{"id":69525,"date":"2023-11-07T19:53:37","date_gmt":"2023-11-07T18:53:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=69525"},"modified":"2025-05-12T18:35:22","modified_gmt":"2025-05-12T16:35:22","slug":"alexander-von-eisenhart-rothe-erfolgsstory-mit-schnapsidee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/11\/07\/alexander-von-eisenhart-rothe-erfolgsstory-mit-schnapsidee\/","title":{"rendered":"Alexander von Eisenhart-Rothe: Erfolgsstory mit &#8218;Schnapsidee&#8216;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_69541\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 886px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69541 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_7435-2-1024x708-1.jpg\" alt=\"\" width=\"876\" height=\"653\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Selbst ist der Destillator: Alexander von Eisenhart-Rothe beim Reinigen der Zitronen-Schalen &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe bezeichnet sich selbst schlicht als Schnapsbrenner. Dabei haben er und sein kongenialer Partner, der Gastronom Wolfgang Lettner, der auf Ibiza seit fast 20 Jahren erfolgreich das Szene-Restaurant &#8222;Casa Colonial&#8220; betreibt, das Destillieren ihres LAW-Gins zur Kunstform entwickelt.<\/p>\n<p>Luna von Eisenhart-Rothe und Dirk, ein alter Freund des Trios, der sich um das Abf\u00fcllen, das Etikettieren und den Vertrieb der zigfach ausgezeicneten, hochprozentigen Spirituose k\u00fcmmert,\u00a0 vervollst\u00e4ndigen das LAW-Erfolgs-Quartett.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>Im gro\u00dfen &#8222;Hand aufs Herz&#8220;-Interview erkl\u00e4rt Alexander von Eisenhart-Rothe u.a., wie aus einer Schnaps-Idee eine Erfolgsgeschichte wurde und wie er all seine Talente und Ideen unter einen Hut bekommt.<\/p>\n<p><strong>DS: Stimmt eigentlich die Geschichte, dass Sie sich nach einer Signierstunde eines Ihrer B\u00fccher erschlossen haben, Ihren Namen auf Alexander Rothe zu ku\u0308rzen, weil Sie einen Krampf im Handballen bekommen haben? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eMeine Leidenschaft ist es, Geschichten zu erfinden &#8211; und das ist auch eine davon. Man m\u00f6ge es mir nachsehen. Die Wahrheit ist etwas profaner: 2010 erschien im Baumhaus-Verlag mein Kinderbuch \u201eDie Wunschmaschine\u201c. Kurz zuvor hatte ich ein ganz anderes Buch ver\u00f6ffentlicht, n\u00e4mlich \u201eGolden Biker\u201c \u2013 eine absolut nicht jugendtaugliche Hau-Drauf-Comedy, die sich voller Respektlosigkeit \u00fcber alles lustig macht, was manchem heilig, lieb und teuer ist &#8211; voller Sex, Drugs und Sitarmusik (Die Story spielt in Indien). Da ich nun bef\u00fcrchtete, dass z. B. die Mutter des kleinen Kevin-Torben, dem mein Buch \u201eDie Wunschmaschine\u201c so gut gefiel, auf der Suche nach anderen Werken von mir als Autor auf das Buch \u201eGolden Biker\u201c st\u00f6\u00dft und ihrem ahnungslosen Spr\u00f6\u00dfling selbiges in die Hand dr\u00fcckt, beschloss ich, meinen Namen f\u00fcr die Kinderb\u00fccher nur verk\u00fcrzt zu verwenden. Mein Hintergedanke: Die Kevin-Torbens dieser Welt w\u00fcrden noch fr\u00fch genug das andere Buch lesen und f\u00fcr immer verloren sein. F\u00fcr alles andere benutze ich nach wie vor meinen vollen Namen. Das ist auch beim Signieren kein Problem \u2013 da es sowieso niemanden gibt, den ich sieze, unterschreibe ich einfach nur mit meinem Vornamen. Ich bin mit dem lieben Gott per du &#8211; mehr Respekt brauchen andere auch nicht.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_69542\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 761px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69542 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Luna-Wolfgang-Alex-ernten-Kaktusfeigen-1024x761-1.jpg\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"558\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Luna, Wolfgang und Alexander beim Ernten der Kaktusfr\u00fcchte, die ein wichtiger Bestandteil des LAW-Gins sind &#8211; \u00a9 LAW<\/span><\/div>\n<p><strong>Sie sind von Hause aus Cartoonist, Drehbuchautor, Schriftsteller, Moderator, Schauspieler und Regisseur. Welche Berufsbezeichnung wu\u0308rden Sie sich selbst geben? