{"id":83409,"date":"2025-05-01T15:11:40","date_gmt":"2025-05-01T13:11:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=83409"},"modified":"2025-05-01T15:11:40","modified_gmt":"2025-05-01T13:11:40","slug":"wolfgang-kremer-ein-leben-auf-der-erfolgswelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/05\/01\/wolfgang-kremer-ein-leben-auf-der-erfolgswelle\/","title":{"rendered":"Wolfgang Kremer: Ein Leben auf der Erfolgswelle"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_83479\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 810px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-83479\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild-4-2.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"608\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ex-Leistungsschwimmer Wolfgang Kremer ist jetzt eine begeisterter Motorrad-Freak und steigt bei sch\u00f6nem Wetter gern auf seinen hei\u00dfen Ofen &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Und der Sport in verschiedensten Disziplinen spielt auch heute noch eine Hauptrolle in seinem Leben. Wenn man so will, war und ist Wolfgang Kremer eine echte Sportskanone.<\/p>\n<p>Doch der Reihe nach: Wolfgang\u00a0 wurde am 19. Oktober 1945 in Burg bei Magdeburg geboren. Ostern 1950 gelang Mutter Kremer mit ihren beiden Kindern die Flucht aus der DDR, die im Jahr zuvor gegr\u00fcndet worden war. Sie landete mit B\u00e4rbel und Wolfgang \u00a0in einem Fl\u00fcchtlingsheim in Dorsten.<\/p>\n<h4>Nach Flucht aus DDR in Essen gelandet<\/h4>\n<p>Dort lernte Wolfgang Kremer auch Schwimmen \u2013 und zwar in einem Nebenbecken des Wesel-Dattel Kanals. \u201eDa habe ich mir das Schwimmen selbst beigebracht. Ich tauchte solange, bis ich mich \u00fcber der Wasseroberfl\u00e4che halten konnte\u201c, erinnert sich Wolfgang Kremer, der damals noch nicht im Traum daran gedacht hat, einmal als Leistungsschwimmer Karriere zu machen.<\/p>\n<div id=\"attachment_83474\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-83474\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Sieger.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"441\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wolfgang Kremer als junger Leistungsschwimmer in Siegerpose &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Wolfgangs Familie fand schlie\u00dflich eine Zechenwohnung im Essener Stadtteil Altenessen. Dort besuchte er acht Jahre lang die Volksschule. Er\u00a0 hatte den Jugendtraum, Fu\u00dfballer zu werden. Seine Mutter meldete ihren Sohnemann beim Fu\u00dfball-Klub Altenessen 12 an, dem Verein, bei dem auch Fu\u00dfball-Weltmeister Helmut Rahn das Kicken erlernte.<\/p>\n<p>Mit einem solchen Ausnahme-Talent war Klein Wolfgang allerdings nicht gesegnet: \u201eIch wurde in der Knabenmannshaft so gut wie nie aufgestellt, das hat mich total frustriert\u201c, gibt Wolfgang Kremer, Mitglied und Dauerkarteninhaber des Traditionsvereins FC Schalke 04, heute zu. Und dennoch hat sich sein Kurz-Trip in die Welt des Jugendfu\u00dfballs unterm Strich f\u00fcr ihn ausgezahlt.<\/p>\n<h4>Auf Umwegen ins Schwimmbecken<\/h4>\n<p>Denn Wolfgang Kremer \u00a0<span style=\"text-decoration: line-through;\">t<\/span>auchte schlie\u00dflich auf Umwegen im Sportschwimmer-Becken auf. Ein Schul- und Fu\u00dfball-Mannschaftskamerad \u00a0hatte ihm n\u00e4mlich erz\u00e4hlt, dass er neben dem Fu\u00dfball auch noch Schwimmen als weitere Sportart betreiben w\u00fcrde und meinte, wenn er Lust habe, k\u00f6nne er einmal mit zu seinem Training kommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_83417\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83417 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Heidi-Bibl-ok.