{"id":76785,"date":"2024-07-25T10:59:31","date_gmt":"2024-07-25T08:59:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=76785"},"modified":"2024-08-05T16:09:37","modified_gmt":"2024-08-05T14:09:37","slug":"norwegisches-holzhaus-suche-nach-traditionellen-baustoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/07\/25\/norwegisches-holzhaus-suche-nach-traditionellen-baustoffen\/","title":{"rendered":"Norwegisches Holzhaus: Suche nach traditionellen Baustoffen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_76787\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1846px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76787 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Grafe-3.jpg\" alt=\"\" width=\"1836\" height=\"1196\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr.-Ing. Christoph Grafe, Architekt an der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>Das sehr fr\u00fche Beispiel eines zerlegbaren Fertighauses steht in Wuppertal an der Kohlstra\u00dfe 64. Das als das Norwegische Holzhaus bezeichnete Objekt h\u00e4lt die Denkmalbeh\u00f6rde Wuppertal f\u00fcr ein bedeutendes Geb\u00e4ude der Architekturgeschichte. Christoph Grafe, Architekt an der Bergischen Universit\u00e4t, wei\u00df mehr \u00fcber die Geschichte und die Zukunft des mobilen Holzbaus. Autor Uwe Blass hat sich in der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; mit diesem Thema besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<h4>Die Karibische H\u00fctte als Vorbild<\/h4>\n<p>\u201eDas Norwegische Holzhaus hat eine ganz interessante Geschichte\u201c, beginnt er, \u201ees wurde ja zun\u00e4chst f\u00fcr die Weltausstellung 1900 in Paris gebaut und errichtet. Dann hat es der Bankier August Freiherr von der Heydt gekauft. Das Haus wurde dann mit der Eisenbahn transportiert und in Wuppertal wieder zusammengesetzt.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Zwar sei das Norwegische Holzhaus damals in Paris nicht das einzige Holzhaus gewesen, auch andere Geb\u00e4ude wurden in verschiedene L\u00e4nder verkauft, aber es sei sicher das einzige Fertighaus der Weltausstellung, welches bis heute in Wuppertal stehe. F\u00fcr den Verlauf der Erfolgsgeschichte dieser Bauten m\u00fcsse man jedoch bereits mit der Weltausstellung 1851 in London beginnen.<\/p>\n<p>\u201eDie Mutter aller Weltausstellungen in London, die gro\u00dfe Weltausstellung 1851, zeigte schon die neuesten technischen Entwicklungen und brachte aber auch alles, was in der Welt existierte, zusammen\u201c, erz\u00e4hlt Grafe. \u201eEin Aspekt davon war u.a. der, dass in London 1851 eine sogenannte <em>Karibische H\u00fctte<\/em> aufgebaut wurde. Das war eine ganz einfache Konstruktion aus Holz, die aber f\u00fcr die Architekturgeschichte ganz wichtig gewesen ist, weil zum ersten Mal ein ethnologischer Aspekt sowie die Tradition vom Bauen von V\u00f6lkern au\u00dferhalb von Europa oder auch von l\u00e4ndlichen Regionen in Europa, Teil der Ausstellung waren.\u201c<\/p>\n<p>Neben den technologischen Neuerungen suchten die Fachleute also auch nach traditionellen Bauformen. \u201eGottfried Semper, einer der wesentlichen Architekturtheoretiker des 19. Jahrhunderts, hat aufgrund dieser Erfahrungen mit der Karibischen H\u00fctte neue Aspekte der Architekturtheorie formuliert. Diese Volksarchitektur, ob europ\u00e4isch oder nicht, wird aufgenommen, und es gibt ein Interesse an deren Bauweisen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_76789\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1522px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76789 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Norwegisches-Holzhaus-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1512\" height=\"1370\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Norwegische Holzhaus im Wuppertaler Stadtbezirk Uellendahl-Katernberg am Rande des Mirker Hains &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4><strong>Die industrielle Revolution entdeckt die Holzbauweise<\/strong><\/h4>\n<p>Schon in der industriellen Revolution orientierten sich Architekturen an der Leichtbauweise. Das