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eSchnapsbrennender Schreiberling!\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben u.a. in \u201eManta Manta 1\u201c mitgespielt. Was war das fu\u0308r eine Rolle und warum scha\u0308men Sie heute daf\u00fcr, wie zu lesen war? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eIch sch\u00e4me mich ja eigentlich gar nicht daf\u00fcr. Wir haben doch alle unsere kleinen Jugends\u00fcnden und es k\u00f6nnte deutlich schlimmer sein. Ich hatte seinerzeit eine kleine Nebenrolle als bester Freund des B\u00f6sewichts mit ein paar S\u00e4tzen Text wie \u201eHey Bertie, hat dir ein Elefant aufs Dach gepisst, oder was?\u201c und \u00e4hnliche Perlen deutschen Filmschaffens.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben Sketche fu\u0308r Comedians wie Dirk Bach und Bastian Pastewka geschrieben und zusammen mit Bastian Pastewka und Mona Sharma das WDR-Comedy-Magazin \u201eWichtig\u201c moderiert. Halten Sie sich von Hause aus f\u00fcr einen witzigen Typen oder ist f\u00fcr Sie, Sketche zu erfinden, \u00fcber die die Zuschauer lachen, ein richtig schwieriger, ernsthafter Job? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eIch bin ein absolut unwitziger Typ und neige eher zum Einsiedlertum als zum gro\u00dfen sozialen Partyonkel. Ich habe eine ziemlich rege Phantasie und mag es, mir Geschichten auszudenken, aber in Gesellschaft bin ich tats\u00e4chlich ein eher zur\u00fcckhaltender Typ. Es gibt Menschen, wie z. B. Bastian Pastewka, die sind einfach von Natur aus komisch. Den kann man vor eine wei\u00dfe Wand stellen und er bringt Dich zum Lachen, dass du nach Luft schnappst. Dazu geh\u00f6re ich absolut nicht. Ich kann mir nicht einen einzigen Witz merken. Ich glaube, ich habe einen einigerma\u00dfen lustigen Schreibstil, aber das ist tats\u00e4chlich harte Arbeit. Mir machen die ernsthaften und eher hintergr\u00fcndigen Projekte \u00fcbrigens genauso viel Spa\u00df. Ich glaube, man kann vieles im Leben mit Humor deutlich besser ertragen, aber nicht alles l\u00e4sst sich mit einer guten Punchline (Pointe) aus dem Weg schaffen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Welche aktuellen Comedians finden Sie richtig gut? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eIch bin ein bisschen raus, was dieses Thema angeht. Vor zehn Jahren habe ich mich aus dem Fernsehgesch\u00e4ft zur\u00fcckgezogen. Es gab zu viele Projekt, die ich nur noch machte, um Geld zu verdienen. Aber der Spa\u00df am Projekt blieb dabei auf der Strecke und der Glaube daran, etwas Sinnvolles zu tun. Ohne diesen Glauben kann ich nicht arbeiten, ich mache keinen \u201eSchei\u00df\u201c, blo\u00df weil er gut bezahlt wird. Jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Wie war die Frage? Ach ja, wen ich gut finde. Bastian Pastewka (Nein, er zwingt mich nicht, dass zu sagen) und Max Giermann. Aber wie gesagt, ich kenne auch nicht allzu viele. Die deutsche Comedy-Szene ist mir mittlerweile ziemlich schnurzegal.\u201c<\/p>\n<p><strong>Sie haben das sehr erfolgreiche Theaterstu\u0308ck \u201eHem!\u201c geschrieben, das zwei Jahre lang vor ausverkauftem Haus im Bonner Springmaus-Theater lief. Es basiert auf der Biografie von Ernest Hemingway. Was hat Sie an ihm so fasziniert? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eOhje, ich hoffe du hast ein bisschen Zeit: Ich wurde vor vielen Jahren gebeten, die Biographie von Ernest Hemingway f\u00fcr das Theater zu schreiben und zu inszenieren. Ich \u2013 und so ziemlicher jeder den ich fragte &#8211; hatte damals absolut keinen Bezug zu Hemingway. Er erschien mir ein eher peinlicher Macho, der mittels eines fragw\u00fcrdigen M\u00e4nnlichkeitskults vermutlich ein zu kurz geratenes Geschlechtsorgan verarbeite und langweilige B\u00fccher \u00fcber Themen schrieb, die mich nicht interessieren oder die ich sogar absto\u00dfend fand wie Stierkampf, um Gotteswillen! Eher widerwillig begann ich also, Biographien von ihm zu w\u00e4lzen. Und da gab es