{"id":73524,"date":"2024-03-23T15:57:19","date_gmt":"2024-03-23T14:57:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=73524"},"modified":"2024-03-26T14:12:31","modified_gmt":"2024-03-26T13:12:31","slug":"kurrende-trost-und-erbauung-durchs-geistliche-lied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/03\/23\/kurrende-trost-und-erbauung-durchs-geistliche-lied\/","title":{"rendered":"Kurrende: Trost und Erbauung durchs geistliche Lied"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_73535\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1744px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73535 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/WK_chorfoto_friedhofskirche_untoldunseen-1-1-2-scaled-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"1734\" height=\"1074\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der erfolgreiche Wuppertaler Knabenchor Kurrende in der Friedhofskirche &#8211; \u00a9 Wuppertaler Kurrende<\/span><\/div>\n<p><strong>Am 22. M\u00e4rz 1924 wurde die Elberfelder Kurrende gegr\u00fcndet. Was bedeutet Kurrende eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p>Jan Helmke Keden: &#8222;Der Begriff wird nicht allen sofort vertraut sein. Er kommt aus dem Lateinischen und setzt sich wahrscheinlich zusammen aus \u201ecurrere\u201c gleich laufen und \u201ecorradere\u201c gleich zusammenkratzen oder auch \u201ecorredo\u201c gleich Lebensunterhalt. Urspr\u00fcnglich bezeichnete er kleine Gruppen von bed\u00fcrftigen Singsch\u00fclern, die bettelnd von Haus zu Haus zogen. Ab dem ausgehenden Mittelalter sangen diese bei sog. Kurrendenumg\u00e4ngen geistliche Lieder und hofften auf Lebensmittel. Bis zum 18. Jahrhundert gewannen Kurrenden schnell an Bedeutung. Dies hing auch mit der dynamischen Entwicklung des kirchlichen Schulwesens zusammen. Im reformatorischen Schulwesen und angebunden an lutherische Gemeinden wurden die Kurrenden vielerorts zum festen Bestandteil des geistlich-\u00f6ffentlichen Kulturlebens.<\/p>\n<div id=\"attachment_53830\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53830\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Logo-Jahr100Wissen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Martin Luther sang \u00fcbrigens in der Eisenacher Kurrende. Mit Bachs Tod 1750 erhielt das Kurrendenwesen einen D\u00e4mpfer. Erst mit dem Aufkommen der reformp\u00e4dagogischen und kirchenmusikalischen Erneuerungsbewegungen Ende des 19. Jahrhundert erhielt die Idee der Kurrende neue Dynamik. Zu dieser Zeit spielte allerdings die Funktion des Ersingens von Almosen keine Rolle mehr. Neben der geistlich-sittlichen Erziehung der heranwachsenden Kurrendaner sowie der kirchenmusikalischen Bet\u00e4tigung stand nun vor allem die Wohlfahrtspflege f\u00fcr Bed\u00fcrftige im Vordergrund und zwar im Sinne christlicher N\u00e4chstenliebe. In diese Zeit f\u00e4llt auch die Gr\u00fcndung der Wuppertaler Kurrende.&#8220;<\/p>\n<p><strong>In den Annalen hei\u00dft es, es waren 80 Knaben und 17 M\u00e4nner, die aus einem Jungscharchor des CVJM entstanden. Wo trat der Chor denn auf?<\/strong><\/p>\n<p>Jan Helmke Keden: &#8222;Schaut man in die erste Festschrift aus dem Jahre 1949 zum 25j\u00e4hrigen Bestehen des Chores \u2013 damals hie\u00df er noch Elberfelder Kurrende \u2013 finden sich hierzu folgenden Angaben: Unmittelbar nach Gr\u00fcndung fand das erste \u00f6ffentliche Konzert des Chores schon am 8. April im gro\u00dfen Saal der Wuppertaler Stadthalle statt. Gesungen wurden u.a. Volkslieder, das Engelsterzett von Mendelssohn und Mozarts Ave Verum. Der Chor begleitete zahlreiche Gottesdienste in den Wuppertaler Stadtkirchen.<\/p>\n<div id=\"attachment_73529\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73529 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Foto-Keden-Presse.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"410\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Musikp\u00e4dagoge Prof. Jan Helmke Keden &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>Von Anfang an geh\u00f6rten aber auch anspruchsvolle Oratorienkonzerte zum Programm der Kurrende. Ein Glanzpunkt der ersten Jahre war sicherlich die Auff\u00fchrung der Matth\u00e4us-Passion von Bach in der Alten reformierten Kirche (heute CityKirche Elberfeld) und zwar am Palmsonntag, dem 9. April 1933. Erich vom Baur, der den Chor gegr\u00fcndet hatte und leitete, hatte das Werk in gerade einmal acht Wochen einstudiert. Neben diesen beeindruckenden k\u00fcnstlerischen Leistungen unternahm die Kurrende auch schon zahlreiche Konzertreisen und engagierte sich von Beginn an mit Auftritten im sozialen Bereich, z.B. bei Benefizkonzerten oder im Rahmen der sogenannten Singumg\u00e4nge.