{"id":71104,"date":"2023-12-15T14:06:59","date_gmt":"2023-12-15T13:06:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=71104"},"modified":"2023-12-26T11:58:27","modified_gmt":"2023-12-26T10:58:27","slug":"in-havanna-ist-die-zeit-stehen-geblieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/12\/15\/in-havanna-ist-die-zeit-stehen-geblieben\/","title":{"rendered":"In Havanna ist die Zeit stehen\u00a0geblieben"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_71108\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 835px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71108 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/titel_2.jpg\" alt=\"\" width=\"825\" height=\"540\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Impressionen von Havanna (Kuba) &#8211; im Hintergrund die Kuppel des Kapitols &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Im Landeanflug, beim Blick aus dem Fenster, bekomme ich einen ersten Eindruck: Die Berge und H\u00fcgel sind satt und gr\u00fcn, dazwischen liegen zahlreiche kleine Felder in den unterschiedlichsten Schattierungen, denen man ansieht, dass sie vor allem von Kleinbauern bewirtschaftet werden.<\/p>\n<p>Auf den wenigen Stra\u00dfen dazwischen fahren so gut wie keine Autos \u2013 und selbst die vereinzelten Highways sind nahezu leer. Kuba ist arm und sozialistisch und das seit inzwischen rund 60 Jahren bestehende Embargo der Amerikaner tut sein \u00dcbriges. Vieles hier, stelle ich in den kommenden Tagen fest, f\u00fchlt sich so an und sieht so aus, als w\u00e4re die Zeit stehen geblieben.<\/p>\n<h4>In Lenas &amp; Jans Reiseblog \u201ereisen-ist.jetzt \u2013 Unterwegs ist da,\u00a0wo wir sind\u201c finden Sie noch viel mehr Fotos, Infos und Impressionen:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/reisen-ist.jetzt\">https:\/\/reisen-ist.jetzt<\/a><\/p>\n<p>Wobei das, was wir gerade tun, eigentlich verboten ist: als Tourist von Amerika nach Kuba reisen. Auch das ist Teil des meiner Meinung nach unsinnigen Embargos, wobei das Verbot eher auf dem Papier zu bestehen scheint. So gibt es eine Ausnahme, wenn man angibt, mit seiner Reise die Menschen in Kuba unterst\u00fctzen zu wollen. Und von den zahlreichen Angaben und Nachweisen \u2013 bestehende Krankenversicherung, eingef\u00fchrte elektronische Ger\u00e4te, etc. \u2013 die man angeblich bei der Einreise erbringen muss, ist nichts zu sehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_71109\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 847px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71109\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231202_124713-min.webp\" alt=\"\" width=\"837\" height=\"628\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lena Lichterberg und Jan Filipzik geniessen ihre Zeit in Havanna &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Als wir nach der Landung kurz vor der Passkontrolle an einen Holztisch kommen, an dem eine Kubanerin ausgef\u00fcllte Zettel einsammelt, die wir allerdings nicht haben, winkt sie uns mit einem Schulterzucken weiter. Die Amerikaner sind froh, dass wir gehen, die Kubaner freuen sich, dass wir kommen \u2013 so k\u00f6nnte man es zusammenfassen.<\/p>\n<p>Denn nach wie vor sind die Menschen auf Kuba auf den Tourismus angewiesen, der allerdings noch l\u00e4ngst nicht wieder das Niveau wie vor der Corona-Pandemie erreicht hat. Touristen bringen die dringend ben\u00f6tigten Dollar und Euros ins Land und helfen den Menschen so, \u00fcber die Runden zu kommen.<\/p>\n<p>Kein Wunder also, dass man auf den Stra\u00dfen an jeder Ecke gefragt wird, ob man nicht ein paar Dollar gegen Pesos tauschen m\u00f6chte. Wobei dieser Tausch f\u00fcr beide Seiten Vorteile hat, denn die Sache mit dem Geld ist kompliziert in Kuba. Nachdem das lange bestehende System mit zwei W\u00e4hrungen, von denen eine (CUC \u2013 Cuba Peso Convertible) ausschlie\u00dflich f\u00fcr Touristen war, abgeschafft wurde, gibt es jetzt nur noch kubanische Pesos (CUP).<\/p>\n<div id=\"attachment_71110\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71110 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231202_123941-min.webp\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Buntes Treiben auf den Stra\u00dfen von Havanna &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Die werden an den Geldautomaten und an offiziellen Wechselstuben f\u00fcr den fixen Kurs von 110 Pesos f\u00fcr einen Dollar herausgegeben beziehungsweise getauscht. Das wiederum macht das Land aufgrund der grassierenden Inflation und den st\u00e4ndig steigenden Preisen relativ teuer \u2013 und ein Abendessen f\u00fcr zwei Personen kostet umgerechnet schnell 60 Dollar und mehr.