{"id":78173,"date":"2024-09-23T16:08:04","date_gmt":"2024-09-23T14:08:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=78173"},"modified":"2024-09-23T16:08:04","modified_gmt":"2024-09-23T14:08:04","slug":"der-maerchenbrunnen-ein-romantischer-wohlfuehlort-im-tal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/09\/23\/der-maerchenbrunnen-ein-romantischer-wohlfuehlort-im-tal\/","title":{"rendered":"Der M\u00e4rchenbrunnen: Ein romantischer Wohlf\u00fchlort im Tal"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_78180\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 910px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78180 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Foto-Lehmann-privat.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"601\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Kunstgeschichtlerin Dr. Doris H. Lehmann von der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>\u00dcber die Geschichte des M\u00e4rchenbrunnens hat sich Autor Uwe Blass im Rahmen der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; mit der Kunstgeschichtlerin Dr. Doris H. Lehmann unterhalten.<\/p>\n<p><strong>Wer war dieser Bildhauer, und welche Monumente kennt man noch von ihm?<\/strong><\/p>\n<p>Doris Lehmann: &#8222;Wilhelm Albermann (1835\u20131913) lebte lange als freischaffender Bildhauer in K\u00f6ln, stammte aber geb\u00fcrtig aus Werden an der Ruhr und hatte in Elberfeld seine Ausbildung als Holzbildhauer absolviert, bevor er die Berliner Kunstakademie besuchte. Seine Frau Maria, geborene Kesseler, mit der er viele Kinder hatte, stammte aus Elberfeld und war Tochter eines Fabrikanten. Albermann gr\u00fcndete eine produktive eigene Werkstatt und eine gewerbliche Zeichenschule, engagierte sich im Verein zur F\u00f6rderung der Bildhauerkunst in Rheinland und Westfalen und \u00fcbernahm dar\u00fcber hinaus nicht nur Auftr\u00e4ge, sondern auch weitere Ehren\u00e4mter.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Schlie\u00dflich erhielt er den Titel Professor. Zu seinen vermutlich bekanntesten Arbeiten z\u00e4hlen der Jan von Werth-Brunnen (1884) auf dem K\u00f6lner Altermarkt und der Barbarossa in Sinzig (1875). Weitere Werke von ihm sind die Sitzstatuen der Museumsstifter Wallraf und Richartz (1900) in K\u00f6ln. F\u00fcr die Fassade der alten Kunsthalle in D\u00fcsseldorf entstanden die vier monumentalen Karyatiden (1879\u201381) als Personifikationen von Musik, Malerei, Bildhauerei und Baukunst. Heute stehen diese unweit des Ofenrohrs der Installation \u201eLoch\u201c von Josef Beuys und dem Kom(m)\u00f6dchen.<\/p>\n<p>Verloren und darum fast vergessen oder heute weniger popul\u00e4r sind hingegen Albermanns Denkm\u00e4ler f\u00fcr Kriegsgefallene, Kaiser Wilhelm I., Bismarck und Moltke. Im zweiten Weltkrieg zerst\u00f6rt wurde das Elberfelder Kriegerdenkmal f\u00fcr die Gefallenen der Kriege von 1864, 1866 und 1870\/71, dieses war 1881 auf dem K\u00f6nigsplatz, dem heutigen Laurentiusplatz, eingeweiht worden. Auch f\u00fcr St. Laurentius geschaffene Werke und f\u00fcr das Barmer Rathaus 1877 geschaffene Giebelfiguren sind verschollen oder nicht erhalten.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_78177\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-78177\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Maerchenbrunnen-Wuppertal.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"800\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der M\u00e4rchenbrunnen im Zooviertel heute Foto: UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p><strong>Welche M\u00e4rchenfiguren finden sich am Wuppertaler Brunnen?<\/strong><\/p>\n<p>Doris Lehmann: &#8222;Der Wuppertaler M\u00e4rchenbrunnen zeigt vier oben rundbogig abschlie\u00dfende reliefierte Figurennischen mit Szenen aus Aschenputtel, Dornr\u00f6schen, Schneewittchen und Rotk\u00e4ppchen. Aschenputtel sitzt am offenen Fenster umgeben von Tauben, die ihr zu Hilfe kommen. Schneewittchen ruht im todes\u00e4hnlichen Schlaf umringt von den sieben Zwergen.<\/p>\n<p>Dornr\u00f6schen n\u00e4hert sich der Prinz und Rotk\u00e4ppchen befindet sich in Begleitung der sie ermahnenden Mutter und dem hinter ihr heranschleichenden Wolf. Dar\u00fcber hinaus schm\u00fccken vier Einzelfiguren den Brunnen, die als plastische Zwickelfiguren in der Zone \u00fcber den Szenen sitzen: Reineke Fuchs, der gestiefelte Kater, der Igel Swinegel, welcher im Wettlauf den Hasen \u00fcberlistet, und K\u00f6nig Nussknacker.