{"id":81628,"date":"2025-02-12T18:35:49","date_gmt":"2025-02-12T17:35:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=81628"},"modified":"2025-02-12T18:35:49","modified_gmt":"2025-02-12T17:35:49","slug":"anja-liebert-wuensche-mir-robert-habeck-als-regierungschef","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2025\/02\/12\/anja-liebert-wuensche-mir-robert-habeck-als-regierungschef\/","title":{"rendered":"Anja Liebert: W\u00fcnsche mir Robert Habeck als Regierungschef"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_81635\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1525px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81635 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Foto-Wolf-Sondermann2.jpg\" alt=\"\" width=\"1515\" height=\"1096\" \/><span class=\"wp-caption-text\">M\u00f6chte dem Deutschen Bundestag auch in der n\u00e4chsten Legislaturperiode angeh\u00f6ren: Die Wuppertaler Kandidatin Anja Liebert (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen) &#8211; \u00a9 Wolf Sondermann<\/span><\/div>\n<p>Reichlich politische Erfahrung hatte Anja Liebert zuvor schon auf kommunaler Ebene gesammelt. Von 1999 &#8211; bis 2001 und von 2004 &#8211; bis 2020 war sie Stadtverordnete im Rat der Stadt Wuppertaler. Ihre Br\u00f6tchen verdiente sie als Marketingmanagerin, Pressereferentin in der Privatwirtschaft, als Coach und als Arbeitsvermittlerin im Jobcenter Wuppertal.<\/p>\n<p>Bei ihrer \u00a0ersten Legislaturperiode als MdB wurde ihr schnell klar, dass in Berlin politisch ein weitaus rauerer Wind herrscht, als auf den H\u00f6hen Wuppertals und hier im Stadtparlament. Sie war in Berlin Teil der Fraktion der Gr\u00fcnen, Mitglied im Ausschuss f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen sowie Mitglied im Ausschuss f\u00fcr Tourismus.<\/p>\n<p>Anja Liebert ist Kleing\u00e4rtnerin aus Leidenschaft und setzt zuhause in Wuppertal auf selbst angebaute, \u00f6kologische Lebensmittel. Und f\u00e4hrt gern mit der Eisenbahn \u2013 was bei einer Gr\u00fcnen-Politikerin sicherlich nicht sonderlich \u00fcberrascht.<\/p>\n<div id=\"attachment_81636\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1648px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81636 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Anja-Liebert-Robert-Habeck2.jpg\" alt=\"\" width=\"1638\" height=\"1192\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Machen sich gegenseitig f\u00fcreinander stark: Anja Liebert mit Gr\u00fcnen-Kanzlerkandidat Robert Habeck &#8211; \u00a9 WKB<\/span><\/div>\n<p>Im Rahmen unserer Interview-Reihe, in der wir alle Wuppertaler Bundestagskandidaten vorstellen, haben wir ein ausf\u00fchrliches Gespr\u00e4ch mit Anja Liebert gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>DS: Kurz, aber heftig \u2013 h\u00e4tten Sie sich lieber einen l\u00e4ngeren Wahlkampf als nur rund 50 Tage gew\u00fcnscht?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eDas Leben und die Politik sind kein Wunschkonzert. Aber jetzt so kurz vor der Zielgeraden frage ich mich schon, was noch alles passiert w\u00e4re, wenn der Wahlkampf noch l\u00e4nger gewesen w\u00e4re. Alle Parteien hatten gen\u00fcgend Gelegenheit, ihre Positionen darzustellen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie gro\u00df ist Ihre Sorge, dass es in der Schlussphase ein noch h\u00e4rterer, sogar schmutziger Wahlkampf wird?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eMein Anspruch im Wahlkampf ist es, im Gespr\u00e4ch mit den Menschen zu sein und L\u00f6sungen aufzuzeigen. Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger kein Interesse an Schlammschlachten haben, sondern w\u00fcnschen, dass ihre Themen ernsthaft besprochen werden und gemeinsam L\u00f6sungen f\u00fcr die Probleme der Zukunft gefunden werden.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_81637\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81637 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Wahlkampfauftakt-2025.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"676\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Bundestagskandidatin Anja Liebert beim Wahlkampfauftakt 2025 in Wuppertal &#8211; \u00a9 WKB<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Hands aufs Herz: Trauen Sie Bundeskanzler Scholz noch eine gro\u00dfe Aufholjagd zu?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eIch traue Robert Habeck von den Gr\u00fcnen eine gro\u00dfe Aufholjagd zu, immerhin ist er seit Wochen die Nummer zwei in Umfragen, wenn es um den Kanzler geht.