{"id":74949,"date":"2024-05-13T16:07:59","date_gmt":"2024-05-13T14:07:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=74949"},"modified":"2024-05-13T16:08:17","modified_gmt":"2024-05-13T14:08:17","slug":"als-zwei-us-studenten-den-perfekten-mord-planten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/05\/13\/als-zwei-us-studenten-den-perfekten-mord-planten\/","title":{"rendered":"Als zwei US-Studenten den &#8222;perfekten Mord&#8220; planten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_74953\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 810px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74953 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Richard_Loeb_und_Nathan_Leopold-1924.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"574\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die beiden M\u00f6rder\u00a0Richard Loeb (l.) und Nathan Leopold (1924) &#8211; \u00a9 CC BY-SA 3.0 de<\/span><\/div>\n<p><strong>Dieser Fall spielte in Amerika eine wichtige Rolle in der Diskussion um die Todesstrafe, oder?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Peter Imbusch: &#8222;Ja, aber zuvor w\u00e4re noch etwas anderes bemerkenswert. Nathan Leopold Jr. und Richard Loeb \u2013 zur Tatzeit 19 bzw. 18 Jahre alt \u2013 wollten einen perfekten Mord begehen, wobei \u201aperfekt\u2018 hier nicht im Erreichen des Endziels bestand, sondern in einem Mord, der nicht aufgekl\u00e4rt werden konnte \u2013 also straflos blieb. Deshalb wurde in den Medien h\u00e4ufig sensationalistisch auch vom \u201eJahrhundertverbrechen\u201c gesprochen, obwohl das Jahrhundert ja zu dieser Zeit noch nicht so alt und der Mord selbst recht unspektakul\u00e4r war. Seine Bedeutung f\u00fcr die Diskussion um die Todesstrafe in den USA erhielt der Fall quasi als eine List der Geschichte. Denn es war der geschickten Verteidigungsstrategie des von den Eltern beauftragten Anwalts Clarence Darrow zu verdanken, dass eine in diesem Fall und zu dieser Zeit in den USA h\u00f6chst wahrscheinlich gewesene Todesstrafe f\u00fcr die beiden Misset\u00e4ter abgewendet werden konnte.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Nathan Leopold und Richard Loeb galten als \u00fcberaus intelligente junge M\u00e4nner und waren der Meinung, sie h\u00e4tten die h\u00f6here Daseinsform bereits erreicht. Spielte da Gr\u00f6\u00dfenwahn eine Rolle?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Peter Imbusch: &#8222;Vielleicht Gr\u00f6\u00dfenwahn, aber mehr noch eine elit\u00e4re \u00dcberheblichkeit. Beide kamen ja aus reichen, deutsch-j\u00fcdischen Elternh\u00e4usern, lebten in einer wohlhabenden Gegend von Chicago, galten als intelligent und f\u00fchrten eigentlich ein gutes Leben mit gl\u00e4nzenden Zukunftsaussichten, aber sp\u00fcrten anscheinend so etwas wie b\u00fcrgerliche Langeweile in sich. Durch ihre ganze Sozialisation hindurch pflegten sie den Habitus einer nat\u00fcrlichen \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber ihrer Umwelt. Dies wurde von Leopolds Obsession f\u00fcr die Philosophie Nietzsches und dessen \u00dcbermenschentum weiter verst\u00e4rkt. Im Grunde sah er sich selbst auch als eine Art \u00dcbermensch, der au\u00dferhalb von Recht und Gesetz stand, f\u00fcr den keinerlei moralische Ma\u00dfst\u00e4be galten und der die Bewegungsr\u00e4ume von gew\u00f6hnlichen Menschen nach Belieben einschr\u00e4nken konnte. Das galt selbst f\u00fcr Mord, den er als akzeptabel betrachtete und der ihm Vergn\u00fcgen bereitete.