfernte sich der Franziskaner vom Pomp fr\u00fcherer Bestattungen, die in der Vergangenheit aber durchaus ihren Sinn hatten. \u201eDie Rolle des M\u00e4chtigen wurde in der Vormoderne immer spektakul\u00e4r inszeniert\u201c, sagt der Historiker Arne Karsten von der Bergischen Universit\u00e4t, und das sei auch wichtig in einer Zeit gewesen, die weder \u00fcber Fernseh- oder Rundfunkberichte rund um die Uhr den Menschen mitteilen konnte, wer gerade im Vatikan das Sagen hatte.<\/p>\n<p>Arne Karsten hat selber mehrere Jahre in Rom gelebt und geforscht, ein Forschungsprojekt aufgebaut und geleitet sowie mehrere B\u00fccher zu r\u00f6mischen Themen geschrieben. \u201eDie Inszenierung von Status und politischer Bedeutung war zwingend notwendig. Das geht soweit, dass Bescheidenheitsw\u00fcnsche in der fr\u00fchen Neuzeit mit den Vorgaben an Staatsinszenierungen kollidierten\u201c, erg\u00e4nzt der Wissenschaftler.<\/p>\n<div id=\"attachment_83683\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83683 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Arne-Karsten-Foto-Sebastian-Jarych.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"300\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Historiker und Rom-Klenner PD Dr. Arne Karsten von der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<p>Arne Karsten weiter: \u201eIn Kardinalstestamenten des 17. und 18. Jahrhunderts, mit denen ich mich wissenschaftlich intensiv besch\u00e4ftigt habe, findet man immer mal wieder eine Bestimmung, die besagt: &#8218;Ich m\u00f6chte mit dem Pomp beigesetzt werden, wie er f\u00fcr einen Kardinal der r\u00f6mischen Kirche vorgeschrieben ist&#8216;. \u201cEs gibt allerdings auch in der Vormoderne schon Kardin\u00e4le, die einfache Grabplatten w\u00fcnschten.<\/p>\n<p>Dazu Arne Karsten: \u201eEin Bruder Papst Urbans VIII. verlangte \u2013 und bekam sie auch &#8211; eine Grabplatte, auf der steht: &#8218;Hier liegt Staub, Asche und Nichts&#8216;, ohne Namen.\u201c Pomp\u00f6s seien die Bestattungen alle gewesen, das geh\u00f6re zur Rolle, denn der gesellschaftliche Status sei nicht ins Belieben des Rolleninhabers gestellt worden. Die Beisetzungsrituale f\u00fcr den Papst mussten bestimmte historische Normen erf\u00fcllen, wobei die Gr\u00e4ber nat\u00fcrlich auch immer im Trend der Zeit gestaltet wurden.<\/p>\n<h4><strong>Traditionen machen Ver\u00e4nderungen schwer<\/strong><\/h4>\n<p>Um den Tod des Pontifex in der Vergangenheit festzustellen, klopfte man mit einem H\u00e4mmerchen auf dessen Stirn, rief ihn mehrmals bei seinem Taufnamen und hielt eine Feder \u00fcber sein Gesicht, um zu pr\u00fcfen, ob er eventuell noch atmet.<\/p>\n<div id=\"attachment_83691\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83691 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/pope-5678520_960_720.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"401\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Papst Franziskus segnet auf seinem Papamobil stehend die Gl\u00e4ubigen &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Dieses Procedere wurde nun endg\u00fcltig abgeschafft. Man d\u00fcrfe bei diesen Traditionen nicht vergessen, dass es sich bei der katholischen Kirche um eine Institution handele, die auf eine fast 2.000 Jahre alte Geschichte zur\u00fcckblicken k\u00f6nne, konstatiert der Wissenschaftler, und da sammelten sich viele Traditionen an.<\/p>\n<p>\u201eIm \u00dcbrigen ist es f\u00fcr jedes menschliche Gemeinwesen notwendig, immer wieder den Ausgleich zu finden zwischen Traditionen, die Stabilit\u00e4t geben und Innovationen, die Anpassung erm\u00f6glichen. Beides alleine ist ruin\u00f6s, nur Tradition ist stagnierend, aber ein \u00dcberma\u00df an Innovation f\u00fchrt leicht auch zur Orientierungslosigkeit.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Das Konklave<\/strong><\/h4>\n<p>Alle Augen und Ohren richteten sich\u00a0 nach Rom, wo am\u00a0 8. Mai in politisch weltweit brisanter Situation ein neuer Kirchenf\u00fchrer f\u00fcr die insgesamt 1,4 Milliarden Katholiken gew\u00e4hlt wurde. Schon immer fanden die Papstwahlen in Rom statt, seit 1878 ausschlie\u00dflich in der Sixtinischen Kapelle. Alle Kardin\u00e4le blieben bis 1978 die gesamte Zeit der Wahl dort eingeschlossen, seit 1996 d\u00fcrfen sie im neu errichteten anliegenden G\u00e4stehaus \u00fcbernachten.<\/p>\n<div id=\"attachment_83685\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83685 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Grabmal_Urban_VIII.