<\/p>\n<p>Anders sieht es aus, wenn man Dollar mit ins Land bringt. Auf inoffiziellen Wegen werden diese n\u00e4mlich zum Kurs von bis zu 250 Pesos f\u00fcr einen Dollar getauscht, was s\u00e4mtliche Preise auf einen Schlag mehr als halbiert. Und das Land wiederum verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig g\u00fcnstig macht \u2013 jedenfalls solange man noch mitgebrachte Dollar hat. Das war dann auch der Grund, warum wir kurz vor dem Abflug aus Miami noch hektisch ein paar Geldautomaten abgeklappert haben.<\/p>\n<p>Gleichzeitig f\u00fchrt das alles dazu, dass wir nach insgesamt drei Monaten in S\u00fcdkorea, Japan und den USA, hier auf Kuba wieder in der Rolle der Reichen sind. Ganz ehrlich \u2013 es ist ein Gef\u00fchl, das ich nicht vermisst habe, zumal an jeder Ecke zu sehen ist, dass es den meisten Menschen hier nicht gut geht. Die offiziellen sozialistischen L\u00f6hne \u2013 Lehrer und Polizisten verdienen beispielsweise etwa 25 Dollar im Monat \u2013 sind so niedrig, dass man kaum davon leben kann.<\/p>\n<div id=\"attachment_71121\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71121 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231202_133816-min.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"667\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Zahn der Zeit hat an Wohnh\u00e4usern in Havanna genagt &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Und vor den L\u00e4den bilden sich oft lange Schlangen, denn viele Lebensmittel und vor allem Medikamente, sind nur schwer oder auch gar nicht zu bekommen. Und wenn es sie doch einmal gibt, sind sie entsprechen begehrt. Dieser allgegenw\u00e4rtige Mangel zeigt sich auch in den Restaurants, wo es ratsam ist, den Kellner einfach zu fragen, was derzeit an Gerichten verf\u00fcgbar ist.<\/p>\n<p>Es gibt also gute Gr\u00fcnde, warum vieles in Kuba nach wie vor auf Tauschgesch\u00e4ften beruht \u2013 Arbeit gegen Essen, eine Hose gegen ein paar Schuhe, ein Kunstwerk gegen ein paar Steine f\u00fcr die neue Wand im Wohnzimmer. Alternativ lassen sich viele Dinge mit etwas Gl\u00fcck auch auf einem der Flohm\u00e4rkte finden, wo neben Kleidung und Krimskrams auch Seife, \u00d6l, Essig, Deo und andere Dinge des t\u00e4glichen Bedarfs verkauft werden.<\/p>\n<p>Und dann gibt es da noch die L\u00e4den f\u00fcr Touristen. Shops, in denen man nur mit Kreditkarte und Dollar zahlen kann und die damit f\u00fcr die meisten Einheimischen unerschwinglich sind. Dort ist die Auswahl etwas gr\u00f6\u00dfer, wobei es von jedem Produkt meist exakt eine Sorte gibt, die dann oft ein ganzes Regal ausf\u00fcllt.<\/p>\n<div id=\"attachment_71112\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71112 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231202_122406-min.webp\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Capitol in der karibischen Metropole Havanna &#8211; \u00a9 reisen-ist jetzt<\/span><\/div>\n<p>All das \u2013 ebenso wie die zahlreichen, aufgrund des Embargos, geblockten Webseiten und Apps, die sich mit einer kostenlosen VPN-App aber leicht entsperren lassen \u2013 steht einer Reise nach Kuba definitiv nicht im Weg. Man sollte sich nur darauf einstellen, dass das Land anders ist als andere L\u00e4nder, die man zuvor bereist hat, dass man Dinge wie Dollar, Ibuprofen, Sonnenschutz und M\u00fcckenspray einfach ausreichend mitbringen sollte und, dass es den Menschen hier wirklich nicht gut geht.<\/p>\n<p>Was in Teilen umso trauriger ist, weil die oft \u00fcberschw\u00e4ngliche kubanische Lebensfreude an allen Orten sichtbar ist und manchmal nur so aus den Gassen von Havanna heraussprudelt. Denn Havanna ist Leben \u2013 \u00fcberall sind Menschen. Kapellen und kleine Musikgruppen spielen auf den zahlreichen Pl\u00e4tzen, vor Bars und Restaurants, es wird spontan getanzt und laut gelacht.<\/p>\n<p>Eine Grundschule macht ihren Sportunterricht im Freien auf einem Platz zwischen den Touristen, im Schatten malerischer Fassaden der alten und teilweise aufw\u00e4ndig restaurierten Geb\u00e4ude. Alte Autos aus den 50er und 60er Jahren schieben sich laut r\u00f6hrend durch die Stra\u00dfen, teils dienen sie als Taxen oder f\u00fcr Stadtrundfahrten.