{"id":81898,"date":"2025-02-17T18:50:56","date_gmt":"2025-02-17T17:50:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=81898"},"modified":"2025-02-27T09:59:39","modified_gmt":"2025-02-27T08:59:39","slug":"wsv-auf-augenhoehe-aber-auch-das-5-spiel-nicht-gewonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/02\/17\/wsv-auf-augenhoehe-aber-auch-das-5-spiel-nicht-gewonnen\/","title":{"rendered":"WSV auf Augenh\u00f6he &#8211; aber auch das 5. Spiel nicht gewonnen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_79885\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-79885\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Classen-10-11-2024-086-1-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2200\" height=\"1467\" \/><span class=\"wp-caption-text\">WSV-Trainer Sebastian Tyrala (l.) ber\u00e4t sich mit den Co-Trainern Fohs und Lachheb &#8211; \u00a9 Archivfoto Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>Die Entt\u00e4uschung im Lager der in diesem Jahr noch sieglosen Rot-Blauen war riesengro\u00df. Auch das f\u00fcnfte Spiel in Serie konnte nicht gewonnen werden. Auch wenn es bei noch ausstehenden 11 Ligaspielen noch kein Grund zur Panik gibt, steigt doch die Unruhe und\u00a0 die Abstiegssorgen wachsen..<\/p>\n<p>Es war ein Spiel ohne ganz gro\u00dfe H\u00f6hepunkte. Die Taktik von WSV-Trainer Sebastian Tyrala zielte darauf ab, m\u00f6glichst lange die \u201eNull\u201c zu halten, also kein schnelles Gegentor zu bekommen. Das defensive Spiel ging bis zur 55. Minute voll auf. Da brachte K\u00f6lns Matthias Mink in seiner interessanter Doppelrolle, als Chef-Trainer und als Sportlicher Leiter, seinen Joker Hendrik Mittelstadt auf das Spielfeld.<\/p>\n<h4>Joker Mittelstadt brauchte nur 60 Sekunden<\/h4>\n<p>Der nutzte seinen ersten Ballkontakt bereits nach 60 Sekunden zur 1:0 F\u00fchrung. Zuvor hatte weder Joep Munster bei seinem R\u00fcckpass zu Torwart Luyambula noch der WSV-Schlussmann bei dessen verungl\u00fcckten Abschlag gl\u00fccklich ausgesehen. Hier wurden Erinnerungen an das letzte Spiel gegen Fortuna D\u00fcsseldorf II wach, als eine \u00e4hnlichen Aktion ausgehend von Joep Munster letztlich zum Elfmeter und damit zum Gegentreffer f\u00fchrte.<\/p>\n<div id=\"attachment_77200\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2564px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-77200\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/cropped-cropped-Classen-05-11-2022-046-2-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2554\" height=\"1342\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Kevin Hagemann fehlte dem WSV an allen Ecken und Enden &#8211; \u00a9 Archivfoto Jochen Classen<\/span><\/div>\n<h4>Auf Michael Luyambula war wieder Verlass<\/h4>\n<p>Michael Luyambula war erneut f\u00fcr den verletzten Stammtorwart Krystian Wo\u017aniak eingesprungen und brachte auch diesmal insgesamt eine \u00fcberragende Leistung. Trainer Tyrala mu\u00dfte auf den erkranken Kapit\u00e4n Kevin Hagemann verzichten, der dann mit seiner Energie und seinem Spielwitz doch sehr fehlte.<\/p>\n<p>Dildar Atmaca und Dominik Bilogrevic kamen in die Start-Elf. Die Taktik \u00e4nderte sich nach dem K\u00f6lner F\u00fchrungstreffer. Da wurde der 2-Meter Mann Benedict Wimmer nach vorne beordert und Ocansey, Terrazzino und Saric eingewechselt, wodurch sich der Druck auf das K\u00f6lner Tor erh\u00f6hte.<\/p>\n<p>Atmaca und Gembalies Torsch\u00fcsse forderten Fortuna-Keeper W\u00ednkler zu Glanzparaden heraus. Spannend verliefen dann auch noch die Schlussminuten, in denen Vincent Ocansey den Ausgleichstreffer auf den F\u00fc\u00dfen hatte, aber am Tor vorbeischoss. Insgesamt fehlte es dem WSV an der n\u00f6tigen Pr\u00e4zision, aber einmal mehr auch am Spielgl\u00fcck.