{"id":79705,"date":"2024-11-17T18:36:23","date_gmt":"2024-11-17T17:36:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=79705"},"modified":"2024-11-17T18:36:23","modified_gmt":"2024-11-17T17:36:23","slug":"gebaeude-komplex-vorwaerts-helle-und-dunkle-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/11\/17\/gebaeude-komplex-vorwaerts-helle-und-dunkle-zeiten\/","title":{"rendered":"Geb\u00e4ude-Komplex &#8222;Vorw\u00e4rts&#8220;: Helle und dunkle Zeiten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_79708\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79708 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/IMG_2031-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1833\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Stefan K\u00fchn vor dem Geb\u00e4ude im Hof M\u00fcnzstr. 51,, in dem fr\u00fcher die Gro\u00dfb\u00e4ckerei untergebracht war &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Hier treffe ich mich mit Dr. Stefan K\u00fchn, Ex-Sozialdezernent der Stadt Wuppertal und neuer 1. Vorsitzender des F\u00f6rdervereins \u201eKonsumgenossenschaft \u201eVorw\u00e4rts\u201c und dem Historiker und F\u00f6rdervereinsmitglied Reiner Rhefus zu einem exklusiven Rundgang durch die Ausstellung \u201eMit uns zieht die neue Zeit &#8211; Konsumgenossenschaften im Rheinland \u201c.<\/p>\n<p>Die mehr als sehenswerte Ausstellung ist\u00a0 im 3. Obergescho\u00df des hinteren Geb\u00e4udes zu bestaunen, dort wo fr\u00fcher das Mehl und andere Zutaten f\u00fcr die daruntergelegene Gro\u00dfb\u00e4ckerei gelagert wurden.<\/p>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDie Gr\u00fcndung der Konsumgenossenschaft \u201aVorw\u00e4rts\u2018 war die Antwort auf die Lebensverh\u00e4ltnisse der damaligen Zeit. Und wie sahen diese aus: Hunger, Wohnungsnot, 70-Stunden-Woche, hohe Kindersterblichkeit, prek\u00e4re Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse. All dies war erschreckende Lebenswirklichkeit. Da kam man auf die Idee, im gro\u00dfen Stile insbesondere Lebensmittel preisg\u00fcnstig einzukaufen, diese an Mitglieder f\u00fcr kleines Geld weiterzugeben und die Handelsspanne, die sich sonst Kapitalisten in die Tasche stecken w\u00fcrden, anzu sparen. Man wollte so aus eigener Kraft ein Gegenmodell zum Kapitalismus schaffen. Das war die sozialistische Grundidee dahinter.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_79710\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79710 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/IMG_2035-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Jugendstil-Fassade des Hauptgeb\u00e4udes der Konsumgenossenschaft &#8222;Vorw\u00e4rts&#8220; direkt an der M\u00fcnzstra\u00dfe &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Ein Blick in den R\u00fcckspiegel: Von den Gewerkschaften angeschoben wurde die Konsumgenossenschaft \u201eVorw\u00e4rts Barmen\u201c am 15. Mai 1899 von 30 M\u00e4nnern gegr\u00fcndet. 1912 \u00a0hatte \u201eVorw\u00e4rts\u201c unter Leitung von Karl Eberle bereits 14.000 Mitglieder und \u00fcber 200 Besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<p>Schon bald wurde beschlossen, selbst Lebensmittel preisg\u00fcnstig zu produzieren. \u201eGrundnahrungsmittel war damals das Brot. Es fra\u00df aber rund 10 Prozent des Monatslohns auf. Da lag es auf der Hand, eine eigene B\u00e4ckerei zu gr\u00fcnden und selbst Brot herzustellen. Sp\u00e4ter kamen auch weitere Lebensmittel wie K\u00e4se, Wurst und Fleischwaren dazu. Und schlie\u00dflich auch das Genussmittel Bier\u201c, erkl\u00e4rt Stefan K\u00fchn.<\/p>\n<h4>Gel\u00e4nde in Sichtweite der Nordbahntrasse<\/h4>\n<p>1904 kaufte die Konsumgenossenschaft das Grundst\u00fcck an der M\u00fcnzstra\u00dfe in unmittelbarer N\u00e4he des ehemaligen Bahnhofs Heubruch, in Sichtweite der heutigen Nordbahntrasse<\/p>\n<p>Das viergeschossige Lager- und Kontorhaus mit seiner Jugendstilfassade direkt an der M\u00fcnzstra\u00dfe entstand zwischen 1005 und 1908. F\u00fcr damalige Zeiten innovativ: Die Etagen waren durch zwei Aufz\u00fcge mit dem Tiefgeschoss verbunden. Hier gab es eine Verlade-Station f\u00fcr Eisenbahnwaggons &#8211;\u00a0 z.B. f\u00fcr das Anliefern des Mehls. Der Tunnel ist auch heute noch zu besichtigen.