{"id":81723,"date":"2025-02-17T13:23:20","date_gmt":"2025-02-17T12:23:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=81723"},"modified":"2025-02-17T13:23:20","modified_gmt":"2025-02-17T12:23:20","slug":"fake-news-erkennen-eine-gesamtgesellschaftliche-aufgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/02\/17\/fake-news-erkennen-eine-gesamtgesellschaftliche-aufgabe\/","title":{"rendered":"Fake-News erkennen &#8211; Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_81726\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1428px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81726 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Heuer-Presse.jpg\" alt=\"\" width=\"1418\" height=\"941\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Hendrik Heuer, Professor f\u00fcr Design vertrauensw\u00fcrdiger K\u00fcnstlicher Intelligenz an der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 UniService Third Mission<\/span><\/div>\n<p>Hendrik Heuer, Professor f\u00fcr Design vertrauensw\u00fcrdiger K\u00fcnstlicher Intelligenz an der Bergischen Universit\u00e4t erforscht, ob und wie Nutzerinnen und Nutzer Vertrauen in KI-Systeme aufbauen k\u00f6nnen mit dem Ziel, neue soziale Medien von und f\u00fcr Nutzer zu entwickeln. Autor Uwe Blass hat sich im Rahmen der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; mit de Wissenschaftler \u00fcber das spannende Thema unterhalten.<\/p>\n<h4><strong>Verst\u00e4ndnis, Kontrolle, Mitgestaltung<\/strong><\/h4>\n<p>\u201eWir brauchen ein grunds\u00e4tzliches Verst\u00e4ndnis\u201c, sagt Heuer, \u201ewir m\u00fcssen schon grob verstehen, wie ein ChatGPT (ChatGPT ist ein Chatbot des US-amerikanischen Softwareunternehmens OpenAI, mit dem Nutzer \u00fcber textbasierte Nachrichten und Bilder kommunizieren k\u00f6nnen, Anm. d. Red.) die Sachen berechnet, damit man bestimmte Fehler auch fr\u00fcher erkennen kann. Wir brauchen auch M\u00f6glichkeiten zur Kontrolle, wo wir die Ausgabe, also was aus diesem KI-System rauskommt, ganz systematisch angucken und, ganz zentral geht es um die Frage der Mitgestaltung. Ich komme aus dem Bereich der partizipativen Softwareentwicklung und daher glaube ich, dass auch die Menschen immer ein Teil der Softwareentwicklung sein sollten.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Dieser letzte Gedanke sei schon seit den 70er Jahren bekannt und man wisse, dass man Leute, die Software nutzen, tunlichst an der Entwicklung beteiligen sollte, da sie Expertinnen und Experten f\u00fcr ihre Arbeit sind. \u201eWenn wir das besser zusammenbringen, dann haben wir KI, von der wir sagen, der traue ich zu, dass sie Vorg\u00e4nge automatisiert. Dieser KI vertraue ich.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Kampf gegen Falschinformationen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe<\/strong><\/h4>\n<p>Zu Heuers Forschung geh\u00f6rt auch der Kampf gegen Miss- und Desinformationen, den man bei der Flut an Tagesnachrichten kaum gewinnen kann. \u201eDas ist ein dickes Brett, dass wir bohren m\u00fcssen\u201c, lacht der Fachmann, der mit seinem Team k\u00fcrzlich bei einem Kongress des Chaos-Computer-Klubs einen Vortrag mit dem Titel \u201eVon Augustus bis Trump\u201c gehalten hat, und damit belegt, dass Fake-News schon seit der Antike genutzt wurden, um sich einen politischen oder pers\u00f6nlichen Vorteil zu verschaffen. Im Unterschied zu damals habe man aber heute KI-Systeme, die viel schneller Falschinformationen generieren k\u00f6nnen sowie Soziale Medien, \u00fcber die man viel mehr Menschen erreichen k\u00f6nne. \u201eAuch, wenn es ein Kampf gegen Windm\u00fchlen ist, m\u00fcssen wir da ran. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe!\u201c<\/p>\n<h4><strong>Technische Unterst\u00fctzung durch geeignete Werkzeuge<\/strong><\/h4>\n<p>\u201eWir schauen z. B., was man auf technischer Ebene machen kann\u201c, erkl\u00e4rt der Wissenschaftler, \u201emit welchen Werkzeugen man die Leute unterst\u00fctzen kann.