{"id":74482,"date":"2024-04-25T12:51:09","date_gmt":"2024-04-25T10:51:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=74482"},"modified":"2024-04-25T13:53:46","modified_gmt":"2024-04-25T11:53:46","slug":"peer-steinbrueck-klartext-ueber-seine-politischen-erben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/04\/25\/peer-steinbrueck-klartext-ueber-seine-politischen-erben\/","title":{"rendered":"Peer Steinbr\u00fcck: Klartext \u00fcber seine politischen Erben"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_74485\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74485 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Stadtgespraeche_2024_04_00140-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Polit-Legende Peer Steinbr\u00fcck (l.) im Gespr\u00e4ch mit Moderator J\u00fcrgen Zurheide &#8211; \u00a9 Claudia Posern \/ Fotostudio Essen<\/span><\/div>\n<p>Auch als Impulsgast bei der renommierten Essener Netzwerkveranstaltung STADTGESPR\u00c4CHE.ruhr \u00a0blieb der 77j\u00e4hrige SPD-Polit-Profi im informativen und unterhaltsamen Talk mit Moderator J\u00fcrgen Zurheide (u.a\u00a0 Deutschlandfunk, WDR) seiner Linie treu.<\/p>\n<p>\u201eMein Lieblingssatz lautet: Eine gute Grundlage ist die beste Voraussetzung f\u00fcr eine solide Basis. Damit kommt man fast immer durch \u2013 auch auf Parteitagen\u201c, erkl\u00e4rte er den rund 400 and\u00e4chtigen Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rern schmunzelnd.<\/p>\n<p>Keine Spur von Alterssanftmut. Peer Steinbr\u00fcck schonte seine politischen Erben partei\u00fcbergreifend keineswegs. Im Gegenteil. Seine knochenharte Analyse: \u201eDie heutigen Politiker wollen um Himmels Willen niemanden weh tun, sondern vermitteln den Eindruck, dass wir unseren Wohlstand anstrengungslos fortsetzen k\u00f6nnen. Sie sagen nicht, wie die Rente gesichert werden soll, wie die Energieversorgung in der Zukunft aussieht oder dass es mit der Verteidigungsf\u00e4higkeit nicht so bestellt ist, wie es sein sollte. Sie wollen ja, dass Sie, die B\u00fcrger, gut schlafen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_74486\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74486 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Stadtgespraeche_2024_04_00025.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"540\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Zwei alte Bekannte: Der Journalist und Ex-NRZ-Chefredakteur Dr. Richard Kiessler (l.) mit dem Politiker Peer Steinbr\u00fcck &#8211; \u00a9 Claudia Posern \/ Fotostudio Essen<\/span><\/div>\n<p>Was das Computerzeitalter angeht, bewegt sich der Politiker und Buchautor noch zwischen zwei Welten. Er schreibt seine Text immer noch per Hand und tippt sie dann in seinen PC. \u00a0Zum Teil mit Hilfe seiner Ehefrau oder seiner Enkel. \u201eIn Meiner Generation haben die \u00c4lteren ihr Wissen noch an Kinder und Enkel weitergegeben. Heute ist es umgekehrt\u201c, gibt er zu. Gel\u00e4chter im Publikum.<\/p>\n<p>Peer Steinbr\u00fcck \u00fcber das Thema Schuldenbremse: \u201eIch glaube, dass die Schuldenbremse reformiert werden sollte. Alles, was mit Klimatransformation und Verteidigungsf\u00e4higkeit zu tun hat, sollte in Sonderverm\u00f6gen \u00fcberf\u00fchrt und im Grundgesetz durch eine Zweidrittelmehrheit abgesichert werden. Alles andere muss dann aber vom normalen Haushalt abgedeckt werden. Das Gerede von der Abschaffung der Schuldenbremse halte ich f\u00fcr unverantwortlich.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_74487\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74487 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Stadtgespraeche_2024_04_00034.