{"id":75635,"date":"2024-06-09T13:51:18","date_gmt":"2024-06-09T11:51:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=75635"},"modified":"2024-06-10T11:49:58","modified_gmt":"2024-06-10T09:49:58","slug":"berlin-fahrt-mit-besuch-des-reichstags-und-gedaechtniskirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/06\/09\/berlin-fahrt-mit-besuch-des-reichstags-und-gedaechtniskirche\/","title":{"rendered":"Berlin-Fahrt mit Besuch des Reichstags und Ged\u00e4chtniskirche"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_75636\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2112px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-75636 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Besuchergruppe-Liebert_Anja.jpg\" alt=\"\" width=\"2102\" height=\"1418\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Wuppertaler Reisegruppe vor der Reichstagskuppel. Sie besuchte die Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Anja Liebert (8.v.l.) &#8211; \u00a9 Foto: Bundesregierung \/ StadtLandMensch-Fotografie<\/span><\/div>\n<p>Einer der Teilnehmer, der Filmemacher Samuel Stracke, fasste seine Eindr\u00fccke so zusammen: \u201eVier Tage am St\u00fcck wurde ich mit den anderen 34 Reiseteilnehmern durch die H\u00f6hen und Tiefen der Geschichte der letzten 200 Jahre Deutschlands und Berlins gef\u00fchrt. Claudia Schmidt, Mitarbeiterin von Anja Liebert, sorgte f\u00fcr den reibungslosen Ablauf der einzelnen Etappen. Dorothea vom Bundespresseamt hatte zu jedem Ort einen unersch\u00f6pflichen Fundus an Wissen im Gep\u00e4ck und konnte uns an jeder Ecke die Hintergr\u00fcnde erl\u00e4utern. Auch verr\u00fcckte Anekdoten wie diese kamen nicht zu kurz: Berlin liegt in einem Urstromtal. Bauarbeiten an Fundamenten in der Innenstadt sind daher seither \u00e4u\u00dferst kompliziert.\u201c<\/p>\n<p>Aber auch die Politik habe auf unserer Reise eine entscheidende Rolle gespielt, f\u00e4hrt Samuel fort: \u201eMein Verst\u00e4ndnis unseres f\u00f6deralen Systems und insbesondere der einzelnen Mechanismen, Aussch\u00fcsse, Fraktionen etc. auf Bundesebene konnte deutlich erweitert werden. Unsere Demokratie, auch wenn sie einem st\u00e4ndigen Wandel unterworfen ist, ist f\u00fcr mich dadurch verst\u00e4ndlicher geworden.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_75640\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-75640 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_7403.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"714\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Filmemacher Samuel Stracke &#8211; \u00a9 Samuel Stracke<\/span><\/div>\n<p>Zum Programm der in der 21. Kalenderwoche durchgef\u00fchrten politischen Reise geh\u00f6rten ein Besuch der \u201eParlamentarischen Ausstellung des Deutschen Bundestages\u201c im Deutschen Dom, zwei Stadtrundfahrten durch Berlin, wobei geschichtliche Momente der \u201eFrontstadt\u201c West-Berlin wie auch der Ex-DDR-Hauptstadt im Osten die entscheidende Rolle spielten, sowie das Begehen des Denkmals f\u00fcr die ermordeten J\u00fcdinnen und Juden Europas. Eher heiter, wenn auch sehr viele Kenntnisse vermittelnd, war die Visite im Futurum, dem \u201eHaus der Zuk\u00fcnfte\u201c.<\/p>\n<p>Sehr beeindruckt waren die Wuppertaler Politikinteressierten von der Kaiser-Wilhelm-Ged\u00e4chtniskirche. Der zerst\u00f6rten und als Mahnmal erhaltenen alten Kirche hatten die Hohenzollern eine Art Ruhmeshalle vorgebaut, die die Hybris derjenigen zeigte, die Deutschland in zwei Kriege gesto\u00dfen haben: Die dargestellten Kaiser sind im teuersten Marmor gehalten, den es beim Bau des Prachtbaus gab, Jesus Christus dagegen musste sich mit preisg\u00fcnstigem Sandstein begn\u00fcgen.