{"id":76850,"date":"2024-08-02T18:46:13","date_gmt":"2024-08-02T16:46:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=76850"},"modified":"2024-08-06T15:05:38","modified_gmt":"2024-08-06T13:05:38","slug":"fragile-lebendiger-raum-unterschiedlicher-perspektiven","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/08\/02\/fragile-lebendiger-raum-unterschiedlicher-perspektiven\/","title":{"rendered":"Fragile: Lebendiger Raum unterschiedlicher Perspektiven"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_76856\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2010px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76856 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Janne-Gregor_Ich-kanns-nicht-lassen-3-\u00a9Rene-Loeffler.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1333\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Tanz-Performanche von Janne Gregor: &#8222;Ich kann&#8217;s nicht lassen&#8220; &#8211; \u00a9 Rene\u0301 Lo\u0308ffler<\/span><\/div>\n<p>Es wird ein lebendiger Raum der Begegnung unterschiedlicher Perspektiven, Kulturen, verschiedener Realit\u00e4ten und \u00f6kologischer Situationen \u2013 vom Wattenmeer bis zum Amazonas \u2013 und der Bewegung in verschiedensten Tanzformen. Die B\u00fchne wird zum kollektiven Erfahrungs- und Erfindungsraum mit Krump, Urban Dance, gemeinsamen Tanzen und der Erkundung der Tanzformen von Pflanzen und Meerestieren.<\/p>\n<p>Das Festival ist \u2013 so die Initiatoren &#8211; Austausch, Ermutigung, ein Schritt vorw\u00e4rts f\u00fcr junge Menschen und f\u00fcr Menschen aller Generationen. Es wird in Kooperation mit dem Wuppertal Institut realisiert.<\/p>\n<p>Durch Tanz und Performance werden Widerspr\u00fcche greifbar, ganz unterschiedliche Blickweisen m\u00f6glich. \u201eWir wollen ermutigen! Es geht darum, die Sch\u00f6nheit der Natur, deren Teil wir sind, und die Vielheit dieser Welt gemeinsam zu erfahren. Warum tun wir nicht das, was wir wissen und auch schon k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Es soll ein Bewusstsein geschaffen werden, gemeinsam ins Handeln kommen zu m\u00fcssen, in voller \u00dcberzeugung, dass die Herausforderungen, denen wir t\u00e4glich begegnen, nur gemeinsam zu bew\u00e4ltigen sind.<\/p>\n<p>\u201eEs geht uns besser, wenn wir kokreativ handeln, proaktiv sind und nicht den Kopf in den Sand stecken\u201c, so Bettina Milz, Inhaltliche Koordinatorin und Leitung Vorlaufphase Pina Bausch Zentrum.<\/p>\n<p>Nach dem Open Call Anfang 2024 hat die Jury hat aus 100 Bewerbungen ein spannendes Programm ausgew\u00e4hlt: mit Tanz, Performance, Installationen, immersiven R\u00e4umen und interaktiven Formaten.<\/p>\n<div id=\"attachment_76857\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76857 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/KEUR_\u00a9Orstudio-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Tanzperformance &#8222;KEUR&#8220; &#8211; \u00a9 Orstudio<\/span><\/div>\n<p>Bettinan Milz erg\u00e4nzt: \u201eDas Pina Bausch Zentrum wird ein Ort f\u00fcr alle. Wir schaffen einen Raum der Begegnung. Denn daraus entsteht etwas, was Herausforderungen mit den Perspektiven vieler Menschen l\u00f6sen kann. Vielheit und Diversit\u00e4t sind eine Bereicherung. Das Festival richtet sich an alle jeden Alters!\u201c<\/p>\n<p>FRAGILE pr\u00e4sentiert elf spannende Produktionen und thematisiert Fragen wie: Wie kann die B\u00fchne zu einem Experimentierfeld f\u00fcr das Thema Nachhaltigkeit werden? Welche besondere Kraft haben die unterschiedlichen Formate von Tanz bis Performance, Workshop bis Debatte, Tanz erleben und gemeinsam tanzen, um globale Empathie zu entwickeln? Denn die brauchen wir angesichts der uns umgebenden Herausforderungen mehr denn je!<\/p>\n<p>Wie auch im Vorjahr wurden die St\u00fccke f\u00fcr das Programm des internationalen Festivals FRAGILE 2024 von einer Jury ausgew\u00e4hlt: mit Mitgliedern von Fridays for Future Wuppertal, den Kuratorinnen und Kuratoren Melanie Zimmermann (Real Dance Hannover) und Tobias Staab (Dance M\u00fcnchen), Xenia Gromatzki (Junior Uni Wuppertal), Xenia Wachtel und Bettina Milz (Pina Bausch Zentrum).