{"id":78727,"date":"2024-10-14T13:56:08","date_gmt":"2024-10-14T11:56:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=78727"},"modified":"2024-10-14T13:56:08","modified_gmt":"2024-10-14T11:56:08","slug":"bildungsforscherin-erziehungsauftrag-darf-schule-nie-aufgeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/10\/14\/bildungsforscherin-erziehungsauftrag-darf-schule-nie-aufgeben\/","title":{"rendered":"Bildungsforscherin: Erziehungsauftrag darf Schule nie aufgeben"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_78729\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 910px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78729 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Buchwald-Presse.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"675\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Bildungsforscherin Prof. Dr. Petra Buchwald von der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Auf der Internetseite der Bildungswissenschaftlerin Professorin\u00a0 Dr. Petra Buchwald am Institut f\u00fcr Bildungsforschung (IfB) in der School of Education der Bergischen Universit\u00e4t hei\u00dft es dazu konkret: Ziel der Schulp\u00e4dagogik ist es, den Studierenden das erforderliche theoretische und empirische Basiswissen sowie konkrete, praxisnahe Handlungsanweisungen f\u00fcr verschiedene Episoden des Unterrichts zu vermitteln.<\/p>\n<p>Seit \u00fcber 40 Jahren besch\u00e4ftigt sich die versierte Wissenschaftlerin bereits mit der immer wiederkehrenden Frage: \u201eWas macht guten Unterricht aus?\u201c Dabei gehe es dann darum, welche Sequenzen in Bezug auf die Unterrichtshandlungen man herausgreife, um angehenden Lehrkr\u00e4ften zu zeigen, welche Theorien es gibt, die in gewissen Unterrichtssituationen helfen, bestimmte Probleme zu l\u00f6sen.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Dr. Petra Buchwald: \u201eDas ist auf der einen Seite die Lehrer-Sch\u00fcler-Interaktion oder so etwas wie Classroom Management, also wie gestalte ich meine Lernumgebung. Das ist aber auch Knowhow \u00fcber p\u00e4dagogische Psychologie, denn ich muss wissen, wie Sch\u00fclerpers\u00f6nlichkeiten ausgestattet sind. All das spielt in meinen Unterricht rein und ich lerne, wie ich als Lehrperson damit umgehen kann.\u201c<\/p>\n<h4>Stressbew\u00e4ltigung<\/h4>\n<p>Ein zentrales Arbeitsfeld der Schulp\u00e4dagogik betrifft schulische Belastungen mit dem Fokus Stressbew\u00e4ltigung. \u201eStresssituationen haben wir ja \u00fcberall auf der Welt im Leben und nat\u00fcrlich auch in der Schule\u201c, sagt Buchwald.<\/p>\n<div id=\"attachment_78733\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78733 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/teacher-4784916_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"853\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Interessierte Kids beim Unterricht in der Schule &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>\u201eF\u00fcr mich ist das ein wesentlicher Teil und auch mein Hauptforschungsfeld. Im Zuge meiner Karriere habe ich in jedwede Richtung geforscht. Z. B. zum Thema Lehrergesundheit. Was bedeuten Burn-out-Krisen f\u00fcr Lehrpersonen, oder was bedeutet Schulangst und Pr\u00fcfungsangst f\u00fcr Lernende. All das sind stressige Momente im Schulkontext, und damit habe ich mich intensiv besch\u00e4ftigt.\u201c<\/p>\n<h4>Schule hat folgende Aufgaben:\u00a0 Unterrichten, erziehen, beurteilen und innovieren.<\/h4>\n<p>Viele Eltern gehen davon aus, dass Schule keinen Erziehungsauftrag \u00fcbernimmt, aber au\u00dferschulische Probleme l\u00f6sen oftmals Stress aus, mit dem die Lehrkr\u00e4fte dann umgehen m\u00fcssen. Wie k\u00f6nnen angehende Lehrer*innen darauf vorbereitet werden? \u201eIch w\u00fcrde da erst einmal widersprechen, denn, dass Schule tats\u00e4chlich nicht den Erziehungsauftrag \u00fcbernimmt, ist v\u00f6llig falsch\u201c, stellt Buchwald unmissverst\u00e4ndlich klar und f\u00e4hrt fort: \u201eDiese Aufgabe ist von der Kultusministerkonferenz schon in den 1970er Jahren glasklar formuliert worden. Schule hat zur Aufgabe: unterrichten, erziehen, beraten und beurteilen und mittlerweile wird auch das Innovieren genannt.