{"id":78806,"date":"2024-10-16T11:07:27","date_gmt":"2024-10-16T09:07:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=78806"},"modified":"2024-10-16T11:07:27","modified_gmt":"2024-10-16T09:07:27","slug":"fuenf-neue-pina-bausch-murals-verschoenern-die-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/10\/16\/fuenf-neue-pina-bausch-murals-verschoenern-die-stadt\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf neue Pina-Bausch-Murals versch\u00f6nern die Stadt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_78809\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78809 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Pina-Cafe-Mueller-by-Case-Maclaim-Frankfurt-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1873\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die weltber\u00fchmte Choreographin Pina Bausch in dem St\u00fcck &#8222;Cafe M\u00fcller&#8220; &#8211; geschaffen vom StreetArt-K\u00fcnstler Case Maclaim (Frankfurt) &#8211; \u00a9 WupperOne929 UrbanArt e.V.<\/span><\/div>\n<p>Das 5. Werk von \u201eEl Mac\u201c aus Los Angeles im Bezirk Oberbarmen, der sich dem Pina Tanzst\u00fcck \u201eNUR DU\u201c gewidmet h\u00e4tte, muss leider auf das n\u00e4chste Jahr verschoben werden.<\/p>\n<p>Fazit \u00a0von Valentina Manojlov, Head of Project des Vereins \u201eWupperOne929 UrbanArt e.V.\u201c: \u201eSch\u00f6ne Tanz-Mural sind entstanden, Pina T\u00e4nzerinnen wie Tsai-Chin Yu und Ophelia Young sind fassadentechnisch im \u00f6ffentlichen Raum verewigt worden. Fast h\u00e4tte es auch Julie Shanahan vom Tanztheater Wuppertal an die Fassade der Kasinostra\u00dfe 27 geschafft, jedoch hatte sie unsere Anfrage nicht erreicht. So ein Pech aber auch.\u201c<\/p>\n<p>Der Theaterverlag <a href=\"https:\/\/deref-gmx.net\/mail\/client\/m-M5NXQPtzU\/dereferrer\/?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.der-theaterverlag.de\">www.der-theaterverlag.de<\/a> aus Berlin hat die Pina Bausch Gallery mit einem Artikel gew\u00fcrdigt und \u00fcberhaupt erfreuen sich viele Bewohner wie auch Besucher an den neu entstandenen Pina Murals.<\/p>\n<div id=\"attachment_78810\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78810 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Pina-Masurca-Fogo-by-Tamara-Alves-Lissabon-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Szene aus dem Pina-Bausch-St\u00fcck &#8222;Masurca Fogo&#8220; &#8211; geschaffen von Tamara Alves (Lissabon) &#8211; \u00a9 WupperOne929 UrbanArt e.V.<\/span><\/div>\n<p>Ein gro\u00dfer Dank geht an unsere lokalen Unterst\u00fctzer: Stadt-Sparkasse Wuppertal, Sparda-Bank West und an die \u00a0\u201erenaissance ag\u201c.<\/p>\n<p>Die Pina Bausch Gallery wird au\u00dferdem von Bundesministerium f\u00fcr Kultur und Medien gef\u00f6rdert \u2013 so Valentina Manojlov &#8211; dank der Unterst\u00fctzung vom Bundestagsabgeordneten Helge Lindh.<\/p>\n<h4>PINA BAUSCH GALLERY \u201eWUPPERTAL TANZT\u201c &#8211; EDITION 2024 IST VOLLBRACHT<\/h4>\n<p>Art meets Art \u2013 Tanzkunst meets Wandkunst &#8211; Wuppertal meets Tokio, Palermo, Frankfurt, Sao Paulo und Lissabon.<\/p>\n<p>5 internationale Street Art K\u00fcnstler und 5 internationale Pina Tanzwerke \u2013 von einer weltber\u00fchmten Choreographin, die auszog um St\u00e4dte zu vertanzen. Und jetzt vermalen Street Art K\u00fcnstler aus diesen St\u00e4dten ihre Tanzkunst auf riesigen Fassaden.<\/p>\n<p>Ob Pina City Identities oder Pina Portraits \u2013 ein Hoch auf Wuppertal und die Menschen, auf Kunst, gemalt und getanzt, und auf Pina Bausch, die zu diesem Projekt inspirierte und deren Inspiration \u201eWupperOne929 UrbanArt e.V.\u201c in den \u00a0\u00f6ffentlichen Raum gebracht und so f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4nglich gemacht hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_78811\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78811 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Pina-Palermo-Palermo-by-Andrea-Buglisi-Palermo-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Szene aus dem Pina-Bausch-St\u00fcck &#8222;Palermo Palermo&#8220; &#8211; geschaffen von Andrea Buglisi (Palermo) &#8211; \u00a9 WupperOne929 UrbanArt e.V.