<\/p>\n<div id=\"attachment_53830\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53830\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Logo-Jahr100Wissen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Hinzu kam eine toxische homoerotische Beziehung zu Loeb, der h\u00e4ufig zwecklosen, destruktiven Verhaltensweisen \u2013 wie Autos klauen, Br\u00e4nde legen oder Fensterscheiben einwerfen \u2013 fr\u00f6nte und schon fr\u00fch eine kleinkriminelle Karriere hinlegte, ohne gefasst zu werden. Loeb spielte gern mit dem Feuer und erh\u00f6hte dabei den Einsatz immer weiter. Seine Taten verschafften ihm ein intensives Hochgef\u00fchl. F\u00fcr seinen Vandalismus konnte er sich auf Leopolds Gefolgschaft verlassen, die ihm zus\u00e4tzlich das Gef\u00fchl vermittelte, er sei ein wahrer Meisterverbrecher. Psychologisch betrachtet waren sie ein \u201aperfect match\u2018, wie man heute sagt.<\/p>\n<p>Dieser Mix aus \u00dcberlegenheitsphantasien, Ichbezogenheit und mangelnder Empathie, nihilistischer Philosophie, wilden Kriminalgeschichten und irregeleiteter Liebe hat beide schlie\u00dflich dazu gebracht, das \u201aperfekte Verbrechen\u2018 zu begehen. Es ging ihnen dabei nicht um den Mord selbst, der lediglich ein Experiment f\u00fcr sie war und vollkommen wahllos erfolgte, sondern um die Idee, ohne Strafe davon kommen zu k\u00f6nnen. Mord ohne Motiv, ohne Leidenschaft, unbeweisbar und folgenlos \u2013 so hatten sich Leopold und Loeb das vorgestellt, als sie am 21. Mai 1924 den 14-j\u00e4hrigen Bobby Franks ermordeten.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Wie reifte die Idee zum Mord an dem 14-j\u00e4hrigen Bobby Franks?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Peter Imbusch: &#8222;Leopold und Loeb glaubten schlie\u00dflich, dass sie unfehlbar w\u00e4ren. Sie hatten die Tat monatelang geplant und auch Strategien erdacht, wie sie das Verbrechen vertuschen k\u00f6nnten. Eines Tages war es dann soweit. Das Opfer Bobby Franks war ein reines Zufallsopfer, es war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort; es h\u00e4tte auch jeden anderen treffen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_74954\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74954 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Foto-Imbusch.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"438\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Soziologe Prof. Dr. Peter Imbusch von Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p><strong>Wie lief die Tat ab?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Peter Imbusch: &#8222;Am 21. Mai 1924 setzten Leopold und Loeb ihren Plan schlie\u00dflich um. Sie fuhren wahllos mit einem Mietwagen durch die Stadt, um ein geeignetes Opfer zu finden, verdeckten dabei die Nummernschilder. Am sp\u00e4ten Nachmittag wollten sie schon aufgeben, als sie auf Bobby Franks trafen, der sogar ein entfernter Verwandter und Nachbar war, und lockten ihn unter einem Vorwand in das Fahrzeug. Dort schlug ihn Loeb zun\u00e4chst mit einem Mei\u00dfel nieder, anschlie\u00dfend knebelten und erstickten sie ihn gemeinsam auf dem R\u00fccksitz. Nachdem Leopold und Loeb die Leiche in einem Graben unter Eisenbahnschienen au\u00dferhalb Chicagos versteckt hatten, zuvor aber noch sein Gesicht mit S\u00e4ure ver\u00e4tzten, um eine Identifizierung zu erschweren, erhielt die Familie des Opfers eine L\u00f6segeldforderung in H\u00f6he von 10.000 US-Dollar. So sollte eine Entf\u00fchrung vorget\u00e4uscht werden.<\/p>\n<p>Soweit lief alles nach Plan und bereits am n\u00e4chsten Tag ging auch Loebs Wunsch in Erf\u00fcllung, dass die Medien in Chicago \u00fcber das Verschwinden des Jungens berichteten. Doch der Vater von Bobby Franks alarmierte die Polizei und noch bevor die Familie das L\u00f6segeld aufgetrieben hatte, fanden Eisenbahnarbeiter bereits zuf\u00e4llig die Leiche. Nun tauchten auch Begriffe wie \u201aLeiche\u2018 und \u201aSpuren\u2018 in den Zeitungen auf, so dass es Loeb und Leopold bald d\u00e4mmerte, dass irgendwas schiefgelaufen war. F\u00fcr die Ermittler stand recht schnell fest, dass es sich bei dem get\u00f6teten Jungen um Bobby Franks handeln musste.