{"id":79228,"date":"2024-10-30T08:42:21","date_gmt":"2024-10-30T07:42:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=79228"},"modified":"2024-11-07T14:28:21","modified_gmt":"2024-11-07T13:28:21","slug":"unsere-fluesse-fungieren-als-kloaken-der-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/10\/30\/unsere-fluesse-fungieren-als-kloaken-der-gesellschaft\/","title":{"rendered":"Unsere Fl\u00fcsse fungieren als Kloaken der Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_79232\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1895px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79232 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Rinklebe-Presse.jpg\" alt=\"\" width=\"1885\" height=\"1197\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. mult. Dr.-Ing. agr. J\u00f6rg Rinklebe, Boden- und Grundwasserfachmann der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>Tats\u00e4chlich sind n\u00e4mlich nach Angaben der Europ\u00e4ischen Umweltagentur EEA zwei Drittel unserer sogenannten Oberfl\u00e4chengew\u00e4sser in einem schlechten Zustand. F\u00fcr Professor J\u00f6rg Rinklebe, Leiter des Lehr- und Forschungsgebietes Boden- und Grundwassermanagement an der Bergischen Universit\u00e4t, ist das in keiner Weise \u00fcberraschend und so formuliert er die Situation unmissverst\u00e4ndlich drastisch, indem er sagt: \u201eUnsere Fl\u00fcsse fungieren traditionell als Kloaken der Gesellschaft.\u201c<\/p>\n<p>Grund genug f\u00fcr Autor Uwe Blass in der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220;, der Sache im Gespr\u00e4ch mit dem Boden- und Grundwasserfachmann J\u00f6rg Rinklebe einmal auf den Grund zu gehen.<\/p>\n<h4><strong>Fl\u00fcsse sind Hotspots sch\u00e4dlicher Stoffe<\/strong><\/h4>\n<p>\u201eWer sich ein bisschen mit der Thematik auskennt\u201c, sagt J\u00f6rg Rinklebe, \u201eder wei\u00df, unsere Fl\u00fcsse fungieren oft als Kloaken der Gesellschaft. Das muss man sich vergegenw\u00e4rtigen! Auch historisch gesehen, jeglicher M\u00fcll ging und geht in die Fl\u00fcsse hinein.\u201c Das k\u00f6nne man in ganz vielen Entwicklungsl\u00e4ndern beobachten, wo es keine Kl\u00e4ranlagen gibt. S\u00e4mtlicher M\u00fcll, kommunaler Abfall, Exkremente, industrieller Abfall, alles werde in die Fl\u00fcsse geleitet.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Und das sei fr\u00fcher ebenso in Deutschland gewesen. Auch in Wuppertal wurde das vor 100 Jahren, als die F\u00e4rberindustrie hier boomte, so gehandhabt. \u201eDie Wupper war oft richtig bunt. Mal rot, gr\u00fcn, blau, je nachdem in welcher Farbe die Textilien gerade gef\u00e4rbt wurden.\u201c Immer schon haben sich daher Schadstoffe in und an den Gew\u00e4ssern abgelagert. Da viele Flie\u00dfgew\u00e4sser schlie\u00dflich auch in Seen oder das Meer m\u00fcnden, seien nat\u00fcrlich auch diese Gew\u00e4sser verschmutzt.<\/p>\n<h4><strong>29 Prozent der Gew\u00e4sser sind stark chemikalienbelastet<\/strong><\/h4>\n<p>Mehr als 90 Prozent des Grundwassers in der EU wird laut einem Bericht der Europ\u00e4ischen Umweltagentur EEA als gut bewertet, mit Blick auf die Chemikalienbelastung sind es allerdings lediglich 29 Prozent. \u201eUnd das ist absolut alarmierend\u201c, erkl\u00e4rt der Fachmann, \u201einsbesondere, wenn wir uns vergegenw\u00e4rtigen, dass wir 60 \u2013 70 Prozent unseres Trinkwassers aus dem Grundwasser gewinnen. D.h., wir brauchen sauberes Grundwasser, sauberes Trinkwasser, damit wir auch die menschliche Ern\u00e4hrung sicherstellen und keine gesundheitlichen Probleme bekommen. Umso schlechter die Qualit\u00e4t unseres Grundwassers ist, desto mehr m\u00fcssen wir tun, um es als Trinkwasser aufzubereiten.