{"id":78388,"date":"2024-09-25T16:03:54","date_gmt":"2024-09-25T14:03:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=78388"},"modified":"2024-10-02T13:07:59","modified_gmt":"2024-10-02T11:07:59","slug":"architektur-studierende-ideen-fuer-eine-neue-baukultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/09\/25\/architektur-studierende-ideen-fuer-eine-neue-baukultur\/","title":{"rendered":"Architektur-Studierende: Ideen f\u00fcr eine neue Baukultur"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_78392\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1393px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78392 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Architekturstudierende-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1383\" height=\"905\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Studierenden der Architektur: (v.l.) Saskia Bachmann, Hanna Stallmann, Lena K\u00f6nigbauer, Dimitry Feller, Valentin Riede \u2013nicht im Bild Christopher Schulz) \/ Architektur -\u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>Die Architektur-Studieren begr\u00fcnden das damit, dass der Bausektor und der Betrieb von Geb\u00e4uden in Deutschland und anderen L\u00e4ndern ca. 40 Prozent der Treibhausemissionen und 55 Prozent des M\u00fcllaufkommens verursachten. Autor Uwe Blass greift das spannende Thema in der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; auf.<\/p>\n<p>Die gro\u00dffl\u00e4chige Versiegelung f\u00fcr neue Siedlungen nehme allein in Deutschland eine Fl\u00e4che von ca. 80 Fu\u00dfballfeldern ein, zerst\u00f6re so \u00d6kosysteme und verst\u00e4rke Hitzeeffekte und Hochwasserrisiken. Im Februar 2023 forderten sie in einem 10-Punkte-Plan eine ganzheitliche Bauwende und eine neu zu definierende Baukultur.<\/p>\n<h4><strong>Ein gesellschaftlicher Umdenkprozess<\/strong><\/h4>\n<p>Der Klimawandel sei kein vor\u00fcbergehendes Ph\u00e4nomen, dass man jederzeit abw\u00e4hlen k\u00f6nne, sagt Annette Hillebrandt, Architekturprofessorin an der Bergischen Universit\u00e4t. Es gehe darum, die Herausforderung Bauwende der Bev\u00f6lkerung sichtbar zu machen und die Menschen zu animieren, sich zu beteiligen und mit den Fachleuten an einem Tisch zu sitzen<em>, <\/em>um L\u00f6sungen zu finden<em>.<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>An ihrem &#8222;Lehrstuhl f\u00fcr Baukonstruktion\/Entwurf und Materialkunde&#8220; an der Bergischen Universit\u00e4t haben sich nun Studierende die Forderungen der &#8222;Architects 4 Future&#8220; ganz genau angeschaut und sich gefragt, mit welchen Methoden und Ideen man diesen Umdenkprozess in die Gesellschaft einbringen kann. Dabei entstanden u.a. f\u00fcnf starke Vorschl\u00e4ge, die Fachleute zum Nachdenken anregen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Nachhaltige und gesunde Baupraktiken f\u00fcr alle<\/strong><\/h4>\n<p>Saskia Bachmann und Hanna Stallmann entwickeln eine f\u00fcr jedermann zug\u00e4ngliche App mit dem Namen \u201eBaufuture\u201c. Statt m\u00fchsam unz\u00e4hlige Webseiten zu durchforsten, finden Nutzer auf dieser App kompakte und verst\u00e4ndliche Informationen, die auf den Forderungen der &#8222;Architects for Future&#8220; basieren. \u201eWir wollen das ganze Wissen b\u00fcndeln und allen zug\u00e4nglich machen, also sowohl Architekten und Planern, als auch Bauherrn und interessierten B\u00fcrgern\u201c, sagt Bachmann. \u201eDie App ist interaktiv gestaltet, zu jeder Forderung gibt es Quizfragen, um sein Wissen zu testen, au\u00dferdem findet man je ein Beispiel.&#8220;<\/p>\n<p>Dabei werden verschiedene Ans\u00e4tze verfolgt, um bestm\u00f6gliche Handlungsempfehlungen bereit zu stellen. Beispielsweise werden f\u00fcr das kreislaufgerechte und klimapositive Bauen Materialien aufgelistet und erkl\u00e4rt, wobei auf die bereits vorhandene Datenbank der Materialbibliothek Deutscher Hochschulen zur\u00fcckgegriffen wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_78396\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78396 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/new-home-1664272_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"398\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Holz als Material f\u00fcr den Hausbau &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Um zu erfahren, wie gesundes Bauen funktioniert, stehen den Nutzern selbst erstellte Checklisten zur Verf\u00fcgung. Forschungsans\u00e4tze f\u00fcr die St\u00e4rkung der Klimaresilienz werden praxisnah durch bereits bestehende Beispiele erkl\u00e4rt, wobei diese App mit neuen Informationen immer weiter ausgebaut werden kann.