<\/p>\n<div id=\"attachment_79711\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79711 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/IMG_2039-1-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1639\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Stefan K\u00fchn (l.) und Reiner Rhefus im ehemaligen Mehl-Lager &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Das Hauptgeb\u00e4ude mit dem Schriftzug \u201eVorw\u00e4rts\u201c auf der markanten Fassade war Sitz der Verwaltung, der genossenschaftseigenen Sparkasse, der Sterbekasse, der Gewerkschafts-Arbeiterbank und der Versicherung \u201eVolksf\u00fcrsorge\u201c. \u00a0Au\u00dferdem gab es hier einen gro\u00dfen Versammlungssaal.<\/p>\n<p>1906 ging im hinteren Geb\u00e4ude die erste Gro\u00dfb\u00e4ckerei an den Start. Wie schon beschrieben, wurde das Mehl mit Eisenbahnwaggons unterirdisch angeliefert und mit den Aufz\u00fcgen in die Lagerhallen\u00a0 im\u00a0 2. Obergescho\u00df transportiert. In der 1.Etage standen die gro\u00dfen Maschinen, die den Teig f\u00fcr die Brotproduktion mischten. \u00dcber eine motorisierte \u00a0\u201eSchnecke\u201c wurde die fertige Teigmasse in die Backstube im Erdgeschoss geschafft.<\/p>\n<h4>Die Fusion der Konsumgenossenschaften<\/h4>\n<p>Unter dem Hof befanden sich zwei Tiefgeschosse mit Lagerr\u00e4umen f\u00fcr Lebensmittel (K\u00e4se, Wurst) und auch eine Abf\u00fcllanlage f\u00fcr Bier. Ein durchdachtes, ausget\u00fcfteltes\u00a0 System.<\/p>\n<p>Die Konsumgenossenschaft \u201eVorw\u00e4rts\u201c Barmen, die 1924\u00a0 mit der Elberfelder Konsumgenossenschaft \u201eBefreiung\u201c und der Velbert Konsumgenossenschaft \u201eHoffnung\u201c fusionierte und von da an Konsumgenossenschaft \u201eVorw\u00e4rts-Befreiung\u201c hie\u00df, wuchs st\u00e4ndig. Irgendwann reichte die Kapazit\u00e4t der B\u00e4ckerei nicht mehr aus, um die zu Hochzeiten \u00fcber 150 Verteilstellen in der Region mit Pferdefuhrwerken zu beliefern. Deshalb entstand von 1914 bis 1916 neben der alten B\u00e4ckerei ein neues dreist\u00f6ckiges Geb\u00e4ude &#8211; die zu der Zeit modernste Gro\u00dfb\u00e4ckerei des Bergischen Landes.<\/p>\n<div id=\"attachment_79712\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79712 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Konsumgenossenschaft-1926.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"473\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dieses Foto aus alten Zeiten, ein Exponat der spannenden Ausstellung- \u00a9 &#8222;F\u00f6rderverein Konsumgenossenschaft Vorw\u00e4rts e.V.&#8220;<\/span><\/div>\n<p>Dr. Stefan K\u00fchn: \u201eDie Mitglieder waren gleichzeitig Miteigent\u00fcmer der Genossenschaft. Sie trafen sich regelm\u00e4\u00dfig in den Verteilstellen und hatten ein Mitspracherecht \u2013 zum Bespiel was die Preise anging. Und da diese gew\u00f6hnlich \u00a0leicht unter Marktniveau lagen, konnte immer ein \u00dcberschuss erwirtschaftet werden und dieser wurde am Jahresende an die Mitglieder verteilt. Das war dann ein halber Monatslohn und mehr.\u201c<\/p>\n<p>Im 3. Obergescho\u00df, wo heute die Ausstellung zu sehen ist, befand sich das Mehl- und \u00a0Zutaten-Lager. \u00dcber Trichter und Sch\u00fctten gelangte es in die 2. Etage. Hier standen die gro\u00dfen K\u00fcbel, die den Teig kneteten, aus dem schlie\u00dflich im Erdgescho\u00df in gro\u00dfen Auszug\u00f6fen verschiedene Brotsorten gebacken wurden. Ein Treppenturm verband alte und neue B\u00e4ckerei. Zeitweise wurden hier 50.000 Brote pro Tag gebacken.