\u201c<\/p>\n<p>Das habe auch mit den sich entwickelnden Ganztagsschulen zu tun. Die Fachfrau diskutiert das Thema Erziehung auch immer wieder mit ihren Studierenden und sagt: \u201eWir wollen mittlerweile im Zuge der Emanzipation, dass Mann und Frau arbeiten gehen k\u00f6nnen, also ist Erziehung ganz klar auch ein Auftrag von Schule. Das ist es seit eh und je gewesen und kann im Zuge von Ganztagsschulen auch st\u00e4rker realisiert werden. Nat\u00fcrlich haben die Eltern immer noch ihre Erziehungshoheit, logisch, aber, wenn wir Erziehung in der Schule ausblenden w\u00fcrden, w\u00e4re das eine ganz schlechte Idee.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_78734\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78734 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/classroom-2093743_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"914\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Klassenzimmer in der Pause &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Sicher gebe es Lehrpersonen, die sich damit \u00fcberfordert f\u00fchlten, aber was ein Lehrberuf verlange, sei eben auch immens viel. Buchwald bringt es auf den Punkt: \u201eIch habe eine j\u00fcngere Generation, die in meine Obhut gegeben ist. Ich muss ihnen jede Menge Dinge beibringen, angefangen bei den Kulturtechniken lesen, schreiben, rechnen, aber auch anst\u00e4ndiges Benehmen, selbstbestimmtes, reflektiertes Handeln genauso wie die Bedeutung von Chemie, Physik oder Sozialkunde. Das ist viel, aber ich glaube, den Erziehungsauftrag darf Schule nie aufgeben.\u201c<\/p>\n<h4>Was bedeutet Individuelle F\u00f6rderung \u00fcberhaupt?<\/h4>\n<p>Auf der einen Seite leidet Deutschland unter akutem Lehrermangel, auf der anderen Seite sollen Kinder aber individuell gef\u00f6rdert werden. Das ist f\u00fcr Buchwald kein Widerspruch, denn individuelle F\u00f6rderung bedeute, dass Kinder dort abgeholt w\u00fcrden, wo sie stehen. \u201eMenschen sind mit so einem Konzept am Anfang vielleicht \u00fcberfordert und wissen nicht genau, was mit \u201aindividueller F\u00f6rderung`\u2018 gemeint ist.\u201c Im Laufe der Jahre h\u00e4tten sich zudem die Lernparadigmen ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>\u201eIrgendwann stellte man im Zuge der wissenschaftlichen Lehr-Lern-Forschung auch fest, dass es nicht sinnvoll ist, allen Menschen genau das gleiche Lernangebot zu machen, wie wir das z. B. im Frontalunterricht tun\u201c erkl\u00e4rt die P\u00e4dagogin. \u201eVon diesen Unterrichtskonzepten sind wir mittlerweile v\u00f6llig weg.\u201c Man ziehe nun offene Unterrichtssituationen vor und werfe dazu auch wieder einen ganz neuen Blick auf die Montessorip\u00e4dagogik. Buchwald nennt dazu ein eing\u00e4ngiges Beispiel.<\/p>\n<p>\u201eWir machen im ersten und zweiten Schuljahr zumeist jahrgangs\u00fcbergreifenden Unterricht, damit die, die \u00e4ltere Geschwister haben und im ersten Schuljahr schon rechnen und schreiben k\u00f6nnen, sich nicht langweilen und die, die das noch nicht k\u00f6nnen, davon profitieren. Auf der anderen Seite gibt es Kinder im zweiten Schuljahr, die vielleicht etwas \u00fcberfordert sind. Die k\u00f6nnen auch noch Unterrichtsinhalte vom ersten Schuljahr aufnehmen. Das ist individuelle F\u00f6rderung. Ich gehe individuell auf den Lernstand der Sch\u00fcler*innen ein, und das machen wir an ganz vielen Stellen mit ver\u00e4nderten Strukturen und innovativen Unterrichtsmethoden.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_78735\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78735 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/ai-generated-9034001_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"1035\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Aufgeweckte, wissbegierige Kinder Klassenzimer &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<h4>Streaming statt Ausleihen<\/h4>\n<p>Streaming statt Ausleihen; vorbei die Zeit der Overheadprojektoren und Videofilme. Doch wie bereite ich heute junge angehende Lehrerinnen und Lehrer auf den Einsatz neuer Medien im Unterricht vor, wissend, dass die Kids da h\u00e4ufig viel schneller sind? Auch da ist die Bergische Universit\u00e4t auf dem neuesten Stand.