{"id":70393,"date":"2023-11-26T14:59:45","date_gmt":"2023-11-26T13:59:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=70393"},"modified":"2023-11-26T14:59:45","modified_gmt":"2023-11-26T13:59:45","slug":"jan-filipzik-tausend-meilen-natur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/11\/26\/jan-filipzik-tausend-meilen-natur\/","title":{"rendered":"Jan Filipzik: Tausend Meilen Natur"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_70397\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1248px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70397 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/img_20231108_120943.jpg\" alt=\"\" width=\"1238\" height=\"850\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lena Lichterbeck und Jan Filipzik geniessen die atemberaubende Natur in Amerika &#8211; \u00a9 rteisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Ich h\u00e4tte nie gedacht, mich einmal so f\u00fcr Amerika begeistern zu k\u00f6nnen \u2013 aber ich kann von diesem Land gar nicht genug bekommen. Das allerdings bezieht sich nicht auf die zahlreichen, gro\u00dfen St\u00e4dte, sondern vor allem auf die Natur, die einfach atemberaubend sch\u00f6n ist. Und von der gibt es in den Tagen nach unserem Aufbruch aus Las Vegas viel.<\/p>\n<p>Da ist der Besuch am Grand Canyon, auch hier bin ich vor 17 Jahren schon einmal gewesen, und trotzdem \u00fcberw\u00e4ltigt mich der Anblick aufs Neue. Wir verbringen fast einen halben Tag hier, gehen einige Kilometer am Kraterrand entlang spazieren, wobei sich hinter jeder Kurve neue Perspektiven ergeben und ich froh bin, dass die Zeit der analogen Kameras vorbei ist.<\/p>\n<h4>In Lenas &amp; Jans Reiseblog \u201ereisen-ist.jetzt \u2013 Unterwegs ist da,\u00a0wo wir sind\u201c finden Sie noch viel mehr Fotos, Infos und Impressionen:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/reisen-ist.jetzt\">https:\/\/reisen-ist.jetzt<\/a><\/p>\n<p>So viele Filme h\u00e4tten wir nie mitnehmen k\u00f6nnen, wie wir hier Fotos machen. Noch am gleichen Tag schauen wir uns den Sonnenuntergang am ber\u00fchmten Horseshoe Bend an, dort wo der Colorado River eine filmreife Kurve dreht, bevor er gem\u00e4chlich weiter Richtung S\u00fcden flie\u00dft.<\/p>\n<div id=\"attachment_70399\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70399 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/img_20231107_172118.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der ber\u00fchmte Horseshoe Bend, wo der Colorado River eine filmreife Kurve dreht &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Es ist schade, dass sich \u2013 zumindest mit meinen F\u00e4higkeiten \u2013 kaum auf Bildern festhalten l\u00e4sst, wie es sich wirklich anf\u00fchlt, hier zu sein und alles das zu sehen. Es ist eine Landschaft, die f\u00fcr meine Augen v\u00f6llig neu ist und die es so wohl nur an wenigen Orten der Welt gibt. Da ist diese riesige Ebene \u2013 und w\u00e4hrend wir es gewohnt sind, dass sich aus einer solchen Fl\u00e4che heraus Berge erheben, ist es hier genau umgekehrt.<\/p>\n<p>Die Ebene ist oben und von ihr aus gehen tiefe T\u00e4ler und Schluchten nach unten \u2013 wie andersherum und in den Boden eingelassene Berge, als h\u00e4tte ein Riese einen Negativ-Abdruck der Welt gemacht. Doch schon wenige Kilometer weiter, im Monument Valley, ver\u00e4ndert sich die Landschaft wieder. Das Tal, das schon f\u00fcr viele Western als Kulisse gedient hat, sieht tats\u00e4chlich aus wie im Film.<\/p>\n<p>Beinahe erwartet man, dass aus der Ferne ein Cowboy auf seinem Pferd angeritten kommt. Die Dimensionen sind unvorstellbar und ich kann mir vorstellen, wie es gewesen sein muss, im ausgehenden 19. Jahrhundert gelebt zu haben \u2013 als es \u00fcblich war, allein unterwegs zu und sein Lager nachts irgendwo in der Pr\u00e4rie aufzuschlagen. Doch auch abseits der Sehensw\u00fcrdigkeiten tauchen wir ganz in dieses Land und in das Lebensgef\u00fchl ein, das diese Landschaft mit sich bringt.