{"id":73120,"date":"2024-03-05T09:28:57","date_gmt":"2024-03-05T08:28:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=73120"},"modified":"2024-03-05T09:28:57","modified_gmt":"2024-03-05T08:28:57","slug":"bayer-bilanz-pk-2023-umsatz-und-ergebnisrueckgang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/03\/05\/bayer-bilanz-pk-2023-umsatz-und-ergebnisrueckgang\/","title":{"rendered":"Bayer-Bilanz-PK: 2023 Umsatz- und Ergebnisr\u00fcckgang"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_69749\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1915px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-69749\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Bill-Andersondefault.jpg\" alt=\"\" width=\"1905\" height=\"1282\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Bayer-Vorstandvorsitzende Bill Anderson konnte bei der Bilanzpressekonferenz keine positiven Zahlen f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2023 vorlegen &#8211; \u00a9 Bayer AG<\/span><\/div>\n<p>Bayer-Chef Bill Anderson: \u201eWir sind ein Life-Science-Unternehmen mit hoher Schlagkraft, das von einer gro\u00dfartigen Mission getragen wird, und wir haben drei starke Divisionen. Aber an vier Stellen gibt es dringenden Handlungsbedarf\u201c, sagte Anderson mit Blick auf Patentabl\u00e4ufe und die Pipeline der Division Pharmaceuticals, die US-Rechtsstreitigkeiten, den hohen Schuldenstand sowie auf die hierarchische B\u00fcrokratie, die den Fortschritt blockiere.<\/p>\n<p>Das Unternehmen werde in den kommenden 24 bis 36 Monaten seine Energie und seinen Fokus darauf richten, eine starke Pharma-Pipeline aufzubauen, die rechtlichen Risiken zu reduzieren, die Verschuldung zu senken und das radikal neue Organisationsmodell Dynamic Shared Ownership (DSO) weiter einzuf\u00fchren, um die Performance zu steigern.<\/p>\n<p>DSO soll Hierarchien abbauen, B\u00fcrokratie beseitigen, Strukturen verschlanken und Entscheidungsprozesse deutlich beschleunigen. Es gelte, sich voll und ganz auf Kunden und Produkte zu konzentrieren sowie in jedem Gesch\u00e4ft des Unternehmens schlanker und effektiver zu sein als die Wettbewerber.<\/p>\n<p>Dadurch w\u00fcrden ab 2026 j\u00e4hrlich zwei Milliarden Euro an Organisationskosten eingespart, wobei Kostensenkungen nur einer der positiven Effekte seien. Letztlich soll DSO das Wachstum durch bessere Kundenorientierung sowie h\u00f6here Innovationsgeschwindigkeit ankurbeln und so beispielsweise die Pharma-Pipeline st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Die Division Crop Science soll ihre f\u00fchrende Position in der Landwirtschaft durch bahnbrechende Innovationen ausbauen und in den kommenden zehn Jahren zehn Blockbuster auf den Markt bringen. Zudem soll Consumer Health mit f\u00fchrenden Marken besser abschneiden als der Wettbewerb.<\/p>\n<div id=\"attachment_73126\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73126 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Sustainable-agriculturedefault.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Ums\u00e4tze in der Division Crop Science waren 2023 r\u00fcckl\u00e4ufig &#8211; \u00a9 Bayer AG<\/span><\/div>\n<p>Um die rechtlichen Risiken und die damit verbundenen Unsicherheiten zu reduzieren, passt das Unternehmen seine Strategie an und wird neue Ans\u00e4tze inner- und au\u00dferhalb der Gerichtss\u00e4le verfolgen. Den Verschuldungsgrad will Bayer in Richtung eines A-Ratings senken.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr plant das Unternehmen neben profitablerem Wachstum unter anderem \u2013 wie bereits kommuniziert \u2013, bei der Dividende f\u00fcr drei Jahre das gesetzlich geforderte Minimum auszusch\u00fctten.<\/p>\n<p>Die Antwort auf die Frage nach der k\u00fcnftigen Struktur und einer m\u00f6glichen Aufspaltung des Konzerns laute \u201enicht jetzt\u201c \u2013 und damit sei nicht \u201eniemals\u201c gemeint. \u201eNat\u00fcrlich werden wir f\u00fcr alles offenbleiben\u201c, so Anderson.<\/p>\n<p>Angesichts des stark begrenzten Handlungsspielraums \u201eliegt unser Hauptaugenmerk jetzt jedoch auf der Bew\u00e4ltigung unserer Herausforderungen, der Steigerung unserer Performance und der Schaffung strategischer Flexibilit\u00e4t. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass dieser Ansatz das Beste f\u00fcr Bayer ist.\u201c<\/p>\n<h4>Angepasste Jahresziele erreicht<\/h4>\n<p>Mit Blick auf das Gesch\u00e4ftsjahr 2023 sagte Finanzvorstand Wolfgang Nickl: \u201eWir haben den angepassten Ausblick bei allen wichtigen Gesch\u00e4ftszahlen erreicht.\u201c Der Konzernumsatz verringerte sich w\u00e4hrungs- und portfoliobereinigt (wpb.) um 1,2 Prozent auf 47,637 Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen sank um 13,4\u00a0Prozent auf 11,706 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Hierin enthalten waren negative W\u00e4hrungseffekte in H\u00f6he von 375 (Vorjahr: plus 429) Millionen Euro. Aufgrund der verminderten Zielerreichung reduzierte sich auch der Aufwand f\u00fcr alle Divisionen f\u00fcr das konzernweite Short-Term-Incentive-Programm um insgesamt etwa 1\u00a0Milliarde Euro. Auch der Aufwand f\u00fcr das Long-Term-Incentive-Programm war um rund 0,4 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahr.<\/p>\n<div id=\"attachment_73127\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 410px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73127 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Wolfgang-Nickldefault.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"398\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Finanzvorstand Wolfgang Nickl &#8211; \u00a9 Bayer AG<\/span><\/div>\n<p>Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen betrug 24,6 Prozent und lag damit um 2,0 Prozentpunkte unter dem Vorjahr. Das EBIT belief sich auf 612 Millionen (Vorjahr: 7,012 Milliarden) Euro. Darin enthalten waren per saldo Sonderaufwendungen von 6,977 (Vorjahr: 2,245) Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Diese resultierten haupts\u00e4chlich aus Wertminderungen im Wesentlichen innerhalb der Division Crop Science. Das Konzernergebnis belief sich auf minus 2,941 (Vorjahr: plus 4,150) Milliarden Euro. Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie verringerte sich um 19,5 Prozent auf 6,39\u00a0Euro.<\/p>\n<p>Der Free Cash Flow reduzierte sich um 57,9 Prozent auf 1,311 Milliarden Euro. Die Nettofinanzverschuldung zum 31. Dezember stieg gegen\u00fcber Ende 2022 um 8,5 Prozent auf 34,498 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Mittelzufl\u00fcsse aus der operativen Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit und positive W\u00e4hrungseffekte konnten die Auszahlungen f\u00fcr die Dividendenaussch\u00fcttung und die Vergleichszahlungen f\u00fcr die Rechtsf\u00e4lle in den USA nicht vollst\u00e4ndig ausgleichen.<\/p>\n<h4>Umsatz von Crop Science deutlich r\u00fcckl\u00e4ufig<\/h4>\n<p>Obwohl das Agrargesch\u00e4ft (Crop Science) in Europa\/Nahost\/Afrika und Asien\/Pazifik zulegte, verzeichnete es insgesamt einen Umsatzr\u00fcckgang von wpb. 3,7\u00a0Prozent auf 23,270 Milliarden Euro. Dieser ist vor allem auf erhebliche Preisr\u00fcckg\u00e4nge bei glyphosathaltigen Produkten aufgrund reduzierter Preise f\u00fcr Generika zur\u00fcckzuf\u00fchren, was bei den Herbiziden zu einem Umsatzminus von wpb. 26,0 Prozent f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Innerhalb des restlichen Portfolios sorgten innovative Produkte und h\u00f6here Agrarproduktpreise in einem inflationsgetriebenen Marktumfeld f\u00fcr eine insgesamt positive Preisentwicklung. Besonders bei Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften gelang ein Umsatzplus (wpb. 13,8\u00a0Prozent) vor allem aufgrund von Preissteigerungen.<\/p>\n<div id=\"attachment_73128\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73128 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Aspirin-production-in-Bitterfelddefault.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"433\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Aspirin-Herstellung im Bayer-Werk Bitterfeld &#8211; \u00a9 Bayer AG<\/span><\/div>\n<p>Aufw\u00e4rts ging es auch bei den Fungiziden (wpb. um 8,8 Prozent) \u2013 im Wesentlichen durch Preissteigerungen in Europa\/Nahost\/Afrika sowie Mengenausweitungen in Latein- und Nordamerika. Vor allem dank h\u00f6herer Lizenzeinnahmen in Lateinamerika stieg der Umsatz bei Sojabohnensaatgut und Pflanzeneigenschaften wpb. um 5,5\u00a0Prozent.