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Sie haben ein Buch mit dem Titel \u201eSoziologie der Hinterh\u00e4ltigkeit\u201c herausgegeben. Darin sagen Sie im Vorwort bereits: \u201e\u2026auch f\u00fcr die hinterh\u00e4ltig agierende Person ist das gew\u00fcnschte Ergebnis der Hinterh\u00e4ltigkeit \u2013 wie bei jedem sozialen Handeln \u2013 nicht vollst\u00e4ndig planbar. Das erhoffte Resultat muss nicht zwangsl\u00e4ufig eintreffen, vielmehr ist der Ausgang prinzipiell offen.\u201c Gibt es also keinen perfekten Mord?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Peter Imbusch: &#8222;Ja, das kann man heute wohl sagen: Es gibt keinen perfekten Mord mehr. Das hei\u00dft aber nicht, dass es nicht noch unentdeckte Morde geben kann, also Taten, die nicht als Mord klassifiziert wurden. Heutzutage ein \u201aperfektes Verbrechen\u2018 zu begehen, d\u00fcrfte jedoch angesichts der Fortschritte in der Kriminaltechnik sehr unwahrscheinlich sein. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter kommt man M\u00f6rdern auf die Spur. Mord als Straftat verj\u00e4hrt nicht, und die Aufkl\u00e4rungsquote ist in diesen F\u00e4llen doch sehr hoch. Aber es kommt immer auch auf die Zeitumst\u00e4nde und sozialen Verh\u00e4ltnisse an. Wenn man an die Zeitumst\u00e4nde und gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse in den USA vor 100 Jahren zur\u00fcckdenkt, dann hat man die T\u00e4ter eher nicht in beg\u00fcterten, wei\u00dfen Wohngegenden gesucht, Rassismus und Klassenjustiz waren die Regel. Das d\u00fcrfte auch f\u00fcr Leopold und Loeb zumindest unterschwellig ein gewisser Anreiz gewesen sein, es zu versuchen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_74957\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74957 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/courtroom-144091_640.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"603\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein amerikanischer Gerichtssaal &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p><strong>Sie schreiben weiter: \u201eDas Ph\u00e4nomen der Hinterh\u00e4ltigkeit (ist) soziologisch ein praktisch unerforschtes Feld geblieben, obwohl hinterh\u00e4ltige Verhaltensweisen ein in nahezu allen menschlichen Gesellschaften und Gesellschaftsformationen auftretender und zu beobachtender sozialer Tatbestand sind.\u201c Woher kommt das?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Peter Imbusch: &#8222;In Bezug auf die Soziologie kann man zum einen sagen, dass sich die Wertvorstellungen und Orientierungen eher auf pro-soziales Verhalten beziehen, zum anderen, dass viele Soziolog*innen modernisierungstheoretisch an eine gelungene Zivilisierung glauben, die Gewalt zur\u00fcckgedr\u00e4ngt oder gar \u00fcberwunden hat. Denken Sie daran, dass man immer sagt, Gewalt sei \u201eabweichendes Verhalten\u201c \u2013 und abweichend hei\u00dft hier von der herrschenden Norm der Gewaltfreiheit. In Bezug auf die Ubiquit\u00e4t hinterh\u00e4ltiger Verhaltensweisen muss man etwas kulturkritisch daran erinnern, dass solche Verhaltensweisen vielleicht auch zur anthropologischen Grundausstattung der Menschen geh\u00f6ren, sie also einfach etwas machen, weil sie es k\u00f6nnen oder sich etwas davon versprechen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Die beiden Studenten wurden relativ schnell geschnappt. Wodurch?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Peter Imbusch: &#8222;Ganz genau, da offenbart sich alles andere als ein perfektes Verbrechen. Am Fundort wurde neben der Leiche die teure und besondere Brille von Leopold gefunden, die eine Spezialanfertigung war, die nur drei Personen im Gro\u00dfraum Chicago besa\u00dfen. So war es leicht, dessen Besitzer nachzuverfolgen. Zudem war die L\u00f6segeldforderung auf einer Schreibmaschine getippt worden, die dieser zusammen mit einigen Studienkollegen genutzt hatte. W\u00e4hrend des nachfolgenden Verh\u00f6rs fielen die Alibis der beiden T\u00e4ter in sich zusammen. Beide gestanden schlie\u00dflich das Verbrechen, bezichtigten sich jedoch wechselseitig der eigentlichen T\u00f6tung Bobby Franks.