einige. Ich las zuerst ohne sonderliches Interesse, bis ich pl\u00f6tzlich \u00fcber eine Aussage von ihm stolperte. Er sprach von der \u201everdammten Puppe\u201c Hemingway, die er selbst geschaffen hatte, und die er jetzt nicht mehr loswurde. Und je weiter ich las, desto mehr hatte ich das Gef\u00fchl, einen \u201aSchmerz\u2018 zu sp\u00fcren, den er empfand und der ihn fast umbrachte. Er hatte in seiner Jugend vor lauter Lebenshunger, vor lauter \u201aLust auf Leben und Tod\u2018 eine Figur geschaffen, die irgendwann sein Leben bestimmte. Er selbst wurde weicher, sensibler, doch er schaffte es nicht, sich von dem Image zu l\u00f6sen, welches die Welt mit ihm verband. Alles, was er wollte, war einen, einen einzigen \u201awahren Satz\u2018 zu Papier bringen. Er k\u00e4mpfte mit seinem D\u00e4mon und zerbrach daran. Und das verstand ich, das konnte ich nachvollziehen. Wir alle spielen unsere Rolle, versuchen unsere Verletzlichkeit mit einem Panzer der Verstellung zu sch\u00fctzen, welchen wir kreieren und der Welt zeigen. Ich entdeckte etwas von mir in ihm, etwas was mich direkt ansprach. Und ich war sicher, so w\u00fcrde es auch anderen gehen. Der Mensch hinter der Kunstfigur trat f\u00fcr mich hervor, mit all seiner Verzweiflung. Und pl\u00f6tzlich faszinierte mich Hemingway und sogar seine B\u00fccher las ich jetzt anders. Diesen Schmerz machte ich zum Kernpunkt meines St\u00fcckes, dass sich daraufhin quasi von allein schrieb.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_69543\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 759px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69543 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Dirk-Alex-Luna-Wolfi-mit-R4-vor-Kaktusfeigen-2-1-1024x716-1.jpg\" alt=\"\" width=\"749\" height=\"524\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Erfolgs-Quartett: (v.l.) Dirk, Alexander, Luna und Wolfgang vor dem LAW-R4 &#8211; \u00a9 LAW<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Das Reisen war schon fru\u0308hzeitig ein Hobby von Ihnen, das Sie spa\u0308ter zum Beruf gemacht haben. Welche La\u0308nder, die Sie noch nicht kennen, mo\u0308chten Sie unbedingt noch bereisen? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eIch hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck, zu meiner Zeit als \u201eVoxtours\u201c-Producer in der Redaktion als \u201eS\u00fcdsee-Experte\u201c zu gelten. Also wurde ich immer wieder dorthin geschickt, was ein nat\u00fcrlich ein absoluter Gl\u00fccksfall war. Ich vermisse Vanuatu, ein Archipel im West-Pazifik, wo ich die Ehre hatte, eine H\u00f6hle zu entdecken und benennen zu d\u00fcrfen. Aber die Frage war ja, wo ich noch nicht war. Tja, schwierig, denn wenn man acht Jahre lang \u201aVoxtours\u2018 gemacht hat und anschlie\u00dfend in der TV-Branche als jemand bekannt war, den man mit wenig Ausr\u00fcstung an den Arsch der Welt schicken kann und der trotzdem was Sendef\u00e4higes mitbringt, war man schon so ziemlich \u00fcberall. Mein pers\u00f6nliches Highlight war die Reisecomedy, die ich mit Bastian Pastewka als weltreisender Moderator, der Reisen hasst, f\u00fcr RTL drehte. Also mal \u00fcberlegen: Nord-Korea w\u00fcrde ich gerne mal bereisen, als eines der letzten L\u00e4nder mit einem schwachsinnigen Kult rund um einen gr\u00f6\u00dfenwahnsinnigen Spinner als F\u00fchrerfigur. Einfach um mir das Ganze mit ungl\u00e4ubigem Kopfsch\u00fctteln einmal anzuschauen. Der mittlere Westen der USA und die dortigen Trump-Hochburgen k\u00e4me aus exakt demselben Grund in Frage.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben auf der Balearen-Insel Ibiza Ihr Glu\u0308ck und Ihre zweite Heimat gefunden. Warum ausgerechnet Ibiza, wo Sie doch<\/strong> <strong>schon so viele scho\u0308ne Flecken auf der Erde kennen gelernt haben? