{"id":79167,"date":"2024-10-28T20:41:43","date_gmt":"2024-10-28T19:41:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=79167"},"modified":"2024-11-06T14:30:00","modified_gmt":"2024-11-06T13:30:00","slug":"grausame-tierquaelerei-im-horror-schlachthof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/10\/28\/grausame-tierquaelerei-im-horror-schlachthof\/","title":{"rendered":"Horror-Schlachthof wegen Tierqu\u00e4lerei geschlossen!"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_79170\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1360px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79170 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/elektroschocker-wird-eingesetzt-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1350\" height=\"905\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Einer der Mitarbeiter des Horror-Schlachthofs setzt einen Elektroschocker gegen die ver\u00e4ngstigen Tiere ein &#8211; \u00a9 ANINOVA<\/span><\/div>\n<p>So werden Tiere bis zu 160-mal mit Elektrotreibern geschockt, aber auch getreten und geschlagen. Bei der Bet\u00e4ubung im Schlachthof kommt es zu massiven Fehlbet\u00e4ubungen, teilweise zeigen die Schafe und Rinder noch deutliche Anzeichen von Bewusstsein und heben kontrolliert den Kopf.<\/p>\n<p>\u201eEs ist ein Massaker, das dort an den Tieren veranstaltet wird&#8220;, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Die Tierrechtsorganisation hat das zust\u00e4ndige Veterin\u00e4ramt in Brake (Unterweser) informiert und bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg Strafanzeige erstattet. Zu den Abnehmern des Fleisches z\u00e4hlt neben kleinen Supermarktketten auch eine Burgerkette aus Bremen.<\/p>\n<p>In dem Schlachthof werden Schafe und Rinder geschlachtet. Die Aufnahmen sind zwischen Ende August und Mitte September 2024 mit versteckter Kamera entstanden. \u201eIch habe selten solch einen brutalen Umgang mit Tieren gesehen\u201c, sagt Jan Peifer. Die Tierqu\u00e4lerei beginnt vor dem Schlachthof. Auf Grund der veralteten Anlieferungssituation bleiben immer wieder Rinder im Gang stecken, drehen sich aus Panik um oder verletzten sich.<\/p>\n<div id=\"attachment_79171\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 512px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79171 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kuh-blut-aus-nuestern-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"502\" height=\"363\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eine get\u00f6tete Kuh. Einige der Tiere waren wegen falscher Handhabung des Bolzenschussger\u00e4tes gar nicht vollst\u00e4ndig bet\u00e4ubt &#8211; \u00a9 ANINOVA<\/span><\/div>\n<p>Auf den Videoaufnahmen ist der permanente Einsatz von Elektrotreibern dokumentiert. \u201eEin Rind wurde sogar 160 Mal geschockt, mehrfach auch ins Gesicht, das ist in dieser Form ganz klar gesetzlich verboten\u201c, so Peifer. Immer wieder werden die Tiere auch geschlagen, getreten oder mit Mistgabeln misshandelt.<\/p>\n<p>\u201eMich hat vor allem geschockt, mit welcher Selbstverst\u00e4ndlichkeit Rinder und Schafe gequ\u00e4lt werden, als w\u00e4re das das normalste der Welt\u201c, emp\u00f6rt sich Peifer. Bei der Qu\u00e4lerei waren zum Teil auch die Tierhalter selbst beteiligt, dabei sind dies Sch\u00e4fer und kleinere Bauern aus der Region, die mit Weidehaltung und \u201eTierwohl\u201c werben.<\/p>\n<p>Die grausamste Tierqu\u00e4lerei findet aber vor allem im Schlachthof selbst statt, denn die Bet\u00e4ubung bei den Schafen wird nicht ausreichend oder falsch durchgef\u00fchrt. Immer wieder ist auf den Aufnahmen zu sehen, wie Schafe nach der Bet\u00e4ubung deutlich den Kopf heben, kontrollierte Bewegungen durchf\u00fchren, die Augen bewegen oder andere Anzeichen von Bewusstsein zeigen.