{"id":71371,"date":"2024-01-02T11:57:26","date_gmt":"2024-01-02T10:57:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=71371"},"modified":"2024-01-04T15:26:39","modified_gmt":"2024-01-04T14:26:39","slug":"jan-filipzik-zwischen-schoenheit-und-zerfall-auf-kuba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2024\/01\/02\/jan-filipzik-zwischen-schoenheit-und-zerfall-auf-kuba\/","title":{"rendered":"Jan Filipzik: Zwischen Sch\u00f6nheit und Zerfall auf\u00a0Kuba"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_71376\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71376 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231217_135403-min.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lena Lichterbeck und Jan Filipzik geniessen die letzten Tage auf Kuba &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Weihnachtlich ist hier in Kuba einfach nichts. Na gut, es gibt ein paar versprengte, geschm\u00fcckte Weihnachtsb\u00e4ume, die meist recht einsam in irgendwelchen Restaurants oder L\u00e4den ihr tristes Dasein fristen, und hin und wieder sehe ich jemanden, der sich eine rote Weihnachtsm\u00fctze aufgesetzt hat. Das war es aber auch schon \u2013 zumal Palmen, Sonne und sommerliche Temperaturen ihr \u00fcbriges tun, um eventuelle Weihnachtsgef\u00fchle bereits im Keim zu ersticken.<\/p>\n<p>Vielleicht ist das aber auch gar nicht verkehrt, denn wenn ich in diesen Zeiten an Zuhause, Gl\u00fchwein, Pl\u00e4tzchen, Lebkuchen, Weihnachtsm\u00e4rkte und meine Familie denke, dann kommt schon ein bisschen Wehmut auf. Wobei die urs\u00e4chliche Reihenfolge sicher eine andere ist.<\/p>\n<h4>In Lenas &amp; Jans Reiseblog \u201ereisen-ist.jetzt \u2013 Unterwegs ist da,\u00a0wo wir sind\u201c finden Sie noch viel mehr Fotos, Infos und Impressionen:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/reisen-ist.jetzt\">https:\/\/reisen-ist.jetzt<\/a><\/p>\n<p>Da ist es gar nicht verkehrt, dass unsere Weltreise sich ganz langsam, aber sicher ihrem Ende entgegen neigt. Vier Monate bleiben uns noch, dann hat Deutschland uns wieder \u2013 denn inzwischen haben wir l\u00e4ngst beschlossen, nicht zu Auswanderern zu werden. Wir kehren zur\u00fcck, vermutlich sogar nach Wuppertal \u2013 was einzig daran scheitern k\u00f6nnte, weit und breit keinen passenden Job zu finden, was wiederum eher unwahrscheinlich ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_71377\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71377 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231206_123104-min.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"508\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Karibik-Flair auf Kuba &#8211; das ist die ein Seite der Medaille &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Und so sprechen immer \u00f6fter dar\u00fcber, wie wir nach der Reise leben wollen (definitiv in einer kleineren Wohnung), ob und welches Auto wir brauchen (v\u00f6llig unvern\u00fcnftig, aber wieder einen MX5 zu haben, w\u00e4re schon genial) und nach welchen Stellen wir eigentlich Ausschau halten (gerade dieser Punkt ist vor allem bei mir noch vage, aber je mehr Zeit vergeht, desto klarer wird meine Vorstellung).<\/p>\n<p>Noch allerdings sind wir auf Kuba \u2013 und genie\u00dfen die Zeit. Die letzten Tage in Havanna vergehen wie im Flug. Wir treffen uns noch einmal mit Nicolas, der f\u00fcr uns ganz am Anfang eine Walking Tour organisiert hatte. Er l\u00e4dt uns zu sich zum Essen ein und wir sprechen lange \u00fcber das Leben in Kuba, die Verh\u00e4ltnisse und die Probleme im Land \u2013 und stellen fest, dass wir was den Blick aufs Leben betrifft, erstaunlich viele Gemeinsamkeiten haben.<\/p>\n<p>Am Tag unserer Weiterreise denke ich kurz, dass mir mein Kindle aus der Unterkunft gestohlen worden w\u00e4re, dann allerdings stellt sich heraus, dass ihn der G\u00e4rtner schlicht weggepackt hat, als ich ihn auf dem Tisch im Innenhof habe liegen lassen. Somit bleibt es dabei: In dem ganzen Jahr, das wir nun unterwegs sind, haben wir noch keine einzige, schlechte Erfahrung gemacht.<\/p>\n<div id=\"attachment_71378\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71378 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231209_102249-min.