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eZuerst einmal: Das Gl\u00fcck findet man nur an einem Ort der Welt \u2013 in sich selbst. Klingt wie ein lahmer Facebook-Spruch, ist aber tats\u00e4chlich so. Egal welches Problem du hast, du wirst deine Sorgen mit einem Ortwechsel nur an einen anderen Ort mitnehmen, solange du es nicht in dir selbst aufl\u00f6sen kannst. Ibiza hat mir insofern \u201anur\u2018 die M\u00f6glichkeit gegeben, dieses Gl\u00fcck in mir zu finden &#8211; und ich bin wei\u00df Gott noch lange nicht am Ziel. Auch wenn ich in Deutschland geboren wurde, habe ich niemals so etwas wie ein Heimatgef\u00fchl damit verbunden, es ist halt zuf\u00e4llig der Platz, wo ich zur Welt kam. Die vielen Reisen haben mir den Horizont ge\u00f6ffnet f\u00fcr andere Lebenskonzepte und als ich nach vielen Jahren des beruflichen Reisens einen Platz suchte, um sesshaft zu werden, war mir klar, dass es Deutschland nicht sein w\u00fcrde. Ibiza ist so etwas wie die Welt im Mikrokosmos. Menschen aus allen Ecken der Welt sind hiergekommen und haben Ideen und ziemlich gute Kochrezepte mitgebracht. Hier sind sie alle: Die Spinner, die K\u00fcnstler, die Maler und Musiker, die Multimillion\u00e4re und abgebrannten Hippies. Es ist ein gleichzeitig unglaublich materieller wie auch spiritueller Ort. Alles ist ein bisschen wie unter dem Vergr\u00f6\u00dferungsglas, jede Energie wird verst\u00e4rkt. Was auch immer du suchst, hier wirst du deine Antwort finden &#8211; in dir selbst. Jetzt h\u00f6re ich mich an wie ein abgedrehter Guru, aber sei\u00b4s drum. Fast 20 Jahre Inselleben gehen halt nicht spurlos an einem vorbei.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie sind Sie eigentlich auf dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Insel, die einen ganz besonderen Charme besitzt, gelandet? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201e1999 drehte ich auf Ibiza eine kleine TV-Sommer-Kom\u00f6die. Bei den Dreharbeiten befand sich in unserem Hotel noch ein zweites deutsches Team, welches zu der Zeit Bademoden f\u00fcr einen Katalog fotografierte. Die Dame, die bei dieser Produktion f\u00fcr das Make-up zust\u00e4ndig war, war Luna. Zwei Tage &#8211; ich wiederhole ausdr\u00fccklich &#8211; zwei Tage nach unserem Kennenlernen habe ich ihr einen Heiratsantrag gemacht. Sie gab eigentlich nur eines zu bedenken: Sie wolle eines Tages auf Ibiza leben. Meine Antwort: \u201aOch, gibt Schlimmeres!\u2018 Von da an war Ibiza \u201aunsere\u2018 Insel und 2005 haben wir dann tats\u00e4chlich hier geheiratet. Als 2006 ein gro\u00dfer Kunde von mir insolvent ging und mich mit einer beachtlichen unbezahlten Rechnung zur\u00fccklie\u00df, hatte ich die Schnauze voll und verk\u00fcndete: \u201aJetzt reicht\u2018s, wenn wir schon pleite sind, dann lieber irgendwo, wo\u00b4s sch\u00f6n ist`. Und wie immer, wenn man seinem Herzen folgt, l\u00f6sten sich s\u00e4mtliche Probleme auf, kaum hatten wir den Entschluss gefasst, endg\u00fcltig nach Ibiza umzusiedeln. Das Einzige, was ich bislang bereut habe, ist, nicht schon viel fr\u00fcher hierher gezogen zu sein.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie leben mit Ihrer Frau Luna und vielen Tieren in einer 300 Jahre alten Finca. M\u00fcssen Sie dort auf irgendetwas verzichten, was heute fu\u0308r die meisten Menschen selbstverst\u00e4ndlich ist f\u00fcr ein modernes Leben im Internet-Zeitalter? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eSeit f\u00fcnf Jahren verzichten wir eigentlich nur auf die 300 Jahre alte Finca. Wir sind n\u00e4mlich mittlerweile umgezogen. Immer noch ein wundersch\u00f6nes Haus auf dem Land mit Grundst\u00fcck und Tieren, aber mit einem gewaltigen Unterschied zu fr\u00fcher: Eine Zentralheizung. Auch wenn viele Ibiza mit Sonne und Meer verbinden, wird es hier im Winter schon mal arschkalt und feucht. Da der Spanier traditionell jeden Winter aufs Neue davon \u00fcberrascht ist, dass es kalt ist, fehlen in vielen H\u00e4usern D\u00e4mmungen oder eben Heizungen. 12 Jahre lang musste ich f\u00fcr ein bisschen W\u00e4rme Holz hacken und den Bollerofen anwerfen. Was f\u00fcr ein Luxus war es da, pl\u00f6tzlich einfach an einem Regler drehen zu d\u00fcrfen. Und meine n\u00e4chsten Nachbarn sind nach wie vor eine Bande Ziegen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_69544\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 609px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69544 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_7437-2-1024x974-1.jpg\" alt=\"\" width=\"599\" height=\"570\" \/><span class=\"wp-caption-text\">In diesem Brennkessel ensteht der zigmal ausgezeichnete Ibiza-Gin &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Wollen Sie und Luna auf Ibiza alt werden oder ist die Insel nur eine Zwischenstation in Ihrer Lebensplanung? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eLeben ist das, was passiert, w\u00e4hrend du Pl\u00e4ne machst. Oder wie der K\u00f6lner sagt: \u201eKumme losse!\u201c Im Augenblick kann ich mir nicht vorstellen, woanders zu leben, als hier auf Ibiza. Was auf jeden Fall noch auf dem Plan steht, ist die gro\u00dfe Weltumsegelung. Segeln begeistert mich, es ist vermutlich die meditativste Art sich fortzubewegen. Aber auch das lasse ich erst einmal auf mich zukommen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Sie haben \u00a0ja inzwischen als begeisterter und erfolgreicher Gin-Produzent eine zweite Karriere gestartet. Ehe ich na\u0308her darauf eingehe: So ganz haben Sie sich von Ihrem fru\u0308heren Job noch nicht verabschiedet. Woran arbeiten Sie gerade als Autor? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eIch habe gerade ein Drehbuch f\u00fcr einen Kinofilm abgeschlossen. Das war eine Auftragsarbeit f\u00fcr eine Produktionsfirma, die ein Biopic (also die verfilmte Biographie) von Konstantin Wecker haben wollte. \u00c4hnlich wie seinerzeit bei meinem Projekt mit Hemingway, konnte ich pers\u00f6nlich erst einmal nicht viel mit Konstantin Wecker anfangen. Ich wusste, er macht schwer tanzbare Musik und dann war da doch so \u00b4ne Geschichte mit Koks in den Neunzigern. Mein Bild \u00e4nderte sich radikal, nachdem ich ihn pers\u00f6nlich f\u00fcr einige Tage in seinem Haus in der Toskana besuchen konnte. Was f\u00fcr ein durch und durch sympathischer und spannender Mensch! Und welch eine Biographie! Das Hauptproblem des Drehbuchs war, das Konstantin so viel erlebt hat, dass ich dies unm\u00f6glich alles unterbringen konnte. Und ein Biopic ist keine Dokumentation, das bedeutet, es muss ein unterhaltsamer, spannender, abendf\u00fcllender Spielfilm werden, den sich auch Menschen angucken k\u00f6nnen, die noch nie von Konstantin geh\u00f6rt haben. Es war eine echte Herausforderung, aber genau deshalb hat es auch solch einen Spa\u00df gemacht. Ich freue mich jetzt schon drauf, das Ganze schlie\u00dflich im Kino sehen zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Die Frage, wir Sie und Ihre Partner auf die Idee gekommen sind, Ihren eigenen Gin \u201eLAW\u201c herzustellen, haben Sie sicher schon 1.000 Mal beantwortet und auch bei uns in der STADTZEITUNG wurde die Entstehung der Erfolgsgeschichte bereits thematisiert. Aber sie geho\u0308rt zu einem runden, umfassenden Interview mit Alexander von Eisenhart-Rothe und sein Schaffen einfach dazu. Also wie war das, aber bitte in Kurzform? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eVier Freunde auf Ibiza: Luna, Wolfgang Dirk und Alexander, treffen sich regelm\u00e4\u00dfig zu gutem Essen und Gin-Tonics. Eines Abends kommt das Gespr\u00e4ch auf die wunderbaren Fr\u00fcchte, die auf Ibiza wachsen und die kaum verwendet werden. Dabei wird auch die lokale Wacholdersorte \u201ePh\u00f6nizischer Wacholder\u201c erw\u00e4hnt. Sagt einer: \u2018Ja, aber was willst du schon mit Wacholder anfangen?\u2018 Ganz langsam wandern die Blicke der Vier auf die Gin-Tonics in ihrer Hand \u2013 Hmmmm! Kurz genug?\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_64939\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 757px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-64939 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/LAW-Holiday-Motiv-3-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"747\" height=\"498\" \/><span class=\"wp-caption-text\">LAW, der Gin, der nur mit Ingredienzien produziert wird, die es auf der Insel Ibiza gibt &#8211; \u00a9 LAW Gin<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Okay! Und wie sind Sie dann zum Destillator geworden?