{"id":69318,"date":"2023-10-26T16:05:41","date_gmt":"2023-10-26T14:05:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=69318"},"modified":"2023-10-26T16:05:41","modified_gmt":"2023-10-26T14:05:41","slug":"wsv-mit-neuem-schwung-zurueck-ins-heimische-wohnzimmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/10\/26\/wsv-mit-neuem-schwung-zurueck-ins-heimische-wohnzimmer\/","title":{"rendered":"WSV mit neuem Schwung zur\u00fcck ins heimische \u201eWohnzimmer\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_69320\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1646px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-69320\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_9041.jpg\" alt=\"\" width=\"1636\" height=\"1136\" \/><span class=\"wp-caption-text\">WSV-Verwaltungsratmitglied Eckhard Osberghaus beim Probesitzen der neuen Trainer- und Ersatzspielerbank im Stadion am Zoo &#8211;<br \/>\u00a9\u00a0Siegfried J\u00e4hne<\/span><\/div>\n<p>Zuletzt mussten die acht Heimspiele wegen des Stadion-Umbaus ausw\u00e4rts ausgetragen werden, n\u00e4mlich in Oberhausen und Velbert. Insgesamt 3,5 Mio.\u20ac Kosten sind jetzt bis zur letzten Ausbau-Stufe im Wuppertaler Stadion verplant, wo gro\u00dfe Ereignisse ihren Schatten voraus werfen.<\/p>\n<p>Vertreter von Stadt und WSV pr\u00e4sentierten das \u201eneue\u201c Stadion\u00a0 bei einer Presskonferenz und gaben einen \u00dcberblick der Baumassnahmen sowie Einblicke \u00fcber die Zukunftspl\u00e4ne. Nach den acht Ausw\u00e4rtsspielen mit erheblichen Einnahmeausf\u00e4llen erhofft sich der WSV nach den Worten von Vorstand Dr. Jochen Leonhardt und dem Verwaltungsrat-Vorsitzenden Ralf Dasberg einen \u201eneuen Schub\u201c.<\/p>\n<h4>Der sattgr\u00fcne Rasen\u00a0ist das Prunkst\u00fcck<\/h4>\n<p>Aber auch die Stadt sah sich in der Pflicht. Im n\u00e4chsten Jahr feiert das Stadion, das einst das modernste in Westdeutschland war, seinen 100.Geburtstag. Dann soll Wuppertal bei den Fu\u00dfball-Europameisterschaften Quartier f\u00fcr eine Nationalmannschaft werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_69328\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2026px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-69328\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_9063-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2016\" height=\"1512\" \/><span class=\"wp-caption-text\">(V.l.) Michael Kieckbusch, Alexandra Slagowski ( beide Sportamt), Sven Steup (WSV), Susanne Thiel (Geb\u00e4udemanagement, GMW)<br \/>Gaetano Manno (WSV) und Frank Benecke (GMW) &#8211; \u00a9 Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>Es galt, zeitgem\u00e4\u00dfe sportliche Perspektiven und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Wuppertal auch als Austragungsort zuk\u00fcnftiger \u00fcberregionaler und internationaler Veranstaltungen wieder attraktiv werden l\u00e4sst. Man denkt hier z.B. an Fu\u00dfball-L\u00e4nderspiele im Frauen- und Jugendbereich.<\/p>\n<p>Aktuelles Prunkst\u00fcck ist fraglos der vor einem Monat verlegte neue Rasen. Es ist ein Rollrasen mit sattem Gr\u00fcn, der schon nach wenigen Tagen den Spielbetrieb erlaubt. Die aufwendige Rasensanierung mit neuer Drainage war nicht zuletzt wegen einer Altlastensanierung \u00fcberf\u00e4llig.<\/p>\n<p>Geplant ist zudem eine Rasenheizung, die auch in den Wintermonaten einen reibungslosen Spielbetrieb garantieren soll. Die Leerrohre mit Kilometer langen Heizschlangen wurden bereits verlegt. Sp\u00e4testens bei dem seit langem angestrebten Aufstieg des WSV in die 3. Liga w\u00e4re die Rasenheizung Pflicht; sie ist vom Deutschen Fu\u00dfball-Bund ab dieser Spielklasse zwingend vorgeschrieben.<\/p>\n<div id=\"attachment_69322\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2026px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69322 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_9047.jpg\" alt=\"\" width=\"2016\" height=\"1512\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Alexandra Szlagowski im Interview mit Christian Licht vom WDR &#8211; \u00a9\u00a0 Siegfried J\u00e4hne<\/span><\/div>\n<p>Zum Modernisierungspaket geh\u00f6rten aber auch die Absenkung des Zauns vor der Haupttrib\u00fcne auf 85 cm f\u00fcr eine bessre Sicht, wie sie zuletzt noch von Behindertenvertreter f\u00fcr Rollstuhlfahrer gew\u00fcnscht wurden.