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_79233\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79233 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Achim-Otto-rons-2-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1697\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eine wahre Idylle: Der Ronsdorfer Stausee, ein beliebter Ausflugsort &#8211; \u00a9 Achim Otto<\/span><\/div>\n<p>Das Grundwasser sei dabei aber nicht nur f\u00fcr die menschliche Gesundheit wichtig, sondern auch f\u00fcr die \u00d6kosysteme selbst, erg\u00e4nzt er. \u201ePflanzen, Tiere, alle ern\u00e4hren sich davon. Es gibt aufsteigendes Grundwasser aus dem Boden, und wenn das schon belastet ist, dann belastet das auch die Pflanzen. Die Wildtiere fressen es, und es geht in den gesamten Kreislauf \u00fcber.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Der Schadstoffcocktail unserer Gew\u00e4sser<\/strong><\/h4>\n<p>Die Substanzen, die sich in unseren Gew\u00e4ssern nachweisen lassen, sind sehr umfangreich. Dazu J\u00f6rg Rinklebe: \u201eH\u00e4ufig ist es ein Schadstoffcocktail. Am bekanntesten ist nat\u00fcrlich das Nitrat, das sind ganz viele Stickstoffd\u00fcnger, die wir als diffuse landwirtschaftliche Eintr\u00e4ge bezeichnen.\u201c F\u00fcr eine gute Entwicklung und einen guten Ertrag brauchen Pflanzen sehr viele Makron\u00e4hrelemente, \u201edas sind Stickstoff, Phosphor und Kalium, d.h., damit wird stark ged\u00fcngt. Es ist sehr schwierig, in der Praxis das Optimum zu finden.\u201c<\/p>\n<p>Daher wisse man, dass die Bauern, um einem Mangel vorzubeugen, in der Regel zu viel d\u00fcngen. \u201eAber das f\u00fchrt zur \u00dcberd\u00fcngung, der Boden kann das dann nicht mehr aufnehmen, und es geht dann ins Grundwasser.\u201c Pflanzen nehmen Stoffe meist nur in elementarer Form und nicht in ionischer Form auf, erkl\u00e4rt der Forscher, was bedeute, dass Nitrat nie direkt von den Pflanzen aufgenommen werde.<\/p>\n<div id=\"attachment_79234\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1930px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79234 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Fuehlinger-See-gemeinfrei.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"773\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der F\u00fchlinger See in K\u00f6ln ist ein echter Publikums-Magnet &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p>Zudem k\u00f6nne auch der Boden nur begrenzt Nitrat festhalten. \u201eGerade Deutschland hat eine industriem\u00e4\u00dfige landwirtschaftliche Produktion. An ganz vielen Messstellen sind die Grenzwerte \u00fcberschritten. Deshalb hat die EU auch Deutschland verklagt.\u201c<\/p>\n<p>Aber die Stickstoffd\u00fcnger in der Landwirtschaft sind nicht die einzige Zutat im Schadstoffcocktail. \u201eEs gibt die gro\u00dfe Gruppe der organischen Schadstoffe\u201c, erkl\u00e4rt J\u00f6rg Rinklebe, \u201edas sind die PFAS (Per- und polyfluorierte Chemikalien). Dann gibt es die PAKs (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), es gibt PCBs (Polychlorierte Biphenyle) und nat\u00fcrlich noch sehr viel mehr.<\/p>\n<p>Mikroplastik, Hormone, die auch massenhaft in der Tierproduktion eingesetzt werden, Antibiotika, alles das geht auch in unsere Abw\u00e4sser, wird nicht ausreichend in unseren Kl\u00e4ranlagen filtriert und gelangt letztlich in die Umwelt.\u201c<\/p>\n<p>Das Problem in den Filteranlagen liegt an den bisher eingesetzten drei Reinigungsstufen. Eine vierte Stufe, die auch die letztgenannten Schadstoffe absorbieren k\u00f6nnte, wird im Augenblick noch erforscht und getestet und kann nur in Pilotanlagen bereits umgesetzt werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_79235\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79235 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Achim-Otto-bey-1-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1713\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Wehr am Beyenburger Stausee &#8211; \u00a9 Achim Otto<\/span><\/div>\n<p>Eine weitere Schadstoffquelle sind Schwermetalle. \u201eSchwermetalle sind ein gro\u00dfes Problem. Arsen, Kadmium, Blei, Chrom, Kupfer, Quecksilber, das ist eine ganze Schadstoffpalette, mit der wir uns schwerpunktm\u00e4\u00dfig in unserer Forschung auch besch\u00e4ftigen. Das ist eines unserer gr\u00f6\u00dften Umweltprobleme, das wir \u00fcberhaupt haben!