<\/p>\n<div id=\"attachment_71118\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71118 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231202_124624-min.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"426\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lena Lichterbeck g\u00f6nnt sich einen k\u00fchlen Drink &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Rum, entweder pur oder in Form von Cocktails, ist allgegenw\u00e4rtig, die Portionen in den Restaurants sind meist riesig und kaum zu schaffen, und ein gro\u00dfer Teil des Lebens der Kubaner spielt sich drau\u00dfen ab, wo die Menschen sich auf B\u00e4nken in schattigen Parks treffen und zusammen quatschen und Musik h\u00f6ren.<\/p>\n<p>An einem der ersten Tage machen wir eine Walking Tour mit Nicolas, der schon unz\u00e4hlige verschiedene Jobs hatte, um \u00fcber die Runden zu kommen und uns vieles \u00fcber das kubanische Leben, die Mentalit\u00e4t der Menschen, aber auch die Probleme des Landes erz\u00e4hlt, was wir so in keinem Reisef\u00fchrer gefunden h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Auch zu besichtigen gibt es in Havanna eine Menge, wobei zur Zeit unseres Besuchs vieles, wie zum Beispiel das Revolutionsmuseum, das Stadtmuseum oder auch die nationale Kunstsammlung, aufgrund von Renovierungsarbeiten, nicht oder nur teilweise ge\u00f6ffnet sind. Ohnehin finde ich es am spannendsten, mich einfach durch die Gassen treiben zu lassen.<\/p>\n<div id=\"attachment_71115\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 970px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71115 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231127_121913-min.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"771\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das weltber\u00fchmte Hotel Central &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken. Wir fahren mit einer kleinen F\u00e4hre auf die andere Flussseite, streifen durch die \u00dcberreste der alten Festungsanlage des Morro Castle, laufen bis zum weltber\u00fchmten Hotel Nacional, besichtigen das Kapitol und sitzen in schattigen Innenh\u00f6fen, wo wir ganz in Ruhe ein paar Seiten lesen.<\/p>\n<p>Denn nach drei Monaten, in denen wir fast nirgendwo l\u00e4nger als eine oder zwei N\u00e4chte geblieben sind, wollen wir hier auf Kuba wieder deutlich langsamer unterwegs sein. F\u00fcr ein paar Tage an einem Ort ankommen. Hier sein, nicht viel tun, stattdessen entspannen, ausruhen, ausschlafen. Und dazu gerne einen eiskalten Mojito mit kubanischem Rum, der am Nachmittag die schw\u00fcle Hitze des Tages vertreibt.<\/p>\n<p><strong>Jan Filipzik<\/strong><\/p>\n<p>16. Dezember 2023<\/p>\n<h4>In Lenas &amp; Jans Reiseblog \u201ereisen-ist.jetzt \u2013 Unterwegs ist da,\u00a0wo wir sind\u201c finden Sie noch viel mehr Fotos, Infos und Impressionen:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/reisen-ist.jetzt\">https:\/\/reisen-ist.jetzt<\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_71120\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-71120 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/img_20231202_121719-min.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"667\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Viele Autos aus den 50er und 60er Jahren verkehren noch auf Kuba &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind auf dem Weg, sich ihren grossen Traum zu erf\u00fcllen &#8211; die Unternehmensberaterin Lena Lichterbeck und der Berater Jan Filipzik, Ex-Chefredakteur des Wuppertaler Magazins &#8222;talw\u00e4rts&#8220;. Die beiden haben ihre gemeinsame Wohnung aufgegeben und sind unterwegs auf gro\u00dfer Weltreise. Dabei begleiten wir Lena und Jan. Gehen SIE mit auf gro\u00dfe Reise &#8211; wenn SIE m\u00f6gen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-71104","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lifestyle"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-21 22:18:44","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71104","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71104"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71104\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71123,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71104\/revisions\/71123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}