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"600\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Insel hat traumhafte Str\u00e4nde zu bieten &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Niemand hat uns beklaut, belogen, \u00fcber den Tisch gezogen oder anderweitig \u00fcbervorteilt. Das ist nicht selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr so eine lange Reise und das kann gerne so bleiben.<\/p>\n<p>Mit der Fahrt nach Varadero bricht f\u00fcr uns auf Kuba ein neues Kapitel an. Wir schalten in den Urlaubsmodus, denn Varadero ist vor allem der rund 25 Kilometer lange, wei\u00dfe Sandstrand mit seinen t\u00fcrkisblauen Wellen, die sich gem\u00e4chlich an der endlosen K\u00fcste brechen.<\/p>\n<p>Es gibt nicht viel zu tun. Meer, Sand, ab und zu ein fr\u00fches Bier, Fisch zum Abendessen und kaum Menschen am Strand, weil sich die wenigen Besucher irgendwo in der Weite verteilen. Die Vibes hier sind entspannt, wobei Varadero auch ziemlich touristisch ist. Echte L\u00e4den, in denen man Obst oder Gem\u00fcse kaufen k\u00f6nnte, gibt es hier nicht, daf\u00fcr einige gro\u00dfe Resorts ganz im Osten der Halbinsel und Touristen, die sich in Oldtimern und von Pferdekarren die einzige Stra\u00dfe des Ortes rauf und runter kutschieren lassen.<\/p>\n<div id=\"attachment_71379\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71379 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231207_180119-min.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"574\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Nirgendwo gibt es wohl so viele Oldtimer wie auf Kuba &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Wie \u00fcberall auf Kuba gilt auch hier: Es braucht Zeit, bis man sich auf den neuen Ort eingestellt hat. Bis man verstanden hat, wo man was bekommt, wo der Kaffee gut schmeckt, wo es Fr\u00fchst\u00fcck gibt, wo man ein vegetarisches Abendessen erh\u00e4lt und wo die Cocktails lecker schmecken. Aber sobald man das verstanden hat, ist Varadero nicht nur \u00e4u\u00dferst angenehm, sondern auch sehr preiswert.<\/p>\n<p>Ein Kaffee f\u00fcr umgerechnet 50 Cent, der Cocktail f\u00fcr einen Euro, ein Sandwich ebenfalls und das komplette Abendessen f\u00fcr gerade einmal acht. Meist haben wir dabei so ein schlechtes Gewissen, dass wir wenigstens ein gro\u00dfz\u00fcgiges Trinkgeld geben.<\/p>\n<p>In Varadero haben wir auch das erste Mal seit Langem die Zeit und die Ruhe, die Erlebnisse der vergangenen Wochen und Monate sacken zu lassen. Unglaublich, was alles passiert ist, wo wir \u00fcberall waren und was f\u00fcr Eindr\u00fccke wir mitgenommen haben. Das mag f\u00fcr ein ganzes Leben reichen \u2013 und ich gebe zu, dass ich aktuell ein wenig reisem\u00fcde bin und die Dinge gerne noch langsamer angehen w\u00fcrde.<\/p>\n<div id=\"attachment_71380\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71380 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/titel-4.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"394\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die andere Seite von Kuba. Viele H\u00e4user sind heruntergekommen &#8211; \u00a9 reisen-ist jetzt<\/span><\/div>\n<p>Ich brauche eine Pause \u2013 doch unser Weg dorthin f\u00fchrt zun\u00e4chst \u00fcber die Stadt Santa Clara, in der wir ein paar N\u00e4chte verbringen. Unterwegs im gut ausgebauten Busnetz der staatlichen Gesellschaft Viazul sehen wir zum ersten Mal die Landschaft Kubas. Viel Gr\u00fcn, kleine D\u00f6rfer, \u00fcberall wartende Menschen, wobei Warten (auf das n\u00e4chste Transportmittel, vor dem Geldautomat, am Supermarkt, vor dem B\u00fcro der Verwaltung) etwas ist, das hier unglaublich viel Zeit in Anspruch nimmt.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfen sind leer, in Santa Clara \u2013 das ganz im Zeichen des hier begrabenen Che Guevaras und der hier stattgefundenen, entscheidenden Schlacht der Revolution\u00e4re steht \u2013 gibt es wenig Touristen, die Stadt ist deutlich \u00e4rmer und nach all den Monaten merke ich, dass es mir zunehmend schwerf\u00e4llt, damit umzugehen.