<\/p>\n<div id=\"attachment_79172\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 412px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-79172\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/rinder-bluten-aus-scaled-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"402\" height=\"490\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein Rind bei der Bet\u00e4ubung durch ein Bolzenschussger\u00e4t &#8211; \u00a9 ANINOVA<\/span><\/div>\n<p>Dennoch erfolgt der Kehlschnitt. \u201eEs gibt wohl nichts Schlimmeres, was man Tieren antun kann\u201c, so Peifer. Die Schlachtung der Schafe erfolgt im Akkord, teilweise werden hunderte Tiere am Tag angeliefert und get\u00f6tet. Mehrere dutzende Schafe liegen gleichzeitig zum Ausbluten auf dem Schlachthofboden, schlachten im Minutentakt.<\/p>\n<p>\u201eAuch bei den Rindern kommt es mehrfach zu Fehlbet\u00e4ubungen und so bekommen sie mit, wie ihnen die Kehle aufgeschnitten wird\u201c, so Jan Peifer schockiert. Die Videoaufnahmen zeigen diese Verfehlungen an mehreren Schlachttagen im August und September.<\/p>\n<p>Ein Kurzgutachten der \u201eTier\u00e4rzte f\u00fcr verantwortbare Landwirtschaft e.V.\u201c kommt zu einem verheerenden Ergebnis. Aus Sicht der Veterin\u00e4re m\u00fcsste der Schlachthof sofort geschlossen werden, denn die dortigen Mitarbeitende verf\u00fcgen offenbar nicht \u00fcber die n\u00f6tige Sachkunde, anders w\u00e4re die Brutalit\u00e4t gegen\u00fcber den Tieren nicht zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<div id=\"attachment_57239\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-57239\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/Bild-29.11.22-um-15.51-2.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"385\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender v &#8211; \u00a9 Deutsches Tierschutzb\u00fcro e.V.<\/span><\/div>\n<p>Immer wieder ist auch der amtliche Tierarzt auf den Aufnahmen zu sehen, doch bei Tierqu\u00e4lerei schreitet er nicht ein oder er ist nicht dabei. Auf den Videoaufnahmen im Schlachthof selbst ist der amtliche Tierarzt kein einziges Mal zu sehen. \u201eAuch in diesem Schlachthof hat wieder alles versagt, was nur versagen kann\u201c, kommentiert Jan Peifer.<\/p>\n<p>Dabei wirbt der Schlachthof selbst mit Tierwohl und Transparenz. Immer wieder wurden TV-Teams in den Schlachthof gelassen. \u201eOffenbar wurde die \u00d6ffentlichkeit bewusst geblendet, denn die uns vorliegenden Aufnahmen zeigen eindeutig Tierqu\u00e4lerei\u201c, so Jan Peifer.<\/p>\n<p>Immer wieder decken Tierrechtsorganisationen massive Tierschutzverst\u00f6\u00dfe in Schlachth\u00f6fen auf. Auch in Niedersachsen sind in den letzten Jahren aus diversen Schlachth\u00f6fen Bilder ver\u00f6ffentlicht worden. Eine freiwillige Video\u00fcberwachung, die daraufhin eingef\u00fchrt wurde, wurde nach kurzer Zeit wieder abgeschafft. \u201eDie Politik wei\u00df seit Jahren, dass es Probleme in Schlachth\u00e4usern gibt, \u00e4ndert aber nichts\u201c, prangert Jan Peifer an.<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite von ANINOVA:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.aninova.org\">http:\/\/www.aninova.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unfassbare Tierqu\u00e4lerei im Schlachthof einer Kleinstadt (9.200 Einwohner) bei Oldenburg (Niedersachsen). Wie k\u00f6nnen Menschen nur so grausam sein? Der Tierrechtsorganisation ANINOVA \u00a0umfangreiches Horror-Videomaterial vor. Die Aufnahmen beweisen, wie Schafe und Rinder beim Zutrieb in den Schlachthof massiv gequ\u00e4lt werden. Die gute Nachricht: Der Horror-Schlachthof wurde inzwischen von den Beh\u00f6rden geschlossen!<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-79167","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-weitblick"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-20 11:46:41","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79167"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79167\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":79298,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79167\/revisions\/79298"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79167"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79167"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}