<\/p>\n<p>Neue schicke B\u00e4nke f\u00fcr Trainer und Auswechselspieler, kaum noch sichtbare d\u00fcnne Fangnetze hinter den Toren sowie gr\u00f6\u00dfere Pflasterbereiche und frische Anstriche im Innenbereich, nicht zuletzt eine Aufwertung des VIP-Bereiches runden das positive Bild ab. Bis zum Stadion-Jubil\u00e4um im Herbst n\u00e4chsten Jahres sollen zudem zwei neue Toilettenanlagen f\u00fcr gesch\u00e4tzt 1,5 Mio. Euro gebaut werden, um den Anforderungen f\u00fcr Gro\u00dfveranstaltungen gerecht werden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Zuschauerzahlen sollen nach oben schnellen<\/h4>\n<p>Da kommt das Spitzenspiel gegen den Ligakonkurrenten Fortuna K\u00f6ln am 4. November gerade Recht. Hier k\u00f6nnte das Stadion mal wieder voll werden. K\u00f6ln liegt aktuell mit 26 Pluspunkten auf Rang drei, Titelaspirant WSV nach tollem Start und einer kurzen Schw\u00e4cheperiode jetzt aber mit 21 Z\u00e4hlern nur noch auf dem f\u00fcnften Platz.<\/p>\n<div id=\"attachment_69323\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2509px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69323 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Classen-25-10-2023-050.jpg\" alt=\"\" width=\"2499\" height=\"1663\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Sportamtsleiterin Alexandra Slagowski bei der Pressekonferenz im rennovierten Stadion am Zoo &#8211; \u00a9 Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>Der sportliche Leiter des WSV Gaetano Manno sieht Gr\u00fcnde f\u00fcr den zuletzt erleben Leistungsabfall auch darin, dass 17 neue Spieler zu integrieren waren. \u201eAls ich im April wieder beim WSV antrat, hatten wir im Kader nur noch f\u00fcnf gestandene Spieler aus dem Team des Regionalliga-Vizemeisters, plus zwei A-Jugendlicher\u201c.<\/p>\n<p>Neben zahlreichen Verletzten sei auch in den Umstand fehlender Heimspiel-Atmosph\u00e4re zu nennen. Ungeachtet dessen will man alles unternehmen, den Aufstieg doch noch zu schaffen.<\/p>\n<p>Zuletzt in Velbert kamen freilich nur noch rund 2.000 Zuschauer. Es gibt Pl\u00e4ne, die Zuschauerzahl schon am 4. November deutlich nach oben schnellen zu lassen. Gesch\u00e4ftsstellenleiter Sven Steup pr\u00e4sentierte einen ganzen Blumenstrauss von Ideen, mit denen der Verein wieder attraktiver werden m\u00f6chte.<\/p>\n<p>In der Innenstadt wird es dann nicht nur im Vorfeld des Spiel gegen K\u00f6ln Vorverkaufsst\u00e4nde und zahlreiche Aktivit\u00e4ten geben. Der Verein hat mit einer Gratis-Aktion alle Wuppertaler Schulklassen. die Universit\u00e4t und alle Fu\u00dfballvereine aus dem Tal eingeladen, dem Spiel beizuwohnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_69324\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2026px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69324 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_9048.jpg\" alt=\"\" width=\"2016\" height=\"1512\" \/><span class=\"wp-caption-text\">WSV-Vorstand Dr. Jochen Leonhardt (r.) neben dem Fotografen Dirk Freund &#8211;\u00a0 \u00a9 Siegfried J\u00e4hne<\/span><\/div>\n<p>Ziel sei auch die Vers\u00f6hnung der hier und da noch als \u201eSpeckj\u00e4ger\u201c gesehenen Rot-Blauen mit dem gesamten Fu\u00dfball im Tal, um ein altes Negativ-Image aus der Gr\u00fcnderzeit endg\u00fcltig vergessen zu machen. Sven Steup: \u201eEs wird h\u00f6chste Zeit, hier an einem Strang zu ziehen, in den letzten Jahren habe kein einziger Wuppertaler Verein bis runter zur Bezirksklasse einen Aufstieg feiern k\u00f6nne\u201c. Diese Abw\u00e4rtsspirale sollte aufgehalten werden.<\/p>\n<p>Eine Aktion, die an das spektakul\u00e4re\u00a0\u201eFortuna f\u00fcr Alle\u201c der D\u00fcsseldorfer erinnert. Dort konnte man zuletzt durch einen von Sponsoren finanzierten freien Eintritt die Besucherzahl dramatisch nach oben bewegen.