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_74958\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74958 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/gavel-7473645_960_720.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"286\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Wichtiges Werkzeug der US-Richter &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p><strong>Was wurde aus ihnen?<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Peter Imbusch: Beide wurden verhaftet und der Staatsanwalt forderte die Todesstrafe f\u00fcr sie. Die Eltern von Leopold und Loeb engagierten nun aber Clarence Darrow als Verteidiger, der die Todesstrafe geschickt abzuwenden wusste. Er entschied sich zun\u00e4chst \u00fcberraschenderweise daf\u00fcr, bei den beiden T\u00e4tern auf schuldig zu pl\u00e4dieren und die beiden gestehen zu lassen. Das f\u00fchrte dazu, dass der Prozess nicht mehr vor einer gro\u00dfen Jury mit Geschworenen, die aller Wahrscheinlichkeit nach wegen der Kaltbl\u00fctigkeit und Grausamkeit f\u00fcr die Todesstrafe pl\u00e4diert h\u00e4tten, sondern vor einem Einzelrichter verhandelt wurde. Darrow nutzte nun die Verhandlung als B\u00fchne f\u00fcr seinen Kampf gegen die Todesstrafe und brachte den Richter dazu, von der Todesstrafe abzusehen.<\/p>\n<p>Im September 1924 verurteilte er schlie\u00dflich Leopold und Loeb zu je 99 Jahren Gef\u00e4ngnis. W\u00e4hrend Loeb seine Strafe in einer Haftanstalt in Illinois verb\u00fc\u00dfte, wurde er 1936 nach elf Jahren Haft von seinem Mith\u00e4ftling James Day erstochen, der sagte, dass Loeb ihm sexuelle Avancen gemacht habe. Leopold wurde schlie\u00dflich 1958 begnadigt und setzte sich anschlie\u00dfend nach Puerto Rico ab. 1961 heiratete er die verwitwete Sozialarbeiterin Trudi Feldman, bevor er am 30. August 1971 an einem Diabetes bedingten Herzinfarkt starb.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_74955\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 260px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74955 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Foto-Imbusch-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"358\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Peter Imbusch &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr. Peter Imbusch<\/h4>\n<p>Prof. Dr. Peter Imbusch studierte Soziologie, Politikwissenschaften, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Volkswirtschaftslehre und promovierte zur Sozialstrukturanalyse Lateinamerikas. Er habilitierte sich 2001 mit einer Arbeit \u00fcber \u201eModerne und Gewalt\u201c. Seit 2011 lehrt er als Professor f\u00fcr Politische Soziologie an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei amerikanische Studenten t\u00f6teten am 21. Mai 1924 einen ahnungslosen Jungen. Ihr Motiv: Sie wollten den perfekten Mord begehen. \u00dcber diesen spektalul\u00e4ren Fall hat sich Autor Uwe Blass im Rahmen der spannenden Uni-Reihe &#8222;Jahr100Wissen&#8220;-Interviews mit dem Soziologen Prof. Dr. Peter Umbach unterhalten.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-74949","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-14 19:10:23","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74949"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74949\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74959,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74949\/revisions\/74959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}