{"id":68840,"date":"2023-10-16T09:04:08","date_gmt":"2023-10-16T07:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=68840"},"modified":"2025-05-12T18:36:55","modified_gmt":"2025-05-12T16:36:55","slug":"claus-wilcke-ich-stehe-bis-zum-letzten-atemzug-auf-der-buehne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/10\/16\/claus-wilcke-ich-stehe-bis-zum-letzten-atemzug-auf-der-buehne\/","title":{"rendered":"Claus Wilcke: Ich stehe bis zum letzten Atemzug auf der B\u00fchne"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_68069\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-68069 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Die-Terrasse-Claus-Wilcke-AI-Upscaler-3508x4961-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"2102\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Schauspiel-Evergreen Claus Wilcke lebt f\u00fcr seinen Beruf &#8211; \u00a9 Kammerspielchen \/ Ernst-Werner Quambusch<\/span><\/div>\n<p>Die halbe Fernseh-Nation sass mittwochs um 19:10 Uhr vor der Mattscheibe, fieberte bei den spannenden Abenteuern mit. &#8222;Persy Stuart&#8220; war die erste TV-Serie des ZDF \u00fcberhaupt &#8211; und die insgesamt 52 Folgen echte &#8222;Strassenfeger&#8220; mit Einschaltquoten \u00fcber 50 Prozent.<\/p>\n<p>F\u00fcr Claus Wilcke gab es auch ein Leben nach &#8222;Persy Stuart&#8220;. Ihm blieb der Erfolg treu und er wurde nicht wie viele seiner Kollegen in die Serien-Schublade gesteckt. Das liegt sicher auch daran, dass er als K\u00fcnstler sehr breit aufgestellt ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Schauspieler mit der klassischen Ausbildung spielt regelm\u00e4\u00dfig Theater und wird auch immer wieder f\u00fcr TV-Produktionen gebucht. Au\u00dferdem ist er ein gefragter Synchronsprecher.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-83834\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Hand-aufs-Herz-88510200.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"66\" \/><\/p>\n<p>Ab dem 14. Oktober steht der Wahl-Wuppertaler in der von Ernst-Werner Quambusch wieder er\u00f6ffneten Kom\u00f6die am Karlsplatz in dem St\u00fcck &#8222;Die Terrasse&#8220; auf der B\u00fchne.<\/p>\n<p>Der STADTZEITUNG hat er ein ausf\u00fchrliches Interview gegeben.<\/p>\n<p><b>DS: Die Rolle des Persy Stuart hat Sie ber\u00fchmt gemacht. Werden Sie eigentlich auf der Strasse immer noch als &#8222;Persy Stuart&#8220; angesprochen?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Nein, die Zeit ist vorbei. Die j\u00fcngeren TV-Zuschauer kennen die Serie gar nicht mehr, obwohl Sie vom ZDF insgesamt achtmal wiederholt wurde und auch in vielen anderen L\u00e4ndern gelaufen ist.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Heute wird man als Serien-Darsteller in Deutschland schnell in eine Schublade gesteckt und hat dann Schwierigkeiten, andere Rollen zu bekommen. War f\u00fcr Sie Percy Stuart aus heutiger Sicht eher Fluch oder Segen?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Die Serie war f\u00fcr mich eindeutig ein Segen. Ich habe mich damals sehr \u00fcber einen pers\u00f6hnlichen, handschriftlichen Brief des damaligen ZDF-Intendanten Dr. Karl Holzamer gefreut, in dem er schrieb: &#8218;Herzlichen Dank, dass Sie dem Zweiten Deutschen Fernsehen mit der ersten TV-Serie \u00fcberhaupt so in die Puschen geholfen haben.&#8216; Ich bekomme auch heute noch TV-Angebote. So war ich vor einiger Zeit<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>noch in aktuellen Serien wie &#8222;Unter Uns&#8220; oder und in den Schluss-Staffel von &#8222;Verbotene Liebe&#8220; dabei. Daf\u00fcr haben wir ein halbes Jahr lang auf Mallorca gedreht. &#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_61568\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 611px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-61568\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Ab-in-den-Urlaub-156-2.