<\/p>\n<p>\u201eWir haben daf\u00fcr extra an der School of Education in unserem IfB-Bereich eine Kollegin auf eine Professur berufen, die sich genau damit besch\u00e4ftigt\u201c, wei\u00df Buchwald und hofft, dass auch weiterhin in den n\u00e4chsten Jahren mehr Spezialisten eingestellt werden. \u201eEs ist nat\u00fcrlich wichtig, das neueste Knowhow \u00fcber Professuren da rein zu kriegen.\u201c<\/p>\n<h4>Krisen sind auch eine Chance<\/h4>\n<p>Krisensituationen etwa durch Mobbing, Pr\u00fcfungsangst, Verhaltensauff\u00e4lligkeiten oder Gewalt geh\u00f6ren zum Tagesgesch\u00e4ft und auch die Schulp\u00e4dagogik setzt sich damit auseinander. \u201eOb Schulabsentismus oder Covid-19, ob Ukrainekrieg oder die Fl\u00fcchtlingswellen, das sind alles unfassbare Krisensituationen\u201c sagt Buchwald und erkl\u00e4rt, dass die Schulp\u00e4dagogik zun\u00e4chst versucht habe, die jeweilige Lage zu begreifen und empirische Untersuchungen zu starten.<\/p>\n<p>\u201eWir fragen Betroffene, wie sehr sie darunter leiden, wie sie damit umgehen und welche Stressbew\u00e4ltigungsstrategien sie vielleicht schon haben\u201c, erkl\u00e4rt sie ihr Vorgehen. Dann m\u00fcsse \u00fcberlegt werden, wo man ansetzen k\u00f6nne, um die Situation zu erleichtern.<\/p>\n<p>\u201eWenn wir auf unsere Corona-Pandemie schauen, m\u00fcssen wir sagen, da haben wir im Grunde auch viel von gelernt. Krisen sind nat\u00fcrlich sehr belastend, aber Krisen sind auch immer dazu geeignet, Entwicklungen zu pushen. Und das sieht man bei Corona sehr deutlich. Homeoffice oder Outschooling sind dadurch positiv vorangetrieben worden, wo wir vorher noch gesagt haben: Ja, das machen wir mal irgendwann. Auf einmal haben wir es gebraucht, und das hat uns auch nach vorne gebracht.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_78740\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78740 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/kids-1093758_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"853\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Gemeinsames Lernen &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<h4>Lehrermangel \u2013 ein bundesdeutscher Schweinezyklus<\/h4>\n<p>&#8218;Der Lehrerberuf ist unattraktiver geworden&#8216;, sagt die Vorsitzende des NRW-Philologenverbandes, Sabine Mistler, und trotz diverser Bem\u00fchungen wird uns der Lehrermangel noch lange begleiten. Darauf antwortet Buchwald sehr entspannt: \u201eIch bin seit den 1980er Jahren in diesem Feld versiert und seitdem ist Lehrermangel ein Thema. Meine damalige Professorin und Mentorin hat immer gesagt: Wir bewegen uns in einem sogenannten Schweinezyklus. Das ist ein witziger Begriff aus der Wirtschaft, der im Grunde sagt, in dem Moment, wo wir zu wenige Lehrer haben, fangen wir an, mehr auszubilden. Bis wir die ausgebildet haben, haben wir aber wieder viel weniger Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und demzufolge wieder einen Lehrer\u00fcberschuss. Und das gilt genauso umgekehrt. Es gibt ein st\u00e4ndiges Missverh\u00e4ltnis zwischen Lehrerinnen und Lehrern sowie und Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern. Ich glaube, das wird sich nie \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite lobt Buchwald die hervorragende Flexibilit\u00e4t der Landesministerien, mit dieser Situation umzugehen. Fr\u00fcher undenkbar, versuche man heute Quereinsteiger, noch in der Ausbildung befindliche Personen oder bereits verrentete Lehrkr\u00e4fte einzusetzen, um die Situation zu entspannen. Dar\u00fcber hinaus erkl\u00e4rt sie: \u201eWir haben verstanden, dass es nicht nur Lehrpersonen in der Schule braucht, sondern auch z. B. Sozialp\u00e4dagog*innen, die die Lehrpersonen auch entlasten. Wir arbeiten an multifunktionalen Teams, das sind alles sehr gute Entwicklungen.\u201c<\/p>\n<p>Auch der Tatsache, dass es immer wieder Lehramtsstudienabbrecher gibt, kann Buchwald Positives abgewinnen und sagt: \u201eDas ist eigentlich gut, denn wir wollen ja keine ungeeigneten Menschen in der Schule als Lehrer oder Lehrerinnen haben, gerade dort, wo unser h\u00f6chstes Potential sitzt, unsere Kinder und Jugendlichen, die \u00a0wichtigsten Menschen, die wir haben und die unsere Gesellschaft weiter voranbringen sollen. Wenn die dann vor einer Lehrperson sitzen, die sagt: Mist, eigentlich habe ich gar keine Lust, hier zu sein, dann ist es besser, sie verl\u00e4sst den Kontext Schule.