{"id":72432,"date":"2024-04-11T07:01:08","date_gmt":"2024-04-11T05:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=72432"},"modified":"2024-04-18T09:47:24","modified_gmt":"2024-04-18T07:47:24","slug":"bergische-universitaet-infoabend-zum-studienstart-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/04\/11\/bergische-universitaet-infoabend-zum-studienstart-2024\/","title":{"rendered":"Napfschneckenz\u00e4hne: H\u00e4rtestes biologisches Material der Welt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45250\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-45250\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/IZ2A1469-1-2-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1634\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Geb\u00e4udekomplex der Bergischen Univerist\u00e4t Wuppertal &#8211; \u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Gemeinsam mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den USA, Singapur, \u00d6sterreich, den Niederlanden und Deutschland fand Prof. Dr.-Ing. Swantje Bargmann von der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal heraus, dass die Z\u00e4hne der Napfschnecke h\u00e4rter sind als Spinnenseide.<\/p>\n<p>Sie gelten somit als das h\u00e4rteste auf der Erde vorkommende nat\u00fcrliche Material. Durch eine F\u00f6rderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft kann die Forschung nun weiter vertieft werden.<\/p>\n<p>Biologische Materialien weisen dank ausgefeilter Mikrostrukturen au\u00dfergew\u00f6hnliche Eigenschaften sowie einzigartige Eigenschaftskombinationen auf. Sie sind damit besonders interessant f\u00fcr die Entwicklung neuer Technologien, die auf der Nachahmung solcher Strukturen basieren. Die Z\u00e4hne der Napfschnecke erlangen ihre starke Widerstandsf\u00e4higkeit durch einen speziellen Aufbau.<\/p>\n<h4>Ultrahohe Festigkeit<\/h4>\n<p>Um sich zu ern\u00e4hren, kratzt die unter Wasser lebende Schnecke mit ihren Z\u00e4hnen Algen von Steinen. Der mit dem Stein in Kontakt kommende Zahnteil besitzt eine Mikrostruktur, die nicht nur eine ultrahohe Festigkeit mit hoher Steifigkeit aufweist, sondern dar\u00fcber hinaus auch noch auxetisch ist.<\/p>\n<p>\u201eDas bedeutet, dass sich die im Zahnmaterial enthaltenden verst\u00e4rkenden Nanost\u00e4bchen bei einer Streckung zus\u00e4tzlich auch quer zur Streckrichtung ausdehnen\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Swantje Bargmann. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen fand sie heraus, dass die Mikrostruktur der Z\u00e4hne aus mineralischen Nanofasern besteht, die so eingebettet sind, dass sie einen speziellen keramikfaserverst\u00e4rkten Verbundwerkstoff bilden.<\/p>\n<div id=\"attachment_74302\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-74302\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/csm_Abbildung_Napfschnecke_22d7bd069f.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"415\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Au\u00dfergew\u00f6hnliche Materialeigenschaften: Die Z\u00e4hne der Napfschnecke werden weiter erforscht &#8211; \u00a9 Foto Swantje Bargmann<\/span><\/div>\n<p>Obwohl sie dieselbe Funktion wie andere Z\u00e4hne haben, unterscheiden sich die der Napfschnecke nicht nur im Material, sondern auch in der Mikrostruktur erheblich von anderen Zahnstrukturen.<\/p>\n<h4>345.000 \u20ac f\u00fcr die weitere Erforschung<\/h4>\n<p>Nach der Ver\u00f6ffentlichung eines Artikels \u00fcber die Materialeigenschaften der Z\u00e4hne der Napfschnecke in der internationalen Fachzeitschrift \u201eScience Advances\u201c wurden f\u00fcr die weitere Forschung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft nun Gelder in H\u00f6he von 345.000 Euro bewilligt.