{"id":75826,"date":"2024-06-17T16:05:56","date_gmt":"2024-06-17T14:05:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=75826"},"modified":"2024-06-17T16:05:56","modified_gmt":"2024-06-17T14:05:56","slug":"gwg-gutes-ergebnis-in-herausfordernden-zeiten-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/06\/17\/gwg-gutes-ergebnis-in-herausfordernden-zeiten-2\/","title":{"rendered":"gwg: Gutes Ergebnis in herausfordernden Zeiten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_65739\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-65739\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/gwg-geschaeftsfuehrer-oliver-zier-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1500\" height=\"1028\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Kann zufrieden auf das Gesch\u00e4ftsjahr 2023 zur\u00fcckschauen: gwg-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Oliver Zier &#8211; \u00a9 gwg<\/span><\/div>\n<p>Die Gemeinn\u00fctzige Wohnungsbaugesellschaft mbH Wuppertal (gwg) besitzt st\u00e4dtisches Tochterunternehmen und gr\u00f6\u00dfte Vermieterin in Wuppertal derzeit rund 5.600 Wohnungen, darunter 120 Senioren-Service-Wohnungen. Au\u00dferdem vermietet sie rund 40.500 m\u00b2 Gewerbefl\u00e4che.<\/p>\n<p>Das Wirtschaftsjahr 2023 schloss die gwg mit einem Gewinn von rund 0,7 Mio. \u20ac (Vorjahr 1,3 Mio. \u20ac). Gegen\u00fcber dem Plan ergibt sich eine Verbesserung von knapp 30 % (+156 T\u20ac). Rund 14,0 Mio. \u20ac hat die gwg im letzten Jahr f\u00fcr sonstige betriebliche Aufwendungen, Personal und Zinsen ausgegeben \u2013 damit stieg die Summe der o.g. Kosten gegen\u00fcber dem Vorjahr um rd. 1,1 Mio. \u20ac (+8,6 %).<\/p>\n<p>Die Ums\u00e4tze aus der Hausbewirtschaftung haben sich von 39,3 Mio. \u20ac im Vorjahr auf 40,9 Mio. \u20ac in 2023 um rund 4,2 % erh\u00f6ht. Das Rohergebnis ist von 22,2 Mio. \u20ac in 2022 auf 22,9 Mio. \u20ac in 2023 um ca. 3,4 % gestiegen. Das Eigenkapital konnte um 270 T\u20ac ausgebaut werden. Durch das Bilanzsummenwachstum 3,5 Mio. \u20ac (+0,9 %) ging die Eigenkapitalquote gleichwohl von 25,0 % im Vorjahr auf 24,9 % leicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Unternehmensstrategie zahlt sich offensichtlich aus. Um ihr unternehmerisches Denken und Handeln den sich st\u00e4ndig \u00e4ndernden Rahmenbedingungen anzupassen, analysiert und \u00fcberarbeitet die gwg alle drei Jahre ihre Unternehmensstrategie. Zuk\u00fcnftig will die Stadttochter ihre Kernaufgaben in den Bereichen Nachhaltige Wohnungswirtschaft, Digitalisierung und Innovation, Personal und Arbeitswelten, Prozesse und Strukturen sowie Gesch\u00e4ftsentwicklung und Finanzen noch st\u00e4rker vorantreiben.<\/p>\n<div id=\"attachment_75829\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-75829 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/gwg-Geschaeftsgebaeude_2024.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"448\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Gesch\u00e4ftszentrale der gwg Wuppertal &#8211; \u00a9 gwg GmbH<\/span><\/div>\n<p>Im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr konnte die gwg wichtige Erfolge verbuchen. So wurde das Wohnungsunternehmen als \u201eDigitalpionier der Wohnungswirtschaft\u201c ausgezeichnet und hat erstmalig eine Entsprechenserkl\u00e4rung nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist die Fertigstellung der neuen gwg-Raumwelten mit dem Fokus auf Kunden- und Arbeitgeberattraktivit\u00e4t, um Kundenn\u00e4he und hohe Beratungsqualit\u00e4t langfristig zu sichern und sich als attraktives Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.<\/p>\n<h4>Vermietungssituation<\/h4>\n<p>Die positive Leerstandsentwicklung der letzten Jahre setzte sich auch in 2023 fort. Zum Jahresende standen rund 1,5 % (2022: 1,7 %) der gwg-Wohnungen leer. Die um den strategischen Leerstand im Wohnpark Schellenbeck (Agnes-Miegel-Stra\u00dfe) bereinigte Quote lag bei nur rund 1,1 %. Damit liegt der Anteil leerstehender Wohnungen im Bestand der gwg deutlich unter dem gestiegenen gesamtst\u00e4dtischen Wert (2022\/2023: 5,7 %).<\/p>\n<p>Die Lage rund um das Thema Bauen und Wohnen Die Wohnungswirtschaft sieht sich aktuell mit enormen Lasten konfrontiert. Die Baukosten befinden sich auf Rekordniveau, w\u00e4hrend die Kapazit\u00e4ten der Bauwirtschaft teilweise nicht ausreichen, um die Nachfrage zu befriedigen. Hinzu kommen st\u00e4ndig steigende Anforderungen an den Wohnungsbau, die durch die allgemeine Inflation und steigende Personalkosten noch versch\u00e4rft werden.<\/p>\n<p>Auch die Kreditkosten sind deutlich gestiegen, was die Bezahlbarkeit des Wohnens zus\u00e4tzlich belastet. Die unzureichende F\u00f6rderung der Klimaneutralit\u00e4t und die unsicheren Rahmenbedingungen tragen ebenfalls zur schwierigen Situation bei. Als Folge dieser Entwicklungen sind die Ertragspotenziale stark eingeschr\u00e4nkt und damit die notwendigen Fortschritte bez\u00fcglich des Wohnungsbaus und der Klimawende in Gefahr.<\/p>\n<h4>Investitonen in die Zukunft<\/h4>\n<p>Die gwg wuppertal stemmt sich dieser Ausgangslage entgegen und verfolgt mit Innovationen und einem motivierten Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Ziele. Hierzu z\u00e4hlt auch die neue Ausrichtung des Klimapfades am Prinzip der Kosteneffizienz, was dabei hilft, einen Teil der o. g. Nachteile auszugleichen.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten zehn Jahren wird die gwg rund 233 Mio. \u20ac in den Wohnstandort Wuppertal investieren. Davon rund 142 Mio. \u20ac f\u00fcr Modernisierung ihres Bestandes inklusive Aufwendungen f\u00fcr die Ma\u00dfnahmen zur Energiewende<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfolgreich in Krisenzeiten! Der Jahresabschluss 2023 zeigt es deutlich: Wie bereits im Vorjahr liegen die wesentlichen wirtschaftlichen Kenngr\u00f6\u00dfen \u2013 dank ausgepr\u00e4gter Anpassungsf\u00e4higkeit und intensiver operativer Steuerung in Krisenzeiten \u2013 besser als geplant. So konnte die gwg ihre Unternehmensziele weiterverfolgen und wichtige Projekte umsetzen.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-75826","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-20 11:58:28","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75826","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75826"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75826\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75831,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75826\/revisions\/75831"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75826"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}