{"id":83203,"date":"2025-04-21T16:59:28","date_gmt":"2025-04-21T14:59:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=83203"},"modified":"2025-04-21T16:59:28","modified_gmt":"2025-04-21T14:59:28","slug":"kommunikations-probleme-vaeter-in-der-literatur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/04\/21\/kommunikations-probleme-vaeter-in-der-literatur\/","title":{"rendered":"Kommunikations-Probleme: V\u00e4ter in der Literatur"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_83207\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 910px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83207 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Orth-Presse.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"600\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dominik Orth, Germanist an der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<p>\u00dcber dieses spannende Thema hat sich Autor Uwe Blass im Rahmen den beleibten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; mit dem Germanisten Dominik Orth unterhalten, der\u00a0die Entwicklung der Vaterrolle von der Aufkl\u00e4rung bis in die Gegenwart untersucht.<\/p>\n<p>Vor der Aufkl\u00e4rung stand der Vater f\u00fcr das System, das Gesetz, die Idee, die herrschenden Verh\u00e4ltnisse. Dem Vater geb\u00fchrte die gr\u00f6\u00dfere Rolle. \u201eIch glaube, die Vaterfiguren werden danach vielf\u00e4ltiger\u201c, erkl\u00e4rt der Germanist, \u201ees passiert etwas Neues in Dramen und Erz\u00e4hltexten im Zuge der Aufkl\u00e4rung Mitte des 18. Jahrhunderts, etwa durch das B\u00fcrgerliche Trauerspiel. Insbesondere das Vater-Tochter-Verh\u00e4ltnis wird dann st\u00e4rker thematisiert als das Vater-Sohn-Verh\u00e4ltnis.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Es gehe um die Gef\u00e4hrdung der Familienehre, wenn die jungen Frauen sich mit irgendwelchen M\u00e4nnern einlie\u00dfen. \u201eWenn die M\u00e4nner beispielsweise adelig sind und die T\u00f6chter aus b\u00fcrgerlichen Verh\u00e4ltnissen stammen, dann wird es besonders schwierig, wie z. B. in &#8218;Kabale und Liebe&#8216;\u00a0von Schiller.\u201c Die V\u00e4tertypen ver\u00e4nderten sich, indem sie auf einmal positiv besetzt seien, und auch Schw\u00e4chen zeigten, indem sie z. B. ihren T\u00f6chtern verziehen.<\/p>\n<p>Das zeige sich besonders in Lessings &#8218;Miss Sara Sampson&#8216;, in dem der Vater sehr emotional gezeichnet sei und h\u00e4ufig sogar weine. \u201eDie vermeintlich starken V\u00e4ter gibt es nat\u00fcrlich auch noch, wie in &#8218;Emilia Galotti&#8216;. Da ist der Vater bereit, seine Tochter auf ihren Wunsch hin zu t\u00f6ten, damit sie die Familienehre aufrechterhalten kann. Und das geht nur im Tod. Der Vater \u00fcbt Gewalt \u00fcber das Leben seiner Tochter aus.\u201c<\/p>\n<p>Diese Ambivalenz setze sich auch im Sturm und Drang (1745 \u2013 1790) fort. In Schillers &#8218;Die R\u00e4uber&#8216;\u00a0erlebe man dann auch wieder einen sehr schwachen Vater, der kaum Kraft habe und von seinem Sohn sogar Gewalt erfahre. \u201eEs tauchen neben den starken V\u00e4tern mehr und mehr auch schw\u00e4chere und empfindsamere V\u00e4ter auf.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Wenn der Sohn aus der Rolle f\u00e4llt<\/strong><\/h4>\n<p>Konkurrenz spielt bei V\u00e4tern und S\u00f6hnen in der Literatur \u2013 wie auch im Leben \u2013 oft eine Rolle. S\u00f6hne haben oft andere Lebensvorstellungen. \u201eDa gibt es ein sch\u00f6nes Beispiel aus dem Realismus (1848 \u2013 1890) von Theodor Storm\u201c, erz\u00e4hlt Orth.<\/p>\n<div id=\"attachment_83210\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 410px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83210 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Vater-Sohn-Bild.