<\/p>\n<p>In dem Anschlussprojekt werden die au\u00dfergew\u00f6hnlichen Materialeigenschaften mithilfe von Simulationen n\u00e4her untersucht. Zudem wollen die Forscher darauf aufbauend computergest\u00fctzt neuartige Stoffe gestalten, die auf der Nachahmung der Materialeigenschaften der Napfschneckenz\u00e4hne beruhen.<\/p>\n<h2>Einladung zum gro\u00dfen Bl\u00e4ttertausch beim AStA<\/h2>\n<p>Der AStA der Bergischen Universit\u00e4t l\u00e4dt am Donnerstag, 11. April, zur gro\u00dfen Bl\u00e4ttertauschparty ein. Getauscht werden d\u00fcrfen (Nutz-)Pflanzen, Ableger, Saatgut sowie B\u00fccher aller Art.<\/p>\n<p>Auf dem Programm stehen au\u00dferdem das Basteln von Saatkugeln und das Bemalen von Blument\u00f6pfen. F\u00fcr Kinder gibt es eine Spiel- und Bastelecke. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung findet ab 16 Uhr auf der AStA-Ebene ME04 auf dem Campus Grifflenberg statt.<\/p>\n<p>\u201ePflanzenfreundinnen und \u2013freunde k\u00f6nnen ihr Saatgut, ihre vorgezogenen Pflanzen, Ableger oder Zimmerpflanzen mitbringen und untereinander austauschen\u201c, erz\u00e4hlt Lilith Wemper, Referentin des Nachhaltigkeitsreferats des Allgemeinen Studierendenausschusses und f\u00fcgt hinzu, \u201edadurch kann sich jeder ganz nachhaltig und g\u00fcnstig neue Sch\u00e4tze mit nach Hause nehmen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_73979\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73979 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/csm_BlaettertauschBild_f09cb15ea6.png\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"227\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Plakat zur Veranstaltung &#8211; \u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Neu dieses Mal: Auch B\u00fccher d\u00fcrfen getauscht werden. Das Organisationsteam bittet darum, pro Person maximal zehn noch gut erhaltene B\u00fccher mitzubringen.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Tauschparty l\u00e4dt der AStA ab 19 Uhr zum gem\u00fctlichen Zusammenkommen\/Bar-Abend ein.<\/p>\n<h2>Dr. S\u00fcnker bleibt Honorarprofessor an der Uni Aarhus<\/h2>\n<p>Prof. Dr. Heinz S\u00fcnker, seit 2016 Inhaber der \u201eRudolf-Carnap-Senior-Professur\u201c an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal, ist seit September 2020 Honorarprofessor an der Universit\u00e4t Aarhus in D\u00e4nemark. Diese wurde jetzt offiziell verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>Mit der Verl\u00e4ngerung der Honorarprofessur \u201eSocial Exclusion and Pedagogy in the Welfare State\u201c ehrt die d\u00e4nische Hochschule Prof. S\u00fcnker als international angesehenen Forscher im Bereich der Sozialp\u00e4dagogik.<\/p>\n<p>Die Honorarprofessur nahm der Sozialp\u00e4dagoge in den vergangenen Jahren zum Anlass, die internationale Kooperation mit der d\u00e4nischen Universit\u00e4t weiter zu intensivieren. So arbeitete er unter anderem in Kommissionen zur Forschungsf\u00f6rderung und zur Bef\u00f6rderung von Associate Professors zu Full Professors mit.<\/p>\n<div id=\"attachment_73564\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 467px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73564 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Prof._Suenker.jpg\" alt=\"\" width=\"457\" height=\"439\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der P\u00e4dagoge Prof. Dr. Heinz S\u00fcnker &#8211; \u00a9 Friderike von Heyden<\/span><\/div>\n<p><strong>Neues Buch erschienen<\/strong><\/p>\n<p>Gemeinsam mit seiner Kollegin Prof. Dr. Rita\u00a0Braches-Chyrek (Universit\u00e4t Bamberg) hat Prof. S\u00fcnker k\u00fcrzlich ein neues Buch herausgebracht. Unter dem Titel \u201eSoziale Arbeit in guter Gesellschaft\u201c nehmen sich die Autoren historisch-systematische Diskursbestimmungen in der Sozialen Arbeit als Disziplin und Profession vor.