{"id":83122,"date":"2025-04-11T08:49:14","date_gmt":"2025-04-11T06:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=83122"},"modified":"2025-04-21T17:00:38","modified_gmt":"2025-04-21T15:00:38","slug":"kreislaufwirtschaft-ist-bestandteil-des-koalitionsvertrags","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/04\/11\/kreislaufwirtschaft-ist-bestandteil-des-koalitionsvertrags\/","title":{"rendered":"Kreislaufwirtschaft ist Bestandteil des Koalitionsvertrags"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_53962\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53962\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/MN@CV-31-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1706\" \/><span class=\"wp-caption-text\">NRW-Ministerin Mona Neubauer und Dr. Carsten Gerhardt (Vorsitzender der &#8222;Circular Valley Stiftung&#8220;) pr\u00e4sentieren die Info-Brosch\u00fcre &#8211; \u00a9 Circular Valley \/ Jan Turek<\/span><\/div>\n<p>Circular Valley zeigt dabei mit konkreten Umsetzungsthemen Beispiele auf, wie man vom Reden ins Handeln kommen kann. Die k\u00fcnftige Bundesregierung hat ihren Koalitionsvertrag vorgestellt. Dort finden sich zur Kreislaufwirtschaft gute Ans\u00e4tze. Die im Dezember verabschiedete Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie wolle man pragmatisch umsetzen und auf deren Grundlage ein Eckpunktepapier mit kurzfristig realisierbaren Ma\u00dfnahmen erarbeiten.<\/p>\n<p>Um den Industriestandort Deutschland zu st\u00e4rken, wollen die k\u00fcnftigen Koalition\u00e4re die Transformation zur Kreislaufwirtschaft beschleunigen. Als Ziel definieren die Koalitionsparteien, den Verbrauch von Prim\u00e4rrohstoffen so weit wie m\u00f6glich zu reduzieren und heimische sowie europ\u00e4ische Ressourcen besser zu nutzen. Das chemische Recycling von Kunststoffen solle in die bestehende Abfallhierarchie eingef\u00fcgt werden.<\/p>\n<h4>Circular Valley arbeitet bereits an Projekten zur Umsetzung<\/h4>\n<p>Die Vorhaben der Koalition betreffen auch drei Top-Projekte, an denen die Circular Valley Stiftung mit ihren Projektgruppen bereits im Rahmen der Kooperation zwischen Nordrhein-Westfalen und Flandern (Belgien) arbeitet. Union und SPD bekennen sich im Koalitionsvertrag zum Chemiestandort Deutschland und wollen Deutschland zum weltweit innovativsten Chemiestandort machen.<\/p>\n<p>\u201eNachdem schon in der Vergangenheit wichtige Konzepte der chemischen Industrie wie das Verbundkonzept in Deutschland entwickelt wurden, ist es auch jetzt an uns, eine kreislauff\u00e4hige Chemie zu schaffen, die in der Lage ist, aus Post-Consumer-Produkten wieder hochwertigste Ausgangsstoffe zu machen und dadurch Stoffkreisl\u00e4ufe in diesem Bereich zu schlie\u00dfen\u201c, sagt Dr. Carsten Gerhardt.<\/p>\n<p>Auch bei der Batterieproduktion will die k\u00fcnftige Koalition einen Schritt nach vorn machen. Man werde den Aufbau der Batteriezellfertigung inklusive der Rohstoffgewinnung, des Recyclings und des Maschinen- und Anlagenbaus f\u00f6rdern und die Forschung an Batterien und Speichertechnologien voranbringen.<\/p>\n<p>\u201eWir begr\u00fc\u00dfen, dass die neue Bundesregierung langfristig die Forschung zu und Produktion von Batterien ausbauen will\u201c, sagt Carsten Gerhardt. Kurzfristig sei es aber sinnvoll, auf fertige und g\u00fcnstige Batterien aus dem Ausland zur\u00fcckzugreifen. \u201eF\u00fcr die kommenden Jahre ist es eine wesentliche Herausforderung, diese Batterien optimal in unsere Energiesysteme zu integrieren.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_56934\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1930px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-56934\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Bild-19.11.22-um-09.16.