{"id":80524,"date":"2024-12-16T15:50:09","date_gmt":"2024-12-16T14:50:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=80524"},"modified":"2024-12-26T13:12:05","modified_gmt":"2024-12-26T12:12:05","slug":"glueckliche-gaense-freiheit-statt-festtagsbraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/12\/16\/glueckliche-gaense-freiheit-statt-festtagsbraten\/","title":{"rendered":"Gl\u00fcckliche G\u00e4nse: Freiheit statt Festtagsbraten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_80530\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1090px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-80530 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/gaense-werden-gerettet.jpg\" alt=\"\" width=\"1080\" height=\"862\" \/><span class=\"wp-caption-text\">ANINOVA-Aktivistin Lisa Wilhelm mit einer geretteten Gans &#8211; \u00a9 ANINOVA<\/span><\/div>\n<p>\u201eWeihnachtsgans\u201c als traditioneller Festtagsbraten! F\u00fcr die betroffenen Tiere in den riesigen Mast-Fabriken bedeutet diese Tradition unermessliches Leid. Deshalb fasste ANINOVA den Entschluss, zumindest ein paar G\u00e4nse vor dem Schlachten zu retten.<\/p>\n<p>Ein Recherche-Team schlich sich unter F\u00fchrung von Aktivistin Lisa Wilhelm in einer Nacht- und Nebelaktion in einen G\u00e4nsemastbetrieb mit mehreren tausend G\u00e4nsen in Baden-W\u00fcrttemberg. Der Betrieb vermarktet das Fleisch der G\u00e4nse selbst. Werbeslogan: \u201eVom netten Bauern von nebenan\u201d. Bei der ersten Undercover-Befreiungs-Aktion konnten zwei Tiere gerettet und auf einem Lebenshof sicher untergebracht werden: Anton und Ida.<\/p>\n<p>Doch ein Happy-end hatte die Aktion nur f\u00fcr Anton. Ida verstarb zwei Tage nach der Rettung trotz sofortiger tier\u00e4rztlicher Versorgung an den Folgen der\u00a0schrecklichen Haltungsbedingungen in der G\u00e4nsemast.<\/p>\n<p>Lisa Wilhelm traurig: \u201eWir sind untr\u00f6stlich \u00fcber den fr\u00fchen Verlust dieser kleinen K\u00e4mpferin. Es ist immer besonders tragisch, wenn ein Tier so kurz vor der Chance auf ein Leben in Sicherheit doch noch verstirbt. Wir hoffen, dass zumindest Anton nun ein paar friedvolle Jahre auf dem Lebenshof vor sich hat. Nach dem unerwarteten Tod von Ida stellte sich uns jedoch die Frage: Gibt es so kurz vor Weihnachten noch Hoffnung, einem weiteren Tier ein Leben in Sicherheit zu erm\u00f6glichen? Wir wollten es nicht unversucht lassen. Also zog ein kleines Team noch einmal los\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_80531\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-80531 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/viele-tiere-auf-kleinem-raum.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"500\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dicht gedr\u00e4ngt, die bemitleidenswerten &#8222;Weihnachtsg\u00e4nse&#8220; in der Mastanlage &#8211; \u00a9 ANINOVA<\/span><\/div>\n<p>ANINOVA startete ANINOVA noch einen zweiten Befreiungsversuch. Diesmal in einem Mastbetrieb mit vermeintlich besserer Weidehaltung. Hier k\u00f6nnen Fred und Frida gerettet werden.\u00a0Fred hatte eine\u00a0schwere Verletzung am Kopf und brauchte dringend Hilfe.<\/p>\n<p>In beiden Mastanlagen fanden die Aktivistinnen und Aktivisten schlimme Zust\u00e4nde vor. Lisa: \u201eWir sind \u00a0bei der ersten Befreiungsaktion \u00fcber den teils v\u00f6llig verkoteten Boden gelaufen, sahen verletzte Tiere.\u201c<\/p>\n<p>Nicht viel anders sah es im zweiten Mastbetrieb aus: \u00a0\u201eAls das Team den Betrieb betrat, wurde es von der Masse der Tiere regelrecht erschlagen. Mehrere tausend G\u00e4nse werden hier gehalten. Je tiefer man in den Stall vordrang, desto deutlicher wurde: Auch Weidehaltung bedeutet f\u00fcr die Tiere entsetzliches Leid. Denn auch hier werden sie nur aus einem Grund gehalten \u2013 um in m\u00f6glichst kurzer Zeit m\u00f6glichst viel Gewicht zuzulegen. Nach 30-32 Wochen Mastzeit werden sie dann als Weihnachtsgans beim \u201cBauern von nebenan\u201d verkauft. Sie sterben also im Jungtieralter\u201c, macht Lisa Wilhelm deutlich.<\/p>\n<div id=\"attachment_80533\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-80533 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/gans-im-betrieb-1.