{"id":69031,"date":"2023-10-10T17:22:14","date_gmt":"2023-10-10T15:22:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=69031"},"modified":"2023-10-17T19:02:43","modified_gmt":"2023-10-17T17:02:43","slug":"mit-dem-schwebodrom-zurueck-in-die-vergangenhheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/10\/10\/mit-dem-schwebodrom-zurueck-in-die-vergangenhheit\/","title":{"rendered":"Mit dem &#8222;Schwebodrom&#8220; zur\u00fcck in die Vergangenhheit"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_69035\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1930px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69035 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/b9a201a7b53a700cf7045e0a07affa33.webp\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1440\" \/><span class=\"wp-caption-text\">(V.l.): Martin Bang (Wuppertal Marketing GmbH), Wolfgang Jarisch (Sparkasse Wuppertal), Stefan Witgen (Kreativ-Direktor), Oliver Alberts und Thomas Helbig (ISG Barmen Werth) &#8211; \u00a9 Wuppertal-Marketing<\/span><\/div>\n<p>Ab 11 Uhr startet der offizielle Betrieb des Schwebebahnmuseums mit Alleinstellungsmerkmal in der Barmer Innenstadt. Der gesamte Besuch des Museums \u00fcber drei spannende Stationen dauert rund \u00a0ca. 75 Minuten. Tickets f\u00fcr die einzelnen Zeitfenster sind voraussichtlich in K\u00fcrze buchbar.<\/p>\n<p>Als umfassendes Erlebnis \u00a0auf 400 qm ein soll das \u201eSchwebodrom\u201c Besucherinnen und Besucher \u00a0mit einer multimedialen Show, einer umfangreichen Ausstellung zur Schwebebahn und einem spektakul\u00e4ren Virtual-Reality-Erlebnis begeistern.<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt und Blickfang ist ein historischer Wagen der ersten Baureihe, der von den Wuppertaler Stadtwerken aufw\u00e4ndig restauriert wurde. Im Inneren wird er technisch so ausgestattet, dass 30 G\u00e4ste gleichzeitig mit Hilfe einer VR-Brille eine virtuelle Schwebebahnfahrt zur Zeit der Stadtgr\u00fcndung am 1. August des Jahres 1929 erleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wer sich auf die damalige Zeit einstimmen will, der sollte sich in der direkt nebendran liegende \u201eSchwebodrom-Passage\u201c umschauen, in der visuell sehr eindrucksvoll die 20er Jahre in der Welt vielf\u00e4ltig zu den 20er Jahren in Wuppertal in Beziehung gesetzt wurden.<\/p>\n<h4>Das \u201eSchwebodrom\u201c von innen<\/h4>\n<p>Das \u201eSchwebodrom\u201c besteht r\u00e4umlich aus drei Abteilungen. Die Besucher buchen mit ihrem Ticket einen festen Starttermin f\u00fcr eine Tour. Sie geht durch drei R\u00e4ume f\u00fcr jeweils bis zu 30 Personen.<\/p>\n<p>Am Start und Ziel der Reise befinden sich der Check-in-Counter und der \u201eSchwebodrom\u201c-Shop. Ein Modell des Schwebebahnger\u00fcsts mit den Ausma\u00dfen von 6 Meter mal 2,50, wird im Eingangsbereich aufgebaut. Unter diesem werden die G\u00e4ste k\u00fcnftig das \u201eSchwebodrom\u201c betreten.<\/p>\n<h4>Raum I \u2013 Multimedia-Show<\/h4>\n<p>F\u00fcr Gestaltung des Raumes, in dem die Geschichte der Mobilit\u00e4t erz\u00e4hlt wird, konnte das \u201eSchwebodrom\u201c Gregor Eisenmann gewinnen. Er ist mit seinen visuellen Inszenierungen in Wuppertal und der gesamten Republik bekannt und sehr gefragt.<\/p>\n<p>Er wird die Geschichte und Ursache der Mobilit\u00e4t in den damaligen Metropolen in der Welt einzigartig pr\u00e4sentieren und w\u00e4hrend sich London f\u00fcr die U-Bahn und Berlin f\u00fcr die Stra\u00dfenbahn entschied, haben sich die beiden Wupperst\u00e4dte die Hand gereicht und sind mit einer enormen Innovationskraft und klaren Vision f\u00fcr L\u00f6sungen das unglaubliche Risiko eingegangen, einen Zuckerfabrikanten ein Verkehrsmittel \u00fcber den verbindenden Fluss bauen zu lassen.