\u201c Die Forschung zeige, dass das auch funktioniert. Es gebe bestimmte Sachen wie Crowdsourcing (Crowdsourcing setzt sich aus den Begriffen \u201eOutsourcen\u201d und \u201eCrowd\u201d zusammen. Gemeint ist, dass bestimmte Aufgaben und Arbeitsprozesse an die Masse der Internetnutzer, die Crowd, ausgelagert werden, Anm. d. Red.), Checklisten oder Nachrichtenzuverl\u00e4ssigkeitskriterien. Wenn man den Menschen auf der Medienbildungsebene bestimmte Sachverhalte erkl\u00e4re, dann k\u00f6nne man sie wirklich dazu bringen, Falschinformationen besser zu erkennen. \u201eWenn ich bestimmte Dinge schon mal gesehen habe, erkenne ich sie beim n\u00e4chsten Mal schneller.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_81730\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 561px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81730\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Nachrichten-im-Netz-rotated.jpg\" alt=\"\" width=\"551\" height=\"734\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Nachrichten im Netz lassen sich oft schwer auf ihren Wahrheitsgehalt \u00fcberpr\u00fcfen &#8211; \u00a9 Foto: UniService Third Mission<\/span><\/div>\n<h4><strong>Wie kann man Soziale Medien verbessern?<\/strong><\/h4>\n<p>Ein besonderer Fokus von Heuers Arbeit liegt auf den Sozialen Medien und auf der Frage, wie sie verbessert werden k\u00f6nnen. Schon lange besch\u00e4ftigt er sich daher bereits mit Plattformen wie z. B. X, vormals Twitter, oder Facebook. Er denkt aber au\u00dferdem, dass neue, unabh\u00e4ngige Plattformen entwickelt werden k\u00f6nnen. \u201eIch habe die Idee, wenn wir aus der Gleichung mal rausnehmen, dass wir mit Werbung ganz viel Geld machen m\u00fcssen, wir alleine hier in Wuppertal mit den Informatikstudierenden eine Plattform bauen k\u00f6nnten, die die meisten Leute f\u00fcr ihre Familie, ihre Hobbies, ihren World-of-Warcraft-Clan oder welche Gruppe ihnen auch immer wichtig ist, nutzen k\u00f6nnen, um damit Bilder zu teilen und eine gute Zeit zu haben. Ich w\u00fcrde im Kleinen anfangen.\u201c<\/p>\n<p>Hendrik Heuer sucht also schon bestehende Gruppen, um diese mit Knowhow zu unterst\u00fctzen und ma\u00dfgeschneiderte Plattformen f\u00fcr sie zu entwickeln. In Kooperation mit einer berufsbildenden Schule in Wuppertal probiert er bereits verschiedene M\u00f6glichkeiten aus. \u201eEin einmal geschriebenes Programm kann dann f\u00fcr viele Anwendungen genutzt werden.\u201c<\/p>\n<p>In einem Projekt mit Klimaaktivistinnen, die sehr viel mit Instagram arbeiten und sich gegen jede Art von sexueller Gewalt und Hass im Netz zur Wehr setzen wollen, pr\u00fcft Heuer mit seinem Team, ob auch Filterm\u00f6glichkeiten \u00fcber den Browser Abhilfe schaffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Die Linux-Idee wieder salonf\u00e4hig machen<\/strong><\/h4>\n<p>\u201eIch bin ein gro\u00dfer Fan von Linux (Linux bezeichnet freie Mehrbenutzer-Betriebssysteme, Anm. d. Red.), dieser gro\u00dfen Linuxidee, den Programmiercode allen zu geben, so dass alle ihn auch ver\u00e4ndern k\u00f6nnen\u201c sagt Hendrik Heuer begeistert. \u201eDas ist eine tolle Idee! Auf jedem Android-Handy l\u00e4uft Linux, auf fast allen Internetservern \u2013 das ist eine riesige Erfolgsgeschichte. Aber diese Idee, mit der sie reingegangen sind, den Programmiercode \u00e4ndern zu k\u00f6nnen, wird nicht umgesetzt. Ich bin Informatikprofessor, ich habe den noch nie ge\u00e4ndert, meine Eltern haben den noch nie ge\u00e4ndert, da fehlt noch was. Die Frage ist, wie k\u00f6nnen wir das wieder zur\u00fcckholen und nutzbar machen?\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_81732\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 652px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81732 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ai-generated-7819247_960_720.jpg\" alt=\"\" width=\"642\" height=\"428\" \/><span class=\"wp-caption-text\">KI generierte Blume &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>An dieser Stelle, erkl\u00e4rt er, kommen wieder KI-M\u00f6glichkeiten ins Spiel, wobei das Pr\u00e4zisieren von Begriffen das A und O ist. Hendrik Heuer erkl\u00e4rt es so: \u201eStellen sie sich vor, es gibt die Begriffe Fahrrad, Auto und Raumschiff nicht. Das wird alles Fortbewegungsmittel genannt. Und nun kommen Leute in einen Laden, die brauchen eigentlich ein Fahrrad, bekommen aber ein Raumschiff verkauft, oder ein Auto mit einem Raumschiffpreis. Das ist eigentlich heute der Standard in KI. KI ist alles und nichts und da brauchen wir f\u00fcr die Nutzerinnen und Nutzer pr\u00e4zisere Begriffe.