<\/p>\n<h4>Recyclingstation vor Ort<\/h4>\n<p>Der Student Dimitry Feller hat sich Gedanken zu den vielen Arbeitsmodellen und Prototypen Architekturstudierender gemacht, die im 3-D-Druck hergestellt werden und danach meist im M\u00fcll landen. \u201eMir ist das Problem an unserer Uni aufgefallen. Wir stellen sehr viele 3-D-Drucke her, weil bei uns sehr viel Wert darauf gelegt wird, Formsprache zu entwickeln und das Ganze plastisch auszudr\u00fccken.\u201c<\/p>\n<p>Studierende br\u00e4chten manchmal bis zu 10 Modelle w\u00f6chentlich mit und Feller kam auf die Idee, die nicht mehr ben\u00f6tigten Plastikexponate an der Hochschule zu recyceln. \u201eWenn wir dieses Plastik der 3-D-Drucke sammeln, schreddern und wieder einschmelzen, k\u00f6nnen wir daraus neues\u00a0Filament herstellen, um es wiederzuverwenden.\u201c Eine Recyclingstation vor Ort sch\u00e4rfe zus\u00e4tzlich die Sicht auf den nachhaltigen Umgang mit Kunststoff.<\/p>\n<h4><strong>Beat the Heat<\/strong><\/h4>\n<p>Mit den vermehrt durch den Klimawandel auftretenden Hitzewellen hat sich Christopher Schultz besch\u00e4ftigt. \u201eStarke und lange Hitzeperioden werden im st\u00e4dtischen Raum h\u00e4ufiger und regelm\u00e4\u00dfig lokale Hitzeinseln ausbilden. Ein hoher Grad an versiegelten Fl\u00e4chen und zu wenige Gr\u00fcnfl\u00e4chen versch\u00e4rfen diese Entwicklung. Dabei werden insbesondere vulnerable Personengruppen, wie Kinder und \u00c4ltere, gef\u00e4hrdet sein. Ziel muss es sein, das urbane Mikroklima \u00fcber niederschwellige und Low-Tech-Eingriffe b\u00fcrokratiearm, effizient und schnell zu verbessern\u201c, erkl\u00e4rt er.<\/p>\n<p>Wissend, dass deutsche St\u00e4dte selten fl\u00fcssig sind, wartet Schultz mit kosteng\u00fcnstigen, schnell umzusetzenden Best-Practice-Ideen auf, die zeigen, wie man das Mikroklima verbessern, die Lebensqualit\u00e4t steigern, die Klimaresilienz st\u00e4rken und Freifl\u00e4chen mittels vieler kleiner Ma\u00dfnahmen, aktivieren kann. \u201eDas sind Beispiele, die relativ schnell umgesetzt werden k\u00f6nnen, ohne auf die Stadt oder Investoren angewiesen zu sein\u201c, erkl\u00e4rt er.<\/p>\n<div id=\"attachment_78393\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 631px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-78393\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Bedarfe-ueberdenken-Entwurf-Riede-2.jpg\" alt=\"\" width=\"621\" height=\"471\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Bedarfe \u00fcberdenken: Wohnungsgrundriss pro Kopf fr\u00fcher und heute &#8211; \u00a9 Entwurf Valentin Riede<\/span><\/div>\n<p>Christopher Schultz weiter: \u201eEs geht um Pavillons, also Showrooms, die in den St\u00e4dten aufgestellt werden k\u00f6nnen und die auf gro\u00dfen versiegelten Pl\u00e4tzen <em>beispielsweise<\/em> durch Gr\u00fcnfassaden zeigen, dass Verschattung auch ohne gro\u00dfen baulichen Aufwand additiv m\u00f6glich ist. Dadurch werden die Aufenthaltszeiten verl\u00e4ngert. Das ist dann gekoppelt mit Informationsmaterial, welches zeigt, dass ich diese Ideen auch in meinem eigenen Quartier umsetzen kann. So kann man f\u00fcr sich selber Fachmann\/frau werden und eigenst\u00e4ndig etwas tun.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Installationen im Stadtzentrum<\/strong><\/h4>\n<p>Um Menschen auf der Stra\u00dfe auf irgendein Thema aufmerksam zu machen, reicht schon lange keine Informationstafel mehr. \u201eDas zieht niemanden mehr an\u201c, sagt Valentin Riede, der sich eher Installationen vorstellen kann, die er als \u201eAttraktor\u201c bezeichnet. Auf st\u00e4dtischen Pl\u00e4tzen k\u00f6nnten z. B. verschieden gro\u00dfe W\u00fcrfel aufgebaut werden. \u201eDiese W\u00fcrfel stehen f\u00fcr Beton, Ziegelmauerwerk, Kalksandsteinmauerwerk, Stampflehm und (Fichten-) Holz. Die Oberfl\u00e4chen sollen aus selbigen Materialien gefertigt sein, das Tragger\u00fcst besteht allerdings aus Holz. Die Gr\u00f6\u00dfen der W\u00fcrfel beziehen sich auf die Anzahl der CO2- Emissionen der Baustoffe.