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"589\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Claus Wilcke mit der Wuppertaler Schauspielerin Lore Duwe \u00a0in dem Theaterst\u00fcck &#8222;Ab in den Urlaub&#8220; &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Die Folgen von &#8218;Persy Stuart&#8216; waren 35 Minuten lang. Wie viele Drehtage hatten Sie damals pro Folge?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;So viele, wie n\u00f6tig waren. Wenn wir Sonne brauchten und es regnete, sind wir ins Hotel gegangen und haben dort gefeiert, bis die Sonne wieder schien. Im Schnitt hatten wir 10 Drehtage pro Folge. Wir standen damals eben noch nicht so unter Zeitdruck. Heute muss eine 90min\u00fctige &#8218;Tatort&#8216;-Folge in 20 Drehtagen abgedreht sein.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Die Serie Persy Stuart spielte eigentlich in England, doch gedreht wurde u.a. in Deutschland, Spanien, S\u00fcdamerika, Paraguay, Jamaika und den USA. Haben die Gr\u00fcnde daf\u00fcr etwas mit den Wetterverh\u00e4ltnissen auf der britischen Insel zu tun?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Nein, wir haben auch in England gedreht. Zu den vielen unterschiedlichen Drehorten kam es, weil Persy Stuart im Auftrag des &#8218;Excentric Clubs&#8216; Aufgaben zu l\u00f6sen hatten, die auf der ganzen Welt spielten.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Wie viele der damaligen Schauspiel-Crew leben heute eigentlich noch?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Von den Darstellern der Mitglieder des &#8218;Excentric Clubs&#8216; lebt leider keiner mehr. Und auch mein hochgesch\u00e4tzter Freund und Partner Horst Keitel alias Reginald Prewster ist seit 2015 tot. Er war eigentlich kerngesund, ist aber aus Liebe zu seiner Frau Hertha Kravina, die schwer demenzkrank war, freiwillig mit ihr zusammen aus dem Leben geschieden. Beide hatten sich geschworen, wenn einer von ihnen schwer krank wird, dann w\u00fcrden sie gemeinsam in den Tod gehen. Daf\u00fcr hatten sie sich schon 15 Jahre vorher in Holland Giftcocktails gekauft. Als Hertha und Horst von der Polizei dann tot aufgefunden wurden, lagen sie engumschlungen auf dem Ehebett. Fast so wie Romeo und Juliia. Ich zolle den beiden allergr\u00f6ssten Respekt.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_68716\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 611px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-68716\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/cropped-DSC00801-2-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"601\" height=\"316\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Theater-Chef Ernst-Werner Quambusch (l.) mit Film-Star Claus Wilcke &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Sie stehen heute auch noch regelm\u00e4ssig vor der Kamera. Was hat sich bei dieser Arbeit im Gegensatz zu den Dreharbeiten in den 60er und 70er Jahren ge\u00e4ndert?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Es ist alles sehr viel schneller geworden, weil man aus Kostengr\u00fcnden unter einem enormen Zeitdruck steht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Was ich allerdings sagen muss: Die Dreharbeiten sind heute sehr gut organisiert und bis ins kleinste Detail vorbereitet.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie haben als Synchronsprecher Weltstars wie Warren Beatty, George Hamilton, Michael Landon, Elvis Presley oder Omar Sharif Ihre Stimme geliehen. Wie bereitet man sich auf einen solchen Job vor?