{"id":68800,"date":"2023-10-05T11:00:34","date_gmt":"2023-10-05T09:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=68800"},"modified":"2023-10-05T11:20:30","modified_gmt":"2023-10-05T09:20:30","slug":"festival-fragile-lockte-kuenstler-aus-der-ganzen-welt-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2023\/10\/05\/festival-fragile-lockte-kuenstler-aus-der-ganzen-welt-an\/","title":{"rendered":"Festival &#8222;FRAGILE&#8220; lockte K\u00fcnstler aus der ganzen Welt an"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_68803\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-68803 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/FRAGILE-Eroeffnung-\u00a9Caroline-Schreer-137_02-.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"853\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Impressionen von der Er\u00f6ffnung des Festivals &#8222;FRAGILE&#8220; vor dem alten Schauspielhaus &#8211; \u00a9 Caroline Schreer<\/span><\/div>\n<p>Zw\u00f6lf Tage lang (20.09. &#8211; 01.10.) standen Perspektiven der Nachhaltigkeit im Wuppertaler Schauspielhaus und zuk\u00fcnftigen Pina Bausch Zentrum im Mittelpunkt. Paralell gab es ein umfassendes \u201eHumus\u201c-Begleitprogramm von der Fahrradreparaturwerkstatt der &#8222;Mirker Schrauba&#8220; bis zum Insektenhotelbau und Upcycling.<\/p>\n<p>Rund 90 internationale K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler aus der ganzen Welt waren zu Gast in Wuppertal &#8211; u.a. aus Frankreich, Argentinien, Italien, Mali, Kamerun, von der Elfenbeink\u00fcste, Togo, Ruanda, Spanien, Chile, Belgien und Deutschland. Auf unterschiedliche Weise haben sie Themen der \u00f6kologischen, \u00f6konomischen und sozialen Nachhaltigkeit reflektiert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das Schauspielhaus und der Vorplatz wurden in ein gro\u00dfes Forum verwandelt. Viele Menschen haben \u00fcber Werte, Perspektiven und Fragen der globalen Verantwortung diskutiert. Zum Abschluss des Festivals FRAGILE wurde der Apfelbaum aus der Aktion 7.000 Setzlinge von &#8222;Performance 4 Future&#8220; am Schauspielhaus gepflanzt.<\/p>\n<h4>Bettina Milz zieht positive Bilanz<\/h4>\n<p>Bettina Milz, Leiterin der Vorlaufphase des Pina Bausch Zentrums, zeigt sich sehr zufrieden: \u201eWir haben ein gro\u00dfartiges und generations\u00fcbergreifendes Publikum erreicht, volle Vormittagsvorstellungen mit sehr diversen jungen Menschen, unterschiedlichste Sch\u00fclergruppen, u.a. von den Berufskollegen und den JEKITS-Klassen der Musikschule. 15 junge Menschen von der Pina Bausch-Gesamtschule haben als &#8218;Young Change Watchers&#8216; alle Produktionen begleitet, die Publikums-Nachgespr\u00e4che hervorragend moderiert und ihre Eindr\u00fccke in Bildern und Kollagen dokumentiert.\u2018\u2018<\/p>\n<p>Ausgew\u00e4hlt wurden die St\u00fccke von einer Jury mit Mitgliedern von &#8218;Fridays for Future Wuppertal&#8216;, den Kuratoren Melanie Zimmermann, Tobias Staab und Bettina Milz. Programm Zero \u2013 Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte der Kulturstiftung des Bundes f\u00f6rderte das Festival. Au\u00dferdem die Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien.<\/p>\n<div id=\"attachment_68804\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-68804 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/FRAGILE-Eroeffnung-\u00a9Caroline-Schreer-132_02-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"798\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Initiatorin Bettina Milz bei ihrer Er\u00f6ffnungsansprache vor der &#8222;Grunchy Villa&#8220; &#8211; \u00a9 Caroline Schreer<\/span><\/div>\n<p>Die Resonanz war sehr positiv und teilweise auch sehr emotional. So etwa, wenn die ganz jungen T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer der &#8222;Compagnie Dumanl\u00e9&#8220; aus Abidjan mit &#8222;Sacred Forest&#8220; auf dem Vorplatz in einem sechs Meter hohen Zirkusger\u00fcst die Geschichte eines bedrohten heiligen Waldes mit Urban Dance, Zirkus und Akrobatik vor vielen begeisterten Menschen erz\u00e4hlten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Sch\u00f6nheit der W\u00e4lder und ihre Bedeutung f\u00fcr unser Leben waren auch beim &#8222;Audiowalk :hearing the unknown&#8220; von &#8222;studio s:o:m&#8220; im Barmer Wald erfahrbar. Die Er\u00f6ffnungsproduktion von Mich\u00e8le Noiret aus Belgien hat kongenial Tanz und Film zu einer Hommage an die fragile Eigenart der Insekten verbunden.<\/p>\n<h4><span class=\"Apple-converted-space\">Inspiration von der Djenn\u00e9-Moschee in Mali<\/span><\/h4>\n<p>Das riesige gestrickten Korallenriff von &#8222;Mara\u00f1a&#8220; in &#8222;Organismo&#8220; der Choreografin Paula Riquelme Orbenes hat alle Generationen mit CircusDance begeistert. In der afro-futuristischen Produktion &#8222;PL3MONS&#8220; der jungen belgischen Kompanie um Younes van der Broeck und Ramos Sama bev\u00f6lkern au\u00dferirdische, parasit\u00e4re Kreaturen eine Welt der Zukunft und finden in Plastik einen Wirt, um auf der Erde Verw\u00fcstung und Zerst\u00f6rung anzurichten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Pina Bausch Fellow A\u00efda Colmenero D\u00efaz und der kamerunische Bio-Architekt Angel Fulla reflektieren in Kolochi Baw die Konstruktion gro\u00dfer baulicher Errungenschaften der Menschheit, inspiriert durch die Geschichte des Baus der Djenn\u00e9-Moschee in Mali, das gr\u00f6\u00dfte Lehmgeb\u00e4ude im sudanesisch-sahelischen Baustil.