<\/p>\n<h4>Wohnh\u00e4user f\u00fcr Mitglieder und Besch\u00e4ftigte<\/h4>\n<p>F\u00fcnf Wohnh\u00e4user f\u00fcr Mitarbeiter und Konsumgenossenschaftsmitglieder vervollst\u00e4ndigen 1910 das Geb\u00e4ude-Ensemble. Die Wohnungen hatten eine f\u00fcr die damaligen Verh\u00e4ltnisse fast luxuri\u00f6se Ausstattung. Reiner Rhefus: \u201eIn jeder Wohnung gab es eine eigene Toilette, ein separates Bad mit Emaille-Badewanne, Einbauschr\u00e4nke und einen Balkon auf der R\u00fcckseite.\u201c \u00a0Zur Bl\u00fctezeit hatte die Konsumgenossenschaft \u201eVorw\u00e4rts-Befreiung\u201c rund 50.000 Mitglieder und 800 Besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<div id=\"attachment_79713\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79713 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/IMG_2033-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Blick vom Hof auf die Wohnh\u00e4user der ehemaligen Konsumgenossenschaft Vorw\u00e4rts, die an der Elsternstra\u00dfe liegen &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Letzter Ableger der Konsumgenossenschafts-Bewegung war die Supermarkt-Kette CO OP. Stefan K\u00fchn: \u201eDie Nazis hatten 1933 alles was mit Gewerkschaftseigentum und mit Arbeiterbewegung zu tun hatte, brutal zerschlagen. Nach 1945 wurde zwar ein Teil des Eigentums zur\u00fcckgegeben, aber dann in neue Strukturen, das war dann CO Op. Aber irgendwann in den 70er Jahren funktionierte das Konzept nicht mehr.&#8220;<\/p>\n<p>Der Ex-Dezernent weiter: &#8222;Das hatte unterschiedliche Gr\u00fcnde. Genossenschaften leben davon, dass sich Menschen gemeinsam f\u00fcr eine Sache einsetzen. Und das, was die \u00a0Arbeiter- und Genossenschaftsbewegung ausgemacht hat, ist nach dem Faschismus in der Form nicht wieder auferstanden. Es kamen die Superm\u00e4rkte auf. Von daher war auch die Frage der Versorgung mit Lebensmitteln eine ganz andere geworden. Die Folge war ein wirtschaftlicher Strukturwandel.\u201c<\/p>\n<h4>Das Sterben der Konsumgenossenschaften<\/h4>\n<p>Reiner Rhefus erg\u00e4nzt: \u201eBilliges Brot, billige Lebensmittel. Das erforderte schlie\u00dflich \u00a0mehr Effizienz, mehr Wachstum. Eigentlich ein kapitalistisches Prinzip. Doch dem konnten und wollten sich auch die Genossenschaften nicht verschlie\u00dfen. Aus CO OP, wurde ein Deutschland weites, riesiges Unternehmen. 1987 dann die Umwandlung der Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft. Durch den Expansions-Prozess ging der Kontakt und die Identifikation mit den Mitgliedern immer mehr verloren. In Deutschland wurden die Genossenschaften letztendlich gegen die Wand gefahren. In anderen L\u00e4ndern gibt es sie noch.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_79715\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79715 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/IMG_2062-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Reiner Rhefus (l.) und Dr. Stefan K\u00fchn vor einem farbenpr\u00e4chtigen Plakat der Konsumgenossenschaft &#8222;Vorw\u00e4rts&#8220; &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>F\u00fcr die Zentralanlage an der M\u00fcnzstra\u00dfe war bereits 1930 \u201eSchicht im Schacht\u201c oder \u00a0\u201eFeierabend\u201c! Die Konsumgenossenschaft \u201eVorw\u00e4rts-Befreiung\u201c\u00a0 tauschte das heute unter Denkmalschutz stehende Geb\u00e4ude-Ensemble gegen ein Grundst\u00fcck auf Clausen, Sitz der neuen Zentrale.<\/p>\n<p>Danach erlebte der Komplex, der sich heute noch im Besitz der Stadt Wuppertal befindet, ganz dunkle Zeiten. 1933 \u00fcberlie\u00df der neugew\u00e4hlte Stadtrat Barmens der Sturm-Abteilung (SA) der NSDAP das Gel\u00e4nde an der M\u00fcnzstra\u00dfe.<\/p>\n<h4>Standort der ber\u00fcchtigten &#8222;SA&#8220; &#8211; ein trauriges Kapitel<\/h4>\n<p>In die ehemalige \u201eVorw\u00e4rts\u201c-Zentrale zogen 12 \u201eSt\u00fcrme\u201c (SA-Standarte 171) ein. Der ber\u00fcchtigte \u201eSicherheitsdienst\u201c machte sich mit seiner umfangreichen Kartei \u00fcber Oppositionelle in der Ex-B\u00e4ckerei breit und verbreitete von hier aus Gewalt und Terror. Politische Gefangene wurde verh\u00f6rt und gefoltert, um anschlie\u00dfend unter unmenschlichen Bedingungen im Tiefgescho\u00df eingesperrt zu werden.