Interesse an Massenfertigungen wuchs, und man lie\u00df sich von traditionellen Bauweisen inspirieren. \u201eGleichzeitig gibt es in Nordamerika schon die Tradition des sogenannten Holzrahmenbaus (Ballon-frame). Das ist eine Holzbauweise, die hochgradig industrialisiert ist und aus ganz wenigen Einzelelementen besteht\u201c, erkl\u00e4rt der Fachmann. \u201eDas ist ein Rahmen, der mit absolut standardisierten Gr\u00f6\u00dfen operiert, der sehr schnell gebaut werden kann und auch keine wertvollen H\u00f6lzer ben\u00f6tigt, sondern mit den H\u00f6lzern arbeiten kann, die in gro\u00dfer Anzahl vorhanden sind. Das ist eine Baut\u00e4tigkeit, die in Nordamerika v\u00f6llig normal ist, selten findet man dort Steinh\u00e4user.\u201c<\/p>\n<p>Auch in Skandinavien habe das Holz in der Alltagsarchitektur immer eine wesentliche Rolle gespielt, erkl\u00e4rt Grafe. \u201eDas Baumaterial Holz gab es in H\u00fclle und F\u00fclle. Der einzige dort vorhandene Naturstein w\u00e4re Granit gewesen, damit kann man in der Regel nicht bauen. Man kennt das auch aus Filmen von Schweden und Norwegen &#8211; D\u00e4nemark geh\u00f6rt nicht dazu, die haben eine Backsteintradition &#8211; In den waldreichen Gebieten Skandinaviens ist das Holzhaus das Normalhaus gewesen. Selbst bei gr\u00f6\u00dferen Bauvorhaben setzt man auf Holz.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Das wachsende Haus<\/strong><\/h4>\n<p>Zwar seien im 19. Jahrhundert bereits viele Arbeitersiedlungen mit Typenh\u00e4usern errichtet worden, um der Wohnungsnot Herr zu werden, der tats\u00e4chliche Durchbruch kam aber dann erst nach dem Ersten Weltkrieg. 1931 schlug der Berliner Architekt und Stadtbaumeister Martin Wagner das sogenannte <em>Wachsende Haus<\/em> vor, berichtet Grafe. \u201eDas sind ganz einfache, moderne Fertigh\u00e4user, vorwiegend aus Holz. Der Hintergrund ist der, dass man dachte, dass die Wohnungsnot gelindert werden kann, indem teilweise auch Selbstbau m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Mit einem vorfabrizierten Haus ist ja verbunden, dass man weniger spezialisierte Arbeiter braucht, weil die Dinge, \u00e4hnlich wie ein Ikeapaket, vorgefertigt sind, so dass der Zusammenbau auch von jemandem gemacht werden kann, der das nicht gelernt hat. Das war die Idee vom Bauen in Eigeninitiative f\u00fcr Arbeiter und geht zusammen mit der Idee des Siedlungsbaus. Das Haus stand dann auf einem Grundst\u00fcck, wo man auch eigene Lebensmittel anbauen konnte. Das war dann wiederum auch verbunden mit der Idee der Gartenstadt.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_76791\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 840px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76791 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Karibische-Huette-Weltausstellung-Londn-1851-1.jpg\" alt=\"\" width=\"830\" height=\"563\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Karibische H\u00fctte: Caribbean Hut, Gottfried Semper, The Great Exhibition of 1851, London, drawings by Der Stil, 1863<\/span><\/div>\n<p>Bei Wagner sei es besonders interessant, denn nicht umsonst hei\u00dfe es das <em>Wachsende<\/em> <em>Haus<\/em>. Man k\u00f6nne das Haus also auch erweitern. \u201eDas ist ein wesentlicher Aspekt, dass man n\u00e4mlich aus Holzbauteilen etwas macht, dass sich vergleichsweise einfach anpassen l\u00e4sst. Man kann das Haus nach finanziellen M\u00f6glichkeiten oder nach der Familiensituation erst einmal klein halten, aber bei Bedarf auch ausbauen.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Freistehende H\u00e4user k\u00f6nnen hohe Dichte erzeugen<\/strong><\/h4>\n<p>Holz- und Fertigh\u00e4user sind jedoch in der st\u00e4dtebaulichen Planung nicht unproblematisch, denn die Konzepte gehen in der Regel vom freistehenden Einzelhaus aus. \u201eWir haben im Augenblick die Tendenz, Hochh\u00e4user aus Holz zu bauen, da gibt es auch eine Reihe von Beispielen\u201c, sagt Grafe, \u201egleichzeitig gibt es Untersuchungen von Wohnvierteln, die eine relativ hohe Dichte haben, aber nicht unbedingt in die H\u00f6he gehen.