<\/span><\/div>\n<h4>Hier ein kleiner \u00dcberblick \u00fcber die Pina Mural Edition 2024:<\/h4>\n<p><strong>Mural 1 \u2013 Pina Piece TEN CHI (2004) \/ Bezirk Uellendahl-Katernberg \u2013 Domagkweg 46<\/strong><\/p>\n<p>Das Pina Bausch Tanzst\u00fcck TEN CHI aus dem Jahr 2004, auf einer Reise nach Tokio und in Koproduktion mit der Saitama Prefecture, Saitama Arts Foundation und dem Nippon Cultural Center entstanden, traf auf Juuri, deren lebhafte Werke von traditionell japanischen Motiven und Maltechniken inspiriert sind.<\/p>\n<p>Juuri aka Julie Robertson, die nicht nur zwischen Oklahoma City und Tokio hin und her pendelt, sondern ebenso zwischen den Welten und vor allem zwischen Tradition und Moderne ihrer Heimatstadt Tokio, hat sich genau diesem Thema gewidmet: Der Widerspr\u00fcchlichkeit ihrer eigenen Kultur.<\/p>\n<p><strong>Mural 2 \u2013 Pina Piece PALERMO PALERMO (1989) \/ Bezirk Barmen \u2013 Elberfelder Str. 23<\/strong><\/p>\n<p>Das Pina Bausch Tanzst\u00fcck PALERMO PALERMO aus dem Jahr 1989, auf einer Reise nach Palermo und in Koproduktion mit dem Teatro Biondo Stabile, Palermo, und Andres Neumann International entstanden, trifft auf Andrea Buglisis ganz eigenen, collageartigen Pop-Art-Stil.<\/p>\n<div id=\"attachment_78820\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78820 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Pina-Agua-by-L7Matrix-Sao-Paulo-Paris-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"2003\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Szene aus dem Pina-Bausch-St\u00fcck &#8222;Agua&#8220; &#8211; geschaffen von L7Matrix (Sao Paulo, Paris) &#8211; \u00a9 WupperOne929 UrbanArt e.V.<\/span><\/div>\n<p>&#8222;Palermo Palermo&#8220; beleuchtet Themen wie Sehnsucht, Verlust, Sch\u00f6nheit und Gewalt. Andrea Buglisi konzentrierte sich auf ein Foto des Berliner Fotografen Oliver Look, extrahierte daraus die beiden Pina Bausch T\u00e4nzerinnen Ophelia Young und Tsai-Chin Yu und verwandelte diese in seinem unverkennbaren Pop-Art-Stil.<\/p>\n<p><strong>Mural 3 \u2013 Factor X Special Pina Portrait CAF\u00c9 M\u00dcLLER (1978) \/ Bundesallee 221<\/strong><\/p>\n<p>Das Pina Portrait CAFE M\u00dcLLER von CASE MACLAIM ist ein Werk au\u00dferhalb der internationalen Tanz-Reihe und innerhalb unserer Faktor X Pina Portrait Reihe. Als Inspirationsquelle diente das Foto der franz\u00f6sischen Pressefotografin Anne-Christine Poujoulat, w\u00e4hrend einer Auff\u00fchrung von \u201eCafe Muller\u201c in S\u00fcdfrankreich von 1995.<\/p>\n<p>Case kreierte an der Bundesallee 221 auf 1.000 qm eine Anamorphose, die aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet werden muss, um ihre wahre Form zu erkennen. Genauso wie man die Bewegungen und Interaktionen der T\u00e4nzer aus verschiedenem Blickwinkel betrachten k\u00f6nnte, um die zugrunde liegenden Themen von Einsamkeit, Verlust und Sehnsucht zu erkennen.<\/p>\n<p>Das Tanzst\u00fcck \u201eCaf\u00e9 M\u00fcller\u201c, das 1978 uraufgef\u00fchrt wurde, thematisiert die Komplexit\u00e4t menschlicher Beziehungen und die Einsamkeit des Individuums.<\/p>\n<div id=\"attachment_78812\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2172px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78812 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Pina-Ten-Chi-by-Juuri-Tokio-Oklahoma-City-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2162\" height=\"1763\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Szene aus dem Pina-Bausch-St\u00fcck &#8222;Ten Chi&#8220; &#8211; geschaffen von Juuri (Tokio, Oklahoma City) &#8211; \u00a9 WupperOne929 UrbanArt e.V.