<\/p>\n<h4>Kunst und Nachhaltigkeit<\/h4>\n<p>Das vielf\u00e4ltige Programm stellt sich den Herausforderungen der Gestaltung internationaler Kooperation und zeigt neue Perspektiven solidarischen Handelns, neue Narrative, R\u00e4ume, Materialien und Produktionsweisen auf. Soziale, \u00f6kologische und \u00f6konomische Aspekte der Nachhaltigkeit h\u00e4ngen eng zusammen \u2013 das machen die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN deutlich, von der ersten Priorit\u00e4t der Armutsbek\u00e4mpfung \u00fcber Bildung bis zu Klima und \u00d6kologie. Nicht nur die gezeigten Produktionen sollen ein Zeichen gegen die Klimakrise oder auch die Gef\u00e4hrdung der Artenvielfalt setzen, sondern die gesamte Festivalorganisation richtet sich nach Klimaneutralit\u00e4t.<\/p>\n<div id=\"attachment_76858\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76858 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Tree-Tree-Kenji-Shinohe-2-\u00a9Stefan-Fries-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"2560\" \/><span class=\"wp-caption-text\">&#8222;Tree Tree&#8220;, die beeindruckende Performance von Kenji Shinohe &#8211; \u00a9 Stefan Fries<\/span><\/div>\n<h4>Das Programm:<\/h4>\n<p>Er\u00f6ffnet wird das Festival am 24. September 2024 von Kate McIntosh. Sie l\u00e4dt eingenerationen\u00fcbergreifendes Publikum ein, sich auf eine Entdeckungsreise durch den B\u00fchnenraum zu begeben. LAKE LIFE ist ein gemeinschaftliches Spiel, ein Puzzle und ein Fest. Es regt zur st\u00e4ndigen Selbstreflexion und zu einer ver\u00e4nderten Wahrnehmung von sich selbst und anderen an. Die K\u00fcnstlerin arbeitet grenz\u00fcbergreifend in den Bereichen Performance, Theater, Video und Installation.<\/p>\n<p>Vor dem Schauspielhaus Wuppertal zeigt die belgische Kompanie Reckless Sleepers die Performance A STRING SECTION gemeinsam mit T\u00e4nzerinnen des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und Studierenden der Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste. Ab Freitag, den 27. September pr\u00e4sentiert die kolumbianische Choreografin Martha Hincapi\u00e9 Charry ihre Solo-Performance AMAZONIA 2040.<\/p>\n<p>Das St\u00fcck wurde w\u00e4hrend des Lockdowns im Dschungel entwickelt und reflektiert \u00fcber die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft des Amazonas-Regenwaldes. Der Urban Art Complex und TANZRAUSCHEN aus Wuppertal zeigen am gleichen Wochenende nochmals die HipHop-Produktion EGO \u2013 a Journey of Urban Art mit 13 jungen T\u00e4nzerinnen und S\u00e4ngerinnen, choreografiert von Miracle Laackmann und Ben Wichert. Bei ICH KANN\u2019S NICHT LASSEN von Janne Gregor steht ab dem 1. Oktober die Tanzform Krump im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Bei der k\u00fcnstlerischen Arbeit zum Thema Partizipation und Selbsterm\u00e4chtigung bestimmt das Publikum, wie das St\u00fcck verl\u00e4uft. Mit dabei sind starke T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer wie Iman Gele, Baby Wave, Solomon &#8222;Big Liveness&#8220; Quaynoo und Kofie DaVibe. In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtheater Wuppertal zeigen wir ab dem 03. Oktober GR\u00dcN von der K\u00f6lner Choreografin und T\u00e4nzerin Barbara Fuchs \/ tanzfuchs. Sie begibt sich auf die Suche nach den Parallelen zwischen Menschen und Pflanzen, erforscht ihre Bewegungen, Entfaltungen und die Klangwelt der Pflanzen.<\/p>\n<div id=\"attachment_76859\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76859 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Kate-Mc-Intosh-Lake-Life-\u00a9-Bea-Borgers-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Tanzperformance &#8222;Lake Life&#8220; von Kate Mc Intosh &#8211; \u00a9 Bea Borgers<\/span><\/div>\n<p>Am Abschlusswochenende des Festivals treffen die K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler von African Loop aus dem Senegal den T\u00e4nzer und Choreografen Kenji Shinohe aus Wuppertal in einem Triple Bill. Kezia Jonah Zafinoa ist Choreografin und T\u00e4nzerin in BELOVED \u00abOui ou Non\u00bb und Choreografin von KEUR, einer getanzten Geschichte \u00fcber den Lehmbau als m\u00f6glichweise ausbauf\u00e4hige Klimal\u00f6sung.