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Was war das?<\/strong><\/p>\n<p>Jan Helmke Keden: &#8222;Bereits ab Mitte Mai 1924 besuchte Erich vom Baur regelm\u00e4\u00dfig sonntagvormittags mit der Kurrende Bed\u00fcrftige und Kranke, sang auf Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen, in Altenheimen und Krankenh\u00e4usern, w\u00e4hrend des Krieges auch in Bunkern \u2013 und zwar nicht mehr wie im ausgehenden Mittelalter, um Almosen zu erbetteln, sondern immer mit der sozialen Absicht, den Menschen durch das geistliche Lied Erbauung und Trost zu spenden. Dieses Engagement zieht sich durch die gesamte 100j\u00e4hrige Geschichte des Ensembles und ist bis heute wichtig f\u00fcr die Identit\u00e4t der Kurrende, zumal \u2013 oder gerade weil \u2013 sich der Chor in unserer s\u00e4kularisierten Welt weiterhin fest in der christlichen Tradition verankert sieht.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_54906\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-54906\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/1200598-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"561\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lukas Baumann, der neue Musikalischen Leiter im Kreise seiner junge Chormitglieder &#8211; \u00a9 Wuppertaler Kurrende<\/span><\/div>\n<p><strong>Die Kurrende wurde bald sehr erfolgreich und erhielt in der Herzogstra\u00dfe sogar ab 1932 eigene Prober\u00e4ume, die aber beim Angriff auf Wuppertal im Juni 1943 komplett zerst\u00f6rt wurden. Wie ging es dann weiter?<\/strong><\/p>\n<p>Jan Helmke Keden: &#8222;Das war ein herber Schlag f\u00fcr die Wuppertaler Kurrende, zumal auch drei Kurrendaner bei dem Angriff ihr Leben lie\u00dfen. Doch Erich vom Baur lie\u00df sich davon nicht beirren und arbeitete anfangs mit zun\u00e4chst acht Knaben in seiner Privatwohnung weiter. Schon zur Reformationsfeier am 31. Oktober 1943 konnte sich der Chor wieder in der Kreuzkirche der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Aufgrund st\u00e4ndiger Luftangriffe musste der Proben- und Konzertbetrieb in der Folgezeit jedoch weitgehend eingestellt werden. Insgesamt starben 70 ehemalige Kurrendaner im Zweiten Weltkrieg. Nach Kriegsende trat Erich vom Baur bereits am Reformationstag 1945 mit der Kurrende in der Friedhofskirche erneut auf. Und schon 1948 z\u00e4hlte der Chor wieder 160 aktive S\u00e4nger, die aus dem gesamten Stadtgebiet kamen, so dass man das Ensemble ein Jahr sp\u00e4ter in Wuppertaler Kurrende umbenannte.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Auch die Chorwerke wurden mit der Zeit immer anspruchsvoller. Was geh\u00f6rte denn zu den Auff\u00fchrungswerken?<\/strong><\/p>\n<p>Jan Helmke Keden: &#8222;Wie bereits erw\u00e4hnt, erreichte der Chor sehr schnell nach seiner Gr\u00fcndung ein enormes Leistungsniveau. Entsprechend z\u00e4hlten wichtige Standardwerke der geistlichen Chormusik von Bach, Mozart, H\u00e4ndel, Mendelssohn und Haydn zum Repertoire. Neben diesen Klassikern werden bis heute auch immer wieder zeitgen\u00f6ssische Werke aufgef\u00fchrt bzw. sogar uraufgef\u00fchrt. Bisweilen beteiligt sich die Kurrende auch an Opernauff\u00fchrungen. Ein solch hohes Leistungsniveau \u00fcber lange Zeit aufrecht zu erhalten, ist nicht so leicht. Denn gerade in einem Knabenchor f\u00fchrt der naturgem\u00e4\u00dfe Stimmbruch dazu, dass innerhalb weniger Jahre alle Stimmen nach und nach ersetzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<div id=\"attachment_73530\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73530 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Auftritt-in-der-Laurentiuskirche-Copyright-Wuppertaler-Kurrende.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"366\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Wuppertaler Kurrende bei einem Konzert in der Laurentiuskircher &#8211; \u00a9 Wuppertaler Kurrende<\/span><\/div>\n<p>Nur durch kontinuierliche Nachwuchsarbeit l\u00e4sst sich hier entgegenwirken, was sich auch gut bei der Wuppertaler Kurrende erkennen l\u00e4sst. Im Laufe ihres Bestehens wurde die Nachwuchsarbeit immer weiter professionalisiert und umfasst auch nicht-musikalische Angebote, um junge Menschen nicht nur f\u00fcr das leistungsorientierte Singen, sondern die gesamte Kurrendenidee zu begeistern. So war und ist es m\u00f6glich, dass die Wuppertaler Kurrende auf ein \u00e4u\u00dferst breit gef\u00e4chertes \u2013 zumeist christlich gepr\u00e4gtes \u2013 Repertoire zur\u00fcckgreifen kann, welches bis heute weite Publikumskreise anspricht.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Die Wuppertaler Kurrende ist als Einrichtung des Kirchenkreises Wuppertal heute der \u00e4lteste Knabenchor der Evangelischen Kirche im Rheinland und weit \u00fcber die Stadtgrenzen hinaus aktiv. Wo treten sie denn \u00fcberall auf?