{"id":72153,"date":"2024-01-31T19:00:59","date_gmt":"2024-01-31T18:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=72153"},"modified":"2024-02-04T10:39:45","modified_gmt":"2024-02-04T09:39:45","slug":"wenn-man-kurt-keil-ausstellt-praesentiert-man-die-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/01\/31\/wenn-man-kurt-keil-ausstellt-praesentiert-man-die-stadt\/","title":{"rendered":"Wenn man Kurt Keil ausstellt, pr\u00e4sentiert man die Stadt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_72179\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-72179 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/kurtkeilfoto1112-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1778\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der verstorbene Wuppertaler Fotograf Kurt Keil (r.) mit Box-Weltmeister Arthur Abraham &#8211; \u00a9 Manfred Osenberg<\/span><\/div>\n<p>Am Anfang war der Wasserschaden. Durch das Hochwasser 2021 in Wuppertal lief auch bei der Familie des 2020 verstorbenen Fotografen Kurt Keil der Keller voll, in dem bis dahin das komplette Archiv des langj\u00e4hrigen Mitarbeiters der Westdeutschen Zeitung untergebracht war.<\/p>\n<p>Da alternative Lagerr\u00e4ume nicht zur Verf\u00fcgung standen, bat die Familie den damaligen Universit\u00e4tsarchivar Dr. Joachim Studberg um Hilfe, der schnell daf\u00fcr sorgte, dass die umfangreiche Sammlung erst einmal an der Hochschule gesichert werden konnte. Seitdem ruht dieser Nachlass in den Regalen des Universit\u00e4tsarchivs.<\/p>\n<p>Bald nachdem Dr. Friederike Jesse die Leitung des Archivs im Fr\u00fchjahr 2023 \u00fcbernommen hatte, wurde sie auf die Sammlung aufmerksam. Professor Dr. Volker Remmert vermittelte den Kontakt zur Fotohistorikerin Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez, die im Fach Wissenschafts- und Technikgeschichte einen Lehrauftrag hat. Im Juni 2023 trafen sich die Wissenschaftlerinnen zum ersten Mal.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>\u201eAls ich die Sammlung sah, war ich nat\u00fcrlich \u00fcberw\u00e4ltigt\u201c, sagt P\u00e9rez Gonz\u00e1lez, \u201edenn als Fotohistorikerin liebt man nichts mehr, als eine unkuratierte Sammlung. Und ich hatte auch gleich eine Idee.\u201c Sie bot eine \u00dcbung an, um gemeinsam mit ihren Studierenden, allen voran Philipp Roling, das vorhandene Material zu inventarisieren. P\u00e9rez Gonz\u00e1lez ist f\u00fcr diese Aufgabe pr\u00e4destiniert.<\/p>\n<p>Seit Oktober 2023 leitet sie die FBS Foundation in Segovia in Spanien und bereitet eine der gr\u00f6\u00dften Sammlungen stereoskopischer Fotografie f\u00fcr die Wissenschaft und Forschung vor. \u201eWir wissen bisher nicht einmal genau, wie umfangreich die Sammlung von Kurt Keil ist. Fakt ist, dass die Sammlung den Zeitraum von 1967 bis 2007 umfasst\u201c, berichtet sie begeistert, \u201eunz\u00e4hlige Negative enth\u00e4lt, Exponate einer fr\u00fcheren Ausstellung, Zeitungsausschnitte und Kontaktabz\u00fcge sowie auch Bilder in diversen Formaten. Daneben gibt es auch zahlreiche Kameras, die Keil \u00fcber die Jahre benutzt hat, die aber noch alle bei der Familie sind.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_72156\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-72156 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Auszug-Sammlung-Kurt-Keil-im-Uniarchiv.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Foto-Sammlung von Kurt Keil ist im Uniarchiv gelandet &#8211; \u00a9 Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez<\/span><\/div>\n<p>Die Aufgabe ist enorm. \u201eAllein die Anzahl der Kisten, in denen sich die Negative befinden, ist erheblich, und auch da m\u00fcssen wir sortieren, weil die urspr\u00fcnglichen Beschriftungen nicht immer mit dem Inhalt \u00fcbereinstimmen\u201c, beschreibt Roling die Situation. Das sei zwar oft sehr erm\u00fcdend, konstatiert P\u00e9rez Gonz\u00e1lez, aber diese Aufgabe sei fundamental, ohne sie k\u00f6nne keine Analyse erfolgen. Daher hat sich das kleine \u00dcbungsteam der Fotohistorikerin erst einmal die Jahre 1967 bis 1969 vorgenommen.