{"id":72845,"date":"2024-02-22T16:31:36","date_gmt":"2024-02-22T15:31:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=72845"},"modified":"2024-02-22T21:16:36","modified_gmt":"2024-02-22T20:16:36","slug":"wsv-netzwerkabend-maezen-runge-redete-tacheles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/02\/22\/wsv-netzwerkabend-maezen-runge-redete-tacheles\/","title":{"rendered":"WSV-Netzwerkabend:\u00a0M\u00e4zen Runge redete Tacheles"},"content":{"rendered":"<div class=\"moz-text-html\" lang=\"x-unicode\">\n<div id=\"attachment_72848\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2026px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-72848 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_2115.jpg\" alt=\"\" width=\"2016\" height=\"1379\" \/><span class=\"wp-caption-text\">M\u00e4zen Friedhelm Runge (2.v.r.) als interssierter Zuh\u00f6rer beim WSV-Netzwerkabend. Rechts neben ihm Schwiegersohn Jan Recke. Ganz links Verwaltungsrat Dr. J\u00fcrgen Hoss und Vorstand Dr. Jochen Leonhardt &#8211; \u00a9 Max Schleicher<\/span><\/div>\n<p>Und das vor dem Hintergrund, dass Ankersponsor Friedhelm Runge mit seiner Firma EMKA im Vorfeld angek\u00fcndigt hatte, sein Engagement deutlich zur\u00fcckschrauben zu wollen. Friedhelm Runge (84) befand sich im Plenum, als die Frage auftauchte, ob dieser nicht f\u00fcr eine Vorstandsarbeit gewonnen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Moderator Marcus Lindemann reagierte spontan: \u201eFragen wir ihn doch selbst\u201c. Runge liess sich nicht lange bitten und nutzte das das ihm gereichte Mikrofon, um Tacheles zu reden. \u201eAls ich den WSV vor gut drei Jahren vor der Insolvenz rettete, tat ich das in der Hoffnung, da\u00df neue zukunftsgerichtete Strukturen etabliert w\u00fcrden. Doch passiert ist in dieser Richtung nicht viel, um nicht zu sagen gar nichts\u201c.<\/p>\n<p>Jetzt in den Vorstand einzutreten, w\u00e4re f\u00fcr ihn die allerletzte Option, wenn gar nichts anderes mehr ginge. Er beklagte im Gespr\u00e4ch mit der STADTZEITUNG, da\u00df f\u00fcr die Ausgaben alle, f\u00fcr die Einnahmen nur wenige zust\u00e4ndig seien.<\/p>\n<h4>Interessante Gespr\u00e4che in der Findungsphase<\/h4>\n<p>So blieben die Fragen nach der notwendigen personellen Erg\u00e4nzung des Vorstandes ebenso offen und vage, wie die nach der Neubesetzung des zum 31. M\u00e4rz aus privaten Gr\u00fcnden scheidenden Vertriebs- und\u00a0 Marketingleiters Daniel Grebe. Man sei nach den \u00f6ffentlichen Ausschreibungen noch in der Findungsphase und man sei in interessanten Gespr\u00e4chen, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Der Abschied von Daniel Grebe wurde dann noch zu einem sehr emotionalen Moment, auch als er zum Ausdruck brachte, oft allein auf weiter Flur gewesen zu sein. Daniel Grebe hatte beim WSV mit \u00fcber 500 Spielen eine bewegte Karriere hinter sich und betreute zuletzt das mit rund 80 Teilnehmern \u00fcberwiegend anwesende \u201eNetzwerk\u201c. Sportvorstand Thomas Richter fand in der mit viel Beifall bedachten Laudatio die richtige Worte.<\/p>\n<h4>Kinofilm \u201eDas Wunder von Bern\u201c<\/h4>\n<p>Zuvor hatte Knut Hartwig, der von 1992 bis 1994 einundsiebzig Zweitligaspiele f\u00fcr den Wuppertaler SV machte, aus einer spannenden Zeit berichtet. Im Kinofilm &#8222;Das Wunder von Bern&#8220; stellte Knut Hartwig sp\u00e4ter den 2002 verstorbenen Jahrhundertfussballer Fritz Walter dar, weshalb man den heutigen Mann f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit im Deutschen Fu\u00dfballmuseum in Dortmund immer noch in Fachkreisen \u201eFritz\u201c nennt.<\/p>\n<p>Zum Nostalgiepart der Veranstaltung passten auch die Beitr\u00e4ge von Vorstand Thomas Richter, der als WSV-Torwart am Hamburger Millerntor gegen St. Pauli einst ein legend\u00e4res Spiel gemacht hatte und zum R\u00fcckhalt der damaligen Mannschaft wurde. Der eingeplante G\u00fcnter Pr\u00f6pper fehlte krankheitsbedingt. Er h\u00e4tte von der Glanzzeit der Wuppertaler in der 1. Bundesliga (1972 bis 1975)\u00a0 berichten sollen.