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"827\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wolfgang Kremer schultert Heidi Bibl, Goldmedaillengewinnerin im Abfahrtslauf bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley (USA) &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Und so landete Wolfgang Kremer beim Schwimmverein Altenessen 26. Dort wurde schnell sein gro\u00dfes Talent erkannt. Schon nach kurzer Zeit erhielt er bereits Einladungen \u00a0zu Sichtungslehrg\u00e4ngen des Westdeutschen Schwimmverbandes. \u00a0Doch dann bremste ausgerechnet seine \u00fcberaus strenge Mutter die erfolgversprechende \u00a0Schwimmkarriere ihres Sohnes aus. Als er einmal eines\u00a0 Abends zu sp\u00e4t nach Hause kam, brummte sie ihm f\u00fcr ein Jahr ein absolutes Schwimmverbot auf.<\/p>\n<h4>Ausgebremst von der strengen Mutter<\/h4>\n<p>Die unvers\u00f6hnliche Mama lie\u00df Wolfgang in den Ferien zumindest zu einem Verwandten nach Holland fahren, der von Beruf Binnenschiffer war. Es war f\u00fcr ihn so eine Art Flucht. Ihm machte die Herumschipperei auf den Fl\u00fcssen und Kan\u00e4len gro\u00dfen Spa\u00df, so dass er schlie\u00dflich auf MS Adele Mewes in Bremen als Lehrling in der Binnenschifffahrt anheuerte.<\/p>\n<div id=\"attachment_83418\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83418 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Diether-Krebs-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1317\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Schwimm-Team von Essen 06 mit Wolfgang Kremer (oben 2. v.r.) und Diether Krebs (unten r.), der breiten \u00d6ffentlichkeit bekannt geworden als Schauspieler und Komiker (u.a. &#8222;Ein Herz und eine Seele&#8220;) &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Doch da kam er vom Regen in die Traufe: Wolfgang Kremer: \u201eDer Schifff\u00fchrer war noch schlimmer als meine Mutter, da habe ich nach acht Wochen meine Sachen gepackt und bin von Bord gegangen.\u201c<\/p>\n<p>Wieder zuhause in Essen, legte sein Vater ein gutes Wort f\u00fcr ihn ein. Wolfgang Kremer durfte wieder Schwimmen als Leistungssport betreiben und wechselte 1960 von Altenessen 26 zum Essener Renommier-Schwimmverein Essen 06.\u00a0 Bereits ein\u00a0 \u00a0Jahr sp\u00e4ter wurde er Westdeutscher Jugendmeister \u00a0(NRW) \u00fcber 1.500 Meter Freistil.<\/p>\n<h4>Lehre als Dreher bei Krupp<\/h4>\n<p>Bei Krupp in Essen machte er eine Lehre als Dreher. Nach der bestanden Pr\u00fcfung setzte er sich noch einmal auf die Schulbank \u2013 bis zur Fachholschulreife. Anschlie\u00dfend begann er ein Studium an der Deutschen Sporthochschule (DSHS) K\u00f6ln.<\/p>\n<div id=\"attachment_83475\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83475 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild-2.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"717\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Es geht aber auch ohne PS: Wolfgang Kremer radelte auf seinem &#8222;Drahtesel&#8220; bereits durch ganz Deutschland &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Morgens Studium in der Domstadt, nachmittags Schwimm-Training in Essen. M\u00f6glich machte das alles ein Stipendium von der gerade von Josef Neckermann gegr\u00fcndeten Deutschen Sporthilfe in H\u00f6he von monatlich 420 DM, das ihm der Krupp-Vorstandvorsitzende Berthold Beitz vermittelt hatte.<\/p>\n<p>Sportlich schwamm Wolfgang Kremer buchst\u00e4blich auf einer Erfolgswelle. Er gewann \u2013 trainiert von Werner Ufer &#8211; allein neun deutsche Meisterschaften im Freistilschwimmen \u00fcber 100 und 200 Meter.1965 schwamm er in London mit der 4-x-220-Yards-Freistilstaffel mit Hans-Joachim Klein, Olaf von Schilling und Holger Kirschke einen Weltrekord. 1967 stellte er mit 52,3 Sekunden einen Deutschen Rekord \u00fcber 100 Meter Freistil auf der 25-m-Bahn auf.<\/p>\n<h4>Schlussschwimmer der gesamtdeutschen Staffeln<\/h4>\n<p>1964 in einer Gesamtdeutschen Mannschaft (DDR und BRD) &#8211; und 1968 mit der Bundesrepublik, stand er bei Olympia auf dem Startblock. In Tokio belegte Wolfgang Kreme<span style=\"text-decoration: line-through;\">r <\/span>\u00a0\u00fcber 400 m Freistil den 23. Platz. Vier Jahre sp\u00e4ter in Mexiko-City erreichte er \u00fcber 100 m Freistil den 9. Rang. Und \u00fcber 200 m Freistil wurde er 13. Alle drei Staffeln der Bundesrepublik (4 x 100 m Freistil \u2013 4 x 200 m Freistil \u2013 4 x 100 m Lagen) landeten mit Kremer als Schlussschwimmer auf dem 6. Platz.