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1280\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das &#8222;Circular Valley-Forum&#8220; ist\u00a0 mittlerweile zu einem dem wichtigsten Treffen der Kreislaufwirtschaft geworden\u00a0 &#8211; \u00a9 Archivfoto Circular Valley<\/span><\/div>\n<p>Das k\u00f6nne helfen Stromspitzen durch erneuerbare Energien zu gl\u00e4tten. Batterien aus aller Welt sind aber auch unter Recyclingaspekten interessant f\u00fcr Europa. \u201eAls rohstoffarmer Kontinent k\u00f6nnen wir mit dem Recycling von Batterien wichtige Bestandteile, die sowohl f\u00fcr die Batterieproduktion als auch f\u00fcr andere Produkte wichtig sind, gewinnen und hier bei uns nutzen\u201c, so Carsten Gerhardt.<\/p>\n<h4>Digitalisierung ist ein wichtiges Instrument f\u00fcr Zirkul\u00e4res Bauen<\/h4>\n<p>Das dritte wichtige Thema, das die k\u00fcnftige Bundesregierung ebenfalls in den Blick nehmen will, ist das zirkul\u00e4re Bauen. Dazu soll die verst\u00e4rkte Nutzung von Recycling-Baustoffen erm\u00f6glicht werden. Die Projektgruppe \u201eZirkul\u00e4res Bauen\u201c der Circular Valley Stiftung will beispielhafte Anwendungsf\u00e4lle f\u00fcr den Einsatz von mineralischen Ersatzbaustoffen schaffen.<\/p>\n<p>Auch zahlreiche Startups aus dem Circular Economy Accelerator Programm haben Gesch\u00e4ftsmodelle zum zirkul\u00e4ren Bauen entwickelt, wie das Startup Polycare, das langlebige und wiederverwendbare Geb\u00e4udeelemente mit weniger Material und weniger Energie herstellt oder Vlastic aus Flandern (Belgien), das biobasierte Stoffe nutzt, um zum Beispiel Elemente f\u00fcr den Innenausbau zu produzieren.<\/p>\n<p>Im Bereich der Digitalisierung in der Baubranche arbeiten Startups wie Madaster oder Concular, ebenfalls Alumni des Accelerator-Programms. Beide entwickeln Systeme, die es erm\u00f6glichen, in bestehenden Geb\u00e4uden verbaute Materialien zu digitalisieren und katalogisieren und einen Marktplatz schaffen, um Baumaterialien wiederverwendbar zu machen.<\/p>\n<p>Weil Startups besonders viel Potential haben, an einer Wende hin zu einer Circular Economy mitzuwirken, begr\u00fc\u00dft die Circular Valley Stiftung die Vorhaben der k\u00fcnftigen Bundesregierung, junge Unternehmen verst\u00e4rkt zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>\u201eStartups sind die Hidden Champions und DAX-Konzerne von morgen\u201c, hei\u00dft es im Koalitionsvertrag. Deshalb wolle man die Rahmenbedingungen f\u00fcr diese jungen Unternehmen verbessern \u2013 etwa durch vereinfachte Gr\u00fcndungsprozesse.<\/p>\n<p>\u201eWir freuen uns, dass die Kreislaufwirtschaft in vielen zentralen Kapiteln im Koalitionsvertrag vorkommt und dass an den unterschiedlichsten Stellen erkannt wurde, dass die gr\u00f6\u00dfte und wichtigste Industrietransformation ansteht\u201c, fasst Carsten Gerhardt zusammen. \u201eJetzt muss man aus den vielen guten einzelnen Vorhaben ein zusammenh\u00e4ngendes und umsetzungsorientiertes Konzept entwickeln.\u201c<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite von \u201eCircular Valley\u201c:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.circular-valley.org\/\">http:\/\/www.circular-valley.org<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kreislaufwirtschaft spielt im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD eine wesentliche Rolle und wird in zentralen Kapiteln als Ziel ausgegeben. Das begr\u00fc\u00dft Dr. Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Circular Valley Stiftung, ausdr\u00fccklich. \u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-83122","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-23 21:33:45","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83122","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83122"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83122\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83128,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83122\/revisions\/83128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83122"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83122"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83122"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}