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"499\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vater und Sohn &#8211; Mary Cassatt, Portr\u00e4t von Alexander J. Cassatt und seines Sohns Robert Kelso Cassatt, 1884, \u00d6l\/Lwd &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p>\u201eDer Text hei\u00dft &#8218;Hans und Heinz Kirch&#8216;, eine relativ kurze Novelle. Die bringt diese Konfliktsituation ganz gut auf den Punkt. Der Vater glaubt oder hofft, dass der Sohn in seine Fu\u00dfstapfen tritt. Der Sohn hat aber anderes vor, und das f\u00fchrt dann zu einem lebenslangen Zerw\u00fcrfnis. Sie entfremden sich. Der Sohn ist dann auch weg und am Ende, wenn es im Grunde zu sp\u00e4t ist, weil der Vater Versuche der Ann\u00e4herung hat verstreichen lassen, stirbt er unvers\u00f6hnt. Der Konflikt wird so ins Tragische zugespitzt, er bleibt unl\u00f6sbar.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Schicksalhafte v\u00e4terliche Zuwendung<\/strong><\/h4>\n<p>Starke Emotionen und innige Vatergef\u00fchle finden im 19. Jahrhundert Eingang in die Literatur. Es gibt einige Beispiele f\u00fcr verst\u00e4ndnisvolle V\u00e4ter, die ihren Kindern gegen\u00fcber zugewandt sind. \u201eEs gibt einen Text von Arthur Schnitzler, &#8218;Liebelei&#8216;, wo der Vater sehr modern seiner Tochter zugestehen m\u00f6chte, dass sie ihre Erfahrungen machen soll, auch Liebschaften eingehen soll und nicht direkt den n\u00e4chsten Mann heiraten muss\u201c, erz\u00e4hlt Orth.<\/p>\n<p>Und weiter: \u201eDie Tochter ist aber noch so in den alten Denkmustern verhaftet, dass sie glaubt, sich das Leben nehmen zu m\u00fcssen, weil der, den sie liebt \u2013 und f\u00fcr den das nur eine Liebelei ist \u2013 sie quasi nur benutzt hat und bei einem Duell ums Leben kommt. Das verkraftet sie nicht, weil sie immer noch so einem romantischen Liebeskonzept hinterher h\u00e4ngt. Der Vater ist dagegen schon sehr viel fortschrittlicher und zeigt Verst\u00e4ndnis f\u00fcr seine Tochter.\u201c In einem anderen spannenden Text aus dieser Zeit verzichtet der Vater sogar auf eine neue Liebe zu Gunsten seiner Tochter.<\/p>\n<p>\u201e&#8217;D\u00e4mmerung&#8216; hei\u00dft dieses naturalistische Drama von Elsa Bernstein, wo der Vater sich in die \u00c4rztin seiner Tochter verliebt. Die Tochter ist ein sehr charakterschwacher Mensch, k\u00f6nnte man sagen, sie nutzt ihren Vater aus und sie m\u00f6chte, dass der Vater immer bei ihr bleibt. Sie hat ein Problem mit den Augen, erblindet im Verlauf des Dramas und l\u00e4sst nicht zu, dass der Vater sich von ihr l\u00f6st, um ein eigenes Leben zu f\u00fchren. Der Vater opfert letztendlich seine Liebe, um f\u00fcr seine Tochter da zu sein. Er wei\u00df, dass er ungl\u00fccklich sein wird, aber er bleibt bei ihr. Von der starken Vaterfigur wird in der Literatur mit der Zeit mehr und mehr abgewichen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_83212\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83212\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Vater-und-Kinder-Pixabay-1.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"458\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vater und Kinder heute &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<h4><strong>Literatur formuliert ein gesellschaftlich nicht auszusprechendes Problem<\/strong><\/h4>\n<p>Auch in der Neuzeit sind Vaterfiguren gro\u00dfe Hemmschwellen f\u00fcr die Entwicklung der Kinder. Von Franz Kafka ist der &#8218;Brief an den Vater&#8216; erhalten, den er nie abgeschickt hat und der ein Zeugnis einer Hassliebe Anfang des 20. Jahrhunderts ist. Im Jahr 1926 erschien Thomas Manns Novelle &#8218;Unordnung und fr\u00fches Leid&#8216;, in der er kaum verschl\u00fcsselt die eigenen Familienverh\u00e4ltnisse, seine Beziehung zu seinen sechs Kindern, vor allem die \u00fcberaus problematische Beziehung zu seinem \u00e4ltesten Sohn Klaus, darstellt. Literatur formuliert da ein Problem, dass man gesellschaftlich nicht aussprechen konnte.