{"id":72085,"date":"2024-01-25T10:52:10","date_gmt":"2024-01-25T09:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=72085"},"modified":"2024-01-26T14:51:37","modified_gmt":"2024-01-26T13:51:37","slug":"schweinemaester-wegen-tierschutzverstoessen-verurteilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/01\/25\/schweinemaester-wegen-tierschutzverstoessen-verurteilt\/","title":{"rendered":"Schweinem\u00e4ster wegen Tierschutzverst\u00f6\u00dfen verurteilt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_72087\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 930px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-72087\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/FOTO-2022-02-19-Amelung-9.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"669\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die armen Schweine im Wahrsten Sinne des Wortes f\u00fchren ein trostloses, kurzes Leben &#8211; \u00a9 ANINOVA e.V.<\/span><\/div>\n<p>Rund 850 Schweine wurden in seinem Mastbetrieb, ein Zulieferer des Westfleisch-Konzern &#8211; \u00a0gehalten. 2022 hat ANINOVA \u2013 damals noch Deutsches Tierschutzb\u00fcro e.V. \u2013 bei Undercover-Aktionen aufgedeckt, \u00a0dass kranke und verletzte Tiere in dem Betrieb nicht tier\u00e4rztlich versorgt wurden.<\/p>\n<p>Versteckte Kameras filmten, wie der Schweinem\u00e4ster an den kranken Tieren einfach vorbeigeht, anstatt sie zu versorgen. Ebenfalls auf den heimlich erstellten Aufnahmen zu sehen, ist, wie der Schweinem\u00e4ster die Tiere sp\u00e4ter durch den illegalen Einsatz von Elektroschockern auf den Westfleisch-Tiertransporter treibt.<\/p>\n<p>Die Bilder l\u00f6sten bundesweite Emp\u00f6rung aus. Westfleisch beendete die Zusammenarbeit mit dem Schweinemastbetrieb. Der Fall endete mit einem Gerichtsverfahren gegen den Schweinem\u00e4ster vor dem Amtsgericht Hameln. Das Gericht verurteilte ihn jetzt zu einer Geldstrafe von insgesamt 36.800 Euro (160 Tagess\u00e4tzen \u00e0 230 Euro). Er gilt damit als vorbestraft. Zudem muss er die Verfahrenskosten von ca. 15.000 Euro tragen. Die Richterin machte deutlich, dass sie keinerlei Reue bei dem Schweinem\u00e4ster in Bezug auf sein grobes Fehlverhalten feststellen konnte.<\/p>\n<p>Nach Bekanntwerden des Urteils entzog QS dem Betrieb das Pr\u00fcfzeichen. Die Initiative \u201eTierwohl\u201c und \u201eWestfleisch\u201c hatten schon vorher die Zusammenarbeit mit dem Schweinem\u00e4ster beendet. Das zust\u00e4ndige Veterin\u00e4ramt in Hameln hatte bereits 2023 ein Tierhalteverbot verh\u00e4ngt.<\/p>\n<div id=\"attachment_72088\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-72088\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Screenshot-2024-01-25-at-13-42-22-Team-ANINOVA.png\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"242\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das hochmotivierte ANINOVA-Team: (v.l.) Corinna, Lisa, Claudia, Jan Peifer, Eva, Denise und Kira &#8211; \u00a9 ANINOVA e.V.<\/span><\/div>\n<p>Das Veterin\u00e4ramt war 2022 direkt von ANINOVA informiert worden. Bei mehreren unangek\u00fcndigten Kontrollen best\u00e4tigte sich die vorgeworfene Tierqu\u00e4lerei, woraufhin das Tierhalteverbot erlassen wurde. Im Gerichtssaal sagte die Amtsveterin\u00e4rin, dass dem Schweinem\u00e4ster jegliche Empathie gegen\u00fcber den Schweinen gefehlt habe.<\/p>\n<p>Jan Peifer, 1. Vorsitzender von ANINOVA: \u201eAuch wenn wir uns deutlich h\u00f6here Strafen bei Tierschutzverst\u00f6\u00dfen und Tierqu\u00e4lerei w\u00fcnschen, so sehen wir in diesem Urteil einen Erfolg, denn in der Vergangenheit sind Tierqu\u00e4lerinnen und Tierqu\u00e4ler oft straffrei davon gekommen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite von ANINOVA:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.aninova.org\">http:\/\/www.aninova.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfolg f\u00fcr die Tierschutzorganisation ANINOVA!. Ein Schweinem\u00e4ster aus Hessisch Oldendorf in Niedersachsen ist wegen Tierschutzverst\u00f6\u00dfen vom Amtsgericht Hameln zu 36.800 \u20ac Geldstrafe verurteilt worden. Er gilt damit als vorbestraft.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-72085","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-weitblick"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-08 19:26:40","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72085"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72085\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72089,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72085\/revisions\/72089"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}