<\/p>\n<p>Denn, w\u00e4hrend kapitalistische Strukturen zumindest ein \u00dcberma\u00df an Auswahl vorgaukeln, wird in Kuba deutlich, dass es hier oft schlicht nichts gibt. Verfallene H\u00e4user, wenige Gesch\u00e4fte mit ebenso wenig Angeboten, Pferde als Transportmittel und wir in unserem Hostel in einer gr\u00fcnen Oase, die mit der Lebenswirklichkeit der Menschen wenig gemein hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_71383\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 710px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71383 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231217_155028-min.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lena und Jan treffen Predo, der vor der Wiedervereinigung in Leizig gewohnt hat &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Umso erstaunlicher ist es, wie lebensfroh, aufgeschlossen und liebenswert die Einheimischen sind. Auf dem zentralen Platz kommen wir mit Pedro ins Gespr\u00e4ch, der einige Jahre \u2013 als es noch die DDR gab \u2013 in Leipzig gewohnt und gearbeitet hat und erstaunlich gutes Deutsch spricht.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter, in einer kleinen Musikbar, in deren Innenhof die Generation 60plus zu kubanischen Rhythmen eine flotte Sohle aufs Parkett legt, treffen wir den Musiker James, den wir zu einem Rum einladen und der uns seine selbst komponierten Lieder vorsingt, die wirklich verdammt gut sind.<\/p>\n<p>Doch in den Zwischent\u00f6nen und Halbs\u00e4tzen unserer Gespr\u00e4che wird klar, wie eingesperrt sie sich beide f\u00fchlen, James und Pedro und auch Nicolas, in einem Land, das sie nicht verlassen d\u00fcrfen. Wie sehr sie ihrer Regierung und deren Aussagen misstrauen und wie gerne sie einfach nur ein Ticket hier raus h\u00e4tten. \u201eAirplane\u201c sagt James, als ich ihn frage, ob wir ihm etwas Gutes tun k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_71385\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71385 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231215_145528-min.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"450\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr Che Guevara in Santa Clara &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Als wir am letzten Abend in Santa Clara noch einmal in das Restaurant gehen, in dem wir zwei Tage zuvor bereits gegessen haben, haben sich die Preise schon wieder ge\u00e4ndert. Plus 20 Prozent, immer noch unglaublich g\u00fcnstig f\u00fcr uns, unerschwinglich f\u00fcr die Einheimischen. Und die Inflation galoppiert einfach weiter. Was f\u00fcr ein Land, so unglaublich sch\u00f6n, so viel Potenzial, filmreife Geb\u00e4ude, alte Autos, die Hollywood sofort den Rang ablaufen w\u00fcrden. Ein Baum, der auf dem Dach eines alten Wohnhauses w\u00e4chst. \u201eDie Natur erobert sich ihren Platz zur\u00fcck\u201c, sage ich. \u201eUnser Land zerf\u00e4llt\u201c, sagt Nicolas.<\/p>\n<p><strong>Jan Filipzik<\/strong><\/p>\n<p><em>20. Dezember 2023<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_71386\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71386 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231207_1338132-min.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"450\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lena Lichterbeck und Jan Filipzik sind noch vier Monate auf Weltreise &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<h4>In Lenas &amp; Jans Reiseblog \u201ereisen-ist.jetzt \u2013 Unterwegs ist da,\u00a0wo wir sind\u201c finden Sie noch viel mehr Fotos, Infos und Impressionen:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/reisen-ist.jetzt\">https:\/\/reisen-ist.jetzt<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind auf dem Weg, sich ihren grossen Traum zu erf\u00fcllen &#8211; die Unternehmensberaterin Lena Lichterbeck und der Berater Jan Filipzik, Ex-Chefredakteur des Wuppertaler Magazins &#8222;talw\u00e4rts&#8220;. Die beiden haben ihre gemeinsame Wohnung aufgegeben und sind unterwegs auf gro\u00dfer Weltreise. Dabei begleiten wir Lena und Jan. Gehen SIE mit auf gro\u00dfe Reise &#8211; wenn SIE m\u00f6gen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-71371","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lifestyle"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-22 18:42:10","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71371"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72837,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71371\/revisions\/72837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}