<\/p>\n<div id=\"attachment_69038\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1930px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69038 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/8e09b8d55a2430fce4cbdb86ede0b578.webp\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1082\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der historische Schwebebahn-Wagen der ersten Baureihe steht im Mittelpunkt &#8211; \u00a9 Mediaprojekt GmbH<\/span><\/div>\n<p>Damit hat das \u201eSchwebodrom\u201c f\u00fcr Gregor Eisenmann \u00a0im Gegensatz zu den meisten seiner Produktionen nicht nur eine tempor\u00e4re, sondern eine dauerhafte Videoinstallation, die als innovatives Werk \u00a0akustisch und visuell die G\u00e4ste begeistern wird.<\/p>\n<h4>Raum II \u2013 Die Schwebebahn-Ausstellung<\/h4>\n<p>Im gro\u00dfen Ausstellungsraum des \u201eSchwebodroms\u201c gehen die G\u00e4ste selber auf Entdeckungstour. Sie k\u00f6nnen einmalige und bisher nicht oder nur sehr selten gesehene Schwebebahn-Exponate , historische Originalgegenst\u00e4nde, Fotos und Detailpl\u00e4ne aus der Bauphase, Modelle und viel Interessantes vom Baubeginn bis heute erleben.<\/p>\n<p>So erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie es sich anf\u00fchlt (nochmals) auf den Plastikschalen der orange-blauen Schwebebahnen von 1972 zu sitzen. Wenn Sie sich schon immer gefragt haben, um welche Uhrzeit genau der ber\u00fchmte Elefant \u201eTuffi\u201c aus der Schwebebahn sprang, warum die jetzigen Wagen hellblau sind oder das Ger\u00fcst gr\u00fcn braun lackiert ist, dann sind das viele der kleinen Geheimnisse rund um die Schwebahn, die Sie in diesem Raum l\u00fcften k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die endg\u00fcltige Ausstellung dazu wird von Melody Kusserow finalisiert, die das gesamte \u201eSchwebodrom\u201c wissenschaftlich begleitet. Ihr zur Seite steht Stefan Wintgen, der als Kreativ-Direktor f\u00fcr das Design verantwortlich ist.<\/p>\n<h4>Raum III \u2013 VR-Tour<\/h4>\n<p>Als n\u00e4chstes werden die G\u00e4ste zur VR-Tour eingeladen, dem H\u00f6hepunkt des \u201eSchwebodroms\u201c. Sie besteigen den Wagen, nehmen einen Platz ein und setzen sich die VR-Brille auf. Sie machen dann eine virtuelle Reise in die Vergangenheit und finden sich nun unmittelbar im Jahr 1929 wieder und werden Passagiere einer ganz besonderen Fahrt.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen aus der Schwebebahn schauend ihre eigene Reise durchs Wupper-Tal erleben und dabei den Erz\u00e4hlungen des fiktiven \u00a0Schwebebahnfahrers \u201eTheodor\u201c zuh\u00f6ren, der sich mit seiner Tochter Johanna und Enkel Fritz angeregt \u00fcber die Stadt und das bunte und \u00a0lebendige Wuppertal des Jahres 1929 unterh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Kein Geringerer als Dietmar B\u00e4r, beliebter Darsteller des Kommissars Freddy Schenk im K\u00f6lner \u201eTatort\u201c, leiht \u00a0\u201eTheodor\u201c seine markante Stimme.<\/p>\n<p>Die Fahrt mit der VR-Brille ist ein atemberaubendes Erlebnis, bei dem man die Stadt auf kaum vorstellbare Weise erlebt und tief in die Szenerie eintauchen kann. F\u00fcr die kreative und technische Umsetzung hat die Bielefelder Programmierfirma Mediaprojekt gesorgt.