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"688\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Grabmal Urban VIII. (1568 \u2013 1644), Bruder von Antonio Barberini. Pomp\u00f6ses Grab des Barockk\u00fcnstlers Gian Lorenzo Bernini &#8211; \u00a9 Privat<\/span><\/div>\n<p>Auch heute bleiben alle am Konklave beteiligten Kardin\u00e4le w\u00e4hrend der gesamten Wahlzeit ohne Au\u00dfenkontakt. Internet, Telefon, Fernsehen, Radio, Post oder Zeitungen sind nicht erlaubt. In dem Kinofilm \u201eKonklave\u201c konnte man j\u00fcngst sehr sch\u00f6n das Procedere einer Papstwahl sehen. \u201eDas Konklave ist eine Einrichtung, die im Mittelalter erfunden wurde, um eben die Papstwahl von \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen abzuschirmen\u201c, erkl\u00e4rt Arne Karsten.<\/p>\n<p>\u201eDas Oberhaupt der katholischen Christenheit ist eine Institution von europ\u00e4ischer &#8211; und seit der Entdeckung der neuen Welt &#8211; weltweiter Bedeutung. Es gab daher auch immer all die Intrigen, Grabenk\u00e4mpfe und politischen Verhandlungen, die jederzeit in allen Kontexten bis heute ablaufen, wenn es um politische Entscheidungen geht. Diese von dem Einfluss externer Machtfaktoren, wie etwa der europ\u00e4ischen Gro\u00dfm\u00e4chte im 17. Jahrhundert, einigerma\u00dfen freizuhalten, war das Ziel dieser Konklave.\u201c<\/p>\n<p>Die Wahlg\u00e4nge im Konklave finden nach einem genau festgelegten Zeremoniell statt. Kandidatenlisten gibt es dabei nicht. Jeder Kardinal schreibt den Namen des von ihm favorisierten Kandidaten mit m\u00f6glichst verstellter, aber deutlich lesbarer Schrift auf einen Zettel, der dann doppelt gefaltet wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_83684\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83684 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Cappella_Sistina_-_2005.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"413\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ansicht der Sixtinischen Kapelle vom Petersdom aus &#8211; \u00a9 CC BY-SA 3.0<\/span><\/div>\n<p>Dann tritt jeder Kardinal in der Reihenfolge seiner Rangordnung an den Altar, h\u00e4lt den Wahlzettel f\u00fcr alle deutlich sichtbar in die H\u00f6he, kniet kurz zum Gebet nieder und schw\u00f6rt die eingangs genannten Worte. Verschiedene Kandidaten konkurrieren um das h\u00f6chste Amt der Kirche und versuchen, die Stimmen der Kardinalsbr\u00fcder zu bekommen.<\/p>\n<p>Nach jedem Wahlgang werden die Stimmzettel verbrannt. \u00dcber den Schornstein k\u00f6nnen die Gl\u00e4ubigen an der Farbe des Qualms erkennen, ob ein neuer Papst gew\u00e4hlt wurde. \u201eDas ist schon ziemlich schr\u00e4g\u201c, lacht der Historiker, \u201eaber es ist auch ein Beispiel f\u00fcr das \u00dcberleben alter Traditionen, die zu der Zeit, als sie entstanden sind, vollkommen funktional waren.<\/p>\n<p>In einer Zeit, die keine Mobiltelefone, keine Echtzeitkommunikation, kein Internet kannte, war das eine vergleichsweise effiziente M\u00f6glichkeit, den Menschen \u2013 jedenfalls in der Stadt Rom &#8211; mitzuteilen, was hinter den Mauern des Vatikans gerade passiert.\u201c Eine zeitliche Begrenzung des Konklaves gibt es nicht. Die Wahl von Papst Gregor X. im 13. Jahrhundert dauerte z. B. mehr als zwei Jahre und neun Monate.<\/p>\n<div id=\"attachment_83686\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83686 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Grabstein-Antonio-Barbarini.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"600\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Grabstein von Antonio Barberini (1559 \u2013 1646): Inschrift: \u201eHier liegt Staub, Asche und Nichts\u201c &#8211; \u00a9 CC BY-SA 3.0<\/span><\/div>\n<h4><strong>133 Kardin\u00e4le entscheiden \u00fcber den neuen Papst<\/strong><\/h4>\n<p>133 Kardin\u00e4le entschieden 2025 \u00fcber den neuen Papst. Die meisten davon kennen sich gar nicht, d.h. die Wahl war diesmal richtig spannend! \u201eEin g\u00e4ngiger Spruch der Neuzeit sagt: Wer als Papst ins Konklave geht, kommt als Kardinal wieder heraus\u201c, sagt Arne Karsten, \u201edie Topfavoriten sind in den seltensten F\u00e4llen erfolgreich.\u201c<\/p>\n<p>In einer politisch brisanten Lage seien die Ergebnisse unvorhersehbar, wobei es in Rom fr\u00fcher g\u00e4ngiger Brauch gewesen sei, auf den entsprechenden Gewinner Wetten abzuschlie\u00dfen. Den deutschen Kardin\u00e4len Marx, Woelki und M\u00fcller r\u00e4umte Karsten allenfalls Au\u00dfenseiterchancen ein.<\/p>\n<p>Der Rom-Kenner argumentiert: \u201eWir hatten ja von 2005 bis 2012 mit Benedikt XVI., fr\u00fcher Kardinal Ratzinger, gerade erst einen deutschen Papst.