<\/p>\n<p>\u201eDas stimmt\u201c, sagt Orth spontan, \u201eund das ist auch eine zentrale Funktion von Literatur. In der Literatur kann das gesagt werden, oder zur Sprache kommen, was man vielleicht so nicht ausdr\u00fccken kann. Das ist auch das Spannende an diesem Medium, dass es wie ein Archiv gesellschaftliche Probleme speichert und ablesbar macht.\u201c Dieses kulturelle Wissen aufzuzeigen, das sei eine der wichtigsten Aufgaben der Literaturwissenschaft.<\/p>\n<p>\u201eGerade bei Kafka \u2013 der wird ja oft auf diese Vater-Sohn-Problematik reduziert \u2013 gibt es auch literarisch einige Vaterfiguren, die im Gegensatz zu den Figuren bei Schnitzler und Bernstein sehr machtvoll auftreten, gleichzeitig aber auch immer Schw\u00e4chen, auch k\u00f6rperliche Schw\u00e4chen, zeigen. Die sind dann nicht mehr so fit, m\u00fcssen gepflegt werden, oder der Sohn \u00fcbernimmt die Aufgaben des Vaters.\u201c<\/p>\n<p>Trotzdem agierten sie stark und machtvoll, indem sie Macht \u00fcber ihre S\u00f6hne aus\u00fcbten. Orth nennt als Beispiel &#8218;Das Urteil&#8216; von Kafka, wo der Vater den Sohn zum Tode verurteilt, weil es ihm nicht passt, wie der Sohn sein Leben f\u00fchrt, und der Sohn setzt das Urteil sogar um. Bei &#8218;Die Verwandlung&#8216;\u00a0dann, wo der Vater nicht mit der Verwandlung des Sohnes in einen K\u00e4fer klarkommt, verletzt er ihn mit einem Apfel schwer. \u201eDiese V\u00e4ter \u00fcben dann Gewalt gegen\u00fcber ihren Kindern aus, zeigen damit ihre Macht, sind aber eben nicht nur stark, sondern zeigen auch Schw\u00e4chen.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Die anwesenden, abwesenden V\u00e4ter<\/strong><\/h4>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg schreiben Autoren wie Matthias Brandt in &#8218;Blackbird&#8216;, Frank Witzel in &#8218;Inniger Schiffbruch&#8216; oder Walter Kohl in &#8218;Leben oder gelebt werden&#8216;\u00a0\u00fcber ihre V\u00e4ter, mit denen sie in den 1960er und -70er Jahren aufwuchsen. Da erleben die Leser zwar keine Nazi-V\u00e4ter mehr, aber V\u00e4ter, die durch den Krieg Traumatisierungen erfahren haben. Die reden zu Hause nicht und werden als die anwesenden, abwesenden V\u00e4ter beschrieben. Das \u00e4ndere sich bis heute nicht, glaubt der Fachmann, denn man finde diese schweigenden, abwesenden V\u00e4ter bis in die Gegenwartsliteratur.<\/p>\n<p>\u201eDer Grund allerdings, warum die schweigen, der ver\u00e4ndert sich. Da sind dann oftmals in Familienromanen irgendwelche Geheimnisse oder Versehrungen der V\u00e4ter einfach nicht weitergegeben worden, und dadurch entstehen Konflikte in den Familien. Es gibt einen sch\u00f6nen Roman, der vor drei Jahren erschienen ist, &#8218;Dschinns&#8216;\u00a0von Fatma Aydemir, wo genau das thematisiert wird. Der Vater stirbt sehr fr\u00fch, ist aber trotzdem im Roman pr\u00e4sent und es ist klar, dass es da ein Familiengeheimnis gibt, das der Vater lange versucht hat zu verheimlichen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_83213\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 260px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83213 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Vater-Tochter-Bild.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"628\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vater und Tochter &#8211; Carl Larsson, Brita und ich, 1895, Aquarell &#8211; \u00a9 Foto gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p>Gleichzeitig gebe es aus den 80er Jahren nat\u00fcrlich auch Literatur, wo sich explizit mit der T\u00e4tergeneration der NS-Zeit auseinandergesetzt werde, wo das schwierige Verh\u00e4ltnis von den Kindern zu ihren V\u00e4tern, die in der NS-Zeit aktiv oder Mitl\u00e4ufer waren, thematisiert werde. \u201eDazu gibt es auch den Begriff der \u00b4V\u00e4terliteratur`\u201c, sagt Orth, \u201edas sind oft autobiografische Texte.