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"904\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Tierrechtsorganisation fand viele Tiere in einem schlechten Zustand vor &#8211; \u00a9 ANINOVA<\/span><\/div>\n<p>Die unnat\u00fcrliche Gewichtszunahme bereitet den G\u00e4nsen gro\u00dfe, teils schmerzhafte Probleme. Das wird auch in der Krankenbucht des Betriebs deutlich: Die G\u00e4nse, die das Team dort vorfindet, sind\u00a0in einem erschreckenden Zustand. Vielen geht es so schlecht, dass sie eigentlich erl\u00f6st werden m\u00fcssten. Doch bei dem Recherche-Team entsteht der Eindruck, dass die kranken Tiere\u00a0gar nicht behandelt werden. Hinzu kommt, dass neben stark verletzten G\u00e4nsen auch\u00a0bereits tote Tiere\u00a0zwischen den Lebenden liegen. ANINOVA hat den Betrieb angezeigt.<\/p>\n<p>Aktivistin Lisa Wilhelm: \u201eDen Betreiber k\u00fcmmert der Verlust einzelner Tiere offensichtlich nicht, f\u00fcr ihn z\u00e4hlt nur die Masse. Das ist grunds\u00e4tzlich in allen Betriebsformen so \u2013 egal ob K\u00e4fig-, Boden- oder Freilandhaltung. Die Tiere werden nicht als Individuen mit eigenen Bed\u00fcrfnissen wahrgenommen. F\u00fcr zwei G\u00e4nse, f\u00fcr Fred und Frid, sollte sich das in dieser Nacht jedoch \u00e4ndern!\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_80534\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-80534 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/gerettete-gaense-anton-ida.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"768\" \/><span class=\"wp-caption-text\">So sehen gl\u00fcckliche G\u00e4nse aus. Zwei der geretteten Tiere in einem gepflegten Stall auf den Lebenshof &#8211; \u00a9 ANINOVA<\/span><\/div>\n<p>F\u00fcr\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tier-patenschaft.de\/portfolio\/tierpatenschaft-gans-anton\/\">Anton<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tier-patenschaft.de\/portfolio\/tierpatenschaft-gans-fred\/\">Fred<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tier-patenschaft.de\/portfolio\/tierpatenschaft-gans-frida\/\">Frida<\/a> werden \u00fcbrigens noch Tierpaten gesucht. \u00a0\u00fcbernehmen. Mehr Infos dazu finden Sie <a href=\"https:\/\/www.tier-patenschaft.de\/portfolio-type\/unsere_tiere\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite von ANINOVA e. V.<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.aninova.org\">http:\/\/www.aninova.org<\/a><\/p>\n<p><strong>Link zum Video &#8222;G\u00e4nse-Rettung&#8220;:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/aninova.org\/aufdeckung\/gaense-rettung-freiheit-statt-festtagsbraten\/\">https:\/\/aninova.org\/aufdeckung\/gaense-rettung-freiheit-statt-festtagsbraten\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Spendenkonto:<\/strong><br \/>\nANINOVA e. V.<br \/>\nIBAN: DE73 4306 0967 4034 7308 00<br \/>\nBIC: GENODEM1GLS (GLS Bank)<br \/>\nAlle Spenden sind steuerlich abzugsf\u00e4hig.<\/p>\n<div id=\"attachment_80535\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-80535 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/anton-ida-am-lebenshof.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"691\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die beiden geretteten G\u00e4nse erholen sich langsam vom Stress in dem Mastbetrieb &#8211; \u00a9 ANINOVA<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist das sch\u00f6nste Weihnachtsgeschenk f\u00fcr Anton, Fred und Frida. Die drei G\u00e4nse d\u00fcrfen leben. Dank der Tierrechtsorganisation ANINOVA bleibt ihnen das traurige Schicksal als \u201eWeihnachtsgans\u201c erspart. Sie landen nicht als Festtagsbraten auf einem weihnachtlich gedeckten Tisch.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-80524","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-weitblick"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-20 10:36:57","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80524","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=80524"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80524\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":80537,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/80524\/revisions\/80537"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=80524"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=80524"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=80524"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}