<\/p>\n<h4>Ein inspirierender Werdegang<\/h4>\n<p>Zusammen mit den Studierenden haben Jesse, P\u00e9rez Gonz\u00e1lez und Roling auch bereits die Familie Keils besuchen k\u00f6nnen und viele wertvolle Informationen zur Person und Sammlung des Fotografen erhalten. \u201eKurt Keil war ja nicht immer Fotograf\u201c sagt Roling, \u201eer war urspr\u00fcnglich Installateur und ist dann durch seine Leidenschaft, indem er Fotos an die Westdeutsche Zeitung geschickt hatte, irgendwann zu seinem Traumberuf gewechselt. Das allein ist schon eine inspirierende Geschichte.\u201c<\/p>\n<h4>Die Fotosammlung \u2013 Stadtgeschichte pur<\/h4>\n<p>Mit \u00fcber f\u00fcnf Jahrzehnten, von 1967 bis in die 2000er Jahre, war der Zeitrahmen des Schaffens von Kurt Keil in Wuppertal enorm. Das Bildmaterial ist Stadtgeschichte pur. \u201eBeim Sichten der ganzen Negativumschl\u00e4ge kann man durch die Titel der Beschriftung die enorme Bandbreite erkennen. Auch kleinere Ereignisse in Langerfeld oder Vohwinkel hat er abgedeckt und er war ja auch jeden Tag unterwegs\u201c, berichtet Roling.<\/p>\n<div id=\"attachment_72158\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-72158 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/RolingJesse-Gonzalez-Presse.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"431\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Foto Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez, Dr. Friederike Jesse und Philipp Roling (v.r.) &#8211; \u00a9 UniService Transfer<\/span><\/div>\n<p>\u201eEs gibt Umschl\u00e4ge f\u00fcr Weihnachten und Ostern und nur selten einmal eine L\u00fccke, wo mal eine Woche nichts war\u201c und P\u00e9rez Gonz\u00e1lez erg\u00e4nzt: \u201eManchmal gibt es auch f\u00fcr einen Tag drei verschiedene Umschl\u00e4ge, weil er mehrere Auftr\u00e4ge hatte.\u201c Zudem umfasse sein Nachlass auch diverse Ordner, die er f\u00fcr weitere Buchprojekte angelegt hatte.<\/p>\n<h4>Keil war bei fast allen Heimspielen des WSV vor Ort<\/h4>\n<p>Eine besondere Leidenschaft verband Kurt Keil mit dem Wuppertaler SV, bei dessen Heimspielen er immer im Stadion Zoo zu sehen war. Die wechselvolle Entwicklung des Fu\u00dfballvereins hat er von Anfang an begleitet. Und daran seien nicht nur die Hochschulforscher interessiert, sagt Jesse. So habe es auch bereits Anfragen eines Sportfotografen gegeben, der das Archiv speziell f\u00fcr den WSV durchgesehen habe. \u201eDie Familie hat sogar ganze CDs, auf denen Kurt Keil einzelne Spiele komplett fotografiert und sozusagen 90 Minuten dokumentiert hat.\u201c<\/p>\n<h4>Besondere Fotomotive: Pina Bausch &amp; Johannes Rau<\/h4>\n<p>Und dann sind da nat\u00fcrlich die vielen aussagekr\u00e4ftigen Bilder von Orten, Geb\u00e4uden, Veranstaltungen und auch Prominenten. Spontan sagt P\u00e9rez Gonz\u00e1lez: \u201eMein Lieblingsmotiv ist Pina Bausch\u201c. \u201eWer auch immer wieder auftaucht ist Johannes Rau\u201c, erg\u00e4nzt Roling, \u201emit dem Kurt Keil auch im st\u00e4ndigen Austausch war. Er hat auch sein Buch \u00fcber Johannes Rau an ihn geschickt, der es ausf\u00fchrlich Korrektur gelesen und mit vielen Anmerkungen zur\u00fcckgeschickt hat.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_72159\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-72159 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Fotosammlung-Kurt-Keil-Bilder-Pina-Bausch.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Fotosammlung Kurt Keil: Die Fotos von Pina Bausch &#8211; \u00a9 Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez<\/span><\/div>\n<p>Dieses korrigierte Buch, mit vielen Klebezetteln versehen, suchen die Sammlungsordner noch, weil es ein sch\u00f6nes Exponat f\u00fcr eine m\u00f6gliche Ausstellung w\u00e4re. \u201eEs war wohl so\u201c, erkl\u00e4rt Jesse, \u201eund das habe ich von mehreren Seiten geh\u00f6rt, dass Kurt Keil so etwas wie der Hoffotograf von Johannes Rau war und dieser bei bestimmten Terminen auch explizit darum gebeten hat, dass Keil die Fotos macht.\u201c<\/p>\n<p>Die Liste der Prominentenfotografien ist sehr lang, so finden sich dort neben Politgr\u00f6\u00dfen wie Erich Honecker, Helmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher und Angela Merkel auch Vertreter des Showbiz wie Hans Rosenthal, Rudi Carrell und Udo Lindenberg.