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"472\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Drei K\u00fcnstler auf einem Foto: Der Spitzenkoch Michael Scheil (l.), Chef des Szene-Restaurants &#8222;Chefs &amp; Butchers&#8220;, mit dem Essener K\u00fcnstler Sharyar Azhdari und dem Bild, das er von\u00a0 Modesch\u00f6pfer Karl Lagerfeld geschaffen hat &#8211; \u00a9 Claudia Posern \/ Fotostudio Essen<\/span><\/div>\n<p>Peer Steinbr\u00fcck \u00fcber die Verk\u00fcrzung der Wochenarbeitszeit und die Rente mit 63: \u201eGesamtwirtschaftlich werden wir mehr arbeiten m\u00fcssen. Wir sind bei den Industrienationen das Land mit der geringsten Arbeitsstundenzahl \u00a0im Jahr. Und aufgrund der demographischen Entwicklung sollten wir auch kein festes Renteneinstiegsalter mehr haben, sondern flexibel sein. Die Rente mit 63 war eigentlich f\u00fcr Arbeiter gedacht, die einen harten Job haben. Mittlerweile wird sie immer mehr von Angestellten in Anspruch genommen, die sicher bis 66 arbeiten k\u00f6nnten.\u201c Wieder klare Kante!<\/p>\n<p>Moderator J\u00fcrgen Zurheide wollte den eloquenten wie humorvollen Impulsgast nicht von der B\u00fchne lassen, ohne ich auf seinen Parteifreund Olaf Scholz angesprochen zu haben. \u201eWir haben einen begnadeten Kommunikator als Bundeskanzler, kann das sein?\u201c Der gewiefte Politiker umschiffte die Klippe humorvoll: \u201eWollen Sie mir jetzt ein Parteiausschlussverfahren an den Hals jagen?\u201c fragte er lachend.<\/p>\n<div id=\"attachment_74489\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74489 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Stadtgespraeche_2024_04_00078.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"367\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die begnadete S\u00e4ngerin Mirjam von Eiden &#8211; \u00a9 Claudia Posern \/ Fotostudio Essen<\/span><\/div>\n<p>Der Moderator lie\u00df nicht locker: \u201eOlaf Scholz hat aber doch gesagt: Wer F\u00fchrung bei mir bestellt, der bekommt sie auch.\u201c Diesen Steilpass nahm Borussia-Dortmund-Fan Peer Steinbr\u00fcck dann allzu an: \u201eDas ist ein sch\u00f6nes Zitat. Aber wenn F\u00fchrung bestellt und dann nicht geliefert wird, ist das schlecht!\u201c<\/p>\n<p>Und ganz zum Schluss des Gespr\u00e4chs schaffte es Moderator J\u00fcrgen Zurheide \u00a0auch noch, dem erfahrenen Politiker einen fachm\u00e4nnischen Ratschlag zu entlocken, wie die momentane Krise aus seiner Sicht gemeistert werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Peer Steinbr\u00fcck: \u201eWir brauchen so etwas wie eine Agenda 2030, ein sehr umfassendes Sofortprogramm f\u00fcr Themen wie Bildung, Fachkr\u00e4ftemangel, bezahlbarer Wohnraum, Digitalisierung, Entb\u00fcrokratisierung und auch eine Reform des F\u00f6deralismus. Die politische Kraft, die am ehesten in der Lage ist, dieses Reformprogramm zu adressieren, wird in meinen Augen auch gewinnen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_74490\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74490 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Stadtgespraeche_2024_04_00015-1.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"445\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Genossen den erfolgreichen Abend: (v.L.) Moderator J\u00fcrgen Zurheide, Impulsgast Peer Steinbr\u00fcck und Dr. Klaus-Peter Reintges, Vorstandsmitglied des Vereins STADTGESPR\u00c4CHE.ruhr &#8211; \u00a9 Claudia Posern \/ Fotostudio Essen<\/span><\/div>\n<p>Das tiefgr\u00fcndige Interview, das J\u00fcrgen Zurheide mit Polit-Legende Peer Steinbr\u00fcck f\u00fchrte, war der absolute H\u00f6hepunkt eines interessanten, kurzweiligen Abends im Chorforum Essen. Gastgeber Dr. Richard Kiessler (u.a. Ex-Chefredakteur der NRZ) hatte zun\u00e4chst Essens Oberb\u00fcrgermeister Thomas Kufen, Schirmherr der STADTGESPR\u00c4CHE.ruhr begr\u00fc\u00dft. In seinem Gru\u00dfwort hob das Essener Stadtoberhaupt den hohen Stellenwert des Netzwerktreffens hervor, das in diesem Jahr sein zehnj\u00e4hriges Bestehen feiert.<\/p>\n<p>Den kulturellen Part \u00fcbernahm S\u00e4ngerin Mirjam von Eiden, gl\u00e4nzend wie ihr Outfit interpretierte sie u.a. John Lennons Friedens-Hymne \u201eImage\u201c. Ihr hochverdienter Lohn: Standing Ovations.<\/p>\n<p>Kaum weniger Applaus erhielt auch Michael Scheil, Chef des Szene-Restaurants \u201eChefs &amp; Butchers\u201c, f\u00fcr die k\u00f6stliche Currywurst, die er und sein Team den G\u00e4sten servierte. Ein Abend, an dem irgendwie jeder auf seine Kosten kam.