{"id":7100,"date":"2016-08-10T07:21:23","date_gmt":"2016-08-10T05:21:23","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2016\/08\/10\/max-von-der-groeben-ich-moechte-nicht-auf-dauer-liebenswerte-trottel-spielen\/"},"modified":"2025-05-12T19:17:47","modified_gmt":"2025-05-12T17:17:47","slug":"max-von-der-groeben-ich-moechte-nicht-auf-dauer-liebenswerte-trottel-spielen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2016\/08\/10\/max-von-der-groeben-ich-moechte-nicht-auf-dauer-liebenswerte-trottel-spielen\/","title":{"rendered":"Max von der Groeben: \u201eIch spiele auch die Klassiker gern\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_45439\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1034px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-45439\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG_4783-1024x747.jpeg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"747\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Schauspieler Max von der Groeben &#8211; \u00a9 Lars Henning Schr\u00f6der &amp; Schwarz Berlin<\/span><\/div>\n<p>Er ist so etwas wie der Shootingstar unter den deutschen Schauspielern. Dabei steht Max von der Groeben schon zw\u00f6lf Jahre vor der Kamera. Seine erste Rolle spielte der Sohn der bekannten TV-Moderatoren Ulrike (RTL) und Alexander von der Groeben (ZDF\/Sat1) 2004 in \u201eKings Of Comedy\u201c. 2013 wurde Max von der Groeben mit der \u201eLilli Palmer und Curd J\u00fcrgens Ged\u00e4chtniskamera\u201c, dem Preis f\u00fcr den besten Nachwuchsschauspieler, ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Den endg\u00fcltigen Durchbruch schaffte der bekennende Fan des Fu\u00dfball-Bundesligisten 1. FC K\u00f6ln und Bruder der Schauspielerin Carolin von der Groeben (\u201ePolizeiruf 110\u201c -\u201eLutter\u201c) als liebenswerter \u201eTrottel\u201c Danger Becker in den Kino-Hits \u201eFack ju G\u00f6the 1 &amp; 2\u201c, sowie als \u201eW\u00e4schereifahrer Benny\u201c im M\u00fcnchner Tatort \u201eMia san jetzt da wo\u2019s weh tut\u201c. Zur Zeit steht er als \u201eFreddy\u201c f\u00fcr \u201eBibi und Tina 2\u201c vor der Kamera und konzentriert sich ansonsten auf den Abschluss seiner Schauspiel-Ausbildung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>Peter Pionke unterhielt sich mit dem sympathischen und erfolgreichen Schauspieler, der auf seiner Facebook-Seite immerhin schon \u00fcber 133.000 \u201eLikes\u201c gesammelt hat.<\/p>\n<p><strong>DS: Als 12j\u00e4hriger standen Sie erstmals vor der Kamera. Da sind Sie ja mit 24 Jahren schon ein alter Fernseh-Hase. F\u00fchlen Sie sich auch so?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eAls alter Fernseh-Hase f\u00fchle ich mich nicht, obwohl es nat\u00fcrlich stimmt, dass ich mittlerweile schon einige Jahre dabei bin.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie besuchen ja noch die Otto-Falckenberg-Schauspielschule in M\u00fcnchen. In welchen Bereichen wollen und k\u00f6nnen Sie sich denn \u00fcberhaupt noch verbessern?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eIch besuche eine klassische Schauspielschule. Und die bildet in erster Linie Theater-Schauspieler aus. Das ist schon etwas anderes, als das Spielen vor der Kamera. Da kann ich schon noch eine Menge lernen, und es ist ein ganz neuer Ansporn f\u00fcr mich. Ich habe zwar schon einmal kurz in der \u201eKom\u00f6die D\u00fcsseldorf\u201c Theater gespielt, aber ich habe jetzt den Anspruch, das Theaterspielen so richtig zu erlernen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Kann man daraus schlie\u00dfen, dass wir Sie demn\u00e4chst h\u00e4ufiger auf der Theaterb\u00fchne erleben k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eDas ist schon ein kleiner Traum von mir. Ich m\u00f6chte in Zukunft nicht nur drehen, sondern auch Theater spielen. Mal schauen, wo der Weg mich hinf\u00fchrt&#8230;\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Gibt es denn schon so etwas wie eine Traumrolle f\u00fcr Sie?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eIch mag die Klassiker sehr gerne. Sei es \u201eDer Prinz von Homburg\u201c oder auch Shakespeare. Ich sch\u00e4tze aber auch die antiken St\u00fccke. Es gibt zwar auch tolle moderne Sachen, mein Ding sind aber eher die Klassiker.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Mutter Ulrike, Vater Alexander, Schwester Carolin, alle haben Kamera-Erfahrung \u2013 inwieweit hat Ihnen das den Einstieg in das TV-Gesch\u00e4ft erleichtert?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eDurch meine Eltern, die regelm\u00e4\u00dfig im Fernsehen pr\u00e4sent waren, war mir die Kamera nie ganz fremd. Und dann tauchte ja auch ab und zu auch ein Kamerateam bei uns zuhause auf. Die Atmosph\u00e4re bei einen Interview beispielsweise kannte ich dadurch schon.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sehen Ihre ber\u00fchmten Eltern Ihre Arbeit eher mit einem wohlwollenden oder einem kritischen Auge?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eSie \u00fcben immer offen und ehrlich Kritik, sagen, was sie gut fanden oder was ich aus ihrer Sicht nicht so gut gemacht habe. Zum Gl\u00fcck geben sie mir meistens aber ein positives Feedback. Es interessiert sie schon sehr, was ich mache und deshalb \u00e4u\u00dfern sie sich auch dazu.