{"id":74841,"date":"2024-05-07T14:09:00","date_gmt":"2024-05-07T12:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=74841"},"modified":"2024-05-07T14:09:00","modified_gmt":"2024-05-07T12:09:00","slug":"mit-neuem-buch-auf-eine-zeitreise-ins-17-jahrhundert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/05\/07\/mit-neuem-buch-auf-eine-zeitreise-ins-17-jahrhundert\/","title":{"rendered":"Mit neuem Buch auf eine Zeitreise ins 17. Jahrhundert"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_74844\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 736px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74844 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/csm_Montes_Latini__37772_web__0a11503357.jpg\" alt=\"\" width=\"726\" height=\"502\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Haben das Buch &#8222;Montes Latini&#8220; gemeinsam herausgegeben: Anna St\u00f6cker und Stefan Freund &#8211; \u00a9 Friederike von Heyden<\/span><\/div>\n<p>So wie die Forscherinnen und Forscher der sogenannten \u201eAltphilologie\u201c an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal. Jetzt ver\u00f6ffentlichen sie ein Buch mit regionalen lateinischen Texten aus dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert und ihren \u00dcbersetzungen. \u201eMontes Latini\u201c, Lateinisches aus dem Bergischen Land: eine Fundgrube \u2013 nicht nur f\u00fcr Forscher, sondern auch f\u00fcr Geschichtsbegeisterte!<\/p>\n<p>\u201eDu spielst Karten? Leidenschaftlich? Oh Zeiten, oh Sitten! (\u2026) Sie sind zum Teufel hin!\u201c, frozelt 1839 Friedrich Engels in einem Brief an seinen Freund in Berlin \u2013 und das urspr\u00fcnglich auf Latein. Keine \u00dcberraschung f\u00fcr den Klassischen Altphilologen an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal, Prof. Dr Stefan Freund.<\/p>\n<p>Er hat gemeinsam mit Anna St\u00f6cker das gerade erschienenen Buch \u201eMontes Latini\u201c herausgegeben \u2013 ein zweisprachiger Streifzug durch das Bergische, Geschichte, Literatur und Kultur vom Mittelalter bis Friedrich Engels.<\/p>\n<h4>&#8222;Montes Latini&#8220; ist im Polyphem Verlag erschienen<\/h4>\n<p>\u201eF\u00fcr ihn und seine Zeitgenossen sind die griechisch-r\u00f6mische Antike und deren Sprachen ebenso wie biblische Motive Teil ihrer Lebenswelt und Formulierungen\u201c, erl\u00e4utert Freund. Dasselbe gelte auch f\u00fcr deutlich fr\u00fchere Autoren, in deren Texten, Gedichten und Inschriften au\u00dferdem oft politische und auch tief religi\u00f6s motivierte Inhalte miteinfl\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<p>Neben Reformation, dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg und vielen anderen teils regionalen, teils europ\u00e4isch bedeutsamen Ereignissen, gew\u00e4hren manche Beitr\u00e4ge aber auch ganz private Einblicke in das Leben der Menschen. So etwa die \u201eHistorische Darstellung des Caspar Sibel alias Casparus Sibelius) \u00fcber seinen ganzen Lebenslauf und seine Pilgerschaft\u201c, eines 1590 bei Elberfeld geborenen, bedeutenden reformierten Theologen.<\/p>\n<p>\u00dcbersetzungen von Briefen, Grab- Weihe-, Kloster- und Kircheninschriften aus der Region runden die Darstellung ab und ordnen diese historisch ein. Interessierte sollten also etwas Zeit mitbringen, um sich einzulesen und sich auf die im Vergleich zu heute oft fremd anmutenden, weitschweifenden S\u00e4tze einer anderen Zeit einzulassen.<\/p>\n<p>Viel Hilfe und Hintergrundwissen bieten dabei die umfassend recherchierten Einf\u00fchrungen und Anmerkungen der Herausgeber. Das Buch ist mit 574 Seiten im Polyphem Verlag erschienen und kostet 49,99 Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie haben Menschen des 17. Jahrhunderts im Bergischen geschrieben \u2013 und wor\u00fcber? Wer dieser Frage bislang auf den Grund gehen wollte, musste der lateinischen Sprache m\u00e4chtig sein, in der gebildete, sprich Lese- und Schreibf\u00e4hige, \u00fcber Jahrhunderte hinweg schriftlich kommunizierten..<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-74841","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-05 17:06:31","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74841","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74841"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74841\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74847,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74841\/revisions\/74847"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74841"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74841"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74841"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}