\u201c Gro\u00dfe Sprachmodelle, die auch bei ChatGPT verwandt w\u00fcrden, k\u00f6nnten von Usern mitgestaltet werden.<\/p>\n<h4><strong>Die Beurteilung von Informationen \u2013 frag jemanden in deinem Umfeld<\/strong><\/h4>\n<p>Viele Nutzer Sozialer Medien sehen sich h\u00e4ufig nicht in der Lage, Falschinformationen zu erkennen. Doch auch da wei\u00df der Fachmann einen Rat. \u201eDie ganz klassische Nummer ist die Nachricht, die zu gut klingt, um wahr zu sein, die ist dann meistens auch falsch\u201c, erkl\u00e4rt Hendrik Heuer, \u201edas gilt auch f\u00fcr Sachen, die sehr emotional sind. Es ist immer auch ein sozialer Prozess, d.h. man sollte Leute in seinem Umfeld fragen.\u201c Verschiedene Studien h\u00e4tten bereits gezeigt, dass es Kriterien gebe, Informationen einzuordnen.<\/p>\n<p>\u201eEinmal sind es die Inhalte. Sind sie besonders au\u00dfergew\u00f6hnlich, kann man alternative Medien oder Zeitungen heranziehen, die auch dar\u00fcber berichten. Der zweite Punkt ist die politische Ausrichtung von etwas. Wenn sich z. B. eine Internetseite zu einer bestimmten Partei verh\u00e4lt und das Parteilogo auf der Seite hat, dann ist das nicht das, was wir vom Journalismus erwarten. Oder man kann sich bei Wikipedia schlau machen, indem man im Artikel f\u00fcr eine Nachrichtenquelle die Kritikpunkte anschaut. Wichtig ist: Man sollte die Webseite, die man pr\u00fcfen will, verlassen und auf anderen Webseiten, denen man vertraut, Informationen sammeln.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_81733\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 650px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81733 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ai-generated-8907997_640.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"640\" \/><span class=\"wp-caption-text\">KI generierte Frau &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<h4><strong>Textmanipulation durch ver\u00e4nderten Schreibstil<\/strong><\/h4>\n<p>Die Bundestagswahlen stehen vor der T\u00fcr. Die W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler sind unsicherer als jemals zuvor und die M\u00f6glichkeiten der Vermittlung von Falschinformationen, gerade in diesem sehr kurzen Wahlkampf, sind besonders vielf\u00e4ltig. Hendrik Heuer hat zusammen mit einer Kollegin der Harvard Universit\u00e4t die Glaubw\u00fcrdigkeit von Nachrichtenwebseiten untersucht, dazu Journalisten und Politiker befragt und sagt: \u201eAls Kriterien hatten wir u.a. bestimmte Inhalte wie Verschw\u00f6rungstheorien, ob stark mit bestimmten politischen Parteien zusammengearbeitet wird, wer f\u00fcr eine Seite als Autor oder Autorin t\u00e4tig wird, ob journalistische Standard eingehalten werden und wem eine Webseite geh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n<h4><strong>KI-Systeme sind sehr empf\u00e4nglich f\u00fcr Aufmerksamkeit<\/strong><\/h4>\n<p>Bis zu 70 Prozent der auf YouTube angesehenen Videos werden von einem KI-System ausgew\u00e4hlt. Wenn so ein System erwiesenerma\u00dfen auch auf Freundschaften und Bekanntschaften Einfluss nimmt, kann es vielleicht auch politischen Einfluss nehmen und dann wird\u2019s gef\u00e4hrlich. \u201eVor allem seitdem es TikTok gibt, wird noch mehr durch KI ausgesucht\u201c, erkl\u00e4rt der Fachmann.<\/p>\n<p>\u201eWie sehr KI da auf Politik Einfluss nehmen kann, ist aber auch sehr schwer erforschbar. Einige wenige KI-generierte Beeinflussungen \u00e4ndern vielleicht noch nicht mein Wahlverhalten, aber in der Summe macht das nat\u00fcrlich schon was mit den Leuten. Die Nachrichten, die ich mir in Summe angucke, haben sicher einen Einfluss darauf, wie ich die Welt wahrnehme. Und daher sollten wir als Forschende auch darauf aufpassen, dass die Nachrichten, die wir sehen, auch wirklich Nachrichten sind und keine ausgedachten Sachen, die ein politisches Ziel verfolgen.