<\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eDas kam eigentlich ganz organisch. Urspr\u00fcnglich hatten wir nie vor, unseren Gin professionell herzustellen und zu vertreiben. Es war ein Spa\u00dfprojekt zwischen uns vier Freunden, der Gin, den wir machen wollten, sollte ausschlie\u00dflich zum privaten Gebrauch bestimmt sein. Und wie immer, wenn du etwas f\u00fcr dich ganz privat machst, ist das Beste gerade gut genug. Ein Jahr experimentierten wir in unserer K\u00fcche, bis wir endlich mit dem Ergebnis gl\u00fccklich waren.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Und wir kam es dann dazu, dass Sie doch entschlossen haben, die gro\u00dfe, weite Welt der Spirituosen doch mit Ihrem Gin namens LAW zu bereichern, der sich aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen Luna, Alexander und Wolfgang zusammensetzt? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eAls dann immer mehr Menschen unseren Gin probierten und begeistert waren, entschieden wir, uns nun doch zu professionalisieren. Von Anfang an war klar, dass es nicht in Frage kam, unser Rezept einfach an eine Destillerie zu geben und ihn dort herstellen zu lassen. Es sollte \u201aunser\u2018 Gin sein, bei uns auf der Insel gemacht mit lokalen Zutaten. Und um das Ganze auch wirklich komplett zu verkomplizieren, hatten wir uns auch noch in den Kopf gesetzt, den Gin so zu brennen, wie hier bis vor 100 Jahren traditionell gebrannt wurde: In sogenannten Alembiques, im Mittelalter von den Arabern eingef\u00fchrte Kupferbrennblasen, die heutzutage kein Brennmeister, der bei klarem Verstand ist, f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Produktion einsetzen w\u00fcrde. Und genau das war das Problem, es gab niemand von dem wir h\u00e4tten lernen k\u00f6nnen, wie man in solch einem Mittelalter-Ger\u00e4t einen modernen London Dry Gin destilliert. Dank ein paar Weinbauern in Galizien lernten wir zun\u00e4chst einmal die Basics. Diese adaptierten wir dann f\u00fcr unseren Gin. Es dauerte insgesamt zwei Jahre, bis wir uns das n\u00f6tige Wissen selbst beigebracht hatten. Mittlerweile haben wir den Bogen nat\u00fcrlich l\u00e4ngst raus und hier auf der Insel ist man stolz, dass wir eine eigentlich vergessene Destillationsmethode wiederbelebt haben, um einen hundertprozentigen Ibiza-Gin zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: In wie vielen La\u0308ndern gibt es Ihren \u201eLAW\u201c-Gin inzwischen zu kaufen?<\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eLAW bekommst du in Spanien, Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz und Italien. Wir arbeiten diesen Winter an der Ausweitung auf ein paar neue L\u00e4nder, aber dar\u00fcber darf ich noch nichts verraten.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Wie viele Auszeichnungen hat Ihr Gin inzwischen erhalten? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eMittlerweile sind es siebzehn &#8211; plus der Tatsache, dass uns das Falstaff-Magazin &#8211; so etwas wie die \u201aVogue\u2018 der Gastronomie &#8211; zu einem der 10 besten London Dry Gins der Welt gek\u00fcrt hat. Mittlerweile haben wir aufgeh\u00f6rt, an Wettbewerben teilzunehmen, es ist kein Platz mehr auf der Flasche f\u00fcr die Medaillenaufkleber und irgendwann wird\u2019s auch inflation\u00e4r.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_64937\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 609px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-64937 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/LAW-Ibiza-Botanicals-3.jpg\" alt=\"\" width=\"599\" height=\"831\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Ingredienzien des LAW-Gins. Die genaue Rezept-Formel bleibt nat\u00fcrlich ein Geheimnis &#8211; \u00a9 LAW<\/span><\/div>\n<p><strong>DS: Sie sammeln Ihre Ingredenzien auf der Insel selbst und destillieren den zigmal ausgezeichneten Gin in einer kleinen Halle im Industriegebiet von Ibiza-Stadt. Das hat so etwas wie die Marke \u201ehausgemacht\u201c. Ist das Ihr Erfolgsrezept? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eAbsolut. LAW-Gin ist hundertprozentig authentisch. Vom Ernten bis zum Abf\u00fcllen machen wir alles selbst. Es ist halt kein Industrieprodukt, wo bei jedem Brennvorgang tausende Liter rausgehauen werden. Wir sind stolz auf jede einzelne Flasche und das schmeckt man eben auch. Ich lade jeden ein, der nach Ibiza kommt, uns einmal in der Destillerie zu besuchen und sich selbst davon zu \u00fcberzeugen.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Welche neuen Projekte haben Sie im Hinterkopf? <\/strong><\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe: \u201eDie Balance zwischen Schnapsbrennen und Schreiben ist gar nicht so gro\u00df. Es gibt kaum etwas Sch\u00f6neres als Nachts in der Destillerie neben der Brennblase zu sitzen und an meinem Laptop Geschichten zu erfinden. Insofern m\u00f6chte ich vor allem daran arbeiten, dass ich weiterhin beides sch\u00f6n ausgewogen beibehalten kann und mich dran erfreuen, dass ich gleich zwei Berufe habe, die mich vollkommen ausf\u00fcllen. Mein Hauptziel ist es derzeit, vor allem noch gelassener und positiver zu werden. Vieles, was ich in den Nachrichten lese, l\u00e4sst mich verzweifeln und den Verstand der Menschheit in Frage stellen. Aber aus einem Grundgef\u00fchl der Angst und Verunsicherung kann nichts Gutes erwachsen. Also versuche ich eine Sekunde durchzuatmen und mich auf das Positive zu konzentrieren. Wenn ich also beispielsweise lese, dass in Deutschland 20 % sich vorstellen k\u00f6nnten AfD zu w\u00e4hlen, m\u00f6chte ich spontan mein Fr\u00fchst\u00fcck erbrechen &#8211; bis ich innehalte und mir \u00fcberlege: Das bedeutet, dass 80 % sie nicht w\u00e4hlen. Und dann geht\u2019s mir gleich wieder besser.\u201c<\/p>\n<p><strong>DS: Danke f\u00fcr das sehr, offene, ehrliche und informative Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_45785\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 760px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-45785\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/LAW-Gin-Gruender-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"586\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die drei Macher von LAW: Luna und Alexander von Eisenhart-Rothe und Wolfgang Lettner (r.) &#8211; \u00a9 LAW \/ Ines Schramm<\/span><\/div>\n<h4><strong>VITA ALEXANDER VON EISENHART-ROTHE<\/strong><\/h4>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe wurde 1968 in K\u00f6ln geboren. Er ist Cartoonist, Schriftsteller, Drehbuchautor, TV-Redakteur, Schauspieler, Moderator, Regisseur und jetzt auch Gin-Destillator. Und das alles, obwohl ihm sein Kunstlehrer einst \u201enull k\u00fcnstlerisches Talent\u201c attestierte.<\/p>\n<p>Nach dem Abitur unternahm er ausgedehnte Reisen mit dem Rucksack und lebte l\u00e4ngere Zeit in London. Neben dem Zivildienst machte er eine Hospitanz am K\u00f6lner Schauspielhaus und wurde dort schlie\u00dflich Regieassistent. Im Rahmen dieser T\u00e4tigkeit lernte er den Schauspieler, Comedian und Moderator \u00a0Dirk Bach (u.a. RTL-\u201eDschungel-Camp\u201c) kennen. Alexander von Eisenhart-Rothe schrieb daraufhin Sketche f\u00fcr die \u201eDie Dirk-Bach-Show\u201c (RTL).<\/p>\n<p>Mit 23 Jahren schrieb er sein erstes Theaterst\u00fcck \u201eHem!\u201c \u2013 ein zweist\u00fcndiger Monolog, der auf der Biografie des Schriftstellers Ernest Hemingway (21.07.1899 \u2013 02.07.1961) basiert. Das St\u00fcck lief zwei Jahre lang im Springmaus-Theater Bonn \u2013 und immer vor ausverkauftem Haus. Als Schauspieler war er u.a. in \u201eManta Manta\u201c (1991) in einer Nebenrolle neben Til Schweiger, Tina Ruland und Uwe Fellensiek zu sehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_69548\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 311px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-69548\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/IMG_7435-2-1024x708-1-1.jpg\" alt=\"\" width=\"301\" height=\"427\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Alexander von Eisenhart-Rothe &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p>Ab 1993 stand er als Darsteller, Comedian und Reporter zusammen mit Comedy-Star Bastian Pastewka und Mona Sharma in dem WDR-Comedy-Magazin \u201eWichtig\u201c vor der TV-Kamera. Sp\u00e4ter moderierte er zudem das WDR-Jugendmagazin \u201eACT\u201c. F\u00fcr das Reise-Magazin \u201eVoxtours\u201c war Alexander von Eisenhart-Rothe 16 Jahre lang als Reporter und Moderator auf der ganzen Welt unterwegs.