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Ich habe bislang rund 1.200 Filme synchronisiert &#8211; u.a. auch Ron Perlman in der bisher erfolgreichsten US-Serie &#8218;The Beauty and the Beast&#8216;, die bei uns beim Sender Sat1 lief. Bei jedem einzelnen Synchronisations-Auftrag schaue ich mir immer vorher immer den Originalfilm genau an. Au\u00dferdem studiere ich die Drehb\u00fccher. Erst danach gehe ich ins Tonstudio.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie haben bei den Karl-May-Festpielen in Bad Segeberg und Elspe echte Actionrollen gespielt &#8211; beispielsweise Old Firehand. Daf\u00fcr mussten Sie ein richtig guter Reiter sein. Wann haben Sie das gelernt?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Ich habe in Berlin und London eine sehr anspruchsvolle Ausbildung zum Stuntman absolviert. Ich bekam<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>ja die Rolle des Persy Stuart auch deswegen, weil ich alle Stunts selbst \u00fcbernehmen konnnte. Ich habe mich nicht nur mit galoppierenden Pferden \u00fcberschlagen, ich bin auch in Barcelona aus dem dritten Stock durch eine Feinsterscheibe ins Hafenbecken gesprungen. Dazu kommen zig spektakul\u00e4re Crashs mit dem Auto. Damals gab es noch keinen digitalen Schnitt, alle Szenen wurden in Echtzeit gedeht. Ich habe \u00fcbrigens f\u00fcr meine Stunts zwei &#8218;Bambis&#8216; bekommen. Heute w\u00e4re das unm\u00f6glich. Allein aus Versicherungs-Gr\u00fcnden m\u00fcssen bei gef\u00e4hrlichen Szenen Stuntmen eingesetzt werden.&#8220; <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_61578\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 610px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-61578 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/cropped-2015.11.24-Lore-und-Claus-2-2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"315\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Claus Wilcke, der erfolgreiche Schauspieler mit den vielen Gesichtern. Hier mit Lore Duwe &#8211; \u00a9 Kammerspielchen<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Sie haben eine klassische Schauspielausbildung absolviert. Viele junge Kolleginnen und Kollegen starten sofort eine TV- oder Filmkarriere, ohne jemals auf der Theaterb\u00fchne gestanden zu haben. Fehlt ihnen da nicht eine wichtige Basis?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Ich bin sehr froh, dass ich eine dreij\u00e4hrige klassische Schauspielausbildung gemacht und diese mit der Note &#8222;Sehr gut&#8220; abgeschlossen habe. Damals gab es noch Zensuren. Und man musste auch noch Kenntnisse in Theaterwissenschaften nachweisen. Ganz klar: Die fundierte Ausbildung ist das Fundament meiner Arbeit auf der B\u00fchne und vor der Kamera. Ich merke sofort, wer eine klassische Schauspiel- und eine phonetische Sprachausbildung genossen hat und wer nicht. Heute rutschen viele Newcomer beim Casting einfach so rein, weil sie als Typ zur Rolle passen. Aber dann hapert es oft an der Sprache, die f\u00fcr einen Schauspieler enorm wichtig ist. Viele der jungen Kollegen kennen \u00fcberhaupt keine Endkonsonanten.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Ihr Freund Ernst-Werner Quambusch, ein Theatermacher mit Leib und Seele, hat die Kom\u00f6die am Karlsplatz wieder belebt. Die erste geplante Premiere mit Ihnen fiel wegen technischer Probleme leider ins Wasser. Wie sehr freuen Sie sich jetzt auf die neu angesetzte Premiere am 14. Oktober?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Total. Ich freue mich sehr darauf, mal wieder in Wuppertal Theater zu spielen. Und dann darf ich auch noch in Klaus Wirbitzkys wertvollster und anspruchvollster Kom\u00f6die &#8218;Die Terrasse&#8216; auf der B\u00fchne stehen. Ich liebe dieses St\u00fcck. Es ist f\u00fcr mich eine grosse Herausforderung den Psychologen zu spielen, der in einem Seniorenstift auf einen Chirurgen trifft. Beide M\u00e4nner sind Alphatiere, die sich lange verbal bek\u00e4mpfen. Doch am Ende entsteht daraus aber eine tiefe, feste M\u00e4nnerfreundschaft. Das ist keine typische Boulevard-Kom\u00f6die, sondern ein Theaterst\u00fcck mit sehr viel Tiefgang.