<\/strong><\/p>\n<p>Jan Helmke Keden: &#8222;Der Wirkungskreis des Chores ist enorm. Die Wuppertaler Kurrende hat seit ihrer Gr\u00fcndung zahlreiche Konzertreisen unternommen, z.T. bis nach \u00dcbersee. Sie nahm erfolgreich an vielen renommierten Chorwettbewerben teil und ist seit den 1950er Jahren auch auf vielen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen zu h\u00f6ren. Zudem wurden zahlreiche LPs und CDs produziert, die von dem durchweg hohen Niveau des Ensembles zeugen. Dar\u00fcber hinaus bestehen auch Kooperationen mit anderen renommierten Knabench\u00f6ren Deutschlands. Auch der innerdeutsche Austausch im geteilten Deutschland wurde vorangetrieben.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Heinz-Rudolph Meier leitete ja auch einige Jahre den Chor der Bergischen Universit\u00e4t. Welche Erfolge konnte er verbuchen?<\/strong><\/p>\n<p>Jan Helmke Keden: &#8222;Heinz-Rudolf Meier, der die Kurrende von 1979 bis 2005 leitete, erwarb sich besondere Verdienste: 1984 und im Wendejahr 1989 bereiste er mit der Wuppertaler Kurrende den Osten Deutschlands. Unter der \u00c4gide Heinz-Rudolph Meiers wurde die musikalische Qualit\u00e4t der Wuppertaler Kurrende weiter ausgebaut. H\u00f6hepunkte seines Schaffens waren neben der Auff\u00fchrung der Matth\u00e4us-Passion auch der erstmalige Gewinn des Deutschen Bundeschorwettbewerbs in der Kategorie Knabench\u00f6re.<\/p>\n<div id=\"attachment_68602\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 661px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-68602\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Kopie-von-_1230609-1-2-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"651\" height=\"446\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Mitglieder der &#8222;Wuppertaler Kurrende&#8220; &#8211; \u00a9 Wuppertaler Kurrende<\/span><\/div>\n<p>Zu seinen Verdiensten geh\u00f6rt ebenso die Gr\u00fcndung der Elberfelder M\u00e4dchenkurrende im Jahre 2002. Auch im sozialen Bereich zeigte Meier sehr gro\u00dfes Engagement. Seine Probenarbeit muss wohl einzigartig gewesen sein. Ich selbst durfte die Lehrt\u00e4tigkeit Meiers im Rahmen meines Schulmusikstudiums an der Bergischen Universit\u00e4t pers\u00f6nlich kennen lernen, wo er neben der Leitung des Unichores auch das Fach Dirigieren unterrichtete \u2013 das hat mich bis heute nachhaltig beeindruckt.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Wo kann man denn den Chor demn\u00e4chst wieder h\u00f6ren?<\/strong><\/p>\n<p>Jan Helmke Keden: &#8222;Die Kurrende tritt permanent auf \u2013 schauen Sie einfach mal auf die Homepage des Ensembles, die bietet einen guten \u00dcberblick. F\u00fcr mich sind die Highlights in diesem Jahr die gro\u00dfe Jubil\u00e4umsveranstaltung am 26. Juni in der Wuppertaler Stadthalle \u2013 u.a. mit der Auff\u00fchrung von Mendelssohns Lobgesang \u2013 und nat\u00fcrlich wieder die traditionellen Quempassingen am 14. Dezember in der Christuskirche und 15. Dezember in der Friedhofskirche.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_73533\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73533 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Foto-Keden-Presse-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"292\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Porf. Jan Helmke Keden &#8211; \u00a9UniService Transfer<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr. Jan Helmke Keden<\/h4>\n<p>Seit 2017 lehrt Prof. Dr. Jan Helmke Keden Musikp\u00e4dagogik an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 100 Jahren wurde die Elberfelder Kurrende gegr\u00fcndet, auch heute noch weit \u00fcber Deutschland hinaus einen klangvollen Namen hat. Autor Uwe Blass hat sich in der beliebten Uni-Reihe &#8222;Jahr100Wissen&#8220;-Interview mit dem Musik-P\u00e4dagogen Prof. Dr. Jan Helmke Keden \u00fcber die Geschichte des Wuppertaler Knabenchores unterhalten.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-73524","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-21 18:15:30","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73524","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=73524"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73524\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":73538,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73524\/revisions\/73538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=73524"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=73524"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=73524"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}