<\/span><\/div>\n<p><strong>Mural 4 \u2013 Pina Piece AGUA (2001) \/ Bezirk Elberfeld-West \u2013 Friedrich-Ebert-Str. 153<\/strong><\/p>\n<p>Das Pina Bausch Tanzst\u00fcck AGUA, 2001 auf einer Reise nach Sao Paulo und in Koproduktion mit Brasilien, dem Goethe Institut S\u00e3o Paulo und Emilio Kalil entstanden, trifft auf L7Matrix\u2019 farbenfrohe und kontrastreiche Werke, die die Grenze zwischen Abstraktion und Fotorealismus aufl\u00f6sen.<\/p>\n<p>L7Matrix ist bewegt von der Bewegung und seine Exponate entstehen auch mit viel Bewegung. Ein Virtuose an der Spr\u00fchdose und an Technik kaum zu \u00fcberbieten &#8211; Wasser ist sein Element.<\/p>\n<p>Wasser hat auch eine kulturelle Bedeutung f\u00fcr die Bewohner von S\u00e3o Paulo. Es ist ein Symbol f\u00fcr Leben und Erneuerung. Pina Bausch nutzt Wasser als Metapher f\u00fcr verschiedene Lebensaspekte: das Flie\u00dfen der Zeit, die Schwierigkeiten im Leben oder die Suche nach Identit\u00e4t und Zugeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<p><strong>Mural 5 \u2013 Pina Piece MASURCA FOGO (1998) \/ Bezirk Elberfeld \u2013 Kasinostr. 27<\/strong><\/p>\n<p>Das Pina Bausch Tanzst\u00fcck MASURCA FOGO aus dem Jahr 1998 ist auf einer Reise nach Lissabon und in Koproduktion mit der EXPO 98 Lissabon und dem Goethe-Institut Lissabon entstanden, trifft auf Street Artist Tamara Alves an der Kasinostr. 27, die in einer von der urbanen \u00c4sthetik inspirierten plastischen Sprache von roher Leidenschaft statt rationaler \u00dcberlegung erz\u00e4hlt.<\/p>\n<div id=\"attachment_78814\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2520px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-78814\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Bild_1_\u00a9-Ministerium-fuer-Heimat-Kommunales-Bau-und-Digitalisierung-des-Landes-Nordrhein-Westfalen-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2510\" height=\"1224\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Vor dem Barmenia Parkhaus: (v.l.) Ministerin Ina Scharrenberg, Street Art-K\u00fcnstlerin IOTA (aka Elisa Morlet) und Initiatorin Valentina Manojlov \u2013 \u00a9 NRW-Ministerium f\u00fcr Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung<\/span><\/div>\n<p>Julie Shanahan, die seit 1988 Teil des Tanztheaters Wuppertal ist, pr\u00e4gte in ihrem Ballon-Outfit das St\u00fcck ikonenhaft. Daher widmet sich Tamara Alves eben genau dieser Figur.<\/p>\n<p>Das St\u00fcck spiegelt die innere Zerrissenheit und die Suche nach Zugeh\u00f6rigkeit wider. Eine Bewegung im Spannungsfeld zwischen Anziehung und Absto\u00dfung, was die Dynamik zwischen den Charakteren verdeutlicht.<\/p>\n<p>Valentina Manojlov: \u201eEs war eine gro\u00dfartige Pina Bausch Edition 2024 und es sind tolle Transformationen entstanden, die eindeutig die Fingerabdr\u00fccke der eingeladenen K\u00fcnstler tragen. Pina auf Spuren von St\u00e4dten und ihre Bedeutung f\u00fcr die Menschen, die darin leben. K\u00fcnstler aus diesen St\u00e4dten auf den Spuren von Pina Bausch und ihre Sicht auf ihre Heimatst\u00e4dte.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.urbaner-kunstraum.de\/\">http:\/\/www.urbaner-kunstraum.de\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier neue gro\u00dfartige Tanztransformationen aus Tokio, Palermo, Sao Paulo und Lissabon k\u00f6nnen B\u00fcrger und Touristen jetzt an Wuppertaler Fassaden und im \u00f6ffentlichen Raum der Stadt bestaunen. Zus\u00e4tzlich gibt es ein Pina Bausch Portrait aus dem Tanzst\u00fcck \u201eCafe M\u00fcller\u201c zuzusagen als Zugabe obendrauf.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-78806","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-22 10:24:11","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=78806"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78806\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78823,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78806\/revisions\/78823"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=78806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=78806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}