<\/p>\n<p>Es ist eine Koproduktion zwischen African Loop, einer Organisation, die sich der gr\u00fcnen Wirtschaft und der Kunstproduktion widmet, und \u00c9cole des Sables, der renommierten senegalesischen Tanzschule, gegr\u00fcndet von Germaine Acogny und Helmut Vogt.<\/p>\n<p>Vom Senegal geht es zur k\u00fcnstlerischen Forschung im Wattenmeer mit derperformativen Installation MESOKOSMOS: Performing Bodies in Transition. Seit 2022 besch\u00e4ftigen sich Anja Plonka und Rasmus Nordholt-Frieling mit Schlick und Sternen,<\/p>\n<p>Austern und Wind. Zudem erm\u00f6glicht das K\u00fcnstlerduo deufert&amp;plischke einen Einblick in ihr Projekt JUST IN TIME\/ anarchivTANZ, mit dem seit acht Jahren pers\u00f6nliche Briefe von verschiedenen Menschen an den Tanz gesammelt und archiviert wurden. Ihr kleines, fliegendes Archiv, l\u00e4dt dazu ein, diese Briefe zu lesen oder eigene zu verfassen.<\/p>\n<p>Auch in diesem Jahr begleiten die Young Change Watchers von der Pina Bausch Gesamtschule das Festival. Es gibt sowohl Vormittagsvorstellungen f\u00fcr Schulen, Kinder, Jugendliche und alle Interessierten wie auch Vorstellungen am sp\u00e4ten Nachmittag und abends. Alle Lehrer, Erzieher wie auch Professor sind herzlich eingeladen, sich mit dem Festivalteam in Verbindung zu setzen.<\/p>\n<div id=\"attachment_76860\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76860 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Martha-Hincapie-Charry-amazonia2-\u00a9-Lorenza-Daverio-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1706\" \/><span class=\"wp-caption-text\">&#8222;Charry amazonia&#8220;, die Tanzperformance von Martha Hincampi\u00e9 &#8211; \u00a9 Lorenza Daverio<\/span><\/div>\n<p>Es wird Vor- und Nachgespr\u00e4che, ein umfangreiches HUMUS-Begleitprogramm, Workshops und eine Lehrerfortbildung zu Kunst und Nachhaltigkeit geben (Kontakt: xenia.wachtel@pinabauschzentrum.de).<\/p>\n<p>Das Festival wird innerhalb des Projekts \u201eDas Pina Bausch Zentrum als ganzheitlich nachhaltiger Ansatz\u201c in Kooperation mit dem Wuppertal Institut realisiert und im Programm Zero \u2013 Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte der Kulturstiftung des Bundes gef\u00f6rdert. Gef\u00f6rdert von der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien.<\/p>\n<p>Weitere F\u00f6rderer sind das Ministerium f\u00fcr Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Stadtsparkasse Wuppertal.<\/p>\n<p><strong>Ticket-Vorverkauf<\/strong> unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wuppertal-live.de\">http:\/\/www.wuppertal-live.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/pinabauschzentrum.de\">https:\/\/pinabauschzentrum.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/under-construction-wuppertal.de\">https:\/\/under-construction-wuppertal.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wupperinst.org\/das-institut\">https:\/\/wupperinst.org\/das-institut<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eFragile\u201c, das zweite das internationale Festival f\u00fcr Nachhaltigkeit und Kunst wirft seine Schatten voraus. Es findet vom 24. September bis 06. Oktober 2024 in Wuppertal statt. Tanz und Performance wird das zuk\u00fcnftige Pina Bausch Zentrum erneut in einen lebendigen Raum f\u00fcr Begegnung und Bewegung verwandeln.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-76850","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-14 12:03:09","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76850"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76850\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76866,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76850\/revisions\/76866"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}