<\/p>\n<div id=\"attachment_70400\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 988px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70400 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/titel-2.webp\" alt=\"\" width=\"978\" height=\"550\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Unendliche Weiten &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>\u00dcber die Boxen der Lautsprecher im Auto l\u00e4uft die passende Musik, mal ist es Country, mal ein bisschen Rock\u2019n\u2018Roll oder andere Oldies, wir haben uns ein H\u00f6rbuch geholt, das die Geschichte eines Roadtrips in den 1950er Jahren erz\u00e4hlt, auf meinem Kindle lese ich einen Roman, der \u00fcber den Aufbruch Richtung Westen in den 1930er Jahren erz\u00e4hlt und zwischendurch z\u00fccken wir immer wieder das Smartphone, schauen Dinge nach, recherchieren ein bisschen, bis sich uns immer mehr Teile der Geschichte dieses Kontinents entschl\u00fcsseln und Zusammenh\u00e4nge klar werden.<\/p>\n<p>Einen gro\u00dfen Teil unserer Zeit verbringen wir im Reservat der Navajo, das Gebiet ist in etwa so gro\u00df wie Bayern, und die Orte haben Namen wie Many Farms und Sawmill. Vieles entdecken wir zuf\u00e4llig \u2013 und das ist etwas, das auf dieser Reise mit am meisten Spa\u00df macht. Wir halten die Augen offen oder schauen auf der Karte, ob uns ein Ort ins Auge springt und ob es dort etwas zu sehen gibt.<\/p>\n<p>So entdecken wir einen kleineren, aber ebenfalls unglaublich sch\u00f6nen Canyon in der N\u00e4he des Ortes Chinle, dessen innere Ebene mit Gras und B\u00e4umen bewachsen ist, die sich in den sch\u00f6nsten Herbstfarben zeigen.<\/p>\n<div id=\"attachment_70401\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70401 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/img_20231109_174845.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"667\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Jan Filipzik in Silva&#8217;s Saloon, in dem sich seit 90 Jahren kaum etwas ver\u00e4ndert hat &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Auch das Navajo-Museum finden wir auf diese Weise und lernen viel \u00fcber die tragische Geschichte der Vertreibung und die gezielte Umerziehung tausender Menschen, die gezwungen wurden, ihre eigene Kultur zu verleugnen.<\/p>\n<p>Abends besuchen wir Silva\u2018s Saloon, wo alles noch genauso aussieht wie bei der Er\u00f6ffnung vor 90 Jahren \u2013 an den W\u00e4nden h\u00e4ngen Fotos, die die Front des Geb\u00e4udes zeigen. Dort wo jetzt Autos stehen, waren noch vor wenigen Jahren Pferde angebunden \u2013 und wir kommen mit dem Barkeeper ins Gespr\u00e4ch, der einen Verwandten in D\u00fcsseldorf \u00a0hat und \u2013 wie so viele Amerikaner \u2013 sogar ein paar S\u00e4tze Deutsch spricht.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen schneit es. Wir sind inzwischen etwas n\u00f6rdlich von Albuquerque, da wo die Serie \u201eBreaking Bad\u201c spielt und gedreht worden ist und das Thermometer zeigt zwei Grad an. Auf dem Weg nach Santa Fe l\u00e4uft die Heizung im Auto, als wir ankommen fallen weiter dichte Flocken aus dem grauen Himmel.<\/p>\n<div id=\"attachment_70403\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 970px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70403 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/img_20231110_122357.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"576\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eine original Postkutsche im New Mexiko History Museum &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Zum Gl\u00fcck ist es im New Mexiko History Museum angenehm warm und wir sammeln wieder ein paar Puzzlest\u00fccke, mit denen sich nach und nach das gro\u00dfe Bild \u00fcber Amerika zusammenf\u00fcgt. Von Santa Fe aus fahren wir abseits der gro\u00dfen Highways durch ein paar alte Western-St\u00e4dte, Las Vegas ist eine von ihnen, \u00fcberall ist hier direkt unter der Oberfl\u00e4che die Geschichte sp\u00fcrbar, Marktpl\u00e4tze und alte Geb\u00e4ude pr\u00e4gen das Stadtbild, auf den Weiden dazwischen sehen wir Viehherden und Springb\u00f6cke auf den riesigen Feldern, in den Bergen gibt es B\u00e4ren und Elche.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter am Nachmittag klart es auf, die Nacht verbringen wir spontan in einem kleinen Ort namens Raton an der Grenze zu Colorado, einfach weil wir keine Lust mehr haben, noch weiterzufahren.