<\/p>\n<p>Sportvorstand Thomas Richter und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sven Steup nannten die aktuelle Top-Agenda des Vereins: 1. die Etatsicherung, 2. strukturelle Fragen, wie Erweiterung des Vorstandes und 3. wie man sich in Wuppertal pr\u00e4sentieren wolle.<\/p>\n<div id=\"attachment_72849\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2026px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-72849\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/IMG_2131.jpg\" alt=\"\" width=\"2016\" height=\"1358\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Emotionaler Abschied von Marketingleiter Daniel Grebe (2.v.r.). Gesch\u00e4ftsstellenleiter Sven Steup (l.), Sportvorstand Thomas Richter (2.v.l.) und Moderator Marcus Lindemann (r.) beobachten die Zeremonie &#8211; \u00a9 Siegfried J\u00e4hne<\/span><\/div>\n<p>Thomas Richter sprach dabei auch notwendige Massnahmen an, die Fan-Basis zu verj\u00fcngen. Die erfolgreiche Freikarten-Aktion f\u00fcr Schulen und Jugendliche vom letzten November solle wiederholt werden, sei aber aus vielerlei Gr\u00fcnden auch abh\u00e4nging von der Genehmigung des Fu\u00dfballverbandes.<\/p>\n<h4>Parlatan \u00fcberzeugte Runge<\/h4>\n<p>Der emsige Sportlicher Leiter Gaetano Manno hatte den neuen Trainer Ersan Parlatan ausgew\u00e4hlt und trat jetzt mit ihm unter Beifall auf die B\u00fchne des Barmer Bahnhofes. \u201eWuppertal hat in der Fussballwelt immer noch einen wohlklingenden Namen\u201c, nannte Paralatan einen der Gr\u00fcnde f\u00fcr seinen Wechsel aus Berlin. Drei Siege bei neun erzielten Toren und nur einem Gegentreffer sowie einem besseren Spielverst\u00e4ndnis im Team lassen neue Hoffnungen aufkeimen.<\/p>\n<p>Friedhelm Runge meinte im Gespr\u00e4ch mit uns zu der Verpflichtung Parlatans, dass dieser ihn schon in den Vorgespr\u00e4chen \u00fcberzeugt habe. Sieben Punkte aus zw\u00f6lf Spielen m\u00fcssen nunmehr aufgeholt werden. Der erfahrene und selbstbewu\u00dfte Coach h\u00e4lt das f\u00fcr m\u00f6glich, auch wenn er warnte, gerade in den kommenden, scheinbar leichten Spiele k\u00f6nne es zu Abnutzungserscheinungen kommen.<\/p>\n<h4>Viel Herzblut in der Barmer Location<\/h4>\n<p>Nicht nur die komplett anwesende Mannschaft nahm diese Worte zur Kenntnis, bevor sie wegen des folgenden fr\u00fchen Trainingsbeginns vor Ende der Veranstaltung nach Hause entlassen wurde. Von viel Herzblut f\u00fcr den Verein und der Hoffnung auf weitere Unterst\u00fctzung sowie einem guten Ende war die Rede im hervorragenden Ambiente der Location Barmer Bahnhof.<\/p>\n<p><b>Text: Siegfried J\u00e4hne<\/b><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ramen stimmte beim Netzwerkabend des WSV gestern im Barmer Bahnhof. Auch die von Sky-Sportreporter Marcus Lindemann professionell moderierten Inhalte trafen den Nerv \u201eGestern-Heute-Visionen\u201c so das Motto eines unterhaltsamen Abends. Was indessen allen fehlte, war die realistische wirtschaftliche Perspektive.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-72845","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-28 04:35:30","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72845","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72845"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72845\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72857,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72845\/revisions\/72857"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72845"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72845"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72845"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}