<\/p>\n<p>\u201eDie Voraussetzungen und Bedingungen f\u00fcr eine Soziale Arbeit, die sich ihrer politisch-gesellschaftlichen Verortung bewusst ist, haben sich aufgrund des Gestaltwandels hegemonialer Auseinandersetzungen im Kapitalismus in den letzten Jahrzehnten wesentlich ge\u00e4ndert. Um zu begr\u00fcndeten Vorstellungen von \u201aguter Gesellschaft\u2018 zu gelangen, werden die Anf\u00e4nge materialistischer Gesellschaftsanalyse und -kritik leitmotivisch aufgenommen und weiterentwickelt, damit eine zeit- wie gegenstandsangemessene Analyse f\u00fcr Klassenverh\u00e4ltnisse wie soziale Probleme und eine emanzipatorische Ver\u00e4nderungsperspektive entwickelt werden kann\u201c, hei\u00dft es in der Verlagsbeschreibung.<\/p>\n<p>Alle Infos zum neuen Buch gibt es auf der <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/book\/10.1007\/978-3-658-43371-0\">Webseite des Verlags.<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00dcber Heinz S\u00fcnker<\/strong><\/p>\n<p>Der geb\u00fcrtige Niedersachse studierte Germanistik, evangelische Theologie, Philosophie und P\u00e4dagogik in M\u00fcnster und Heidelberg.1983\/84 promovierte er an der Fakult\u00e4t f\u00fcr P\u00e4dagogik der Universit\u00e4t Bielefeld und schloss dort 1988 sein Habilitationsverfahren ab. 1991 kam er an die Bergische Universit\u00e4t, wo er 25 Jahre lang Professor f\u00fcr Sozialp\u00e4dagogik\/Sozialpolitik war und zudem kontinuierlich in der akademischen Selbstverwaltung \u2013 u. a. als Dekan und langj\u00e4hriges Mitglied im Senat der Bergischen Universit\u00e4t \u2013 wirkte. Nach Eintritt in den Ruhestand ist er zum \u201eRudolf-Carnap-Senior-Professor\u201c ernannt worden.<\/p>\n<p>Neben vielf\u00e4ltigen internationalen wie nationalen T\u00e4tigkeiten in Forschung und wissenschaftlicher Selbstorganisation war Prof. S\u00fcnker Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs \u201eJugendhilfe im Wandel\u201c und war Co-Sprecher des Promotionskollegs \u201eKinder und Kindheiten im Spannungsfeld gesellschaftlicher Modernisierungen\u201c der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung, deren Vertrauensdozent er ist. Dar\u00fcber hinaus ist er Vorstandsmitglied im Zentrum f\u00fcr Kindheitsforschung \u201eKindheiten.Gesellschaften\u201c und des Centre for International Studies in Social Policy and Social Services.<\/p>\n<h3>Fr\u00fchlingsakademie zur \u201eKlima-Revolution!?\u201c<\/h3>\n<p>Studierende des Masterstudiengangs Bildungstheorie und Gesellschaftsanalyse an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal richten vom 21. bis 23. M\u00e4rz eine Fr\u00fchlingsakademie aus.<\/p>\n<p>Die dreit\u00e4gige Veranstaltung widmet sich dem Thema \u201eKlima-Revolution!?\u201c und nimmt neben naturwissenschaftlich-technologischen Ma\u00dfnahmen auch das gesellschaftliche Klima in den Fokus.<\/p>\n<p>Die Fr\u00fchlingsakademie bietet Studierenden, Forschenden, Aktivist*innen und anderen Interessierten Vortr\u00e4ge, Workshops, k\u00fcnstlerische Impulse und eine abschlie\u00dfende Podiumsdiskussion im Innovationslabor der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>Der erste Veranstaltungstag steht unter dem Motto \u201eKlima in der Krise \u2013 Krisen im Klima\u201c. Nach der Er\u00f6ffnung durch Uni-Rektorin Prof. Dr. Birgitta Wolff und einem Gru\u00dfwort des Wuppertaler Oberb\u00fcrgermeisters Uwe Schneidewind folgen einige Vortr\u00e4ge. Darauf aufbauend diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer \u00a0am darauffolgenden Tag die \u201eKonstellation der Krisen\u201c. Am dritten Tagen steht das \u201eStreiten um Revolution\u201c im Vordergrund.