<\/p>\n<p>Viele der Gefangenen aus dem Knast des Sicherheitsdienstes landeten anschlie\u00dfend im inzwischen gebauten Konzentrations-\u00a0 und Gefangenenlager Kemna bei Laaken.<\/p>\n<p>Bis Juni 1943 wurde der Geb\u00e4udekomplex von der SA und sp\u00e4ter von der Wehrmacht genutzt, dann sorgte ein Bombenangriff der Alliierten dort f\u00fcr verheerende Sch\u00e4den. Von 1954 bis 2000 war die ehemalige \u201eVorw\u00e4rts\u201c-Zentrale dann Fl\u00fcchtlingsauffanglager der Stadt Wuppertal.<\/p>\n<div id=\"attachment_77996\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-77996\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/20240911_191215-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1825\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Mitglieder des &#8222;F\u00f6rdervereins Konsumgenossenschaft Vorw\u00e4rts e.V.&#8220;: (v.l.) Oliver Steffens, Dietmar Bell, Arno Mersmann, Mike Spoerer, Stefanie Scheidt, Stefan K\u00fchn, Karin Hockamp Salvadore Oberhaus und Wolfgang Ebert &#8211; \u00a9 &#8222;F\u00f6rderverein Konsumgenossenschaft Vorw\u00e4rts e.V.&#8220;<\/span><\/div>\n<p>Und heute ist der Geb\u00e4ude-Komplex an der M\u00fcnzstra\u00dfe ein beeindruckender, architektonischer und geschichtlicher Zeitzeuge. Der \u201eF\u00f6rderverein Konsumgenossenschaft\u00a0 \u201eVorw\u00e4rts\u201c \u00a0hat \u2013 so Dr. Stefan K\u00fchn und Reiner Rhefus \u2013 ein ambitioniertes Ziel: K\u00fcnftig sollen m\u00f6glichst mehr als nur eine Etage des denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4udes als Museum und Ausstellungsfl\u00e4che, aber auch als attraktive Location f\u00fcr kulturelle Events unterschiedlichster Art genutzt werden. Schauen Sie einmal rein, in die spannende Dauerausstellung \u2013 es lohnt sich!<\/p>\n<p><strong>Text Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_79717\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 410px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79717 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Konsumverein20102024.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"524\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 &#8222;F\u00f6rderverein Konsumgenossenschaft Vorw\u00e4rts e.V.&#8220;<\/span><\/div>\n<h4>\u201eMit uns zieht die neue Zeit\u201c<\/h4>\n<p>\u201eVorw\u00e4rts\u201c und die Konsumgenossenschaften im Rheinland \u2013 Ausstellung zeigt 125 Jahre Industrie- und Sozialgeschichte<\/p>\n<p>Geb\u00e4ude Konsumgenossenschaft \u201eVorw\u00e4rts\u201c \u2013 M\u00fcnzstr. 51 \u2013 42281 Wuppertal<\/p>\n<p>Die Ausstellung ist&#8220; jeden 1. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p><strong>Weitere Infos \u00fcber den \u201eF\u00f6rderverein Konsum-Genossenschaft e.V.\u201c finden Sie HIER:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/voerwaertsmuenzstrasse\/\">https:\/\/www.facebook.com\/voerwaertsmuenzstrasse\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Barmen, weit weg von teuren Villen und Prachtbauten, liegt ziemlich abseits in der M\u00fcnzstra\u00dfe am Sedansberg ein Geb\u00e4udekomplex, der geschichtstr\u00e4chtiger nicht sein k\u00f6nnte: Die ehemalige Zentrale der Konsumgenossenschaft \u201eVorw\u00e4rts\u201c. Ein beeindruckendes Baudenkmal.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-79705","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wuppertal"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-21 17:26:18","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79705","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79705"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79705\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":79721,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79705\/revisions\/79721"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}