<\/p>\n<p>Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von Crop Science sank um 26,6 Prozent auf 5,038\u00a0Milliarden Euro \u2013 im Wesentlichen wegen der erheblichen Preisr\u00fcckg\u00e4nge bei glyphosathaltigen Produkten. Zus\u00e4tzlich belasteten insbesondere inflationsbedingt gestiegene Herstellungskosten das Ergebnis.<\/p>\n<p>Zu verzeichnen war ein positiver W\u00e4hrungseffekt von 103 (Vorjahr: 284) Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen sank um 5,6 Prozentpunkte auf 21,7 Prozent.<\/p>\n<h4>Ergebnis r\u00fcckl\u00e4ufig bei Pharmaceuticals <strong><br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Der Umsatz mit rezeptpflichtigen Medikamenten (Pharmaceuticals) lag mit 18,081\u00a0Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres (wpb. minus 0,4 Prozent). Signifikante Zuw\u00e4chse gelangen mit den neuen Produkten, dem Krebsmedikament Nubeqa\u2122 (wpb. 93,6 Prozent) und Kerendia\u2122 (wpb. 160,6 Prozent) zur Behandlung der chronischen Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-2-Diabetes.<\/p>\n<p>Weiter steigern konnte die Division zudem den Umsatz mit dem Augenmedikament Eylea\u2122 (wpb. um 5,6\u00a0Prozent) sowie im Bereich Radiologie mit den Produktfamilien Ultravist\u2122, CT Fluid Delivery und Gadovist\u2122. Gegenl\u00e4ufig wirkten deutlich niedrigere Umsatzerl\u00f6se in China, u. a. infolge von pandemiebedingten Entwicklungen zu Beginn des Jahres und Tenderverfahren bei Adalat\u2122 zur Behandlung von Herzerkrankungen (globaler Umsatz wpb. minus 27,2 Prozent).<\/p>\n<div id=\"attachment_73130\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73130 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Lab-assistant-at-quality-controldefault.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Qualit\u00e4tskontrolle im Labor &#8211; \u00a9 Bayer AG<\/span><\/div>\n<p>Im 2. Halbjahr war die Nachfrage zus\u00e4tzlich durch eine Antikorruptionskampagne im Gesundheitssektor in China indirekt beeintr\u00e4chtigt. Auch der Umsatz mit dem oralen Gerinnungshemmer Xarelto\u2122 war erwartungsgem\u00e4\u00df r\u00fcckl\u00e4ufig (wpb. minus 6,1 Prozent). Das war auf generischen Wettbewerbs- und Preisdruck zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von Pharmaceuticals sank um 11,6 Prozent auf 5,189\u00a0Milliarden Euro. Dies war vor allem bedingt durch einen nachteiligen Produktmix, inflationsbedingt h\u00f6here Kosten sowie gestiegene Investitionen f\u00fcr Forschung und Entwicklung in den Zell- und Gentherapie- sowie Chemoproteomik-Technologien und Projekte der fortgeschrittenen klinischen Entwicklung.<\/p>\n<p>Positiv wirkten gesunkene Vermarktungskosten sowie in geringerem Umfang h\u00f6here Ertr\u00e4ge aus dem Verkauf von Randgesch\u00e4ften. Es waren negative W\u00e4hrungseffekte von 221 (Vorjahr: positive W\u00e4hrungseffekte von 9) Millionen Euro zu verzeichnen. Die EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen sank um 1,8 Prozentpunkte auf 28,7 Prozent.<\/p>\n<h4>Consumer Health setzt positive Gesch\u00e4ftsentwicklung fort<\/h4>\n<p>Mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten (Consumer Health) setzte Bayer 6,027 Milliarden Euro um \u2013 wpb. 6,3 Prozent mehr als im starken Vorjahr. Dabei wuchs die Division in allen Regionen au\u00dfer Nordamerika, wo der Umsatz auf Vorjahresniveau lag. Wpb. prozentual zweistellige Umsatzsteigerungen gelangen in den Kategorien Dermatologie (12,1 Prozent), u. a. aufgrund einer anhaltend hohen Nachfrage nach Bepanthen\u2122 und Canesten\u2122, sowie Schmerz und Kardio (11,5 Prozent).<\/p>\n<p>Die Kategorie Allergie und Erk\u00e4ltung legte wpb. um 6,8 Prozent zu \u2013 aufgrund einer starken Erk\u00e4ltungssaison insbesondere in Europa und trotz einer schw\u00e4cheren Allergiesaison. Das Gesch\u00e4ft mit Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln lag auf Vorjahresniveau (wpb. minus 0,4 Prozent).