<\/p>\n<h4><strong>Lehrer, ein hochprofessioneller Beruf, auch f\u00fcr andere Bereiche<\/strong><\/h4>\n<p>\u201eFr\u00fcher hat man immer gesagt, na ja, jeder der Lehrer wird, wei\u00df ja Bescheid wie\u2019s geht, denn er kommt ja selber aus der Schule. Man darf gerade bei der Ausbildung neuer Lehrpersonen nie untersch\u00e4tzen, wie sehr die gepr\u00e4gt sind von dem, was sie in der Schule selber erfahren haben,\u201c sagt Buchwald, doch die Zeiten haben sich auch in der Ausbildung stark ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>\u201eHeute haben wir viel mehr Praxissequenzen schon ins Studium integriert, um angehenden Lehrkr\u00e4ften deutlich zu machen, ihr steht auf der anderen Seite. Ihr m\u00fcsst auch schon w\u00e4hrend eures Studiums ausprobieren, ob &#8218;ihr da richtig seid und mit der Situation zurechtkommt.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_78739\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78739 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/people-2557399_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"853\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Jugendliche in der Schule &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Auf die Frage, ob \u201aLehrer sein\u2018 mit Berufung zu tun habe antwortet Buchwald spontan: \u201eDas ist Quatsch. Nat\u00fcrlich kann man das lernen, es ist ein hochprofessioneller Beruf, aber man kann auch durchaus im Verlauf eines Studiums merken, dass der Beruf nicht das ist, was man sich darunter vorgestellt habe. Wir haben nun BA- und MA-Studieng\u00e4nge. Der BA-Studiengang erm\u00f6glicht uns ja nun, schon durch den Bachelor einen berufsqualifizierenden Abschluss zu haben und in eine andere Richtung zu gehen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Wissenschaftlerin weiter: &#8222;Viele junge Menschen wissen mit 18 Jahren noch nicht so genau, was sie werden wollen. Und ein Quereinsteiger, der BWL studiert hat merkt manchmal vielleicht, dass er mit seinem Knowhow an einer Berufsschule viel besser aufgehoben ist als in der freien Wirtschaft. Es sind offene Wege, und das ist gut. Es gibt Studien, die zeigen, die Lehramtsstudierenden hier sind so gut ausgebildet, dass andere Berufssparten sie gerne aufnehmen, d.h. die Lehramtsabbrecher gehen dann eben in andere Berufsfelder.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_78730\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-78730\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Buchwald-Presse-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"248\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Petra Buchwald &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Professorin Dr. Petra Buchwald<\/h4>\n<p>Professorin Dr. Petra Buchwald leitet die Abteilung Schulp\u00e4dagogik am Institut f\u00fcr Bildungsforschung (IfB) der School of Education in der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schulp\u00e4dagogik soll mit n\u00fctzlichen Methoden den Lernprozess der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr den Schulerfolg bestm\u00f6glich unterst\u00fctzen. \u00dcber dieses elementare Thema hat sich Autor Uwe Blass mit der Bildungsforscherin Prof. Dr, Petra Buchwald in der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; unterhalten.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-78727","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-14 03:46:55","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78727","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=78727"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78727\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78742,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78727\/revisions\/78742"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78727"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=78727"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=78727"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}