{"id":71528,"date":"2024-01-04T14:21:26","date_gmt":"2024-01-04T13:21:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=71528"},"modified":"2024-01-04T14:21:26","modified_gmt":"2024-01-04T13:21:26","slug":"heidemarie-koch-die-reis-und-reisefachfrau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/01\/04\/heidemarie-koch-die-reis-und-reisefachfrau\/","title":{"rendered":"Heidemarie Koch &#8211; die Reis- und Reisefachfrau"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_71530\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71530 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Speyer-3874-Heidie-mit-Federweisser-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1963\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Heidie Koch geniesst ein Gl\u00e4schen Federwei\u00dfen in Speyer (2015) &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Ob bekannt oder weniger bekannt. Wer ihre Portraits liest, m\u00f6chte vermutlich alle Protagonisten pers\u00f6nlich kennenlernen. Bisher hat Dr. Matthias Dohmen an gleicher Stelle Klaus Burandt, Erika Schneider, Klaus Schumann und Michael Waltervorgestellt.<\/p>\n<p>Viel gereist, unterschiedlichste Esskulturen kennengelernt, Heimat Wuppertal, aber in der Welt zuhause \u2013 Heidemarie &#8211; oder kurz &#8211; Heidie Koch hat viel zu erz\u00e4hlen. Und B\u00fccher geschrieben oder herausgegeben. Eines hei\u00dft \u201eK\u00f6rner, Knollen, Brot und Wein \u2013 Die Geschichte unserer Esskulturen\u201c, ein zweites \u201eTingatinga \u2013 M\u00e4rchen und Bilder aus Tansania\u201c.<\/p>\n<p>Eine bunte Welt tut sich auf f\u00fcr diejenigen, die sich f\u00fcr die Geschichte des Chewa-Fischs interessieren oder wissen wollen, wie der Steppenhase Elefanten das Tanzen beibringt. Eine bunte Welt, mit der Heidie Koch Jahrzehnte auf du und du stand, leitete sie doch lange Jahre das \u201eMuseum auf der Hardt\u201c, das ehedem V\u00f6lkerkundemuseum hie\u00df, eine Einrichtung der VEM, der Vereinten Evangelischen Mission.<\/p>\n<p>Ein weiteres spezielles Thema, mit dem sich Heidie Koch \u00fcber die Jahre besch\u00e4ftigt und wozu sie auch publiziert hat, ist Reis. Und in diesem Kontext besuchte sie China und Japan, Sri Lanka und Indonesien, Spanien und das franz\u00f6sische Arles, wo es ein j\u00e4hrliches Reisfest gibt mit Gottesdienst und Prozession.<\/p>\n<p>Aber wir greifen vor.<\/p>\n<div id=\"attachment_71533\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71533 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Zusatz-Belem-Flussfahrt-02-1.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"308\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Heidie Koch bei einer Schifffahrt auf dem Amazonas 1998 &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Eine Pappenheimerin war Heidie Koch am Ende des Zweiten Weltkrieges. 1943 waren Gro\u00dfmutter, Mutter und Tanten sowie Tochter Gutzeit in den bayerischen Ort Pappenheim evakuiert worden. Als Deutschland befreit wurde, gelang es einer von Heidies Tanten, f\u00fcr sich und ihre beiden S\u00f6hne eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren.<\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen Kochs gingen leer aus, doch die resolute Oma beschied den Rest der Familie: \u201eWir sind gut zu Fu\u00df\u201c und besorgte eine Stra\u00dfenkarte. Auf ins Bergische Land! Das Abenteuer ging gut aus.<\/p>\n<p>Ab 1947 wuchs sie wieder in Wuppertal auf. Nach einer Lehre als Industriekauffrau lebte und arbeitete sie mehrere Jahre im europ\u00e4ischen Ausland. Nach Gr\u00fcndung der Bergischen Universit\u00e4t\/Gesamthochschule studierte sie am Heimatort Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und Kunstp\u00e4dagogik sowie in K\u00f6ln Afrikanologie.<\/p>\n<p>Danach arbeitete sie in verschiedenen integrations- und entwicklungspolitischen Projekten, bevor sie im Museum auf dem heiligen Berg als Museumsp\u00e4dagogin und Kustodin eingestellt wurde. In diesem Kontext unternahm sie ausgedehnte Reisen durch Europa, Nord- und S\u00fcdamerika, Afrika und Asien.<\/p>\n<div id=\"attachment_71534\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 380px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71534 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG-20210723-WA0004-im-Freibad-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"275\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Heidemarie Koch im Freibad Eckbusch 2022 &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Seit sie im Ruhestand ist, engagiert sie sich im Internationalen Begegnungszentrum der Caritas (H\u00fcnefeldstra\u00dfe) und in der evangelischen Kirchengemeinde Elberfeld Nord. Sprich: im Gemeindezentrum am Eckbusch. Und hier leitet sie seit Februar 2012 den \u201eEnglish Circle\u201c, in dem unter dem Motto \u201eBrush up your English\u201c (\u201eFeile an deinem Englisch\u201c) in zwangloser Atmosph\u00e4re das Sprechen der weltweit bekanntesten Fremdsprache ge\u00fcbt wird. Erlaubt ist alles, nur kein Deutsch.<\/p>\n<p>Bis zu einem knappen Dutzend Menschen treffen sich w\u00f6chentlich zum Reden. F\u00fcnf Frauen bilden den harten Kern, darunter eine US-Amerikanerin, die als Deutsche in die USA verschlagen wurde. Alle, die teilnehmen, r\u00fchmen das famili\u00e4re Klima.<\/p>\n<p><strong>Text Dr. Matthias Dohmen<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eUPDATE\u201c hei\u00dft unsere Serie, in der Dr. Matthias Dohmen, Journalist, Dozent und Historiker, Pers\u00f6nlichkeiten aus dem Bergischen Land vorstellt. Mit alten und neuen Texten. Mit Fotos und Dokumenten. Menschen, die ihm etwas bedeuten. Manche kennt man gut, andere weniger. Diesmal steht Heidemarie Koch im Fokus.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-71528","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wuppertal"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-09 12:51:26","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71528","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71528"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71528\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71536,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71528\/revisions\/71536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71528"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71528"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71528"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}