{"id":81682,"date":"2025-02-14T19:12:22","date_gmt":"2025-02-14T18:12:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=81682"},"modified":"2025-02-14T19:12:22","modified_gmt":"2025-02-14T18:12:22","slug":"kunstausstellung-de-vlaminck-rebell-der-moderne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/02\/14\/kunstausstellung-de-vlaminck-rebell-der-moderne\/","title":{"rendered":"Kunstausstellung: &#8222;De Vlaminck \u2013 Rebell der Moderne&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_81684\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81684 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/d-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Museums-Direktor Dr. Roland M\u00f6nig mit Kuratorin Anna Storm vor einem Werk von Maurice de Vlaminck &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p>\u201eDe Vlaminck \u2013 ein Rebell der Moderne\u201c betitelt das Von der Heydt-Museum auch seine mehr als sehenswerte Ausstellung. Zu sehen sind bis zum 18. Mai 50 Werke aus 55 Jahren seines Schaffens.<\/p>\n<p>\u201eIch war ein ungest\u00fcmer Barbar\u201c, \u00fcbte Maurice de Vlaminck einmal Selbstkritik. Eines seiner Werke, das bl\u00e4uliche Stillleben \u201e\u00c4pfel, Zitrusfr\u00fcchte und Trauben\u201c, hat schon seit 1911 seine Heimat im Elberfelder Kunst-Museum. Es wurde damals von August von der Heydt aus dem \u201eSalon d\u2019Automne\u201c (Paris) erworben. Jetzt schm\u00fcckte es den 214 Seiten starken Katalog zur De Vlaminck-Ausstellung.<\/p>\n<p>Bis heute geh\u00f6rt es neben Werken von C\u00e9zanne, Picasso, Derain oder Van Gogh zur st\u00e4ndigen Sammlung des Von der Heydt-Museums.<\/p>\n<p>M\u00f6glich wurde die von Anna Storm kuratierte Ausstellung durch Leihgaben von renommierten Museen und privaten Kunstsammlern aus der ganzen Welt, durch Sponsoren und einer engen Kooperation mit dem Potsdamer Museum Barberini, Museums-Direktor Dr. Roland M\u00f6nig und seine Stellvertreterin Anna Storm beim Presserundgang berichteten<\/p>\n<div id=\"attachment_81685\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81685 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/c-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Anna Storm (M.) erkl\u00e4rt beim Presserundgang die Hintergr\u00fcnde der spannenden Ausstellung &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p>Maurice de Vlaminck war kein normaler K\u00fcnstler und auch seine Karriere verlief au\u00dfergew\u00f6hnlich. Der gro\u00dfe Fan von Vincent van Gogh verdiente seinen Lebensunterhalt zun\u00e4chst mit den F\u00e4usten. Er war Boxer, sp\u00e4ter Radfahrer und Mechaniker. Und auch als Geiger versuchte sich der Sohn eines Musiker-Ehepaares. Bevor er 1900 schlie\u00dflich zur Malerei fand, ver\u00f6ffentlichte er als Autor noch zwei Romane.<\/p>\n<p>Nicht nur die Kunst hatte es ihm angetan. Maurice de Vlaminck eilte der Ruf eines Lebemanns voraus. Er war sehr modebewusst. Zweimal \u00a0trat er vor den Traualtar und war Vater mehrerer T\u00f6chter.<\/p>\n<p>Entdeckt wurde er vom Pariser Galeristen und Picasso-Verleger Ambroise Vollard. \u00a0Er kaufte in de Vlaminck alle Bilder ab, die sich in seinem Atelier befanden. Und er nahm ihn unter Vertrag. Mit einem Schlag war der K\u00fcnstler alle Geldsorgen los und konnte sich voll auf seine Malerei konzentrieren.<\/p>\n<p>Maurice de Vlaminck war eng befreundet mit dem ebenfalls ber\u00fchmten Maler-Kollegen Andr\u00e9 Derain. Sie \u00a0teilten sich sogar ein Atelier in seinem Wohnort Chatou.<\/p>\n<p>1937, in der NS-Zeit, wurden seine Arbeiten als \u201eentartet\u201c verfemt und zwangsbeschlagnahmt.<\/p>\n<div id=\"attachment_81686\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81686 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/f.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Findet gro\u00dfes Presseinteresse &#8211; die Ausstellung von Maurice de Vlaminck. Rechts Kuratorin Anna Storm &#8211; \u00a9 Ralf Silberkuhl<\/span><\/div>\n<p><strong>Termin:<\/strong><\/p>\n<h4>Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne.<\/h4>\n<p>Kunstausstellung<\/p>\n<p><strong>Er\u00f6ffnung:<\/strong> 16. Februar \u00a02025 &#8211; ab 11.30 Uhr.<\/p>\n<p>Ausstellungsende: 18. Mai. 2025<\/p>\n<p>Katalog:34 Euro.<\/p>\n<p>Von der Heydt-Museum \u2013 Turmhof 8 \u2013 42103 Wuppertal<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: Di.-So.11-18 Uhr &#8211; Do. bis 20 Uhr.<\/p>\n<p>Tickets: 12 \/ 10 Euro.<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite des Von der Heydt-Museums:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/von-der-heydt-museum.de\">von-der-heydt-museum.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u201eRebell der Moderne\u201c: Das Von der Heidt-Museum zeigt ab Sonntag (16.02.) nach knapp 100 Jahren wieder eine Ausstellung des franz\u00f6sischen Malers Maurice de Vlaminck (1876 \u2013 1958). Er war ber\u00fchmt wegen seiner unkonventionellen Maltechniken. Er brachte die Farben zum Teil direkt von der Tube auf die Leinwand.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-81682","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-08 19:04:52","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81682"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81682\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81688,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81682\/revisions\/81688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81682"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81682"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}