{"id":71721,"date":"2024-01-13T11:34:34","date_gmt":"2024-01-13T10:34:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=71721"},"modified":"2024-01-13T11:34:34","modified_gmt":"2024-01-13T10:34:34","slug":"dorothea-brandt-die-sopranistin-die-gerne-radelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/01\/13\/dorothea-brandt-die-sopranistin-die-gerne-radelt\/","title":{"rendered":"Dorothea Brandt: Die Sopranistin, die gerne radelt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_71749\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71749 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Dorothea-Brandt-privat-2.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"505\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die erfolgreiche Wuppertaler Sopranistin Dorothea Brandt &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Manche Protagonisten\u00a0 kennt man gut, andere weniger. Ob bekannt oder weniger bekannt: Wer ihre Portraits liest, m\u00f6chte vermutlich die eine oder den anderen pers\u00f6nlich kennenlernen. Bisher hat Dr. Matthias Dohmen an gleicher Stelle Klaus Burandt, Heidemarie Koch, Josa Oehme, Erika Schneider, Klaus Schumann und Michael Walter vorgestellt.<\/p>\n<p>Der t\u00e4gliche Blick auf die Friedhofskirche ist inklusive. Es war einer der Pluspunkte, der daf\u00fcr sprach, gerade dieses Objekt zu erwerben, als die Familie 2013 das Haus an der Hochstra\u00dfe erwarb. Vier Personen leben und arbeiten beziehungsweise unterrichten in dem von der Familie meist in Eigenarbeit renovierten Haus. Das Quartett besteht aus dem Ehepaar und zwei neun und 15 Jahre alten Jungen.<\/p>\n<h4>Die Brandts &#8211; eine K\u00fcnstlerfamilie<\/h4>\n<p>Die Frucht f\u00e4llt nicht weit vom Stamm. Der Vater ist Pianist und demn\u00e4chst pensionierter Leiter einer Musikschule, die Mutter Geigerin.<\/p>\n<p>Dorothea Brandt unterrichtet an der Hochschule f\u00fcr Musik und Tanz, Abteilung Wuppertal, also am Sedansberg, und hat dort sechs Studierende, denen sie in Theorie und Praxis Gesang beibringt. Der gro\u00dfe Pluspunkt f\u00fcr die Kirchengemeinde Elberfeld Nord: Sie leitet die Kolibris, das sind die etwa F\u00fcnf- bis Siebenj\u00e4hrigen der M\u00e4dchenkurrende \u2013 die beiden anderen Gruppen sind die Lerchen (sieben bis neun Jahre jung) und die Finken (neun bis zw\u00f6lf). Einmal die Woche ist Chorprobe.<\/p>\n<p>Sie liest gern, auch wenn ihr oft die Zeit fehlt, um mal wieder in einem Krimi von Agatha Christie einen Fall zu l\u00f6sen oder in einem Roman von Haruki Murakami dem Schicksal eines Menschen nachzusp\u00fcren. Mehr Empathie w\u00fcnscht sie sich von ihren Zeitgenossen.<\/p>\n<p>Vielleicht hat man nicht immer das passende Zwei-Euro-St\u00fcck f\u00fcr den Menschen, der mit vor ihm liegender Kappe um eine Spende anh\u00e4lt, aber ein L\u00e4cheln ist doch immer drin. N\u00e4chstenliebe. Gerade in Zeiten von Kriegen m\u00fcsse man Menschen aufnehmen, ihnen zuh\u00f6ren, spenden.<\/p>\n<h4>Spa\u00df am Basteln und Radeln<\/h4>\n<p>Nicht nur die Musik, die Familie, den Spa\u00df am Basteln und am Renovieren hat sie mit ihrem Mann gemeinsam, sondern auch das Radeln. Beim Rennradfahren \u00fcber die nebenan liegende Nordbahntrasse kann man optimal entspannen und \u201eherunterkommen\u201c. In die Pedale treten die Brandts auch im Urlaub, wo es gern in die Provence geht, in die N\u00e4he von Avignon.<\/p>\n<p>Wo und wie sie sich in die Gemeinde einbringt? Mit einer Arie oder einem ausgestalteten Lied, in der Corona-Zeit in einem Videogottesdienst. Und, siehe weiter oben, in der M\u00e4dchenkurrende, die am 4. und 5. Mai (vormerken!) das Singspiel \u201eWassermusik\u201c von Daniel Stickan auff\u00fchren wird, eine \u201eKantate \u00fcber die Sch\u00f6pfung, Aggregatzust\u00e4nde und das Mysterium der Trinit\u00e4t\u201c.<\/p>\n<div id=\"attachment_71751\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 310px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-71751\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Dorothea-Brandt-privat-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"468\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dorothea Brandt &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Aufregend: Die M\u00e4dchen f\u00fchren ein St\u00fcck auf, in dem sie Wasser in all seinen Formen und Facetten in Musik \u00fcbersetzen. Musik und Text, hei\u00dft es in der Vorank\u00fcndigung, \u201esind f\u00fcr Kinder und Erwachsene gleicherma\u00dfen faszinierend und schaffen eine Verbindung zwischen den drei Aggregatzust\u00e4nden des Wassers und der Trinit\u00e4t Gottes\u201c.<\/p>\n<p>Gesang studiert hat sie acht Semester an der Hochschule f\u00fcr Musik Saar in Saarbr\u00fccken, wo sie auch im Studentenparlament mitwirkte: Dorothea hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter beim Landes- und Bundeswettbewerb \u201eJugend musiziert\u201c, und ist Singleiterin bei der Singpause D\u00fcsseldorf und der Singpause Wuppertal.<\/p>\n<p>Sprachlich ist sie auf Italienisch, Franz\u00f6sisch und Englisch unterwegs. An Musik mag sie Jazz in allen Facetten und Popsongs der 1980er Jahre. Selbst spielt sie Klavier und \u2013 das weist schon in die Vergangenheit Querfl\u00f6te oder, noch l\u00e4nger zur\u00fcckliegend, Blockfl\u00f6te, die zu spielen, sie von der Gro\u00dfmutter gelernt hat.<\/p>\n<p>Auf <a href=\"http:\/\/www.dorotheabrandt.de\">http:\/\/www.dorotheabrandt.de<\/a> kann man mehr \u00fcber sie erfahren.<\/p>\n<p><strong>Text Dr. Matthias Dohmen<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eUPDATE\u201c hei\u00dft unsere Serie, in der Dr. Matthias Dohmen, Journalist, Dozent und Historiker, Pers\u00f6nlichkeiten aus dem Bergischen Land vorstellt. Mit alten und neuen Texten. Mit Fotos und Dokumenten. Menschen, die ihm etwas bedeuten. Diesmal steht Dorothea Brandt im Fokus.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-71721","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-22 09:26:38","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71721","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71721"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71721\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71752,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71721\/revisions\/71752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71721"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71721"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71721"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}