<\/p>\n<div id=\"attachment_81901\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1947px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81901 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Ausschnitt-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1937\" height=\"1170\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein St\u00fcck weit Nostalgie. Das Bundesligaspiel des WSV gegen Fortuna D\u00fcsseldorf fand genau vor 50 Jahren statt &#8211; am 22.02.1975. Endergebnis: 2:3. Und von den Eintrittspreisen &#8211; also umgerechnet 3,50 \u20ac f\u00fcr einen Stehplatz &#8211; kann man heute nur tr\u00e4umen &#8211; \u00a9 Siegfried J\u00e4hne<\/span><\/div>\n<h4>Abstiegskandidaten machten Boden gut<\/h4>\n<p>Punktgewinne verzeichneten an diesem Spieltag dagegen \u201eMitbewerber&#8220; um den Abstieg, Hohkeppel mit einem 1:1 gegen G\u00fctersloh sowie T\u00fcrkspor Dortmund bei einem \u00fcberraschenden 3:3 in Oberhausen, nach 0:1 Pausenf\u00fchrung. WSV-Tabellennachbar Wiedenbr\u00fcck, der n\u00e4chste Heimgegner f\u00fcr das Tyrala-Team, verlor allerdings zu Hause mit 0:1 gegen M\u00f6nchengladbach II. Der Abstand zu einem Abstiegsplatz betr\u00e4gt f\u00fcr die Wuppertaler nach wie vor f\u00fcnf Punkte, da auch Uerdingen in Bocholt mit 0:4 unterlag. Der WSV bleibt damit auf dem 13. Tabellenplatz.<\/p>\n<p>Interessant die Abstiegsregel: Nach Ablauf der Saison 2024\/25 steigen grunds\u00e4tzlich insgesamt vier Mannschaften der 18 Teams aus der West-Gruppe in die jeweilige Oberligen &#8211; Mittelrhein, Niederrhein oder Westfalen &#8211; ab . Gibt es jedoch keinen Drittliga-Absteiger aus Nordrhein-Westfalen, steigen nur drei Regionalligisten ab, wonach es aktuell aussieht. Allein Rot-Wei\u00df Essen, Alemannia Aachen oder Borussia Dortmund II k\u00e4men in Betracht, doch sie liegen durchweg im gesicherten Mittelfeld.<\/p>\n<h4>Uerdingen und D\u00fcren sind Wackelkandidaten<\/h4>\n<p>Ein anderes Szenario k\u00f6nnten sich durch Ausscheiden aus dem Meisterschaftsbetrieb ergeben. Die AOK hat zusammen mit zwei weiteren Gl\u00e4ubigern einen Insolvenzantrag gegen den KFC Uerdingen gestellt. Allein die AOK verlangt einen Betrag von rund 150.000 Euro. Der 1. FC D\u00fcren zieht nach Informationen von RevierSport wohl einen freiwilligen Regionalliga-R\u00fcckzug in Erw\u00e4gung. Hiervon k\u00f6nnten die Wuppertaler (wir berichteten) am Ende im Fall der F\u00e4lle profitieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_81858\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2281px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-81858\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/exzgolxkZldW.jpg\" alt=\"\" width=\"2271\" height=\"1448\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ludger Kineke, der neue Mann im Vorstand des Wuppertaler SV &#8211; \u00a9 Max Schleicher<\/span><\/div>\n<p>Der Verwaltungsrat des Wuppertaler SV berief indessen etwas \u00fcberraschend ein viertes Vorstands-Mitglied. Der Wuppertaler Rechtsanwalt und Steuerberater Ludger Kineke soll neben dem Finanzexperten Dr. Jochen Leonhardt sowie den f\u00fcr Marketing zust\u00e4ndigen Marvin Klotzkowsky und Thomas Richter (Abteilung Sport) f\u00fcr den Verein t\u00e4tig sein und f\u00fcr Synergie-Effekte sorgen.<\/p>\n<p><b>Text: Siegfried J\u00e4hne\u00a0<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Klassenunterschied war kaum auszumachen. Titelanw\u00e4rter Fortuna K\u00f6ln bezwang den abstiegsgef\u00e4hrdeten Wuppertaler SV am Freitagabend vor 3.622 Zuschauern im K\u00f6lner S\u00fcdstadion mit 1:0 (0:0) Toren. Es war ein Spiel auf Augenh\u00f6he.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-81898","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-01 11:41:54","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81898","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81898"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81898\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81912,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81898\/revisions\/81912"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81898"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81898"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81898"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}