<\/p>\n<p>Ein ganzer Tag war der aktuellen Gegenwart gewidmet: Dem Informationsgespr\u00e4ch im Bundespresseamt schloss sich eine Visite im \u201eTr\u00e4nenpalast\u201c an, wie die deutsch-deutsche Grenzabfertigungshalle Bahnhof Friedrichstra\u00dfe im Volksmund gehei\u00dfen hatte. Schlie\u00dflich \u2013 und das war in gewissem Sinne der H\u00f6hepunkt des Programms \u2013 besichtigte die Wuppertaler Gruppe den Plenarsaal des Bundestages, fand sich zusammen auf einem Gruppenfoto, besichtigte die Kuppel des Reichstages und nutzte die Gelegenheit f\u00fcr ein ausf\u00fchrliches Gespr\u00e4ch mit der \u00fcber die NRW-Landesliste der Gr\u00fcnen in den Bundestag eingezogenen Anja Liebert.<\/p>\n<div id=\"attachment_75641\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-75641 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_9960.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"636\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Marienkirche neben dem Berliner Fernsehturm &#8211; \u00a9 Filmemacher Samuel Stracke<\/span><\/div>\n<p>Sie freut sich, erkl\u00e4rte sie gegen\u00fcber der \u201eStadtzeitung\u201c, \u201ejedes Mal wieder, wenn eine Gruppe aus Wuppertal und dem Bergischen Land nach Berlin kommt\u201c.<\/p>\n<p>Menschen, die sie aus anderen Zusammenh\u00e4ngen in Wuppertal kenne, oder \u201eMenschen, denen ich nie zuvor begegnet bin &#8211; gemeinsam kommen wir ins Gespr\u00e4ch, tauschen uns aus und lernen voneinander\u201c. Das mache diese Begegnungen so wertvoll. Anja Liebert: \u201eBeim direkten Austausch geht es nicht nur um die gro\u00dfen politischen Themen, sondern auch um meine allt\u00e4gliche Arbeit im Bundestag: In welchen Aussch\u00fcssen arbeite ich, wie l\u00e4uft es innerhalb der Koalition, wie sind die Abl\u00e4ufe bei den Sitzungen im Bundestag? Wie sch\u00fctzen wir unsere Demokratie, wie gehen wir mit denen um, die Hass und Hetze verbreiten?\u201c<\/p>\n<p>Das Beste an den politischen Bildungsreisen sei, dass den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern \u201eein Einblick in die Arbeit des Bundestags und der Abgeordneten erm\u00f6glicht wird &#8211; also ein Einblick in die Herzkammer unserer Demokratie\u201c, erg\u00e4nzt Claudia Schmidt, die in der Ronsdorfer Bezirksvertretung Sitz und Stimme hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_69418\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69418 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Anja-Liebert_Foto-Wolf-Sondermann.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"396\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Anja Liebert: Arbeitsplatz in Berlin \u2013 Zuhause in Wuppertal \u2013 \u00a9 Wolf Sondermann<\/span><\/div>\n<p>Jedes Mitglied des Bundestages kann im Jahr bis zu drei Besuchergruppen einladen. Fahrt, der Reisebus in Berlin, die Begleitung und weitere Ausgaben werden aus Bundesmitteln bestritten.<\/p>\n<p><strong>Text Dr. Matthias Dohmen<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine halbe Woche volles Programm Bundeshauptstadt auf Einladung der Gr\u00fcnen-Bundestagsabgeordneten Anja Liebert: Eine Gruppe Wuppertaler B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger schnupperte in den parlamentarischen Betrieb, besuchte die Kuppel des Reichstages und lie\u00df sich durch die Stadt kutschieren. Die eine oder der andere spricht von der \u201eHerzkammer\u201c des politischen Betriebs.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-75635","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-14 10:35:34","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75635","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75635"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75635\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75645,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75635\/revisions\/75645"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75635"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75635"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75635"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}