<\/p>\n<div id=\"attachment_83421\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83421 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Mark-Spitz-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1681\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eine Menge Schwimm-Prominenz auf einem Fotos: Peter Nocke (l.), Wolfgang Kremer (3.v.l.), in der Mitte US-Ausnahme-Schwimmer Mark Spitz (9 x Gold &#8211; 1 x Silber &#8211; 1 x Bronze bei Olympia), Klaus Steinbach (2 v.r.) und Essens Trainer Werner Ufer (r.) &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Der Hochleistungssportler aus heutiger Sicht: \u201eDa w\u00e4re sicher mehr drin gewesen. Aber seit 1960 spielte anaboles Doping in unserem Sport eine gro\u00dfe Rolle. Das wusste jeder, aber Anabolika und weitere Dopingmittel wurden leider erst nach den Olympischen Spielen 1976 (Montreal) vom IOC ge\u00e4chtet und Verst\u00f6\u00dfe bestraft.\u201c Fairness und Chancengleichheit blieben auf der Strecke.<\/p>\n<p>Und dennoch kam Doping f\u00fcr ihn selbst nie in Frage. Wolfgang Kremer: \u201eIch habe mich von Prof. Stegemann, Sportphysiologe an der Deutschen Sporthochschule K\u00f6ln, der meine Diplomarbeit betreute, \u00fcber den Riesenkatalog an \u00a0Nebenwirkungen aufkl\u00e4ren lassen. Da wurde mir schlagartig klar: Nichts f\u00fcr mich &#8211; meine Gesundheit ist mir lieber.\u201c Dass man auch ohne Doping erfolgreich sein kann, \u00a0hat er eindrucksvoll bewiesen.<\/p>\n<h4>Salmonellenvergiftung mit Folgen<\/h4>\n<p>Seine gr\u00f6\u00dfte Entt\u00e4uschung als Leistungssportler erlebte er 1970 bei den Europameisterschaften in Barcelona. Wegen einer Salmonellenvergiftung konnte er als fest gesetztes Staffel-Mitglied nicht an den Start gehen. Ohne ihn holten seine Mannschaftskameraden mit einem Ersatzschwimmer\u00a0 \u00fcber 4 x 100 m Staffel Silber und mit 4 x 200 m Staffel Gold. Wolfgang Kremer: \u201eSo sehr ich meinem Ersatzmann die Medaillen g\u00f6nne. Bei den Rennen w\u00e4re ich als amtierender Deutscher Meister nat\u00fcrlich selbst gerne dabei gewesen, als H\u00f6hepunkt meiner Karriere.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_83423\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83423 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rekord-Staffel-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"2133\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wolfgang Kremer (2. v.r.) mit seinen Teamkameraden der Weltrekord-Staffel Hans-Joachim Klein, Olaf von Schilling und Holger Kirschke &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter beendete Wolfgang Kremer seine erfolgreiche sportliche Laufbahn, um nahtlos eine neue zu starten, als Diplom-Sportlehrer am Essener Stadtwaldgymnasium. Bereits nach eineinhalb Jahren \u00a0wurde er Oberturnlehrer \/ Sportreferent der Stadt Essen, als Nachfolger von Fritz Herkenrath, dem legend\u00e4ren Torwart von Rot-Wei\u00df Essen und der Deutschen Fu\u00dfball-Nationalmannschaft.<\/p>\n<h4>Nachfolger von Torwart-Legende Fritz Herkenrath<\/h4>\n<p>Seine Aufgabe: F\u00f6rderung\u00a0 des Schul-, Leistungs- und Breitensports.\u00a0 Als begeisterter Skifahrer und Skilehrer organisierte er Sch\u00fcler-Ski-Freizeiten und bildete Lehrer f\u00fcr den Schul-Skilehrerschein aus. Er initiierte die Entwicklung des Helmholtz-Gymnasium Essen zur Eliteschule des Sports und\u00a0 das dazugeh\u00f6rige\u00a0 \u201eSport &amp; Tanz-Internat, das Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern erm\u00f6glicht, Hochleistungssport und schulische Ausbildung bis zum Abitur optimal miteinander zu verbinden.<\/p>\n<p>Als Schwimmtrainer betreute Wolfgang etliche Angeh\u00f6rige der Jugendnationalmannschaft, einige Deutsche Meisterinnen und Meister, einen Vize-Europameister \u00fcber 400 m Freistil und war 3 Jahre Co-Trainer der Damen-Nationalmannschaft.