<\/p>\n<p>Das Konzept des Reise-Comedy-Formats \u201ePastewka in\u2026\u201c (10 Folgen auf VOX) stammt auch aus seiner Feder. Hier f\u00fchrte er au\u00dferdem Regie. 2012 schrieb der K\u00f6lner Autor das Drehbuch f\u00fcr die ZDF-Anarcho\/Wissenschafts-Show \u201eNicht nachmachen\u201c. Auch hier war er als Regisseur am Start.<\/p>\n<p>Alexander von Eisenhart-Rothe schrieb zudem den Road-Roman \u201eGolden Biker\u201c (2005), sowie das Kinderbuch \u201eDie Wunschmaschine \u2013 im Zeichen der gr\u00fcnen Sonne\u201c (2012). Er hat gerade das Drehbuch f\u00fcr einen Kinofilm \u2013 und zwar f\u00fcr ein Biopic \u00fcber den Musiker und Schauspieler Konstantin Wecker \u2013 fertiggestellt.<\/p>\n<p>Seit 2006 lebt Alexander von Eisenhart-Rothe mit seiner Ehefrau Luna, einer Visagistin, auf der Balearen-Insel Ibiza. Seit 2005 sind sie verheiratet. Der Wahl-Ibizenker hat inzwischen eine zweite Karriere gestartet. Er ist als Autodidakt Destillator der exklusiven Ibiza-Gin-Marke LAW.<\/p>\n<p>Die Spirituose stellen er, Luna, der Gastronom Wolfgang Lettner (Casa Colonia) und Freund Dirk allein mit Ingredienzien her, die auf Ibiza vorkommen. LAW erhielt bislang 17 Auszeichnungen weltweit.<\/p>\n<p>Seine Hobbys: Wandern mit seinen Hunden, Segeln, Kajaktouren und Tauchen.<\/p>\n<p><strong>Luna und Alexander von Eisenhart-Rothe sind ebenso wie Wolfgang Lettner Protagonisten in dem Film-Portrait &#8222;IBIZA&#8220; der WDR-Reihe &#8222;Wundersch\u00f6n&#8220;. Alexander stellt hier seiner Ex-Kollegin Tamina Kallert die Sch\u00f6nheiten und Besonderheiten der Insel vor:<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_69560\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 322px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69560 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/61-rN4qof-L._SY445_.jpg\" alt=\"\" width=\"312\" height=\"445\" \/><span class=\"wp-caption-text\">&#8222;IBIZA&#8220; &#8211; WDR-Reihe &#8222;Wundersch\u00f6n&#8220; &#8211; Tamina Kallert &#8211; 88 Minuten &#8211; 2017 &#8211; UAP Video GmbH &#8211; ASIN: B071Z7KLFR<\/span><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Link zur Homepage von LAW mit weiteren Infos und Tipps, wo Sie den Gin in Deutschland bekommen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.law-gin.com\">http:\/\/www.law-gin.com<\/a><\/p>\n<p><strong>Link zur Homepage des Szene-Restaurants \u201eCASA COLONIAL:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.casa-colonial-ibiza.com\">http:\/\/www.casa-colonial-ibiza.com<\/a><\/p>\n<p><strong>Lesen SIE auch: &#8222;Auf Ibiza gebrannter Gin &#8211; eine echte LAW-Story&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/08\/28\/auf-ibiza-gebrannter-gin-eine-echte-law-story\/\">https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/08\/28\/auf-ibiza-gebrannter-gin-eine-echte-law-story\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er ist ein kreatives Cham\u00e4leon. Er hat Reise-Magazine und Comedy-Formate f\u00fcrs Fernsehen produziert, Drehb\u00fccher und Theaterst\u00fccke geschrieben, TV-Shows moderiert und als Schauspieler vor der Kamera gestanden, Inzwischen lebt Alexander von Eisenhart-Rothe (55) in einem nicht ganz allt\u00e4glichen &#8222;Genre&#8220; aus: Er brennt mit seiner Ehefrau Luna und zwei Freunden auf der der Balearen-Insel Ibiza erfolgreich Gin.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-69525","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-05 05:02:13","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69525"}],"version-history":[{"count":32,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69525\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83843,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69525\/revisions\/83843"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}