<\/p>\n<h4>Die Kameras<\/h4>\n<p>Die vielen Kameras von Kurt Keil, die noch bei der Familie sind, will P\u00e9rez Gonz\u00e1lez ebenfalls sichten, denn es sei wichtig beschreiben zu k\u00f6nnen, welche Bilder mit welcher Kamera gemacht wurden. Zwar seien Leica-Kameras Kurt Keil am liebsten gewesen, aber er habe sp\u00e4ter, als es auf die digitale Fotografie zuging, auch mit Nikon gearbeitet. \u201eBei den Kameras sieht man sehr sch\u00f6n die Chronologie, und das ist f\u00fcr die Entwicklung des Fotojournalismus so wichtig\u201c, erkl\u00e4rt die \u00dcbungsleiterin. \u201eAuch der Fotograf musste sich an die neuen Technologien anpassen.\u201c<\/p>\n<h4>Eine Ausstellung ist angedacht<\/h4>\n<p>Die erste \u00dcbung der Fotohistorikerin ist ein Anfang, weitere \u00dcbungen werden folgen, denn auch das Kuratieren will gelernt sein. \u201eIch lasse die Studierenden selber Ideen entwickeln, frage aber permanent nach. Jede Sammlung hat eine eigene Geschichte und man muss sie im eigenen Kontext entwickeln. Es gibt da kein Patentrezept, sondern wir n\u00e4hern uns \u00fcber Fragen dem Thema. Wir katalogisieren und finden dann nach und nach M\u00f6glichkeiten, uns einem bestimmten Thema zu n\u00e4hern\u201c, sagt P\u00e9rez Gonz\u00e1lez.<\/p>\n<div id=\"attachment_72160\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-72160 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Negativumschlaege-Sammlung-Kurt-Keil.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Negativumschl\u00e4ge der Sammlung Kurt Keil &#8211; \u00a9 Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez<\/span><\/div>\n<p>Dieser weite Weg k\u00f6nne dann auch in eine erste Ausstellung m\u00fcnden. \u201eDas wichtigste ist das Werk dieses Mannes. Das Aufbereiten des Materials, was er der Nachwelt \u00fcberlassen hat. Daher sollte meiner Meinung nach die erste Ausstellung dieses Gesamtwerk zeigen, also die Kameras, die Negative, die Fotos und auch die Ordner mit den verschiedenen Buch-Ideen, die er hatte. Wenn man ihn pr\u00e4sentiert, pr\u00e4sentiert man die Stadt. Und die Frage beim Kuratieren einer Ausstellung heute ist, wie macht man das in 3D? Vielleicht gibt es dann in der Ausstellung eine Dunkelkammer, denn die hat er nat\u00fcrlich auch gehabt\u201c, sagt die Fotohistorikerin.<\/p>\n<p>Da das Werk so umfangreich sei, k\u00f6nnten weitere Ausstellungen folgen, die dann spezielle Themen behandelten. Dazu die Archivarin: \u201eSei es jetzt Johannes Rau, Pina Bausch, die Schwebebahn oder aber Ereignisse aus der Stadt. Auch zum Sonnborner Kreuz gibt es viel Material, das ist Stadt- und Verkehrsgeschichte, da mussten Menschen umgesiedelt werden. Und das ist wiederum nat\u00fcrlich auch f\u00fcr Studierende als Abschlussarbeit interessant: Man kann sich mit einem bestimmten Ereignis besch\u00e4ftigen und dann hier die Fotografien dazu finden.\u201c<\/p>\n<p>Das Universit\u00e4tsarchiv befindet sich auf dem Campus Freudenberg in Geb\u00e4ude FD und kann nach Terminvereinbarung unter <a href=\"mailto:archiv@uni-wuppertal.de\">archiv@uni-wuppertal.de<\/a> besucht werden.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-72163\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/RolingJesse-Gonzalez-Presse-Kopie-2.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"145\" \/><\/p>\n<h4>\u00dcber Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1les &#8211; Philipp Roling &#8211; Dr. Friederike Jesse<\/h4>\n<p>Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez ist Astrophysikerin, Fotohistorikerin und Lehrbeauftragte im Fach Geschichte der Fakult\u00e4t f\u00fcr Geistes- und Kulturwissenschaften an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>Philipp Roling studiert Industrial Design an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n<p>Dr. Friederike Jesse leitet das Universit\u00e4tsarchiv der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fotohistorikerin Dr. Carmen P\u00e9rez Gonz\u00e1lez kuratiert derzeit mit Studierenden der Bergischen Universit\u00e4t die umfanfgreiche Sammlung des bekannten Wuppertaler Fotografen Kurt Keil im Universit\u00e4tsarchiv. Der 2020 verstorbene Bildjournalist arbeitete Jahrzehnte lang f\u00fcr die Westdeutsche Zeitung (WZ).<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-72153","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-21 10:11:21","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72153"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72153\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72181,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72153\/revisions\/72181"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}