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Sie sind jetzt zum f\u00fcnften Mal verheiratet. Inwieweit hat Ihr Beruf, bespielsweise die h\u00e4ufigen Trennungen, eine Rolle dabei gespielt, dass vier Ihrer Ehen gescheitert sind?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Die Ehen sind gescheitert, weil ich ein Workaholic bin und Tag und Nacht gearbeitet habe: Texte lernen, Proben, Vorstellungen, Dreharbeiten, Synchronisationen. Ich selbst habe nie die Scheidung eingereicht. Das waren immer die Frauen, weil sie sich mehr oder weniger allein gelassen f\u00fchlten. Dabei habe ich immer wieder gesagt: &#8218;Begleite mich doch einfach zu den Proben, zu den Theaterauff\u00fcrungen oder Drehabeiten.&#8216; Aber das wollten sie nicht. Und dann hatte ich auch einmal eine Ehefrau, die glaubte, bei soviel Arbeit m\u00fcsste ich doch Multimillion\u00e4r sein. Aber wir sind hier nicht in Hollywood. In Deutschland kannst du als Schauspieler kein Million\u00e4r werden.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_68849\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 609px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-68849 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Archiv-7-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"599\" height=\"693\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Tierfreund Claus Wilcke mit Katze Jaliha &#8211; \u00a9 Paul Coon<\/span><\/div>\n<p><b>DS: Als Schauspieler geht man nicht wie die meisten Berufst\u00e4tigen mit 65 Jahren in Rente. Gibt es denn f\u00fcr Sie einen Punkt, an dem Sie sagen: Das ist meine letzte Rolle, dann ist Schluss?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Diesen Punkt gibt es bei mir garantiert nicht. nicht. Ich liebe meinen Beruf \u00fcber alles. Als ich 65 Jahre alt wurde, war f\u00fcr mich klar, dass ich auf jeden Fall weiter arbeiten w\u00fcrde. Meine Mutter hat mir auf dem Sterbebett mit auf den Weg geben: &#8218;Bleibe Deinem Publikum treu!&#8216; Das habe ich mir zu Herzen genommen. Die Zuschauer begleiten mich schon \u00fcber Generationen. Daf\u00fcr sage ich immer wieder: Dankesch\u00f6n. Mein Geschenk an sie ist, dass ich bis zum letzten Atemzug spielen werde. Wenn, dann falle ich auf der B\u00fchne um. Ich werde im n\u00e4chsten Jahr 85 Jahre alt. Aber ich bin nach topfit. Ich sehe meine Arbeit als Super-Trainingsprogramm, um alt zu werden.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Gibt es noch irgendeinen Traum, den Sie sich noch erf\u00fcllen wollen?<\/b><\/p>\n<p>Claus Wilcke: &#8222;Ich hoffe sehr, dass ich noch lange auf der B\u00fchne stehen kann. Ich w\u00fcnsche mit aber auch, dass ich noch die eine oder andere Fernseh-Rolle bekomme. Und ich w\u00e4re sehr dankbar, wenn auch das ZDF, dem &#8218;Persy Stuart&#8216;, die erste TV-Serie \u00fcberhaupt, Einschquoten von bis zu 54 Prozent beschert hat, mich nicht ganz vergisst.&#8220;<\/p>\n<p><b>DS: Vielen Dank f\u00fcr das sehr offene, informative Gespr\u00e4ch.<\/b><\/p>\n<p><b>Das Interview f\u00fchrte Peter Pionke<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_68851\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 318px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-68851 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/71jij8GxjML._AC_UY436_QL65_.jpeg\" alt=\"\" width=\"308\" height=\"436\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Stra\u00dfenfeger &#8211; Percy Stuart &#8211; Staffel 1 + 2 &#8211; ZDF &#8211; Studio Hamburg Enterprises &#8211; 4 DVD &#8211; ASIN: B07KZFYLG4<\/span><\/div>\n<h4>VITA CLAUS WILCKE<\/h4>\n<p>Claus Wilcke wurde am 12.08,1939 in Bremen geboren. Nach der Schule absolvierte er eine dreij\u00e4hrige Schausspielausbildung. Albert Lippert engagierte ihn danach f\u00fcr vier Jahre am Theater Bremen.