<\/p>\n<div id=\"attachment_83426\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83426 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Kremer-ok.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"609\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wolfgang Kremer ist noch heute ein begeisterter Skifahrer, nach seiner Schwimm-Karriere arbeitete er sogar als Skilehrer &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Seine berufliche Laufbahn musste Wolfgang Kremer schon mit 58 Jahren nach einem Tauch-Unfall beenden. Dem Sport blieb er aber bis heute erhalten. \u201eW\u00e4hrend meines Sportstudiums konnte ich viele Sportarten kennenlernen und mir erschlie\u00dfen und ich habe mir dann die Sportarten f\u00fcr sp\u00e4ter ausgesucht, die ich spannend fand.\u201c<\/p>\n<p>Und das war eine ganze Latte: Rennrad- und Tourenradfahren, Drachenfliegen, Skifahren alpin, Ski-Langlauf, Wandern, Bergsteigen, Gleitschirmfliegen, Motorradfahren, Skaten, Windsurfen, Marathonlauf und Skimarathon.<\/p>\n<h4>Ausrichter des ersten Triathlons in Deutschland<\/h4>\n<p>Den ersten Triathlon in Deutschland richtete Wolfgang Kremer mit dem Leichtathleten Peter Berghaus1982 in Essen aus, gr\u00fcndete zwei Jahre sp\u00e4ter mit ihm und weiteren Enthusiasten den Triathlon Club Essen 1984 und nahm selbst bis Ende der 1990er an vielen Kurz- und Olympischen-Triathlons teil.<\/p>\n<p>Und jetzt, mit fast 80 Jahren l\u00e4sst er es ein wenig ruhiger angehen, f\u00e4hrt\u00a0 aber immer noch regelm\u00e4\u00dfig Rad, steigt im Winter auf die Carving-Skier und brettert auch noch bei sch\u00f6nem Wetter mit seinem Motorrad durch die Landschaft. Wolfgang Kremer, seit \u00fcber 50 Jahren SPD-Mitglied, ist mit sich und seinem Leben im Reinen.<\/p>\n<div id=\"attachment_83481\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83481 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bild-5-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"468\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wolfgang Kremer (r.) mit seinem Kumpel Gerd Bullmann aus Paderborn vor dem Start eine Motorrad-Tour &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<h4>Ein Mann, der mit sich im Reinen ist<\/h4>\n<p>Sein ganz pers\u00f6nliches Fazit: \u201eIch stamme aus einfachen Verh\u00e4ltnissen und musste mir im Grunde alles selbst hart erarbeiten. Mein Vater war Polizeisch\u00fcler, flog im II. Weltkrieg als Pilot die legend\u00e4re JU 52 und musste nach der DDR-Flucht sowie einem Unfall, der ihn fluguntauglich machte, leider als Bergmann arbeiten.<\/p>\n<p>Der Sport hat mir die Chance zu einer\u00a0 tollen Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung gegeben. Als Binnenschiffer oder im Beruf als Dreher w\u00e4re das sicher nicht m\u00f6glich gewesen.\u201c So oder so hat aber Wasser in seinem Leben immer eine ganz wesentliche Rolle gespielt.<\/p>\n<p><strong>Text Peter Pionke<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich wollte er seine Br\u00f6tchen als Binnenschiffer oder als Dreher verdienen, doch schlussendlich wurde Wolfgang Kremer (79) Diplom-Sportlehrer und\u00a0 einer der besten Schwimmer Deutschlands und Europas. Allein neunmal war er Deutscher Meister im Freistilschwimmen und ging sogar bei zwei Olympischen Spielen an den Start.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-83409","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-weitblick"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-09 05:47:03","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83409","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83409"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83409\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83486,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83409\/revisions\/83486"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83409"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83409"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83409"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}