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie wollen Sie der Politikm\u00fcdigkeit und den Verlust der Glaubw\u00fcrdigkeit in weiten Teilen der Bev\u00f6lkerung begegnen?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eEine Politikm\u00fcdigkeit erlebe ich aktuell nicht. Ganz im Gegenteil, die Menschen sind sehr nah an den politischen Themen und diskutieren. Beim Thema Glaubw\u00fcrdigkeit geht es darum, dass wir Politikerinnen und Politiker vor Ort sichtbar und ansprechbar sind. Das sehe ich als eine sehr wichtige Aufgabe. Auf der einen Seite sind die Medien geflutet von Talkshows, Reportagen, Nachrichten mit und \u00fcber Politik &#8211; auf der anderen Seite sind die Informationen oft sehr bruchst\u00fcckhaft, verk\u00fcrzt, zugespitzt. Wir bewegen uns zunehmend in unseren eigenen Blasen auf Social Media und bekommen die Sicht von anderen kaum noch mit. Da hilft echte Begegnung.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_81639\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81639 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Frauenorte-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1577\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Anja Liebert (2.v.l.) mit Geschlechtsgenossinnen im Rahmen der Aktion &#8222;Wuppertal ist weiblich&#8220; &#8211; \u00a9 WKB<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: AfD und BSW sind auf den Sozial Media-Kan\u00e4len sehr pr\u00e4sent. YouTube beispielsweise wird von diesen Parteien regelrecht dominiert: Dort wird hemmungslos indoktriniert, werden Statements aus Talkshows und Bundestagssitzungen sinnverf\u00e4lscht so zusammengeschnitten, dass ein v\u00f6llig anderer Eindruck entsteht. Warum haben die etablierten Parteien der Mitte diesen Trend verschlafen oder einfach das Feld, auf dem gerade viele junge Menschen unterwegs sind, kampflos den Extremen \u00fcberlassen?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eWir Gr\u00fcnen haben sicherlich nicht die Reichweite der Rechtsextremen und Populisten, stehen aber mit unserer Social Media-Reichweite noch ganz passabel da. Auch ich bin auf TikTok, Instagram, Facebook, LinkedIn etc. pr\u00e4sent. Die Herausforderung ist: Wie schaffe ich es Themen kurz, spannend und auf den Punkt zu pr\u00e4sentieren, damit es von jungen Menschen auch wahrgenommen wird? Die Erwartungen an seri\u00f6se Politik sind da auch h\u00f6her als bei den Radikalen. Ist es zu lustig, dann hei\u00dft es, sie machen keine ernsthaften Angebote; ist es zu langweilig, dann hei\u00dft es, sie verstehen die Probleme der Jugend \u00fcberhaupt nicht. Populistische Themen eignen sich auch besonders gut f\u00fcr Social Media: Krass, kurz und emp\u00f6rend &#8211; da guckt jeder gerne hin.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_81640\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81640 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Mahnwache-Ukraine.jpg\" alt=\"\" width=\"1600\" height=\"1031\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Wuppertaler Politikerin Anja Liebert bei einer Mahnwache f\u00fcr die von Putin \u00fcberfallene Ukraine &#8211; \u00a9 WKB<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Es wird h\u00e4ufig bem\u00e4ngelt, dass viele der heutigen Politikerinnen und Politiker keinen \u201enormalen\u201c Beruf mehr erlernt haben, sondern gleich nach Schule und Uni eine Politikerkarriere eingeschlagen haben und sich so gar nicht mehr in die Lebensverh\u00e4ltnisse eines Normalb\u00fcrger hinein f\u00fchlen k\u00f6nnen. Wie stehen Sie dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eStimmt das \u00fcberhaupt oder ist das das typische \u201eDie da oben\u201c? Wenn wir junge Menschen aktiv in die Politik einbeziehen m\u00f6chten, k\u00f6nnen wir nicht erwarten, dass sie jahrzehntelange Berufserfahrung haben. Auf der anderen Seite gibt es immer noch keinen gleichberechtigten Zugang zu den politischen Top-Positionen: Au\u00dfer bei den GR\u00dcNEN haben die anderen Parteien immer noch keinen bahnbrechenden Frauenanteil, Macht wird ungern abgegeben. Wir k\u00f6nnten auch \u00fcber die Zahl an Juristinnen und Juristen reden oder wie wenige Menschen mit klassischer Berufsausbildung im Parlament sitzen.