\u201c<\/p>\n<p>Christoph Grafe nennt ein Beispiel: \u201eEs gibt eine Reihe von Wohnvierteln in Selbstbauweise des urspr\u00fcnglich aus Deutschland stammenden Architekten Walter Segal in London, der auch aus dieser Wagnerischen Tradition kommt. Er hat Siedlungen in Selbstbauweise in Holz mit maximal zwei Stockwerken geplant. Die sind intelligent und dicht verschachtelt, und die Grundst\u00fccke sind nicht sehr gro\u00df. Das geht, indem man z. B. das Parken zentralisiert und es landschaftlich einbettet, so dass diese H\u00e4user mittlerweile h\u00e4ufig mit den B\u00e4umen darum verwachsen sind. Manchmal muten diese H\u00e4user wie Baumh\u00e4user an, wodurch das unglaublich idyllisch ist. Vom Platzbedarf her sind sie sehr dicht. D.h., man kann durchaus Einzelh\u00e4user bauen. Auch in Japan gibt es das Beispiel kleiner zweist\u00f6ckiger H\u00e4user.\u00a0 Eine intelligente Freiraumlandschaftsplanung und Parzellierung ist notwendig und auch eine gewisse Gliederung, dass die Privatheit nicht gest\u00f6rt ist. Dann kann man auch mit dem Einzelhaus eine hohe Dichte erzielen.\u201c<\/p>\n<p>Grafe war vor kurzer Zeit vor Ort und hat sich das damalige Projekt noch einmal angesehen. \u201eDas ist wirklich eindrucksvoll. Die H\u00e4user sind so ca. 30 Jahre alt und werden offensichtlich hei\u00df und innig von den Bewohnern geliebt. Die Kombination von einer relativ hohen Dichte und dem sehr entspannten Wohnen, das man wahrnehmen kann, \u00fcberzeugt.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_76795\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76795 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/house-3150464_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"669\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein Holzhaus in Kanada &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Dieses Projekt erzeuge wirklich eine attraktive Wohnumgebung, die Grundst\u00fccksgr\u00f6\u00dfe sei zwar relativ begrenzt, aber gleichzeitig sehe man, dass die Leute Veranden oder Winterg\u00e4rten, oder noch ein Extrazimmer auf eine Art und Weise angebaut h\u00e4tten, wie es mit einem Steinhaus nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. \u201eMan kann sehen, dass es das ist, was die Leute eigentlich wollen. Im Einfamilienhaus in Privatheit und Freiheit mit einer Gestaltungsfreiheit leben, und das geht in dieser Bauform besonders gut.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Solar Decathlon Europe \u2013 aufbauen statt neu bauen<\/strong><\/h4>\n<p>Der Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe (SDE) kam 2022 zum ersten Mal nach Deutschland und baute auf dem Gel\u00e4nde des Mirker Bahnhofs.\u00a0<a href=\"https:\/\/sdeurope.uni-wuppertal.de\/de\/sde-21\/22\/teams-projekte\/\">18 Teams aus elf L\u00e4ndern<\/a>\u00a0qualifizierten sich damals f\u00fcr den urbanen Zehnkampf f\u00fcr nachhaltiges Bauen und Leben in Wuppertal. Sie planten, bauten und betrieben Solarh\u00e4user mit neutraler und sogar positiver Energiebilanz. Der SDE stand daher unter dem Motto \u201eDesign &#8211; Build &#8211; Operate\u201c.<\/p>\n<p>Auch dort wurde Holz als einer der wichtigsten Werkstoffe der Zukunft verwandt. \u201eBeim SDE spielt aber noch etwas anderes eine Rolle\u201c, sagt Grafe, \u201eweil zum ersten Mal diese Ideen f\u00fcr Passivh\u00e4user in einem existierenden urbanen Kontext gedacht waren. Die Pr\u00e4misse war, dass diese Beispiele im Grunde Erweiterung und h\u00e4ufig auch Aufstockung von bestehenden Geb\u00e4uden sein sollten. Keine Planung eines Neubaus auf der gr\u00fcnen Wiese. Diese Geb\u00e4ude sind erg\u00e4nzend zu schon etwas Bestehendem gemacht, also eine Erweiterung einer bestehenden Struktur.\u201c<\/p>\n<p>Die Aufstockung sei im Augenblick ein ganz wesentliches Architekturthema, denn man k\u00f6nne nicht weiter das letzte St\u00fcckchen Gr\u00fcn bebauen, sondern m\u00fcsse eigentlich nach oben bauen. \u201eDann ist es logischerweise so, dass wir Leichtbauweise auch untersuchen m\u00fcssen. Wenn ich obendrauf baue, will ich nicht schwer bauen. Dann wird das Baumaterial Holz sehr interessant, denn es ist weniger schwer und konstruktiv sehr anpassbar.