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Bei der Einweihungsfeier 1897 sagte Regierungsbaumeister Hermanns in seiner Rede: \u201eDer Brunnen zeigt die feinf\u00fchlige, edle, keusche Auffassung, welche vereint mit vollendeter Formgestaltung und reizvoller Gruppierung alle Albermann\u2019schen Sch\u00f6pfungen auszeichnet.\u201c Was meinte er damit?<\/strong><\/p>\n<p>Doris Lehmann: &#8222;Albermanns Werk w\u00fcrden wir heute dem romantischen Historismus zurechnen. Das Lob gilt der Sensibilit\u00e4t des Bildhauers f\u00fcr eine ansprechende Gestaltung, die generationen\u00fcbergreifend Emotionen weckt und mit bildlichen Mitteln einen erz\u00e4hlerischen Zugang zu den beliebten Sujets bietet.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Die Position des Kunstwerks spielte auch eine Rolle. Warum war das wichtig?<\/strong><\/p>\n<p>Doris Lehmann: &#8222;Das Zooviertel war damals st\u00e4dtebaulich in seiner Gestaltungs- und Entwicklungsphase, die Umgebung unmittelbar um den Brunnen herum war noch nicht bebaut und eher l\u00e4ndlich gepr\u00e4gt. Der Brunnen wurde urspr\u00fcnglich auf einem Rondell errichtet, das platzgestalterisch im Zentrum von Baldurstra\u00dfe, Donarstra\u00dfe, Jaegerstra\u00dfe und Wotanstra\u00dfe entstand und durch den Stra\u00dfenverlauf f\u00fcnf Blickachsen auf sich vereinigte. Die Anpflanzung von Baumalleen sollte diese optisch rahmen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Zu den verwendeten Materialien geh\u00f6rte neben gelbem Sandstein und Zinnguss auch Schlacke, aus denen die Becken geformt wurden. Das war ein ungew\u00f6hnliches Material, oder?<\/strong><\/p>\n<p>Doris Lehmann: &#8222;Aus heutiger Sicht durchaus, aber im 19. Jahrhundert wurden verschiedene Versuche unternommen, um Schlacke sinnvoll zu nutzen. Hierzu wird aktuell im Sinne der Nachhaltigkeit \u00fcbrigens weiter geforscht. Als der Brunnen Ende des 19. Jahrhunderts entstand, wurde Schlacke zu Schlackensteinen verarbeitet, tats\u00e4chlich gab es sogar industriell hergestellte wegen ihrer Festigkeit und W\u00e4rmed\u00e4mmung gesch\u00e4tzte Pflastersteine. Verwendung fand Schlacke als Material damit im Stra\u00dfenbau, im Wasserbau, im Tiefbau und sogar beim Hausbau und war damit sicher weiter verbreitet, als man auf den ersten Blick vermuten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Im Fall des M\u00e4rchenbrunnens d\u00fcrften f\u00fcr die Wahl des Materials Schlacke allerdings die dekorativen Eigenschaften ausschlaggebend gewesen sein, die damals f\u00fcr die Herstellung k\u00fcnstlicher Grotten Verwendung attraktiv waren. Hierzu passt, dass die vier Auffangbecken am Fu\u00dfe des Brunnens, in denen sich das Wasser sammelte, aus Schlacke gestaltet wurden. Der Umstand, dass die Becken 1939 entfernt wurden, und der Brunnen damit zu einem Denkmal umfunktioniert wurde, wurde \u00fcbrigens damit erkl\u00e4rt, dass die Zahl der Autofahrer gestiegen war und es f\u00fcr diese zu lebensgef\u00e4hrlich sein k\u00f6nnte, den Brunnen zu umkurven ohne dabei das Tempo zu verlangsamen. Und das ist kein M\u00e4rchen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Der Brunnen hat die Kriege ganz gut \u00fcberstanden, wobei jedoch einige Figuren schon vor 1932 abhandengekommen sind. Sp\u00e4ter drohte er dann doch zu verwahrlosen, und es war lange fraglich, ob er gerettet werden k\u00f6nnte? Wie kam es schlie\u00dflich dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Doris Lehmann: &#8222;Dass der Brunnen gerettet wurde, ist das Ergebnis von in Wuppertal geb\u00fcndeltem Engagement und gro\u00dfer Hartn\u00e4ckigkeit. Ausgehend vom B\u00fcrgerverein Sonnborn-Zoo-Varresbeck und der Grundschule Donarstra\u00dfe bildete sich ein Arbeitskreis, dessen erfolgreiche Initiative die Restaurierung des Brunnens erm\u00f6glichte.<\/p>\n<div id=\"attachment_78178\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-78178\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Maerchenbrunnen-1897.