\u201c<\/p>\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfenunterschiede der W\u00fcrfel machen dem Betrachter eindringlich deutlich, welche Materialien am nachhaltigsten sind. An einem anderen Beispiel verdeutlicht Riede anhand von aufgemalten Grundrissen die Wohnverh\u00e4ltnisse gestern und heute. \u201eDiese Grundrisse sollen den Betrachter auf den immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Wohnfl\u00e4chenverbrauch (pro Kopf) aufmerksam machen\u201c, sagt er. Die Installationen sollen abstrakte Entwicklungen verst\u00e4ndlich und greifbar machen, um einen Dialog zwischen B\u00fcrgern und Aktivisten zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<h4>Energieberater werden<\/h4>\n<p>Alle Ma\u00dfnahmen, die man im Zuge des nachhaltigen Bauens anwenden kann, fruchten jedoch nur, wenn man gen\u00fcgend Kenntnisse der Gesamtsituation hat. \u201eSeit dem Inkrafttreten des GEGs 2020 (Geb\u00e4udeenergiegesetz) wurde das staatliche Interesse an diversesten energiewirksamen Einzel- wie auch Gesamtma\u00dfnahmen an Wohn- und Nichtwohngeb\u00e4uden verschriftlicht und Rahmenbedingungen betreffend Umsetzungshilfen geschaffen. Eine erste, oberfl\u00e4chliche und daher auch kostenlose Energieberatung ist sogar Pflicht bei umfangreichen Umbauten bzw. beim Erwerb von Ein- oder Zweifamilienh\u00e4usern. Dennoch ist es sinnvoll, eine weitergehende Betreuung in Anspruch zu nehmen\u201c, sagt die Studentin Lena K\u00f6nigbauer und schl\u00e4gt die Implementierung eines Energieberaterscheins im Studium vor.<\/p>\n<div id=\"attachment_78397\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78397 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/building-4279148_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die D\u00e4mmung spielt eine wesentliche Rolle &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>\u201eDer Architekt fungiert seit jeher als Bindeglied zwischen den Interessen der Eigent\u00fcmer\/Investoren, den gesetzlichen und physikalischen Rahmenbedingungen und der Ausf\u00fchrung vor Ort\u201c, erkl\u00e4rt sie. \u201eEin Architekt sollte \u00fcber Grundkenntnisse von diversen Gewerken verf\u00fcgen, daher halte ich diese Berufsgruppe im Gesamtgef\u00fcge f\u00fcr einen qualifizierten Ansprechpartner mit umfangreichem M\u00f6glichkeitsspektrum.\u201c<\/p>\n<p>Die fr\u00fche Fortbildung als Energieberater sei sowohl f\u00fcr junge Leute attraktiv, da man weitgehende M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet bekomme, um zum Beispiel einen Grundstein f\u00fcr eine fr\u00fche, studienunabh\u00e4ngige Selbstst\u00e4ndigkeit legen zu k\u00f6nnen. Zus\u00e4tzlich w\u00fcrden die Kenntnisse und Erfahrungen in jungem Alter schon erweitert und realit\u00e4tsnah fundiert. \u201eDer Architekt ist in vielen F\u00e4llen der erste Ansprechpartner in Sachen Planung und Kosten, und genau da k\u00f6nnte man die derzeitige Schulungsl\u00fccke schlie\u00dfen.\u201c Investoren k\u00f6nnten so durch umfangreich ausgebildete Fachkr\u00e4fte vom Gedanken des nachhaltigen Bauens \u00fcberzeugt werden.<\/p>\n<p>Diese f\u00fcnf unterschiedlichen Wuppertaler Projekte zeigen, wie man zumindest anfangen k\u00f6nnte, die Bauwende anzuschieben. Weitere Projekte werden sicherlich folgen m\u00fcssen, um nachhaltige Ideen in unserer Gesellschaft zu verankern.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<h4>&#8222;Architects 4 Future&#8220;<\/h4>\n<p>An dem Forderungskatalog der &#8222;Architects 4 Future&#8220; haben die Studierenden Saskia Bachmann, Hanna Stallmann, Lena K\u00f6nigbauer, Dimitry Feller, Christopher Schulz und Valentin Riede unter Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Annette Hillebrandt vom Lehrstuhl<em> f\u00fcr Baukonstruktion\/Entwurf und Materialkunde Projektideen entwickelt.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studierende der Architektur entwickeln \u00fcberzeugende Ideen zur Umsetzung einer nachhaltigen Bauwende. &#8222;Architects 4 Future&#8220;, eine Vereinigung von weiblichen und m\u00e4nnlichen Architekten, Ingenieuren, Handwerkern und Entwicklern, setzen sich f\u00fcr einen nachhaltigen Wandel im Bauwesen ein.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-78388","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-08 19:28:27","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78388","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=78388"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78388\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78398,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78388\/revisions\/78398"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78388"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=78388"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=78388"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}