<\/p>\n<p>Ich finde, dass die Mischung es macht. Und \u201eBerufserfahrung\u201c bedeutet ja nicht \u201ePolitikerfahrung\u201c. Die CDU stellt einen Kanzlerkandidaten auf, der noch nie in einer politischen Position Regierungsverantwortung hatte, noch nicht mal im Gemeinderat oder auf Landesebene. Da habe ich in 20 Jahren Kommunalpolitik mehr Erfahrungen in \u201eKoalitionsverhandlungen\u201c und durch die Ampel mehr \u201eRegierungserfahrung\u201c. Ich selbst bin ja erst seit 2021 Berufspolitikerin und habe vorher im Stadtrat etc immer ehrenamtlich gearbeitet. Meine Berufserfahrung als Marketingmanagerin, Pressereferentin in der Privatwirtschaft und als Coach und als Arbeitsvermittlerin im Jobcenter Wuppertal haben mir immer den Blick auf die unterschiedlichen Perspektiven gegeben. Es hat sich gegenseitig befruchtet, aber ich habe zwischen Job und Politik immer klare Grenzen gezogen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_81641\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81641 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Solventum-Eroeffnung-Biolabor-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1506\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Anja Liebert (2.v.r.) bei der Einweihung des Biolabors Solventum &#8211; \u00a9 WKB<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Heutzutage als Politiker unterwegs zu sein, ist ja nicht unbedingt Vergn\u00fcgungssteuerpflichtig. Man ist Anfeindungen und Beleidigungen ausgesetzt wie noch nie. Welchen Anteil haben Ihrer Meinung nach die Parteien an R\u00e4ndern rechts und links an dieser Entwicklung?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eDer Ton ist rauer geworden, das stimmt. Aber besonders erschreckend finde ich, dass Menschen, die sich offen f\u00fcr Politik einsetzen, angegriffen und verletzt werden, ob beim Plakateaufh\u00e4ngen, am Wahlkampfstand oder anderswo. Aber auch Hass und Hetze im Netz haben ein erschreckendes Ausma\u00df angenommen. Hier verschwimmen die Grenzen von politischer Auseinandersetzung und nur noch dem Ver\u00e4chtlichmachen des Gegners. Die Versch\u00e4rfung der Auseinandersetzung durch radikale Kr\u00e4fte tragen sicherlich dazu bei, aber wir sollten alle gemeinsam etwas verbal abr\u00fcsten. Ich benutze zum Beispiel die Schlagworte der politischen Gegner am rechten Rand nicht, um sie nicht salonf\u00e4hig zu machen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie sehr \u00fcberzeugt sind Sie von Kernthemen mit denen Ihre Partei in den Wahlkampf gezogen ist?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eUnsere Kernthemen sind sehr nah an den Fragen der Menschen: Unser Slogan \u201eDas Leben bezahlbar machen\u201c zum Beispiel. Hier sind unsere L\u00f6sungen, wie mehr bezahlbarer Wohnraum, ein Mindestlohn von 15 Euro, niedrige Energiekosten, direkt f\u00fcr die Menschen nachvollziehbar. Auch die Themen Natur- und Klimaschutz verbinden die Menschen nat\u00fcrlich direkt mit uns Gr\u00fcnen und sehen uns hier als besonders kompetent. Wir wollen aber auch die Investitionen in unsere Infrastruktur, wie in Schulen, Kitas, Br\u00fccken, Schienen, Stra\u00dfen wieder in den Mittelpunkt stellen. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir an die Schuldenbremse ran, sonst hinterlassen wir den nachfolgenden Generationen die Schulden indirekt. Au\u00dferdem ist uns Gr\u00fcnen die Verantwortung f\u00fcr Europa wichtig. Nur in einem starken Europa k\u00f6nnen wir unsere Freiheit in Frieden sichern. Gerade in Zeiten, in denen auf der einen Seite die USA ihre eigenen Interessen gnadenlos in den Mittelpunkt stellt und auf der anderen Seite Putins Russland unberechenbar ist.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_81642\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1394px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81642 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Foto-Wolf-Sondermann1.jpg\" alt=\"\" width=\"1384\" height=\"873\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Anja Liebert zeigt &#8222;Gewalt und Rassismus die rote Karte&#8220; &#8211; \u00a9 Wolf Sondermann<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Klimawandel hin \u2013 Klimawandel her! Das von Kanzler Scholz versprochene \u201eGr\u00fcne Wirtschaftswunder\u201c ist nachweislich ausgeblieben. Wie wird sich das vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Probleme in den n\u00e4chsten Jahren auf die Akzeptanz gr\u00fcner Politik auswirken?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eBeim Klimawandel kann es kein hin oder her geben! Robert Habeck hat ein gr\u00fcnes Wirtschaftswunder vollbracht, indem er in einer schweren Energiekrise die Versorgungssicherheit jederzeit gew\u00e4hrleistet hat und gleichzeitig den Ausbau der Erneuerbaren Energien erleichtert und beschleunigt hat.