\u201c<\/p>\n<h4><strong>Klimawandel versus Schadstoffbelastung<\/strong><\/h4>\n<p>\u201eDer Klimawandel ist wichtig\u201c, betont der Forscher, \u201ean ihm m\u00fcssen wir uns orientieren! Aber das allein ist nicht ausreichend. Noch viel gr\u00f6\u00dfer ist eigentlich das Problem der Schadstoffbelastung in der Umwelt und im Menschen weltweit. Es wurden ja selbst im Blut und Gehirn Mikroplastik und Antibiotika gefunden, und selbst in der Muttermilch wurde es nachgewiesen.\u201c<\/p>\n<p>Aufkl\u00e4rung ist in diesem Falle das A und O. \u201eDas ist ja auch die Aufgabe der Wissenschaft\u201c, sagt J\u00f6rg Rinklebe, \u201eauf die Probleme hinzuweisen und nicht nur in Fachjournalen zu publizieren, sondern auch an die Presse und das Fernsehen heranzutreten, um auch eine Bewusstseinsbildung zu gestalten. Ich glaube, die Tatsache, dass Chemikalien ein gro\u00dfes Umweltproblem sind, ist in den meisten K\u00f6pfen noch nicht drin. Das liegt auch daran, dass viele Menschen heute durch Informationen ges\u00e4ttigt sind und es gar nicht mehr h\u00f6ren wollen. Das Problem dabei ist aber, man merkt es nicht unmittelbar, sondern erst nach Jahren oder gar Jahrzehnten.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_79240\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79240 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Schmalenhofer-Bach-2.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"733\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Schmalenhofer Bach im Naherholungsgebiet Scharpenacken in Wuppertal &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>J\u00f6rg Rinklebe sieht in der Aufkl\u00e4rung und Information nach au\u00dfen eine gro\u00dfe Aufgabe f\u00fcr die Universit\u00e4ten, die im weiteren auch unsere handelnden Politiker beraten m\u00fcssen.<\/p>\n<h4><strong>Hohe Bleikonzentration in NRW<\/strong><\/h4>\n<p>Jedes Land und jede Region hat mit unterschiedlichen Schadstoffbelastungen zu k\u00e4mpfen. Viele Altlasten sind den B\u00fcrgern auch nicht mehr pr\u00e4sent. \u201eGanz klar haben wir im Bergbau immer noch die Schwermetalle\u201c, sagt J\u00f6rg Rinklebe. \u201eIn Sachsen haben wir durch den Uranbergbau noch aus DDR-Zeiten starke Schadstoffaltlasten, als die Sowjets dort Uran f\u00fcr ihre Atomwaffen abgebaut haben. In NRW ist eine erh\u00f6hte Bleikonzentration aus der alten Industriezeit festzustellen, fl\u00e4chenhaft f\u00fcr gro\u00dfe Teile von NRW.\u201c<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang seien auch viele Luftemissionen zu nennen, deren Qualit\u00e4t sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland zwar deutlich verbessert h\u00e4tten, doch die \u00fcber den Feinstaub luftgetragenen Schadstoffe seien nun mal da. \u201eWir haben Schadstoffe in unseren Geb\u00e4uden, Asbest ist da ein Thema, d.h., die Probleme sind sehr vielf\u00e4ltig.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_79237\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79237 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Achim-Otto-Wupper-01-1-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1708\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Wasserqualit\u00e4t der Wupper hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verbessert &#8211; \u00a9 Achim Otto<\/span><\/div>\n<h4><strong>Und die Wupper?