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt dank der lautstarken Fan-Unterst\u00fctzung gelang es der Fortuna das Zweitligaspiel in der Merkur-Spiel-Arena vor 52.000 Zuschauern gegen den 1. FC Kaiserslautern nach einen 0:3-R\u00fcckstand \u00a0komplett zu drehen und am Ende sogar noch spektakul\u00e4r mit 4:3 zu gewinnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_69334\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2026px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69334 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_9028.jpg\" alt=\"\" width=\"2016\" height=\"1512\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Pressekonferenz im Stadion am Zoo fand im str\u00f6menden Regen statt &#8211; \u00a9 Siegfried J\u00e4hne<\/span><\/div>\n<p>WSV-Verwaltungsratsmitglied Eckhard Osberghaus: \u201eWir w\u00e4ren schon gl\u00fccklich, wenn wir auf Sicht mal wieder 10.000 Fans begr\u00fc\u00dfen k\u00f6nnten\u201c. Vielleicht schon am 4. November?<\/p>\n<h4>Eine grosse Stadionwurst soll f\u00fcr den Appetit sorgen<\/h4>\n<p>Zahlreiche Attraktionen sind geplant, den Besuchern Lust und Appetit auf den Stadionbesuch zu machen. So soll der Stadion-Vorplatz belebt werden und immer zwei Stunden vor den Heimspielen ein Fan-Fest mit Musik und\u00a0 Veranstaltungen erleben.<\/p>\n<p>Es wird eine neue gro\u00dfe \u201eStadion-Bratwurst\u201c kreiert und auch die Curry-Wurst wird dabei sein, erl\u00e4uterte Sven Steup die Absprachen mit einem neuen Caterer augenzwinkernd. Aber es sind noch weitere Aktionen geplant: Die \u201eRasenweihe\u201c durch einen Priester, ein neues Team von Stadionsprechern, eine Vereinshymne sowie eine neue moderne Mutimediawand als Anzeigetafel, wenn auch zun\u00e4chst als Provisorium mit dem Ziel einer Dauerl\u00f6sung.<\/p>\n<p>Sportamtsleiterin Alexandra Szlagowski nahm nicht nur den Dank des WSV f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Stadt entgegen, sondern sprach ihrerseits auch den Dank f\u00fcr F\u00f6rdergelder und den Dank an alle Beteiligten aus. \u201eWir sind im Zeit- und Kostenplan geblieben, heute keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit mehr\u201c sagte sie.<\/p>\n<div id=\"attachment_69333\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2026px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69333 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/IMG_9077.jpg\" alt=\"\" width=\"2016\" height=\"1512\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die trostlosen Toilettenh\u00e4uschen am Stadion sollen auch erneuert werden &#8211; \u00a9 Siegfried J\u00e4hne<\/span><\/div>\n<p>Dank galt auch dem Geb\u00e4udemanagement, das in Person von Frank Benecke und\u00a0 Susanne Thiel vertreten war und bereitwillig Ausk\u00fcnfte zu vielen Details der Baumassnahme gaben.<\/p>\n<h4>Das Zoo-Stadion ist\u00a0\u201ezur\u00fcck in die Zukunft\u201c<\/h4>\n<p>Auch wenn im Stadion noch eine zeitgem\u00e4\u00dfe \u00dcberdachung der Stehpl\u00e4tze fehlt, kann man konstatieren, dass im Rahmen des M\u00f6glichen schon viel erreicht wurde. Denkt man an die gro\u00dfe Vergangenheit des im Jahre 1924 er\u00f6ffneten Stadion am Zoo mit seiner einmaligen Radrennbahn, den Abendsportfesten der Leichtathleten und nicht zuletzt an die Bundesligaspiele des Wuppertaler SV, k\u00f6nnte man in Anlehnung an einen bekannten Filmtitel philosophieren, das Stadion geht \u201eZur\u00fcck in die Zukunft\u201c.<\/p>\n<p><strong>Text: Siegfried J\u00e4hne<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufbruchstimmung im Stadion am Zoo, Aufbruchstimmung aber vor allem beim WSV. Am 4.November kehrt der Wuppertaler Traditionsverein mit einem Spitzenspiel gegen Fortuna K\u00f6ln wieder in sein angestammtes \u201eWohnzimmer\u201c, zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-69318","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-22 14:46:51","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69318"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69336,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69318\/revisions\/69336"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}