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_68806\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-68806 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/FRAGILE-Eroeffnung-\u00a9Caroline-Schreer_02-173-2.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"696\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Buntes Treiben an der &#8222;Grunchy Villa&#8220; vor dem alten Schauspielhaus &#8211; auch die ganz Jungen waren hochmotiviert &#8211; \u00a9 Caroline Schreer<\/span><\/div>\n<p>Der Austausch und das Forum zum Thema Nachhaltigkeit wurden intensiv genutzt. Mit dem Pavillon Symbiosen von &#8222;raumlaborberlin&#8220;, u.a. ausgezeichnet mit dem Goldenen L\u00f6wen der Biennale Venedig 2021, wurde das Areal vor dem Schauspielhaus endlich wieder belebt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit Unterst\u00fctzung der AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal haben rund 20 internationale Akteure aus Kunst und Architektur einen Pavillon aus weggeworfenem Holz vom Sperrm\u00fcll gebaut. Zentral war bei diesen Punkten die Frage: Was ist Ressource, was ist M\u00fcll, wie gehen wir mit Werten um?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Spannende Workshops in der &#8222;Grunchy Villa&#8220;<\/h4>\n<p>In der &#8222;Grunchy Villa&#8220; fanden Workshops, Vor- und Nachgespr\u00e4che statt, es wurden die St\u00fchle der Vielfalt bemalt und Taschen aus alten Planen upgecycelt. Susann Tonne hat Altkleider zu gro\u00dfen bunten Sitzkissen verwandelt \u2013 der Webrahmen bestand aus alten Fahrradspeichen.<\/p>\n<p>Dr. Holger Kreft von den &#8222;Scientists4Future&#8220; hat Nachhaltigkeit bei einer Reise nach Jerusalem spielerisch erkundet. Auch die eingerichtete Food-Sharing-Station und die Kleidertauschb\u00f6rse wurden von vielen Menschen genutzt. Nicht konnte mit den Wuppertaler DJanes Miss Mush Mush und Greta ausgiebig getanzt werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_68808\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-68808 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/FRAGILE-Eroeffnung-\u00a9Caroline-Schreer-169_02-.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"853\" \/><span class=\"wp-caption-text\">K\u00fcnstler-Gruppen aus der ganzen Welt nahmen am FRAGILE-Festival in Wuppertal teil &#8211; \u00a9 Caroline Schreer<\/span><\/div>\n<p>Im &#8222;Community Space&#8220; gab es ein Filmprogramm und Materialien des Wuppertal Instituts f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie zum Reflektieren, Inspirieren und Entspannen. Mit Videoinstallationen wurden die Projekte Vintage Tanz von Annika Kompart und &#8222;Letters from Wuppertal&#8220;, die Dokumentation eines Tanzrauschen-Workshops mit der Choreografin Jo Parkes pr\u00e4sentiert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das Pina Bausch Zentrum soll ein zeitgen\u00f6ssischer, zur breiten Teilhabe einladender, ganztags offener Ort mit einem hohen Anspruch an Nachhaltigkeit werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Nachhaltigkeitsstrategie wird in Kooperation mit dem Wuppertal Institut f\u00fcr Klima, Umwelt, Energie und dem Szenografie-Bund entwickelt. Die Veranstalter sehen &#8222;FRAGILE \u2013 for young changemakers&#8220; als wichtigen Schritt auf dem Weg \u2013 f\u00fcr junge Menschen und alle Generationen. Das n\u00e4chste Festival wird im September 2024 stattfinden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/under-construction-wuppertal.de\">https:\/\/under-construction-wuppertal.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/pinabauschzentrum.de\">https:\/\/pinabauschzentrum.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;FRAGILE \u2013 Festival for young changemakers\u201c (Festival f\u00fcr junge Ver\u00e4nderer) fand zum ersten Mal in Wuppertal statt \u2013 mit spannenden internationalen TanzMusikTheaterproduktionen, knapp 90 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern, der &#8222;Grunchy Villa&#8220; und dem Projekt &#8222;Symbiosen&#8220; von &#8222;raumlaborberlin&#8220; und Raul Walch. Initiatorin Bettina Milz zieht eine sehr positive Bilanz.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-68800","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-05 17:06:06","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68800","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68800"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68800\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68807,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68800\/revisions\/68807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68800"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68800"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68800"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}