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Ver\u00e4nderte V\u00e4terrollen und die Besch\u00e4ftigung der Kinder mit ihnen<\/strong><\/h4>\n<p>Die Vaterrolle ver\u00e4ndert sich im Zuge der Emanzipation auch in der Literatur. \u201eDa gibt es Beispiele, vor allem in der Kinder- und Jugendliteratur kann man das sehr gut sehen\u201c, erkl\u00e4rt Dominik Orth. Das sehr traditionelle Rollenbild, nach dem sich M\u00fctter k\u00fcmmern und V\u00e4ter nicht da seien, \u00e4ndere sich stetig, je n\u00e4her man zur Gegenwart komme. \u201eV\u00e4ter \u00fcbernehmen dann mehr Aufgaben und sind pr\u00e4senter in Bilderb\u00fcchern.\u201c<\/p>\n<p>Aber auch die Probleme erwachsener &#8218;Kinder&#8216; mit ihren nun alt werdenden V\u00e4tern werden in der Literatur behandelt. Dazu Orth: \u201eEs gibt eine sch\u00f6ne Geschichte von Judith Hermann, &#8218;Acqua alta&#8216;, da reist die schon erwachsene Protagonistin nach Venedig und trifft da ihre Eltern. Sie hat Schwierigkeiten, damit klar zu kommen, dass sie sie immer noch als Kind behandeln und dass die Eltern schw\u00e4cher werden und nicht mehr so gut auf sich aufpassen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Ein weiterer aktueller Text hei\u00dft &#8218;Dad&#8216;\u00a0von Nora Gantenbrink. In dem Roman gehe es um das Verh\u00e4ltnis der Tochter zu ihrem abwesenden Vater. \u201eDer war so ein Hippievater, der sich mehr um sich selbst und seine Drogen gek\u00fcmmert hat, als um sein Kind, und der Roman beschreibt, wie sie damit umgeht. Es ist eine Geschichte um ein Kind, dass mit dieser Vaterfigur versucht umzugehen, was mich sehr beeindruckt hat. Sie versucht, nach dessen Tod, zu ergr\u00fcnden, was er f\u00fcr ein Mensch war.\u201c<\/p>\n<p>V\u00e4ter in der Literatur waren zu allen Zeiten widerspr\u00fcchlich und behandeln doch stets das Gleiche: die Auseinandersetzung mit Ansichten eines Vertreters der \u00e4lteren Generation mit der Auffassung des Vertreters der j\u00fcngeren Generation.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_83208\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-83208 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Orth-Presse-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"290\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dominik Orth &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Dominik Orth<\/h4>\n<p>Dominik Orth absolvierte ein Magister-Studium mit den F\u00e4chern Kulturwissenschaft, Germanistik und Geschichte an den Universit\u00e4ten Bonn und Bremen. Er promovierte 2012 an der Universit\u00e4t Bremen. Seit 2017 arbeitet er als Lehrkraft f\u00fcr besondere Aufgaben im Bereich Neuere deutsche Literatur in der Fachgruppe Germanistik an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIn der Literaturgeschichte haben immer schon Kommunikations-Probleme die Rolle der V\u00e4ter begleitet\u201c, sagt Dr. Dominik Orth aus dem Fachgebiet Literatur- und Medienwissenschaft. Im letzten Semester bot er an der Bergischen Universit\u00e4t daher das Seminar &#8222;Vaterfiguren \u2013 V\u00e4ter in der Literatur von der Aufkl\u00e4rung bis zur Gegenwart&#8220; an.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-83203","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-24 01:11:47","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83203"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83220,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83203\/revisions\/83220"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}