<\/p>\n<p>Und das in einem Ausma\u00df, das niemand f\u00fcr m\u00f6glich gehalten hat. So sind wir in Zukunft wesentlich un0abh\u00e4ngiger und im europ\u00e4ischen Verbund st\u00e4rker geworden. Die gro\u00dfen Unternehmen haben sich l\u00e4ngst auf den Weg gemacht und steuern auf klimafreundliche Produktion zu. Die Zukunftsm\u00e4rkte sind zum einen der Klimasektor, nachhaltige Kreislaufwirtschaft, Energiesysteme, E-Mobilit\u00e4t und Digitalisierung. Wir haben genau f\u00fcr diese Zukunftsbereiche dutzende neue Gesetze gemacht zum B\u00fcrokratieabbau, zur Beschleunigung von Genehmigungen sowie milliardenschwere F\u00f6rderungen. Leider hat mich am Wahlkampfstand noch niemand z.B. nach der Neuregelung im\u00a0 Baugesetzbuch im \u00a7249 (Sonderregelungen f\u00fcr Windenergie an Land) gefragt. Das kann und wird zum Gl\u00fcck auch nach der Wahl auch nicht alles zur\u00fcckgedreht &#8211; die Unternehmen investieren ja bereits.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_81644\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-81644 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Anja-Liebert-Robert-Habeck1.jpg\" alt=\"\" width=\"1600\" height=\"969\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Verstehen Sich gut: Anja Liebert und Gr\u00fcnen-Kanzlerkandidat Robert Habeck &#8211; \u00a9 WKB<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Falls Sie wiedergew\u00e4hlt werden: Was d\u00fcrfen die Wuppertaler B\u00fcrger und die B\u00fcrger der Bergischen Region von Ihnen in den n\u00e4chsten \u2013 vermutlich &#8211; vier Jahren erwarten?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eMit mir bekommen die Bergischen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger eine bodenst\u00e4ndige und zuverl\u00e4ssige Politikerin, die sich weiter f\u00fcr ihre Heimat einsetzt und in Berlin weiter flei\u00dfig an Gesetzen mitarbeitet, die auch f\u00fcr das Bergische Verbesserungen bedeuten. Dazu setze ich mich f\u00fcr passende F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten ein, z.B. eine gut ausgestattete St\u00e4dtebauf\u00f6rderung, Mittel f\u00fcr die Kimaanpassung, den Zusammenhalt in den Quartieren, attraktive Zentren, moderne Mobilit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n<p><strong>DS: Welche Koalition w\u00fcnschen Sie sich?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eEine von den Gr\u00fcnen angef\u00fchrte.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Was muss aus Ihrer Sicht passieren, dass die Parteien der Mitte auch 2029 noch die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler stellen k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Anja Liebert: \u201eDie demokratischen Parteien m\u00fcssen ihre Unterschiede deutlich machen, aber immer untereinander gespr\u00e4chsf\u00e4hig bleiben. Wir m\u00fcssen Deutschland zukunftsfest machen, d.h. alle Kinder m\u00fcssen die gleichen Chancen haben auf Bildung und Teilhabe, wir brauchen einen klaren Kompass beim Klimaschutz, die Wirtschaft braucht Sicherheit f\u00fcr ihre Investitionsentscheidungen, das soziale Sicherungssystem muss krisenfest sein.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Vielen Dank f\u00fcr das offen, informative Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte PETER PIONKE<\/strong><\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Wuppertal:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gruene-kvwuppertal.de\">http:\/\/www.gruene-kvwuppertal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wuppertalerin Anja Liebert (55) sitzt seit 2021 f\u00fcr die Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen im Deutschen Bundestag. Die geb\u00fcrtige Dortmunderin zog \u00fcber die Landesliste ins Parlament in der Bundhauptstadt Berlin ein. Nach dem Bruch der Ampel k\u00e4mpft sie bei der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar 2025 im Wahlkreis 101 (Wuppertal I) erneut um den Einzug in den Reichstag.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-81628","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-12 18:26:27","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81628"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81628\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81648,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81628\/revisions\/81648"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}