\u201c<\/p>\n<h4><strong>Holz \u2013 der Zukunftsrohstoff f\u00fcr die Bauindustrie?<\/strong><\/h4>\n<p>Auch das Wuppertal Institut arbeitete mit dem Projekt \u201eHolzwende 2020plus\u201c an nachhaltigen Zukunftsm\u00e4rkten f\u00fcr den nachwachsenden Rohstoff Holz im Bereich Neubau und Geb\u00e4udesanierung. Aber tut sich da wirklich was in Wuppertal? \u201eIn der Praxis ist das noch zu wenig, da ist noch Luft nach oben\u201c, sagt Christoph Grafe.<\/p>\n<p>\u201eDie in Wuppertal ausgewiesenen Wohngebiete sind doch sehr konventionell, es sind eben die Materialien, die die Bauindustrie so jetzt anbietet. Das gilt nicht nur f\u00fcr Wuppertal, das gilt f\u00fcr ganz Deutschland. Es werden im Augenblick die Klimaziele im Bauen vielfach mit Materialien erreicht, die eigentlich nicht nachhaltig sind. Es wird enorm viel mit Silikon gearbeitet, es werden viele Materialien aus dem Kunststoffbereich eingesetzt, von denen wir nicht nur nicht wissen, wie sie sich verhalten, sondern auch davon ausgehen m\u00fcssen, dass sie in zwanzig Jahren entsorgt werden m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_76796\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76796 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/old-house-436481_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"853\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein Holzhaus in Nordeuropa &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Das sei mit Holz nicht der Fall. Nach seiner Einsch\u00e4tzung gebe es in Wuppertal augenblicklich kein Projekt, wo man im Bereich der Baumaterialien neue Schritte gehe. \u201eDas sind verpasste Chancen!\u201c Beim Baumaterial Holz habe es in den letzten 25 Jahren einen enormen technologischen Innovationssprung gegeben. Heute k\u00f6nnten fertige Wandteile, zum Teil auch Tr\u00e4ger oder zusammengestellte Deckenkonstruktionen geliefert werden, die viel mehr k\u00f6nnten, sehr viel performanter seien und gr\u00f6\u00dfere \u00dcberspannungen gew\u00e4hrleisteten. \u201eDas kommt den Klimazielen entgegen und wird auch gef\u00f6rdert.\u201c<\/p>\n<p>Dazu m\u00fcssten sich aber auch die Toleranzen der Menschen zueinander ver\u00e4ndern, erkl\u00e4rt der Architekt zum Schluss und sagt: \u201eDer Holzbau ist sicher immer hellh\u00f6riger als der Steinbau, man bekommt sehr viel vom Nachbarn mit, aber wir haben mit Holz die Freiheit, selber zu gestalten. Da gibt es mehr M\u00f6glichkeiten, als im klassischen Einfamilienhausbau.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_76792\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 310px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-76792 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Grafe-3-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"416\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr.-Ing. Christoph Grafe &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr.-Ing. Christoph Grafe<\/h4>\n<p>Prof. Dr.-Ing. Christoph Grafe leitet seit 2013 den Lehrstuhl f\u00fcr Architekturgeschichte und -theorie an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1516 beschrieb Leonardo da Vinci (1452-1519) sein Vorhaben, eine ausschlie\u00dflich aus zerlegbaren Typenh\u00e4usern bestehende Idealstadt an der Loire zu errichten. Zwar wurde diese Idee nie umgesetzt, zeigt aber, wie fr\u00fch sich schon Architekten mit beweglichen Wohnst\u00e4tten auseinandergesetzt haben.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-76785","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-12 21:19:55","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76785","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76785"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76785\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76798,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76785\/revisions\/76798"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76785"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76785"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76785"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}