<\/p>\n<p>Es bleibt der einzige Tag mit Schnee und Regen, bereits am n\u00e4chsten Morgen auf unserem Weg nach Oklahoma scheint die goldgelbe Herbstsonne wieder vom strahlend blauen Himmel. Zum Fr\u00fchst\u00fcck servieren unsere Gastgeber ungefragt herzhafte Muffins und scharf angebratene W\u00fcrstchen \u2013 in diesem Teil Amerikas wird Fleisch gegessen, so wie es \u00fcberhaupt nur relativ wenige vegetarische Gerichte auf den Karten gibt.<\/p>\n<div id=\"attachment_70402\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70402 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/img_20231110_162627.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"667\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Willkommen im farbenreichen Colorado &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Auf der Karte bei Google haben wir einen erloschenen Vulkan entdeckt, um dessen Kraterrand man wandern kann. Mit dem Auto geht es bis fast nach oben \u2013 und weil Veteran\u2018s Day ist, kommen wir sogar kostenlos in den Park. Die Sicht von oben auf das Land ist unglaublich. Mehr als 150 Kilometer weit k\u00f6nnen wir schauen. Wir sind umgeben von weiten Grasebenen, aus denen unz\u00e4hlig mehr oder weniger gro\u00dfe ehemalige Vulkane herausragen.<\/p>\n<p>Und weil die wenigen H\u00e4user und Stra\u00dfen von so weit oben kaum auszumachen sind, wirkt es wie in einem Land vor unserer Zeit, unber\u00fchrt und urspr\u00fcnglich \u2013 und ich sehe, wie es gewesen sein muss, als die Erde damals entstanden ist. Als die Vulkane aktiv waren und breite Lavastr\u00f6me kilometerweit ins Land flossen, wo sie irgendwann erstarrt und heute noch zu sehen sind.<\/p>\n<p>Ab diesem Punkt unserer Reise wird die Landschaft noch flacher und karger. Wir fahren durch kleine St\u00e4dte mit verfallenen H\u00e4usern und sind schlie\u00dflich an der Grenze von Texas, Oklahoma und New Mexiko, inmitten der Dust Bowl, aus der in den 1930er Jahren so unglaublich viele Menschen geflohen sind.<\/p>\n<div id=\"attachment_70404\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70404 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/img_20231111_103440.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"416\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ein Blick \u00fcber die Weiten der Pr\u00e4rie &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<p>Hier gibt es nichts mehr. Keine Erhebung, die h\u00f6her als wenige Meter w\u00e4re, das Auge blickt von Horizont zu Horizont und findet keinen Halt, \u00fcber uns nur Himmel, unter uns die endlos weiten Grasfl\u00e4chen, von der Herbstsonne in goldenes Licht getaucht. Wie riesig dieses Land einfach ist. Stundenlang \u00e4ndert sich dieser Blick kaum. Irgendwann tauchen ein paar Windr\u00e4der auf und verschwinden wieder, dazwischen Silos und einzelne Geh\u00f6fte, gerade Stra\u00dfen, immer wieder Teile der alten Route 66 und vereinzelte B\u00fcsche.<\/p>\n<p>Als wir schlie\u00dflich die Ausl\u00e4ufer von Oklahoma City erreichen, verstehe ich, wie es sich vor 100 und mehr Jahren angef\u00fchlt haben muss, nach Tagen in den Great Plains wieder in die Zivilisation zu kommen. Abends schauen wir uns deshalb Bricktown an, den historischen Kern der Stadt mit seinen zahlreichen Restaurants und Bars. Dort wird der Staub der Ebene mit einem eiskalten Bier fortgesp\u00fclt.<\/p>\n<p>Jan Filipzik<\/p>\n<p>24. November 2023<\/p>\n<div id=\"attachment_70405\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-70405 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/img_20231107_165140.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"865\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lena und Jan: Erinnerungsfoto am &#8222;Horseshoe Bent&#8220; &#8211; \u00a9 reisen-ist.jetzt<\/span><\/div>\n<h4>In Lenas &amp; Jans Reiseblog \u201ereisen-ist.jetzt \u2013 Unterwegs ist da,\u00a0wo wir sind\u201c finden Sie noch viel mehr Fotos, Infos und Impressionen:<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/reisen-ist.jetzt\">https:\/\/reisen-ist.jetzt<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind auf dem Weg, sich ihren grossen Traum zu erf\u00fcllen &#8211; die Unternehmensberaterin Lena Lichterbeck und der Berater Jan Filipzik, Ex-Chefredakteur des Wuppertaler Magazins &#8222;talw\u00e4rts&#8220;. Die beiden haben ihre gemeinsame Wohnung aufgegeben und sind unterwegs auf gro\u00dfer Weltreise. Dabei begleiten wir Lena und Jan. 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