\u201c<\/p>\n<p>KI-Systeme sind sehr empf\u00e4nglich f\u00fcr Aufmerksamkeit, und daraus kann sich ein Problem entwickeln. Dazu Hendrik Heuer: \u201eWenn da eine Nachricht ist, \u00fcber die viel geredet wird, und das kann auch eine Falschinformation sein, macht der Algorithmus keinen Unterschied zwischen Bedeutung und Beachtung. Wenn etwas viel Beachtung findet, freut es sich, zeigt es noch mehr Leuten und dann findet es noch mehr Beachtung. Man wei\u00df auch, dass gerade stark emotionalisierende Sachen sehr viel Beachtung finden. Und da muss man ran. Wenn wir also sagen, wir haben hier eine Plattform und die ist eher wie unsere Tagesschau, insofern, als dass ich das abends mal eine viertel Stunde anschaue, ist das eine andere Herangehensweise und passt so gar nicht ins Gesch\u00e4ftsmodell von den aktuellen Plattformen, die mit Werbung viel Geld verdienen.\u201c Heuer erlebt aber auch bereits Ver\u00e4nderungen. So h\u00e4tten viele Journalisten die Plattform \u201eX\u201c mittlerweile verlassen und sich bei \u201eBluesky\u201c angemeldet. \u201eEs ist also nichts in Stein gemei\u00dfelt.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_81734\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 653px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81734 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ai-generated-7844935_640.webp\" alt=\"\" width=\"643\" height=\"429\" \/><span class=\"wp-caption-text\">KI generiertes Schwein \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<h4><strong>Nichts muss so sein, wie es scheint<\/strong><\/h4>\n<p>\u201eMan muss wieder mehr miteinander reden\u201c, sagt Hendrik Heuer bestimmt, \u201edenn auch wenn eine Info 40.000 Likes hat, muss sie nicht richtig sein. Das kann man alles sehr leicht manipulieren. Ich finde nicht, dass man diesen Zahlen trauen darf, wir m\u00fcssen unsere eigenen Zahlen sammeln.\u201c Wie k\u00f6nnten also nutzerfreundliche Soziale Medien der Zukunft aussehen? Die Antworten der User sind dazu \u00fcberraschend einfach. \u201eWenn man fragt, wie stellt ihr euch denn die Sozialen Medien der Zukunft vor, dann sind die Sachen, die die Leute wollen, Kontakte zu Freundinnen und Freunden und Familie oder Informationsaustausch zu den Hobbies\u201c, erkl\u00e4rt Hendrik Heuer.<\/p>\n<p>\u201eDas ist alles kein Hexenwerk, aber das zu unterst\u00fctzen, das ist unsere Forschungsarbeit, das finden wir gerade heraus. Wir arbeiten da mit Prototypen, weil es immer leichter ist, etwas zu zeigen und erfahren dann, ob es passt, oder was ver\u00e4ndert werden muss.\u201c Den Erfolg seiner Arbeit sieht der Informatiker vor allem im Austausch mit den Nutzerinnen und Nutzern. \u201eDie Leute wissen eigentlich, was sie brauchen. Da brauchen wir Kommunikation, Offenheit und Vertrauen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_81727\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81727 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Heuer-Presse-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"258\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Hendrik Heuer &#8211; \u00a9 UniService Third Mission<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Hendrik Heuer<\/h4>\n<p>Hendrik Heuer studierte Digitale Medien an der Universit\u00e4t Bremen und absolvierte anschlie\u00dfend ein Masterstudium an der K\u00f6niglichen Technischen Hochschule Stockholm und der Aalto Universit\u00e4t in Helsinki. 2020 promovierte er zum Thema Mensch-Computer-Interaktion &amp; Maschinelles Lernen an der Universit\u00e4t Bremen. Dort arbeitete er anschlie\u00dfend als Postdoc und Vertretungsprofessor. Er war au\u00dferdem Postdoc an der Harvard Universit\u00e4t in den USA. Seit 2024 forscht und lehrt er gleichzeitig zum Thema <em>Design vertrauensw\u00fcrdiger K\u00fcnstlicher Intelligenz<\/em> am Center for Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum und der Fakult\u00e4t f\u00fcr Mathematik und Naturwissenschaften an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Pressemeldung \u00fcber eine Sonderauswertung der Pisa-Studie 2022 alarmierte j\u00fcngst die Internetnutzer bundesweit. 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