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"785\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der M\u00e4rchenbrunnen im Jahr\u00a0 1897 &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p>Herzblut und viel Zeit wurden in das Projekt gesteckt, um endlich das n\u00f6tige Geld zusammenzubekommen: Es konnten F\u00f6rdermittel eingeworben werden, aber die reichten nicht. Mit dem M\u00e4rchenbrunnenfest 2006 wurde eine eindrucksvolle Spendensammlung in Gang gesetzt. Wir k\u00f6nnen allen dankbar sein, die sich daran beteiligt haben.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Die verlorenen Brunnenfiguren wurden nach alten Fotos wieder originalgetreu rekonstruiert. Wie gelang das?<\/strong><\/p>\n<p>Doris Lehmann: &#8222;F\u00fcr diese Rekonstruktionen waren tats\u00e4chlich die vom B\u00fcrgerverein gesammelten Fotos die wichtigste Grundlage, denn f\u00fcr die Nachformung der Figuren wurden historische Ansichten in bestm\u00f6glicher Qualit\u00e4t ben\u00f6tigt. Die Anwohner durchst\u00f6berten ihre Best\u00e4nde ebenso wie Ebay und die Dissertationen zum Zooviertel und zu Wilhelm Albermann.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gelang einer auf digitale Bildhauerei spezialisierten Firma der Modellierungsprozess: In Detailarbeit am Computer entstanden passend zum Brunnen digitale 3D-Modelle, die in Absprache zwischen K\u00fcnstlern und B\u00fcrgerverein verfeinert wurden. Ihre plastische Gestalt erhielten die Figuren dann mit 3D-Druckern. Nach der erfolgreichen \u201eSitzprobe\u201c vor Ort, also auf dem Brunnen, konnten die Modelle in einer Kunstgie\u00dferei abgeformt und als Aluminiumgusse in die heute sichtbare Form \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p><strong>Der M\u00e4rchenbrunnen wurde bewusst in die Inszenierung der Villenkolonie im Zooviertel als romantischer Sehnsuchtsort eingebettet. Hat sich dieser Eindruck bis heute erhalten?<\/strong><\/p>\n<p>Doris Lehmann: &#8222;Ich denke schon, dass sich trotz der \u00e4u\u00dferlichen Ver\u00e4nderungen der Kern dieses Wunsches erhalten hat und seine Wirkung im Viertel zeigt. Die anhaltende Identifikation der Anwohner mit ihrem Brunnen ist generationen\u00fcbergreifend. Angesichts der traurigen Nachrichten, die uns mit den Nachrichten aus aller Welt erreichen, haben R\u00fcckzugsorte Konjunktur und mit der Sehnsucht nach einem guten Ende bietet der M\u00e4rchenbrunnen einen Wohlf\u00fchlort.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_78181\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 260px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-78181 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Foto-Lehmann-privat-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"366\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Doris Lehmann &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Dr. Doris H. Lehmann<\/h4>\n<p>Dr. Doris H. Lehmann ist gelernte Fotografin und studierte Kunstgeschichte, Klassische Arch\u00e4ologie, Provinzialr\u00f6mische Arch\u00e4ologie und Lateinische Philologie an der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln und wurde 2005 ebenda promoviert. 2018 habilitierte sie sich an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t Bonn mit einer Arbeit zu den Streitstrategien bildender K\u00fcnstler in der Neuzeit und ist seitdem Privatdozentin. Seit Oktober 2018 lehrt sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunstgeschichte an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite der Bergischen Universit\u00e4t:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.uni-wuppertal.de\">http:\/\/www.uni-wuppertal.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zooviertel in Wuppertal steht ein ganz besonderer Brunnen: Der M\u00e4rchenbrunnen. Er wurde von den Zooviertel-Architekten Rudolf Hermanns und Kuno Riemann entworfen, die M\u00e4rchenfiguren allerdings stammen von Wilhelm Albermann, der ein paar Jahre sp\u00e4ter einen weiteren M\u00e4rchenbrunnen in K\u00f6ln-M\u00fchlheim entwarf.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-78173","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-10 02:13:40","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=78173"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":78182,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/78173\/revisions\/78182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=78173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=78173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=78173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}