\u201c Franziskus hat in seiner Amtszeit insgesamt 108 nun wahlberechtigte Kardin\u00e4le ernannt, viele davon aus Schwellenl\u00e4ndern. Daher bestehe erstmalig auch die M\u00f6glichkeit, das Amt mit einem Afrikaner oder Asiaten zu besetzen. \u201eDas halte ich nicht f\u00fcr ausgeschlossen\u201c, sagt Arne Karsten, \u201edie Bedeutung der au\u00dfereurop\u00e4ischen Kardin\u00e4le hat in den letzten Jahrzehnten eindeutig zugenommen, wie generell das Gewicht der afrikanischen und asiatischen Gl\u00e4ubigen gewachsen ist. Von daher ist das durchaus m\u00f6glich.\u201c Doch es kam schlie\u00dflich anders!<\/p>\n<div id=\"attachment_83687\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83687 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/71pOR5HHEuL._SL1500_.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"633\" \/><span class=\"wp-caption-text\">KONKLAVE &#8211; Regie: Edward Berger &#8211; mit: Ralph Fiennes, Stanley Tucci, John Lithgow, Isabella Rosselini &#8211; 1:56 Min. &#8211; LEONINE &#8211; ASIN: BODMTZQBLX<\/span><\/div>\n<h4><strong>Erwartungen an den neuen Kirchenf\u00fchrer<\/strong><\/h4>\n<p>Nach Kirchenrecht kann jeder Katholik, der m\u00e4nnlich und unverheiratet ist, zum Papst gew\u00e4hlt werden. Aber was m\u00fcsste denn ein Papst f\u00fcr Qualit\u00e4ten mitbringen? Dazu der Historiker: \u201eEr m\u00fcsste heutzutage die Quadratur des Kreises beherrschen. Er m\u00fcsste ein innovativer Konservativer sein, er m\u00fcsste den Forderungen des Zeitgeistes entsprechen und gleichzeitig im Stande sein, die Jahrtausende alte Tradition lebendig zu halten, eine au\u00dferordentlich schwierige Aufgabe. Eine ganz besondere Aufgabe ist sicherlich auch immer die des Ausgleichs und der Vermittlung.\u201c<\/p>\n<p>Papst Franziskus ruht nun in Santa Maria Maggiore, der mit Abstand popul\u00e4rsten Kirche bei den R\u00f6mern. \u201eDas ist eigentlich die Volkskirche. Hier finden die Feste der einfachen Bev\u00f6lkerung statt. Hier liegen nicht nur acht P\u00e4pste, sondern auch Kardin\u00e4le sowie Angeh\u00f6rige des b\u00fcrgerlichen Standes. Ein Beispiel ist der ber\u00fchmte Barockk\u00fcnstler Gian Lorenzo Bernini, der eine einfache, schlichte Grabplatte in Altarn\u00e4he hat.\u201c<\/p>\n<p>Der Ort seiner Bestattung ist somit ein Symbol von Franziskus&#8216; Verbundenheit mit dem Volk. An diese Verbundenheit k\u00f6nnte der neue Vertreter Petrus auf Erden ankn\u00fcpfen &#8211; eben Papst Leo XIV.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_83681\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83681 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Arne-Karsten-Foto-Sebastian-Jarych-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"272\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Arne Karsten &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber PD Dr. Arne Karsten<\/h4>\n<p>PD Dr. Arne Karsten (*1969) studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in G\u00f6ttingen, Rom und Berlin. Von 2001 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f\u00fcr Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universit\u00e4t Berlin und Leiter des Forschungsprojekts \u201eREQUIEM\u201c \u2013 Die r\u00f6mischen Papst- und Kardinalsgrabm\u00e4ler der fr\u00fchen Neuzeit, <a href=\"http:\/\/www.requiem-projekt.de\">www.requiem-projekt.de<\/a>. Seit dem Wintersemester 2009 lehrt er als Junior-Professor, seit der Habilitation 2016 als Privatdozent f\u00fcr Geschichte der Neuzeit an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; hat sich Autor Uwe Blass mit dem Historiker und Rom-Kenner Privatdozent Dr. Arne Karsten von der Bergischen Universit\u00e4t \u00fcber die Beisetzung von Papst Franziskus und das diesmal sehr kurze  Konklave mit der Wahl von Leo XIV. im Vatikan unterhalten.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-83678","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-14 14:49:36","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83678","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83678"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83678\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83764,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83678\/revisions\/83764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83678"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83678"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83678"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}