<\/p>\n<p>Neben zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bergischen Universit\u00e4t, des Wuppertal Instituts sowie anderer deutscher Universit\u00e4ten sind u. a. auch die Philosophin und Autorin Eva von Redecker, der (Klima-)Aktivist Dr. Tadzio M\u00fcller und Dr. Kira Vinke, Leiterin des Zentrums f\u00fcr Klima und Au\u00dfenpolitik bei der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik, zu Gast.<\/p>\n<p>Die Teilnahme ist kostenfrei. Details zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der <a href=\"http:\/\/www.fruehlingsakademie-klimarevolution.de\/\">Homepage der Fr\u00fchlingsakademie<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_73094\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73094 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/csm_Fruehlingsakademie_84fa6ba3f7.png\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"403\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Plakat zur Fr\u00fchlingsakademie &#8211; \u00a9 Bergischen Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Innovatives Lernkonzept soll Lust auf Natur machen<\/h3>\n<p class=\"h3 news-teaser-text\">Studierenden auf innovative Weise naturwissenschaftliche Kenntnisse n\u00e4herbringen, das ist die Idee des im April 2024 startenden Projekts \u201eKollaborativ Biodiversit\u00e4t erleben\u201c (KollaBio). Prof. Dr. Angelika Preisfeld und Dr. Nadine Domr\u00f6se vom Wuppertaler Lehrstuhl f\u00fcr Biologie und ihre Didaktik \/ Zoologie setzen dabei insbesondere auf die F\u00f6rderung selbstgesteuerten Lernens.<\/p>\n<div class=\"textimage block buw-block\">\n<div class=\"ti-body\">\n<p>\u201eZiel des Projekts ist es, der schwindenden naturwissenschaftlichen Kenntnis und dem sinkenden Interesse an der Natur entgegenzuwirken. Durch ein innovatives, offenes Kurs- und Raumkonzept sollen Artenkenntnis, Selbstlernkompetenz und positive Selbstkonzepte von Biologie-Studierenden gef\u00f6rdert werden\u201c, erkl\u00e4rt Nadine Domr\u00f6se. Dazu sei es besonders wichtig, die Studierenden auch aktiv an der Kursentwicklung zu beteiligen.<\/p>\n<p>Umgesetzt wird das im Projekt KollaBio durch digital-gest\u00fctztes und selbstgesteuertes Lernen in Form von freiem Forschen in der Gemeinschaft. Konkret hei\u00dft das: Den Studierenden wird ein innovativ ausgestatteter Co-Working Lernraum, das sogenannte CoBioHub, zur Verf\u00fcgung gestellt, in dem sie an ihren Forschungsprojekten arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eDie Idee ist, dass die Studierenden in einem selbstgew\u00e4hlten Habitat Daten erheben und daraus kooperativ und l\u00f6sungsorientiert \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge und Wechselwirkungen ableiten. Und das in Teams und im engen Austausch mit den Kommilitoninnenund Kommilitonen\u201c, so Dr. Domr\u00f6se weiter.<\/p>\n<div id=\"attachment_70248\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-70248\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Preisfeld-2F1A7264-2_2.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"482\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Biologin Prof. Dr. Gela Preisfeld &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<p>Die Ergebnisse sollen anschlie\u00dfend auf einer interaktiven webbasierten Karte festgehalten werden. Ziel ist es, die Relevanz der Organismen f\u00fcr die Natur zu verdeutlichen und Empathie bei den Studierenden zu f\u00f6rdern. Das Konzept wird evaluiert und soll anschlie\u00dfend in weiteren Kursen implementiert werden.