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben ja mittlerweile eine Referenz-Liste, auf die so mancher gestandene Schauspieler neidisch sein k\u00f6nnte. Ist Ihnen eigentlich bewusst, was Sie in jungen Jahren schon alles erreicht haben?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eSo ganz wahrscheinlich nicht. Man nimmt das alles mit und es ist auch immer sch\u00f6n, wenn man erfolgreich war und sich beispielsweise sieben Millionen Menschen \u201eFack ju G\u00f6the\u201c im Kino angeschaut haben. Es sind aber immer nur Zwischenetappen und die Erde dreht sich trotzdem weiter. Es war alles sch\u00f6n, was bis jetzt gelaufen ist und ich hoffe nat\u00fcrlich auch, dass es so weitergeht.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: In den Kom\u00f6dien Fack ju G\u00f6the stellen Sie Daniel \u201eDanger\u201c Becker, einen schrillen, aufm\u00fcpfigen, durchgeknallten Sch\u00fcler dar, im M\u00fcnchner Tatort spielen Sie eine ernst Rolle. Was ist eigentlich schwerer zu spielen?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eDas kann ich gar nicht sagen, weil die Rollen so v\u00f6llig unterschiedlich sind. Und genau das macht auch den Reiz unseres Berufes aus. Nat\u00fcrlich ist die Atmosph\u00e4re am Set einer Kom\u00f6die wie \u201eFack ju G\u00f6the\u201c lockerer. Da kann man kurz vor dem Take noch einen Spruch heraushauen, das gibt es bei einem \u201eTatort\u201c-Dreh eher nicht. Aber gerade bei einer Kom\u00f6die kommt es sehr auf das Timing an. Deshalb muss man sich auch hier wie bei einer ernsten Rolle sehr gut vorbereiten und voll konzentriert sein. Beides macht jedenfalls Riesen-Spa\u00df.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Haben Sie bewusst den Fokus auf Rollen-Vielfalt gelegt, um z.B. nicht in die Kom\u00f6dien-Schublade gesteckt zu werden, oder war das eher Zufall?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eIch muss zugeben, dass ich mir am Anfang gar nicht so gro\u00dfe Gedanken dar\u00fcber gemacht habe. Da habe ich genommen, was mir gefiel und was so an Angeboten hereinkam. Das kann man sich am Anfang der Karriere ja nicht immer aussuchen. Mittlerweile habe ich schon den Anspruch, unterschiedliche Rollen zu spielen. Ich bin jetzt mit der klassischen Schauspielschule fast fertig. Diese Ausbildung habe ich ja nicht gemacht, um auf Dauer diese liebenswerten Trottel zu spielen. Eine gewisse Vielfalt m\u00f6chte ich mir bewahren.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Tr\u00e4umen Sie eigentlich auch davon, selbst einmal Tatort-Kommissar zu werden?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eWenn ein ganz cooler Kommissar gesucht w\u00fcrde und ich das Angebot bek\u00e4me, w\u00fcrde ich sicher nicht nein sagen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Elyas M\u2019Barek ist ja inzwischen everybody\u2019s Darling &#8211; besonders bei den Damen beliebt. Wie ist er denn, wenn die Kamera ausgeschaltet ist?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eWirklich supercool. Er ist am Set ein Vollprofi. Er ist sehr witzig. Beim Dreh von \u201eFack ju G\u00f6the 2\u201c in Thailand waren wir mehrmals zusammen essen und haben auch etwas getrunken. Manchmal laufen wir uns auch in M\u00fcnchen \u00fcber den Weg. Elyas ist wirklich ein Super-Typ.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Viele tr\u00e4umen von einer Schauspiel-Karriere und viele scheitern. Was ist denn aus Ihrer Sicht das Wichtigste, das man mitbringen muss, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eMan braucht Mut, man braucht Phantasie und Selbstbewusstsein. Man muss bodenst\u00e4ndig und selbstkritisch bleiben und darf sich nicht auf Erfolgen ausruhen. Ein sch\u00f6ner Kinofilm ist toll. Aber danach geht es weiter. Man darf nie aufh\u00f6ren, an sich zu arbeiten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Fr\u00fcher bekamen die TV-Stars k\u00f6rbeweise Fan-Post. Sie erhalten heute sicher \u00fcber Facebook und andere soziale Medien unz\u00e4hlige Mails. Wie bew\u00e4ltigen Sie die Mail-Flut?<\/strong><\/p>\n<p>Max von der Groeben: \u201eEs gibt erstaunlicher Weise auch heute noch eine ganze Menge ganz normaler Fan-Post. Wenn ich Zeit habe, lese ich diese Briefe und auch die E-Mails.<br \/>\nDar\u00fcber freue ich mich sehr. Es ist mir nat\u00fcrlich nicht m\u00f6glich, alle Briefe und Mails zu beantworten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eFack ju G\u00f6the\u201c-Star Max von der Groeben steht seit 12 Jahren von der Kamera. Der 24j\u00e4hrige Schauspieler stammt aus einer Familie mit sehr viel Kamera-Erfahrung&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":7098,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-7100","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-19 18:46:27","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7100","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7100"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7100\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83902,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7100\/revisions\/83902"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7098"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7100"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7100"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}