<\/p>\n<p><strong>Text Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_74492\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74492 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Stadtgespraeche_2024_04_00064.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"515\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Gastgeber Dr. Richard Kiessler (l.) im Gespr\u00e4ch mit Essens Oberb\u00fcrgermeister Thomas Kufen &#8211; \u00a9 Claudia Posern \/ Fotostudio Essen<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Peer Steinbr\u00fcck<\/h4>\n<p>Peer Steinbr\u00fcck wurde am 10. Januar 1947 in Hamburg geboren. Sein Vater war Architekt. Er besuchte die Grundschule und wechselte dann auf die altsprachliche Gelehrtenschule des Johanneums. Er verlie\u00df diese aber nach der 8.Klasse wegen unzureichender Leistungen wieder. 1968 machte Steinbr\u00fcck \u00a0an der Staatlichen Handelsschule Am L\u00e4mmermarkt sein Fachabitur in Wirtschaft, nachdem er zweimal Jahrgangstufen wiederholen musste. Nach zwei Jahren als Bundeswehr-Zeitsoldat\u00a0 wurde er 1969 SPD-Mitglied.<\/p>\n<p>1974 schloss Peer Steinbr\u00fcck sein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel als Diplom-Volkswirt ab. 1975 zog er zu seiner zuk\u00fcnftigen Frau Gertrud nach Bonn, wo diese als Doktorandin arbeitete. 1976 wurde er Mitarbeiter im Bonner Bundesministerium f\u00fcr Forschung und Technologie. Ein Jahr sp\u00e4ter stieg er zum pers\u00f6nlichen Referenten der SPD-Minister Hans Matth\u00f6fer und Volker Hauff auf. Von 1978 bis 1981 war Steinbr\u00fcck dann wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kanzleramt von Helmut Schmidt.<\/p>\n<div id=\"attachment_74495\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74495 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Stadtgespraeche_2024_04_00136.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"363\" \/><span class=\"wp-caption-text\">SPD-Politiker Peer Steinbr\u00fcck &#8211; \u00a9 Claudia Posern \/ Fotostudio Essen<\/span><\/div>\n<p>Weitere Stationen: Referent der SPD-Bundestagsfraktion (1983), Ministerium f\u00fcr Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft in NRW (1985). 1986 wurde er B\u00fcroleiter von NRW-Ministerpr\u00e4sident Johannes Rau. 1990 Wechsel als Staatssekret\u00e4r in Schleswig-Holstein unter Bj\u00f6rn Engholm. 1993 Ernennung zum Minister f\u00fcr Wirtschaft, Technik und Verkehr \u00a0im Bundesland \u00a0Schleswig Holstein unter Heide Simonis.<\/p>\n<p>1998 kehrte Peer Steinbr\u00fcck nach NRW zur\u00fcck, wurde zun\u00e4chst Minister f\u00fcr Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr und 2000 Finanzminister im Kabinett von Wolfgang Clement. Am 06.11.2002 wurde Steinbr\u00fcck zum NRW-Ministerpr\u00e4sident gew\u00e4hlt. 2005 verlor Peer Steinbr\u00fcck die NRW-Landtagswahl gegen J\u00fcrgen R\u00fcttgers (CDU). Im gleichen Jahr wurde er als Finanzminister in die von Angela Merkel (CDU) gef\u00fchrte Bundesregierung berufen.<\/p>\n<p>2012 trat Peer Steinbr\u00fcck als SPD-Kanzlerkandidat gegen Amtsinhaberin Angela Merkel an, verlor aber klar mit dem zweitschlechtesten Ergebnis. 2016 legte er sein Bundestagsmandat nieder.<\/p>\n<div id=\"attachment_74496\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-74496 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Stadtgespraeche_2024_04_00071.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"329\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Zwei Politiker unterschiedlicher Parteien: (v.L.) Essen Oberb\u00fcgermeister Thomas Kufen (CDU) und SPD-Politik-Legende Peer Steinbr\u00fcck &#8211; \u00a9 Claudia Posern \/ Fotostudio Essen<\/span><\/div>\n<p><strong>Link zur Webseite der STADTGESPR\u00c4CHE.ruhr:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stadtgespr\u00e4che.ruhr\/\">https:\/\/stadtgespr\u00e4che.ruhr\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAlle wollen eigentlich, dass die Politiker Profil haben, eigenst\u00e4ndig denken und Klartext reden, doch wehe sie tun es. Dann werden sie nicht gew\u00e4hlt\u201c, der bemerkenswerte Satz eines Mannes, der eigentlich immer Klartext redet \u2013 und auch jetzt noch im politischen Unruhestand. 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