<\/p>\n<p>Anschliessend folgten Engagements am Staatstheater Oldenburg, an den B\u00fchnen der Hansestadt L\u00fcbeck, an den M\u00fcnchner Kammerspielen, am Grenzlandtheater Aachen, an der Kleinen Kom\u00f6die Hamburg, am Theater Die Kom\u00f6die in Frankfurt\/Main und am ETA Hoffmann Theater Bamberg.<\/p>\n<p>1958 gab Claus Wilcke sein Spielfilm-Deb\u00fct in &#8222;Meine 99 Br\u00e4ute&#8220; (Regie: Alfred Vohrer). Danach \u00fcbernahm er u.a. Rollen in Film- und Fernsehproduktionen wie &#8222;SOKO 5113&#8220;, &#8222;Der Alte&#8220;, &#8222;Die M\u00e4nner vom K3&#8220;, &#8222;Sylter Geschichten&#8220;, &#8222;Balko&#8220;, &#8222;Unter uns&#8220; und &#8222;Verbotene Liebe&#8220;.<\/p>\n<p>Anfang der 1980er Jahre sass er bei den \u00a0Karl-May-Festspielen Bad Segeberg (Rolle des Juan Cortinez in &#8222;Im Tal des Todes&#8220; und den Karl-May-Festspielen im sauerl\u00e4ndische \u00a0Elspe (als Old Firehand) im Pferdesattel.<\/p>\n<p>Seit 1959 ist er dank seiner markanten Stimme als Synchronsprecher f\u00fcr international bekannte Schauspieler sehr gefragt. Er synchronisierte Warren Beatty (&#8222;Der r\u00f6mische Fr\u00fchling der Mrs. Stone&#8220;), Terry Carter (Kampfstern Galactica), George Hamilton (&#8222;Liebe auf den ersten Biss&#8220;), Rutger Hauer (&#8222;Mysteries&#8220;), Michael Landon (&#8222;Unser kleine Farm&#8220;), Elvis Presley (&#8222;Acapulco&#8220; &#8211; &#8222;Blaues Hawaii&#8220;), Omar Sharif (&#8222;Lawrence von Arabien&#8220;), William Shatner (&#8222;Die Entf\u00fchrung des Pr\u00e4sidenten&#8220;).<\/p>\n<p>Auch in H\u00f6rspielen wie &#8222;K\u00f6nig Julius 111&#8220;, \u00a0&#8222;Hui Buh&#8220;, &#8222;Das verfluchte Haus&#8220;, oder &#8222;Gruselkabinett&#8220; sass Claus Wilcke als Sprecher am Mikrofon, ebenso bei der ersten Staffel von \u00a0&#8222;Planet Erde&#8220;.<\/p>\n<p>Claus Wilcke ist zum f\u00fcnften Mal verheiratet. Auch seine Kinder Nicolas B\u00f6ll und Alexandra Wilcke sind in der Schauspielbranche unterwegs.<\/p>\n<p>Auch mit 84 Jahren verschwendet Vollblut-Schauspieler Claus Wilcke keinen Gedanken ans Aufh\u00f6ren.<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite der &#8222;Kammerspielchen&#8220;:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kammerspielchen.com\">http:\/\/www.kammerspielchen.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er schrieb als smarter Gentleman Fernsehgeschichte. Von 1969 bis 1972 spielte Claus Wilcke (84) den lebenslustigen und draufg\u00e4ngerischen  US-Multimillion\u00e4r Persy Stuart, der umbedingt in den exquisiten britischen &#8222;Excentric Club&#8220; aufgenommen werden wollte und daf\u00fcr 13 schwierige Aufgaben zu l\u00f6sen hatte.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[],"class_list":["post-68840","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-interviews"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-17 18:16:01","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68840","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68840"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68840\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":83844,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68840\/revisions\/83844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68840"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68840"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68840"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}