<\/p>\n<p>Das Projekt \u201eKollaborativ Biodiversit\u00e4t erleben\u201c der Wuppertaler Biologinnen Prof. Dr. Angelika Preisfeld und Dr. Nadine Domr\u00f6se konnte in der aktuellen F\u00f6rderrunde des Programms \u201eFreiraum\u201c der Stiftung Innovation in der Hochschullehre \u00fcberzeugen und erh\u00e4lt eine F\u00f6rderung von rund 216.000 Euro.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<section class=\"buw-block boxGrey card\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"card-body col-12 \">\n<div class=\"row contact-box\">\n<div class=\"card-head col-12\">\n<h4>\u00dcber die F\u00f6rderung<\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"row contact-box\">\n<div class=\"card-left col-lg-12\">\n<p>Mit ihrem Programm \u201eFreiraum\u201c unterst\u00fctzt die Stiftung Innovation in der Hochschullehre besonders innovative Lehrformate. Lehrende k\u00f6nnen damit neue Ideen entwickeln und erproben; einen thematischen Schwerpunkt gibt es nicht.<\/p>\n<p><strong>Link zu Webseite der Stiftung:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stiftung-hochschullehre.de\/\">https:\/\/stiftung-hochschullehre.de\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<h3>Effiziente Kreislaufwirtschaft f\u00fcr leichte Elektrofahrzeuge<\/h3>\n<p>F\u00fcr eine erfolgreiche Mobilit\u00e4tswende ist es notwendig, Mobilit\u00e4t und Verkehr nachhaltiger und effizienter zu gestalten, wobei die Entwicklung und Anwendung von kleinen und leichten Elektrofahrzeugen bzw. Leichtkraftfahrzeugen, sogenannten Light Electric Vehicles (LEV), eine gro\u00dfe Rolle spielt.<\/p>\n<p>Wie sich eine nachhaltige und ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft f\u00fcr diese Fahrzeuge umsetzen l\u00e4sst, erforschen nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal sowie der Hochschule Bochum.<\/p>\n<p>Mit zunehmender Relevanz der LEV gewinnt auch die Frage nach den Umweltauswirkungen dieser Fahrzeuge an Bedeutung. \u201eDie Produktion der LEV, insbesondere die Herstellung der Batterie, verbunden mit einer kurzen Lebensdauer aufgrund unzureichend robuster Produktgestaltung oder mangelnder technischer Zuverl\u00e4ssigkeit, f\u00fchrt zu komplexen Anforderungen an die Verwertung und Entsorgung des Systems\u201c, erkl\u00e4rt Prof. Dr.-Ing. Stefan Bracke vom Lehrstuhl f\u00fcr Zuverl\u00e4ssigkeitstechnik und Risikoanalytik, der das Forschungsprojekt leitet.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projekts \u201ePilotfabrik f\u00fcr End-of-Life (EOL)-Strategien von Light Electric Vehicles (LEV) in einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft (Pilot4CircuLEV)\u201c werden neue, nachhaltige Wege f\u00fcr die Produktion von LEV erforscht.<\/p>\n<p>Um eine effiziente Kreislaufwirtschaft zu etablieren und geeignete EOL-Strategien zu w\u00e4hlen, ist die Bestimmung der Lebensdauer von LEV und deren Komponenten ein zentraler Aspekt der Forschungsarbeit.<\/p>\n<p>\u201eUm das Potenzial von Batterien, welche in LEV eingesetzt werden, zu maximieren, ist es notwendig, m\u00f6glichst viele Betriebsdaten mit statistischen Methoden auszuwerten. So k\u00f6nnen wir Aussagen \u00fcber die Langzeitzuverl\u00e4ssigkeit und das Ausfallverhalten der Batterien treffen und den (optimalen) Zeitpunkt f\u00fcr die Weiterverwendung in einem anderen Anwendungsfall, also f\u00fcr das zweite Batterieleben, oder die Entsorgung der Batterien bestimmen\u201c, erkl\u00e4rt Professor Bracke.