<\/p>\n<h4>Tipps f\u00fcr Wuppertaler und Touristen<\/h4>\n<p>Wer sich schon mal auf Wuppertal im Jahr 1929 einstimmen m\u00f6chte, dem sei ein Besuch der \u201eSchwebodrom\u201c-Passage empfohlen, die direkt neben dem Museum liegt und visuell sehr eindrucksvoll die 20er Jahre in der Welt vielf\u00e4ltig zu den 20er Jahren in Wuppertal in Beziehung setzt und Pilotprojekt f\u00fcr die Inszenierung weitere Barmer Passagen ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_69039\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1930px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69039 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/e1c9321873012fe6df9af9f7af40c007.webp\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1081\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Mediaprojekt GmbH<\/span><\/div>\n<p>Weiterhin kann man mit der smart.werth-Anwendung einen virtuellen Spaziergang durch den Barmer Werth unternehmen und eine Zeitreise in die Vergangenheit und die Zukunft der Barmer Fu\u00dfg\u00e4ngerzone unternehmen. Die APP und alle Infos gibt es <a href=\"https:\/\/smart.wuppertal.de\/projekte\/smart.werth.php\">hier zum Download (\u00d6ffnet in einem neuen Tab)<\/a>.<\/p>\n<p>Im Anschluss an das \u201eSchwebodrom\u201c-Erlebnis liegt es nahe, die Originalstrecke, die man gerade zur Zeit von 1929 erlebt hat, in der Realit\u00e4t nachzufahren. Weltweit die einzige M\u00f6glichkeit, Vergangenheit und Gegenwart mit demselben Verkehrsmittel auf derselben Strecke direkt nacheinander zu erleben.<\/p>\n<h4>Name und Logo<\/h4>\n<p>\u201eDromos\u201c steht im Griechischen f\u00fcr Parcour, Strecke oder Weg. Ein \u201e-odrom\u201c ist ein Erlebnisort: ein Platz, an dem etwas vorgef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p>Hauptdarsteller an diesem besonderen Ort ist die Schwebebahn, das zeitlose, moderne und einzigartige Verkehrsmittel. Sie wird dort von den Besuchern mit fast liegt der Marken-Name \u201eSchwebodrom\u201c quasi auf der Hand.<\/p>\n<div id=\"attachment_69041\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 385px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-69041\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/876e46004e6fba4b91de78a3b35c671e.webp\" alt=\"\" width=\"375\" height=\"228\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Logo des &#8222;Schwebodrom&#8220; &#8211; \u00a9 Zeitreise Schwebebahn GmbH<\/span><\/div>\n<p>Das Zeichen, das einen solchen Erlebnisort verk\u00f6rpert, braucht Mehrdimensionalit\u00e4t, Raum und Perspektive. Es muss das Erlebnis selbst zeigen, wie ein Kinoplakat. Es muss sich grundlegend von einem Logo f\u00fcr ein Produkt oder eine Dienstleistung unterscheiden. Das Logo nimmt den Betrachter gedanklich mit auf eine Reise. Es beschreibt r\u00e4umlich einen Ein- und Ausgang. Zur\u00fcck \u00a0Man schaut durch gegenw\u00e4rtige Technik in die Vergangenheit.<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite des &#8222;Schwebodroms&#8220;:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schwebodrom.de\">www.schwebodrom.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wuppertal hebt ab! Mit dem neuer \u201eSchwebodrom\u201c ist die Stadt um eine Attraktion reicher. Wie der Name schon erahnen l\u00e4sst, verbirgt sich dahinter eine moderne Erlebnisausstellung rund um die Schwebebahn. Am Sonntag (22.10.) wird das \u201eSchwebodrom\u201c Am Werth 96, in unmittelbarer N\u00e4he zum historischen Schwebebahnhof Werther Br\u00fccke, er\u00f6ffnet.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-69031","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wuppertal"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-14 03:45:06","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69031","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69031"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69031\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69044,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69031\/revisions\/69044"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69031"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69031"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69031"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}