<\/p>\n<p>Das EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von Consumer Health erh\u00f6hte sich um 3,2 Prozent auf 1,411 Milliarden Euro. Die um Sondereinfl\u00fcsse bereinigte EBITDA-Marge stieg um 0,9\u00a0Prozentpunkte auf 23,4 Prozent. Wesentlich trug dazu das mehrj\u00e4hrige Effizienzprogramm bei, ebenso das erfolgreiche Preismanagement sowie anhaltende Umsatzsteigerungen.<\/p>\n<p>Sie konnten inflationsbedingt stark gestiegene Kosten, h\u00f6here Investitionen zur Vermarktung innovativer Produkte und negative W\u00e4hrungseffekte von 133 (Vorjahr: positive W\u00e4hrungseffekte von 85) Millionen Euro mehr als ausgleichen.<\/p>\n<h4>Ausblick: H\u00f6herer Free Cash Flow erwartet<\/h4>\n<p>Bereinigt um W\u00e4hrungseffekte (also auf Basis der monatlichen Durchschnittskurse des Jahres 2023) erwartet Bayer f\u00fcr das Jahr 2024 einen Umsatz von 47 Milliarden bis 49 Milliarden Euro. Das Unternehmen rechnet mit einem EBITDA vor Sondereinfl\u00fcssen von w\u00e4hrungsbereinigt (wb.) 10,7 Milliarden bis 11,3 Milliarden Euro.<\/p>\n<div id=\"attachment_34477\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 592px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-34477\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/ATT1616681191502.jpg\" alt=\"\" width=\"582\" height=\"388\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Geb\u00e4udekomplex des Bayer-Standortes Wuppertal &#8211; \u00a9 Bayer AG<\/span><\/div>\n<p>F\u00fcr das bereinigte Ergebnis je Aktie plant es wb. einen Wert von 5,10 bis 5,50 Euro. Der Free Cash Flow soll sich wb. auf 2 Milliarden bis 3 Milliarden Euro belaufen. Zum Jahresende 2024 rechnet der Konzern mit einer Nettofinanzverschuldung von wb. 32,5 Milliarden bis 33,5 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Auf Divisionsebene erwartet Bayer eine wpb. Umsatzentwicklung von minus 1 bis plus 3 Prozent bei Crop Science, minus 4 bis 0 Prozent bei Pharmaceuticals und plus 3 bis 6\u00a0Prozent bei Consumer Health. Zudem plant das Unternehmen wb. mit einer EBITDA-Marge vor Sondereinfl\u00fcssen von 20 bis 22 Prozent bei Crop Science, 26 bis 29 Prozent bei Pharmaceuticals und 23 bis 24 Prozent bei Consumer Health.<\/p>\n<p>Basierend auf den Wechselkursen zum Stichtag 31. Dezember 2023 rechnet Bayer abweichend von den oben genannten w\u00e4hrungsbereinigten Werten auf Konzernebene mit einem Umsatz von 46 Milliarden bis 48 Milliarden Euro sowie mit einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 4,95 bis 5,35 Euro.<\/p>\n<h4>Gute Fortschritte bei Erreichung der Nachhaltigkeitsziele<\/h4>\n<p>Bayer hat im vergangenen Jahr weiter an der Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie gearbeitet und wieder gute Fortschritte auf dem Weg zur Erreichung seiner Ziele bis 2030 gemacht. Die gilt sowohl f\u00fcr die Reduzierung des \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks wie auch f\u00fcr die Zusagen auf den Gebieten der Gesundheitsversorgung, Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung und der Unterst\u00fctzung von Kleinbauern in L\u00e4ndern mit geringem bis mittlerem Einkommensniveau.<\/p>\n<p>Auf der UN Water Conference in New York hat Bayer im M\u00e4rz eine neue Wasserstrategie vorgestellt und wird damit zur Bew\u00e4ltigung der globalen Wasserkrise beitragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bayer-Konzern hat seine angepassten Ziele f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2023 erreicht. Auf der Bilanz-Pressekonferenz in London nahm der Vorstandsvorsitzende Bill Anderson am Dienstag eine Bestandsaufnahme vor und richtete den Blick nach vorne.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-73120","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-28 11:01:41","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73120","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=73120"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73120\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":73135,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/73120\/revisions\/73135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=73120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=73120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=73120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}