<\/p>\n<div id=\"attachment_72784\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 660px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-72784\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/csm_Elektroleichtfahrzeug_ad50c7e00d.jpg\" alt=\"\" width=\"650\" height=\"435\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Leichte Elektrofahrzeuge spielen bei der Mobilit\u00e4tswende eine gro\u00dfe Rolle &#8211; \u00a9 Foto ARI Motors<\/span><\/div>\n<p>\u201eDurch die Umsetzung im Rahmen eines ersten Pilotprojekts und die damit verbundene Kreislaufwirtschaft ergeben sich weitere M\u00f6glichkeiten, die Komponenten von LEV zu nutzen, sodass auch die Modellbildung f\u00fcr die Prognosen deutlich komplexer wird. Hier profitieren wir von der Zusammenarbeit mit unseren Forschungspartnern, die uns Daten in Form von Produktinformationen und Betriebsdaten aus dem echten Betrieb zur Verf\u00fcgung stellen\u201c, so Bracke weiter.<\/p>\n<p>Das Projektkonsortium besteht aus Partnern der Wirtschaft und Wissenschaft, wodurch Kompetenzen \u00fcber den gesamten Produktlebenszyklus abgebildet werden. Dabei kooperiert die Bergische Universit\u00e4t Wuppertal mit folgenden Partnern: Der zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb elorec GmbH ist Konsortialf\u00fchrer und f\u00fcr die Umsetzung der EOL-Strategien und die pilothafte Umsetzung verantwortlich, der Elektrofahrzeughersteller ARI Motors \u00fcbernimmt die Datenerhebung und die Erweiterung des Fahrzeugkonzepts, w\u00e4hrend die Hochschule Bochum mit Prof. Dr.-Ing. Semih Severengiz (Labor f\u00fcr Nachhaltigkeit in der Technik) f\u00fcr die Entwicklung der EOL-Strategien, die Anwendungsszenarien und die \u00d6kobilanzierung zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p>Zudem unterst\u00fctzt der assoziierte Partner und Flottenbetreiber TIER das Konsortium zus\u00e4tzlich mit LEV-Produkten und Felddaten. Dieses Vorhaben wird vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) insgesamt mit einer Summe von rund 850.000 Euro gef\u00f6rdert, die Bergische Universit\u00e4t erh\u00e4lt davon 155.800 Euro.<\/p>\n<h2>Ausstellung \u00fcber das reiche Erbe der schwarzen Kultur<\/h2>\n<p>In der Universit\u00e4tsbibliothek auf dem Campus Grifflenberg sind ab Montag (19.02.) Werke von drei lokalen Schwarzen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern zu sehen. Die Ausstellung findet anl\u00e4sslich des \u201eBlack History Months\u201c statt. Thema des Aktionsmonats 2024 ist \u201eAfrican Americans and the Arts \/ Black Arts\u201c.<\/p>\n<p>Organisiert wird die Ausstellung vom autonomen BIPoC-Referat der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal. Parallel zu den Werken, die zu sehen sind, stellen sich die jeweiligen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler auf dem <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/bipocreferat_buw\/\">Instagram-Kanal des BIPoC-Referats<\/a> pers\u00f6nlich vor und erz\u00e4hlen von ihren Erfahrungen.<\/p>\n<p>Die Ausstellung im Foyer der Universit\u00e4tsbibliothek kann bis zum 08. M\u00e4rz im Rahmen der \u00d6ffnungszeiten (montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr &#8211; samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 19 Uhr) besucht werden.<\/p>\n<p><strong>Kontakt:\u00a0 <\/strong>Aleyna Eroglu &#8211; Autonomes BIPoC-Referat &#8211; E-Mail <a href=\"https:\/\/www.uni-wuppertal.de\/de\/news\/detail\/ausstellung-ueber-vielfalt-und-das-reiche-erbe-der-schwarzen-kultur\/\" data-mailto-token=\"nbjmup+cjqpdAbtub\/voj.xvqqfsubm\/ef\" data-mailto-vector=\"1\">bipoc[at]asta.uni-wuppertal.de<\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_72629\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-72629\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/csm_Ausstellung_Black_Arts_87183f21a4.png\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"413\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Plakat