<\/strong><\/h4>\n<p>Der Wupperverband schreibt auf seiner Homepage: \u201eIn den vergangenen Jahren hat sich die Qualit\u00e4t des Wupperwassers stetig verbessert. Inzwischen schwimmen wieder zahlreiche Fischarten in dem Fluss.\u201c J\u00f6rg Rinklebe sagt: \u201eDie Wasserqualit\u00e4t in den Fl\u00fcssen hat sich in Deutschland grunds\u00e4tzlich ziemlich gebessert.\u201c Zwar finden sich in den Sedimenten immer wieder eine Reihe von Schadstoffen, die man durch Ausbaggern an ruhenden Gew\u00e4ssern, wie den Talsperren aber auch mittlerweile gut trennen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Ein weiterer Schritt hin zu Renaturierung unserer Gew\u00e4sser klingt aus dem Mund des Forschers dann abschlie\u00dfend doch sehr ermutigend: \u201eNeuerdings versucht man auch wieder die Flussbegradigungen r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen und die Fl\u00fcsse in ihre alten, nat\u00fcrlichen Betten zur\u00fcckzuf\u00fchren. Auch die Flusss\u00e4ume will man wieder mit Geh\u00f6lzen bepflanzen oder Feuchtbiotope anlegen. Es werden Brutpl\u00e4tze f\u00fcr Singv\u00f6gel eingerichtet und Pl\u00e4tze f\u00fcr Lurche und Kleintiere geschaffen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_79238\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79238 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Rinklebe-Presse-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"270\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. -Ing. Rinklebe &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr.-Ing. J\u00f6rg Rinklebe<\/h4>\n<p>Univ.- Prof. Prof. mult. Dr.-Ing. agr. J\u00f6rg Rinklebe ist seit 2006 Professor f\u00fcr Boden- und Grundwassermanagement an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal. Er gilt weltweit als einer der einflussreichsten Wissenschaftler in seinem Fachgebiet. Seine Arbeiten werden sehr h\u00e4ufig zitiert, weshalb er zum \u201eHighly Cited Researcher\u201c gek\u00fcrt wurde. Auf der Weltrangliste f\u00fcr Umweltwissenschaften steht er auf Platz 4, wobei bisher nur wenige deutsche Wissenschaftler \u00fcberhaupt unter den ersten 100 Pl\u00e4tzen gelistet sind.<\/p>\n<p>Von 1997 bis 2006 war er als Wissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter in der Sektion Bodenforschung des UFZ-Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle GmbH in Halle t\u00e4tig. Er studierte ein Jahr \u00d6kologie an der Universit\u00e4t Edinburgh in Schottland (UK). An der Martin-Luther-Universit\u00e4t in Halle-Wittenberg studierte er Landwirtschaft und spezialisierte sich auf Bodenwissenschaften und Pflanzenern\u00e4hrung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit &#8222;Hier sprudelt die Natur&#8220; oder &#8222;Aus dieser Quelle trinkt die Welt&#8220; werben die einen, mit &#8222;Baden, wandern, Natur genie\u00dfen, das ist ihr Urlaub am See in Deutschland&#8220; locken die anderen. Beide loben unsere Gew\u00e4sser werbewirksam \u00fcber den Klee und ignorieren dabei den tats\u00e4chlichen Zustand unserer B\u00e4che, Fl\u00fcsse und Seen.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-79228","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-09 11:02:37","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79228","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79228"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79228\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":79241,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79228\/revisions\/79241"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79228"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79228"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79228"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}