zur Ausstellung &#8211; \u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<h2>Internationale Tagung zur Editionswissenschaft in Wuppertal<\/h2>\n<p>Vom 20. bis 24. Februar findet die Tagung der Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr germanistische Edition an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal statt. Die international und interdisziplin\u00e4r ausgerichtete Veranstaltung bringt \u00fcber 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Literatur-, Musik-, Kultur- und Geschichtswissenschaft, der Philosophie, Theologie sowie den Digital Humanities zusammen.<\/p>\n<p>Das Ziel: Sich zum Thema \u201eEdition als Transformation \u2013 Bedingungen, Formen, Interessen und Ziele editorischer Pr\u00e4sentationen\u201c auszutauschen.<\/p>\n<p>In der Editionswissenschaft geht es um die wissenschaftlich gesicherte Herstellung, Erschlie\u00dfung und Darstellung von Texten zum Zweck ihrer kulturellen \u00dcberlieferung. Jeder editorische Akt impliziert, ob gewollt oder nicht, stets eine Transformation seines (historischen) Ausgangsdokuments. Um die Untersuchung der damit verbundenen Ph\u00e4nomene geht es bei der Tagung in Wuppertal.<\/p>\n<p>Tagungsorganisator Prof. Dr. Wolfgang Lukas von der Bergischen Universit\u00e4t erkl\u00e4rt: \u201eWir wollen uns verschiedene Dimensionen der editorischen Transformation anschauen, sie aus systematisch-theoretischer wie auch historischer Perspektive betrachten.\u201c<\/p>\n<p>Die Themen reichen von Fragen wie \u201eGeh\u00f6ren Orthographie und Typographie zum \u201aText\u2018 oder sind sie aus diesem exkludiert?\u201c \u00fcber die Auseinandersetzung mit dem Akt der Codierung (digitalen Auszeichnung) eines historischen Dokuments bis hin zur historisch-kulturellen\u00a0Dimension des Editionsprozesses.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Tagung sowie zum Programm finden Sie auf der<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ized.uni-wuppertal.de\/de\/ag2024\/\">Veranstaltungswebseite<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_72436\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 410px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-72436\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Infoabend-zur-Studienorientierung.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"200\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<h2>Bergische Universit\u00e4t: Infoabend zum Studienstart 2024<\/h2>\n<p>Alles Wissenswerte \u00fcber ein Studium an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal erfahren Studieninteressierte, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer \u00a0am Mittwoch (14.02) um 18 Uhr beim Informationsabend der Zentralen Studienberatung (ZSB).<\/p>\n<p>Bei der Veranstaltung geht es um Themen wie die Studienwahl, das Studienangebot der Bergischen Uni, die Bewerbung und Einschreibung und vieles mehr.\u00a0In allen Teilen der Veranstaltung gibt es Raum f\u00fcr Fragen, im Anschluss besteht die M\u00f6glichkeit, sich beraten zu lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Sie auf der <a href=\"https:\/\/uni-w.de\/zsb-infoabend\">Webseite der Zentralen Studienberatung. <\/a><\/p>\n<p><strong>Termin:<\/strong> 14.02. &#8211; 18 Uhr &#8211; Ort: Bergische Universit\u00e4t Wuppertal &#8211; Campus Grifflenberg &#8211; H\u00f6rsaal 32 (Geb\u00e4ude K).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was gibt es es Neues an oder aus der Bergischen Universit\u00e4t? Welche Personalien? Welche Veranstaltungen? Welche Auszeichnungen? Welche Innovationen? 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